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Tag 3 Die verpasste Chance

Tag 3 Die verpasste Chance

Bereits gestern Abend erfuhren wir, dass es heute um 9.00 Uhr losgeht, statt wie bisher um 9.30.
Geplant war ein etwas längerer Ausflug in ein neues Fluggebiet.

Nun ja es war eine sehr schöne Fahrt die uns etwa 1,5h durch Dörfer und spannede Landschaften führte.
Die Auffahrt zum Startberg, eine weitum sichtbare, antennengeschmückte markante Erhebung,
erinnerte dann schon fast an die Schweiz, schöne dichte Wälder, viel Grünzeug.
Welch ein Kontrast zu der fast dürr wirkenden Ebene wo unser Hotel liegt.

Oben angekommen freuten wir uns über die fantastische Aussicht, wirklich ein herrliches Plätzchen.
Offenbar wird es aber von den Einheimischen wenig frequentiert, von Piloten schon gar nicht.
Nun ja, zuerst waren wir etwas erstaunt als Heerscharen von Helfer anfingen den Bewuchs runter
zu trampeln, jedoch umgehend von Semih umdirigiert wurden. Am neuen Ort etwas weiter links wurde fleissig weiter geklopft, als prompt der Wind drehte...und das ganze Kommando nochmals an einen neuen Ort weiter verschoben wurde.

Schlussendlich war dann ein Plätzchen gerodet und mit einem Netz überzogen, so war Platz für etwa 4 Schirme.

Wärend dieser Aktion kriegten wir derweil frisch zubereitetes Essen und genossen an Holztischen die schöne Aussicht.Um uns bauten sich Cumuli auf und zur allgemeinen Belustigung wurden zwei leere Pappteller von der Thermik in ungeahnte Höhen gebeamt. Wow! Das wird ja der Hammer dachten wir uns, den kleinen Startplatz konnten wir verschmerzen, mit Aufwind geht's ja dann irgendwie schon zum Starten.

Am daraufhin folgenden Briefing wurde ein Elapsed-Time-Task über 94km erklärt. Doch während des Briefings wurde auf 70km gekürzt und die Winddummys in die Luft geschickt.
Die Pilotin welche gestern als erste startete, tat dies auch heute und man muss neidlos anerkennen das sie wesentlich besser ist als ihre mänlichen Kollegen!

Da das Startfenster relativ grosszügig bemessen war gab es am Ministartplatz verhältnissmässig wenig Drama. Luc Armant (Designer bei Ozone) zog dann als erster einen schönen Schlauch und so kam auch Bewegung in die Pilotenmeute. Die Schweizer starteten zügig, Jörg und ich allerdings trotzdem zu spät. Wärend ca. 20 Piloten Höhe machten, wusch es uns sehr unangenehm durchs Lee zu unserem Landeplatz im Niemandsland. Flugzeit 10 Minunten.

Nach unserem Start wurde oben der Startplatz geschlossen und etwas später auch der Task gecancelt.

Die Piloten welche es an die Basis schafften hatten einen Hammerflug und berichteten über Basishöhen von 4200m! Joel hat einige schöne Bilder geschossen und landete wie die meisten easy beim Hotel.

Jörg und Ich verbrachten den Hammertag, wie viele andere auch, am Boden und vor allem im Bus.

Wie wir später herausfanden wurde an "unserem" Berg noch nie Gleitschirm geflogen und der ganze Zirkus wurde nur für einen Sponsor veranstaltet. Schade um den Hammertag und die verpasste Taskchance!

Nun, morgen sollen die Bedingungen besser werden und wir werden wieder den Haupstartplatz besuchen. Hoffen wir das es endlich mal gescheit zum Fliegen geht, die Gegend ist der Hammer.

Wie aus dem Lehrbuch (Michi Maurer)
Landschaft (Michi Maurer)
Landeplatz beim Hotel (Michi Maurer)
Panorama vom Startberg Richtung Hotel (Stefan Land)
26 July 2011, Stefan Land

«Tag 2 (25 July 2011)


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