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Tag 3

Heute stehen die Organisatoren vor einem Dilemma: Super Thermikprognosen mit erreichbaren Höhen bis 3500m. Aber ab 2500m sehr starker Wind aus West (30-50 km/h). Die Lösung: Ein "Sicherheitsdeckel" auf 2300m, höher fliegen kostet Punkte, wer über 2400 geht, hat sicher einen Nuller.
Am Startplatz sieht die Welt dann ganz anders aus. Es ist zwar sonnig, aber auch furchtbar stabil, die Freiflieger schaffen es nur selten und gerade so, den Startplatz zu überhöhen. Um 13:20 dürfen wir dann endlich in die Luft, um ab 14:30 die 31-Kilometer-Aufgabe anzugehen.
Ich starte wieder früh, und kaum haben wir den Startplatz überhöht, ziehen Zirren rein und schatten die ganze Gegend ab. Von den 10 Piloten, die bis dahin gestartet sind, arbeiten 8 gut zusammen und bleiben in der Luft, die andern zwei verschwinden Richtung Landeplatz. Danach wird's wieder sonnig, und wir müssen sogar kurz aufpassen, dass wir die erlaubte Höhe nicht übersteigen.
Die Aufgabe geht 6 Mal über Werfenweng hinweg, ein Dreifach-Zick-Zack hin und her. Auf jedem Schenkel wird die Wolkenschicht dichter, die Thermik weniger, sind weniger Schirme dabei. Beim vierten Schenkel (dem zweiten Zack) steht uns dann der Startberg im Weg, der zu diesem Zeitpunkt keinen Thermikhauch mehr von sich gibt. Ein ganz kleines Grüppchen hat einen grossen Umweg im Süden in Kauf genommen, und davon schaffen es immerhin 4 bis zur ESS, und einer von denen sogar ins Goal.
Rein von der Distanz her bin ich 20., überschlagsmässig dürfte ich meinen 10. Rang behalten. Sven steht schon auf dem Weg zur ersten Boje am Boden. Morgen soll's noch windiger werden...

Die Fotos sind vom ersten Tag

17 August 2019, Jörg Ewald

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