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SRS Roldanillo, Kolumbien, Gin Edition

SRS Roldanillo, Gin Edition - Task 2

Simon Steiner, 14. January 2026
Nach zwei Regentagen wurde Task 2 zum taktischen Survival-Game ohne Goal. Marco Sommerfeld glänzte mit einer mutigen Routenwahl und Rang 4, während Lukas Gafner seine persönliche Bestleistung flog. Après la pluie, la manche 2 fut un jeu de survie tactique sans Goal. Marco Sommerfeld brille à la 4e place grâce à un choix audacieux, tandis que Lukas Gafner signe une performance record (PB). After rain delays, Task 2 turned into a tactical survival game with no one in Goal. Marco Sommerfeld scored a brilliant 4th place via the flats, while Lukas Gafner achieved a Personal Best. Bericht / Rapport / Race report: Marco Sommerfeld

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SRS Roldanillo 2026 – Task 2: Ein Geduldsspiel mit taktischer Raffinesse Nachdem der Tross zwei Tage lang aufgrund nasser Bedingungen am Boden bleiben musste, kehrte heute die Hoffnung ins Valle de Cauca zurück. Der Plan der Tasksetter war ambitioniert: Eine 62,1 Kilometer lange Aufgabe sollte das Feld fordern. Doch das Wetter verlangte den Piloten zunächst vor allem eines ab: Geduld. Über drei Stunden mussten wir am Startplatz ausharren, bis die Basis sich endlich soweit hob, dass ein sicheres Rennen möglich war. Der Airstart wurde schliesslich auf 14:00 Uhr verschoben. Die Aufgabe ähnelte in ihrer Struktur dem ersten Task: Eine Querung über das Tal und wieder zurück. Doch diesmal bot sich eine taktisch entscheidende Wahl beim Start. Entweder man blieb an der bewährten Hauptridge, oder man wagte direkt die grosse Talquerung, um auf der gegenüberliegenden, eher flachen Seite einzusteigen. Während der Grossteil des Schweizer Teams auf die Sicherheit der Ridge setzte, entschied sich Marco Sommerfeld für den mutigen Sprung ins Flachland. Diese Entscheidung sollte sich als goldrichtig erweisen. Trotz starker Abschattungen funktionierte die "Flachland-Route" effizienter als der Hang. Der Tag entwickelte sich zu einem extremen "Survival-Game". Die Bedingungen waren zäh; oft mussten Nullschieber oder Thermiken mit gerade einmal 0,2 m/s geduldig und nervenstark ausgedreht werden, um nicht am Boden zu stehen. Am Ende schaffte es niemand bis ins Goal. Es siegte die reine Distanz und die Hartnäckigkeit. Marco Sommerfeld wurde für seinen Mut belohnt und landete als bester Schweizer auf dem hervorragenden 4. Rang. Ebenfalls stark präsentierte sich Lukas Gafner, der mit Platz 27 seine persönliche Bestleistung in einem solchen Feld übertraf. Ein schwieriger Tag, der zeigte, dass im Valle oft die Taktik über reinen Speed triumphiert. ----- Français -----
SRS Roldanillo 2026 – Manche 2 : Un jeu de patience et de finesse tactique Après deux jours cloués au sol par des conditions humides, l'espoir est revenu aujourd'hui dans la Valle de Cauca. Le plan du comité de course était ambitieux : une manche de 62,1 kilomètres. Mais la météo a d'abord exigé une chose des pilotes : de la patience. Nous avons dû attendre plus de trois heures au décollage que le plafond remonte suffisamment pour permettre une course en sécurité. Le start a finalement été repoussé à 14h00. La structure de la manche ressemblait à la première : une traversée de la vallée et un retour. Cependant, un choix tactique crucial s'offrait dès le départ. Soit rester sur la crête principale (le relief), soit tenter directement la grande traversée pour se positionner sur le côté opposé, plus plat. Alors que la majorité de l'équipe suisse a misé sur la sécurité du relief, Marco Sommerfeld a choisi l'option audacieuse de la plaine. Cette décision s'est avérée payante. Malgré d'importantes zones d'ombre, la route de plaine a mieux fonctionné que celle du relief. La journée s'est transformée en un véritable mode survie. Les conditions étaient faibles ; il fallait souvent enrouler patiemment des « zéros » ou des thermiques d'à peine 0,2 m/s pour ne pas poser. Au final, personne n'a atteint le Goal. C'est la distance pure et la ténacité qui l'ont emporté. Marco Sommerfeld a été récompensé pour son audace et termine meilleur Suisse à une excellente 4ème place. Lukas Gafner a également réalisé une belle performance, se classant 27ème et dépassant ainsi son record personnel dans un tel niveau de compétition. Une journée difficile qui a prouvé que dans la Valle, la tactique l'emporte souvent sur la vitesse pure. ----- English -----
SRS Roldanillo 2026 – Task 2: A Patience Game with Tactical Finesse After remaining grounded for two days due to wet conditions, hope returned to the Valle de Cauca today. The task committee's plan was ambitious: a 62.1-kilometer task lay ahead. However, the weather demanded one thing from the pilots above all else: patience. We had to wait at the launch for over three hours until the cloud base lifted enough to allow for a safe race. The airstart was finally pushed back to 2:00 PM. The task structure was similar to the first one: a valley crossing and back. But this time, a crucial tactical choice presented itself right at the start. One could either stay on the main ridge or dare to make the big valley crossing immediately to enter on the opposite, flatter side. While the majority of the Swiss team opted for the safety of the ridge, Marco Sommerfeld decided to take the bold leap into the flats. This decision turned out to be the right one. Despite heavy shading, the "flatland route" worked more efficiently than the ridge. The day turned into an extreme survival game. Conditions were weak; pilots often had to patiently core "zeros" or thermals of just 0.2 m/s to avoid bombing out. In the end, no one made it to Goal. The day was won by pure distance and tenacity. Marco Sommerfeld was rewarded for his boldness, finishing as the top Swiss pilot in an excellent 4th place. Lukas Gafner also put in a strong performance, finishing 27th and surpassing his personal best in such a competitive field. It was a tough day that showed that in the Valle, tactics often triumph over pure speed. Provisional Task Results – Swiss Team 4. Marco Sommerfeld (GTO 3) – 28.52 km 27. Lukas Gafner (Sage) – 25.47 km 31. Simon Steiner (GTO 3) – 23.51 km 61. Raphael Oerer (GTO 3) – 19.17 km 75. Jan Rindlisbacher (Scala 2 Light) – 18.92 km 80. Martina Hauri (Lyght) – 18.81 km 83. Sven Albert (Photon) – 18.44 km 103. Gaëtan Gerber (Photon) – 17.46 km 115. Philipp Langenegger (Mint) – 15.66 km Pictures Simon Steiner
SRS Roldanillo, Kolumbien, Gin Edition 2026

SRS Roldanillo, Gin Edition - Task 1

Simon Steiner, 11. January 2026
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SRS Roldanillo 2026 - Auftakt nach Mass im Valle de Cauca Die Sport Racing Series (SRS) geht in die vierte Runde. Was einst als ambitioniertes Projekt begann, hat sich mittlerweile zu einem festen Termin im internationalen Kalender der Sportklasse etabliert. Zur diesjährigen "Gin Edition" begrüsst Roldanillo ein starkes internationales Feld mit Piloten aus Südamerika, China, Kanada und ganz Europa. Auch die Schweizer Delegation ist dieses Jahr bemerkenswert stark vertreten; insgesamt neun Pilotinnen und Piloten sind ins Cauca-Tal gereist, um sich mit der internationalen Konkurrenz zu messen. Nach einer lockeren Aufwärmrunde mit einem Trainingstask am Vortag, den fast alle Teilnehmer nutzten, um sich an die Bedingungen zu gewöhnen, wurde es heute ernst. Task 1: 65 km - Taktik zwischen Hügeln und Flachland Der Tag begann früh und forderte bereits vor dem Flug Disziplin. Schon um 07:15 Uhr mussten sämtliche Gleitschirme in den Lastwagen verladen sein. Eine notwendige Massnahme, da die Strasse zum Startplatz "Los Tanques" durch die Regenfälle der letzten Tage stark aufgeweicht war. Der Transport über die matschige Piste verlangte genügend Zeitreserven, doch die Organisation meisterte die Logistik souverän. Oben angekommen, präsentierte sich das Tal zunächst klassisch: Die Wolkenbasis lag noch unterhalb des Startplatzes. Doch die tropische Sonne leistete ganze Arbeit, und die Basis hob sich stetig. Das Startfenster öffnete um 10:35 Uhr, der Airstart war für 12:30 Uhr angesetzt. Hektik kam keine auf; erst gegen 11:00 Uhr schwangen sich die ersten Piloten in die Luft. Trotz der noch relativ tiefen Basis waren die Bedingungen bereits erstaunlich zuverlässig. Das Feld sammelte sich zunächst an der Antenne bei La Unión, am sogenannten "Krokodil" – einem Vorhügel, dessen rückenartige Form sich ins Flache zieht. Das Rennen beginnt Die Aufgabe führte über 65 km: Zuerst nach Obando im Norden, dann zurück hinter die Fabrik bei La Paila und schliesslich ins Goal südwestlich von Zarzal. Vor dem Airstart war Geduld gefragt. Das Feld zögerte, ins Flachland zu stechen, da die Wolkenfetzen noch keine eindeutige thermische Aktivität im Tal versprachen. Erst rund 30 Minuten vor dem Startschuss wagten sich die ersten Vorreiter hinaus. Eine Wolke, die sich praktischerweise knapp ausserhalb des Startzylinders bildete, ermöglichte es dem Feld schliesslich, nahe dem optimalen Punkt zu starten. Gleich zu Beginn stand die erste grosse taktische Entscheidung an: Sollte man der direkten Linie über das Flache folgen oder den kleinen Umweg über die Hügel bei Victoria in Kauf nehmen? Die "Victoria-Linie" erwies sich als die bessere Wahl. Schon die Vorhügel trugen gut, aber die wirklich starke Thermik stand etwas weiter hinten im Relief. Mit integrierten Steigwerten von 3 m/s ging es zügig nach oben. Schlüsselstelle Endanflug Die folgende 33 km lange Schenkel in Richtung der Fabrik bei La Paila hatte es in sich. Wieder boten sich zwei Routen an: die flache, potenziell schnellere Linie oder der Weg über die Hügel. Da die Hügel jedoch teilweise im Schatten lagen, versprach das Flache mehr Speed. Sofern man oben blieb. Nach Zarzal änderte sich der Charakter des Tages spürbar. Eine hohe Wolkenschicht schob sich vor die Sonne und dämpfte die Thermik merklich ab. Plötzlich war ein Gangwechsel zu defensiverem Fliegen angesagt. Bei der Fabrik riss die zuverlässige Thermik ab. Wer hier den Anschluss verpasste, musste mühsam zurück an die Hügel basteln. Der Endanflug barg zudem das Risiko des aufkommenden "Pacifico". Einem kräftigen Talwind vom Pazifik. Glücklicherweise blieb der Wind heute moderat, sodass das Gleiten relativ gut aufging. Auch wenn der Task auf dem Papier mit 65 km einfach aussah, hielt er einige technische Schlüsselstellen bereit. Für die Schweizer Piloten war es ein solider, wenn auch teils selektiver Einstieg in den Wettbewerb. ----- Français -----
SRS Roldanillo 2026 – Une entrée en matière réussie dans la Valle La quatrième édition des Sport Racing Series (SRS) est lancée. Ce qui a commencé comme un projet ambitieux est devenu un rendez-vous incontournable du calendrier international de la classe sport. Pour cette « Gin Edition », Roldanillo accueille un plateau international relevé. La délégation suisse est particulièrement bien représentée cette année avec neuf pilotes venus se mesurer à la concurrence mondiale dans la vallée du Cauca. Après une manche d'entraînement la veille, utilisée par presque tous pour s'acclimater, les choses sérieuses ont commencé aujourd'hui. Manche 1 : 65 km – Tactique entre plaine et collines La journée a exigé de la discipline dès le réveil. À 07h15 précises, toutes les voiles devaient être chargées dans les camions, la route vers le décollage de « Los Tanques » étant rendue très boueuse par les pluies récentes. Une fois au sommet, le plafond était bas mais s'est levé régulièrement sous le soleil tropical. La fenêtre de décollage a ouvert à 10h35 pour un start aérien à 12h30. Le groupe s'est rassemblé près de l'antenne de La Unión, sur le « Crocodile », un relief caractéristique qui s'avance dans la plaine. La course Le parcours de 65 km menait d'abord à Obando au nord, puis derrière l'usine de La Paila, pour finir au Goal au sud-ouest de Zarzal. Avant le start, la patience était de mise. Le peloton hésitait à s'avancer en plaine, l'activité thermique y semblant incertaine. Finalement, un nuage s'est formé juste à l'extérieur du cylindre de départ, permettant aux pilotes de se placer idéalement. Dès le début, un choix tactique s'imposait : la ligne directe en plaine ou le détour par les collines de Victoria ? L'option Victoria s'est avérée payante. Les thermiques y étaient puissants (3 m/s) un peu en retrait dans le relief. Le point clé final La branche de 33 km vers l'usine de La Paila fut complexe. Les collines étant partiellement à l'ombre, la plaine semblait plus rapide, mais plus risquée. Après Zarzal, une couche nuageuse élevée a voilé le soleil, calmant nettement les thermiques. Le mode de vol est passé de l'attaque à la défense. À l'usine, ceux qui arrivaient trop bas devaient lutter pour refaire le plein d'altitude. L'approche finale comportait aussi le risque du « Pacifico », la brise de vallée du Pacifique. Heureusement, le vent est resté modéré aujourd'hui. Même si la manche semblait simple sur le papier, elle comportait plusieurs pièges techniques. Pour les Suisses, ce fut un début solide, bien que sélectif pour certains. ----- English -----
SRS Roldanillo 2026 – A Picture-Perfect Start in the Valle The Sport Racing Series (SRS) enters its fourth year. What started as an ambitious project has firmly established itself in the international Sport Class calendar. For this year's "Gin Edition," Roldanillo welcomes a strong field of pilots from South America, China, Canada, and Europe. The Swiss delegation is notably strong this year, with nine pilots traveling to the Cauca Valley to compete against the best. After a casual training task yesterday, which almost everyone used to get accustomed to the conditions, things got serious today. Task 1: 65 km – Tactics between Hills and Flats The day started early and required discipline before we even flew. All gliders had to be loaded into the trucks by 07:15 AM, a necessary measure as the road to the "Los Tanques" launch was muddy from recent rains. Once at the top, the cloud base was initially below launch but lifted steadily. The window opened at 10:35 AM with the airstart set for 12:30 PM. The field initially gathered at the antenna near La Unión, at the so-called "Crocodile", a ridge that extends out into the flats. The Race Is On The 65 km task led first to Obando in the north, then back behind the factory at La Paila, and finally into Goal southwest of Zarzal. Patience was key before the start. The field hesitated to push into the flats as the clouds didn't promise reliable lift yet. Finally, a cloud formed just outside the start cylinder, allowing the gaggle to start near the optimal point. Right at the beginning, the first major tactical decision had to be made: follow the direct line over the flats or take the slight detour via the hills at Victoria? The "Victoria Line" proved to be the better choice. The strong thermals were found a bit further back in the terrain, delivering solid 3 m/s climbs. The Crux The following 33 km leg towards the factory at La Paila was tricky. Again, two routes were possible. Since the hills were partly in shadow, the flats promised more speed. If you could stay up! After Zarzal, the character of the day changed noticeably. A high layer of clouds moved in, shading the sun and dampening the thermals. Suddenly, a gear shift to defensive flying was required. At the factory, reliable lift disappeared. Those who missed the cycle had to struggle back to the hills to refuel on altitude. The final glide also carried the risk of the "Pacifico". The strong valley wind from the Pacific. Fortunately, the wind remained moderate today. Even if the task looked simple on paper, it held several technical cruxes. For the Swiss pilots, it was a solid, albeit partly selective, start to the competition. Provisional Task Results - Swiss Pilots 6. Simon Steiner (GTO 3) – 01:44:42 25. Gaëtan Gerber (Photon) – 01:52:50 27. Marco Sommerfeld (GTO 3) – 01:48:48 57. Martina Hauri (Lyght) – 02:15:53 68. Raphael Oerer (GTO 3) – 62.6 km 79. Jan Rindlisbacher (Scala 2 Light) – 59.9 km 99. Sven Albert (Photon) – 41.8 km 106. Philipp Langenegger (Mint) – 39.0 km 108. Lukas Gaffner (Sage) – 33.4 km Pictures: Helena Kargl & Simon Steiner
Regio Training Kick-off Webinar 2026

Regio Training Kick-off Webinar 2026

Roger Aeschbacher, 10. January 2026
Bist du jung, ehrgeizig, angefressen vom Gleitschirmsport und fliegst selbstständig? Willst du effizient fliegen lernen und vielleicht eines Tages Rekorde brechen und an einer Weltmeisterschaft teilnehmen oder für das Nationalteam fliegen? Dann ist der Beitritt in die Regio Trainings der Swissleague genau das Richtige für dich! Wir organisieren einen Theorieabend, der dir Einblicke in das Wettkampffliegen gewährt und dir die ersten Schritte für dein Training mit der Competition League 2026 aufzeigt. Ziel ist deine gezielte Förderung, um dich auf die Teilnahme an den Swiss Cups vorzubereiten, bei denen du dein Wissen direkt in die Praxis umsetzen kannst. Unter professioneller Anleitung der Regio-Leiter entwickelst du dich weiter und kommst deinem Ziel, zur Spitze der Pilotinnen zu gehören, ein Stück näher. Nebst den ausführlichen Debriefings steht auch der Austausch mit anderen jungen Gleitschirm-Enthusiastinnen im Vordergrund. Info Webinar: Das Webinar wird von der Swissleague organisiert und findet am 22.01.26 um 19:30 Uhr statt. Sprache: Deutsch Programm ● Inspirations-Input von Roger Aeschbacher, Wettkampfpilot Paragliding Swissleague. ● Um was geht es beim Wettkampffliegen und wie läuft so ein Wettbewerb ab? ● Teilnahme an den Regios: Anmeldeprozess und Details. ● Fragen-und-Antworten-Runde Teilnahmelink: Thema: Competition League Schweiz: Guide zum Regio- & Wettkampf Fliegen Zeit: 22.Jan. 2026 07:30 PM Zürich An Zoom-Meeting teilnehmen https://unibe-ch.zoom.us/j/61990802421?pwd=PHRSTaiQv9Lm2IxXQXIo21HiXz2Etf.1 Meeting-ID: 619 9080 2421 Kenncode: 781461 Beitreten – So geht's https://unibe-ch.zoom.us/meetings/61990802421/invitations?signature=308KyFO9lp5avnEHL3JF3DLNeLTmPSkbwqBkXzWHgY8
Regio Beo Off Season

Regio Beo goes Vertical

Benjamin Fankhauser, 14. December 2025
Braucht man Akro Training? Keine Ahnung, aber es ist geil! Dieses Weekend haben sich insgesamt ca. 10 Wettkampfpiloten zum gemeinsamen Training in Mürren getroffen. Der Deal war einfach: Ich bringe Kuchen, die Piloten überlegen sich, was sie trainieren wollen. Ohne Funk oder Sicherheitsnetz, alles wird selbst über Grund geflogen. Da bekommt das letzte Pack Datum des Notschirms automatisch eine neue Bedeutung. Das Ziel war für die meisten der Full Stall, bei einigen aus dem Trimflug, bei anderen aus dem Tumbling. Fast alle hatten ein B-Schirm dabei. Und es ist auch zu erwähnen, dass die meisten viel Flugpraxis mitbringen und den Full Stall bereits im Siku geflogen sind. Am Startplatz erwartete uns aber bereits die erste Überraschung: eisiger Untergrund und ein zügiger Abwind. Mit gegenseitigem Schirmhalten konnte schlussendlich jeder seine Vorwärtsstarts trainieren. Die Full Stalls waren schnell abgearbeitet und bereits nach dem zweiten Flug startete ein reger Austausch, wie man nun den Heli am besten fliegen kann. Nur kurze Zeit später, flogen die ersten ihre Helis zum ersten Mal über Grund. Gratulation! Neben den klassischen Akrofiguren wurden aber auch andere Punkte unbewusst trainiert: * Selbsteinschätzung und Eigenverantwortung: Welches Manöver kann ich sicher über Grund fliegen? * Selbstreflexion: Warum hat das Manöver nicht funktioniert? Welcher Punkt geht schief? Was kann ich ändern? * Der Grund kommt meistens schneller näher als man möchte. Nach 5-6 erfolgreichen Trainingsflügen war bei den meisten die Luft raus und ein Grinsen im Gesicht. Bis zum nächsten Mal im Januar!