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Hike & Fly League

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Swiss Cup H&F 2026

Swiss Cup Hike&Fly - Eigertour 2026

Bernhard Senn, 7. July 2026
Text: Nicola Heiniger Vom Mittwoch, 01.07., bis und mit Samstag, 04.07., fand die neunte Ausgabe der Eigertour statt. Die Wetterprognosen versprachen einen nassen Start, gefolgt von gutem Flugwetter an den darauffolgenden Tagen, gespickt mit Nordwind/Bise. Entsprechend wurde ein rund 260 km langer Task mit rund 27 Zwischenstopps in Richtung Emmental, den Voralpen entlang zum Genfersee und wieder zurück nach Grindelwald gesetzt. Pünktlich zu den Regenzellen um 11 Uhr wurde der Wettkampf nicht wie klassisch auf der First, sondern in Richtung Pfingstegg gestartet. Ans Fliegen war nicht zu denken, und so ging es für alle zu Fuss weiter nach Alpiglen. Von dort begann es abzutrocknen, und einige Piloten konnten einen ersten Flug machen. Danach war das Wetter mehrheitlich auf unserer Seite, und es ging via Bussalp und Schynige Platte Richtung Heftihütte. Ein grosser Teil der Athleten verbrachte die Nacht in der unbewarteten Heftihütte. Glücklicherweise verfügte die Hütte über genügend Notvorrat. Der nächste Tag versprach gutes Flugwetter. Hatte man die lange Querung vom Niederhorn zur Stockhornkette überstanden, entsprach dies auch der Realität. Durch die Ausrichtung der Grate, den Nordwind und die Unterstützung des alpinen Pumpens konnte ziemlich effizient auf der Nordseite bis zum westlichsten Turnpoint am Genfersee, dem Rochers de Naye, geflogen werden. Entsprechend konnten dann die Abendbedingungen optimal genutzt werden, damit es Chrigel, Lars und Tim zurück ins Lauterbrunnental gereicht hat. Für die Verfolger war mit einer Landung zwei Minuten vor der Ruhezeit bei der Doldenhornhütte Schluss. Somit war klar, dass die Leader bereits vor dem Mittag und die Verfolgergruppe am frühen Nachmittag fertig sein würden. Gewonnen hat entsprechend Chrigel vor Lars und Tim. Für die restlichen Athleten war es wieder Flugwetter, sodass sie gut Strecke machen konnten. Im Endeffekt erreichten rund 24 von 41 gestarteten Athleten das Ziel. Hervorzuheben ist hier der Finish von Philipp Hänggi, welcher pünktlich zwei Minuten vor Zielschluss im Ziel angekommen ist. Er hat fürs Startgeld das Optimum herausgeholt :)! Vielen Dank an Witschi und sein Team für die Organisation!
International races 2026

X-Pyr 2026 - aus Schweizer Sicht äusserst erfolgreich! X-Pyr 2026 - un véritable succès du point de vue suisse !

Bernhard Senn, 28. June 2026
Das X-Pyr 2026, der Hike-and-Fly-Wettbewerb entlang des Pyrenäen-Hauptkamms von Hondarribia nach El Port de la Selva, fand vom 21. bis 27. Juni 2026 statt. Aus Schweizer Sicht verlief das Rennen über die 528 Kilometer lange West-Ost-Querung ausserordentlich erfolgreich, geprägt von einem historischen Rekord und zwei Podestplätzen im mit 50 Teams besetzten internationalen Teilnehmerfeld. Fünfter Gesamtsieg für Christian Maurer Chrigel Maurer sicherte sich bei seiner fünften Teilnahme den fünften Gesamtsieg. Trotz anspruchsvoller meteorologischer Bedingungen, darunter eine ausgeprägte Hitzewelle und eine hohe Gewitterneigung am Nachmittag, bewältigte Maurer die Strecke in einer neuen Rekordzeit von 3 Tagen und 7 Stunden. Er erreichte das Ziel am Mittelmeer bereits am Mittwochnachmittag. Strategisch setzten Maurer und sein Support-Team auf eine offensive Taktik im Hochgebirge und nutzten die guten thermischen Bedingungen bis in Höhen von über 4'000 Metern aus. Materialtechnisch wechselte der Schweizer für dieses Rennen auf den leichten Liegegurt Ozone Sublite in Kombination mit dem Ozone Zeolite. Lars Meerstetter am Schluss ebenfalls auf dem Podest! Das Schweizer Gesamtergebnis wurde durch die Leistung von Lars Meerstetter komplettiert. Meerstetter lieferte sich über die gesamte Renndauer ein enges Duell mit der internationalen Konkurrenz und belegte schliesslich hinter dem Deutschen Markus Anders den 3. Rang. Neben den beiden Podestplätzen war die Schweiz mit vier weiteren Athleten vertreten, die sich unter den schwierigen physischen und thermisch anspruchsvollen Bedingungen erfolgreich behaupteten! Noé Court: Konnte sich durch strategische Routenwahl im Verlauf des Rennens effizient nach vorne arbeiten. Nicolas Bourqui: Unscheinbar, aber immer stärker werdend konnte er sich im ersten Drittel klassieren. Silvan Wüthrich: Zeigte eine konstante Leistung und konnte sich dank einer soliden Flugtaktik im anspruchsvollen Gelände der Zentralpyrenäen immer im ersten Drittel positionieren. Sebastian Weber: Der physisch starke Athlet setzte auf den Laufstrecken während der stabilen Luft am Morgen einen starken Akzent und hielt den Anschluss an das vordere Mittelfeld. Am Schluss konnte er nicht mehr ganz vorne mithalten. Das X-Pyr 2026 war aufgrund der extremen Temperaturen von teilweise 10 bis 15 °C über dem Klimamittel und der hohen Durchschnittsgeschwindigkeit der Spitze eines der anspruchsvollsten Rennen der XPyr-Geschichte. Mit dem Rekordsieg von Christian Maurer, dem dritten Platz von Lars Meerstetter und dem starken Abschneiden der weiteren Schweizer Athleten stellte die Schweiz die erfolgreichste Delegation! *********** Le X-Pyr 2026, la compétition de « hike-and-fly » le long de la crête principale des Pyrénées, de Hondarribia à El Port de la Selva, s'est déroulée du 21 au 27 juin 2026. Du point de vue suisse, cette course de 528 kilomètres d’est en ouest a été couronnée de succès, marquée par un record historique et deux places sur le podium au sein d’un peloton international composé de 50 équipes. Cinquième victoire au classement général pour Christian Maurer Le Suisse Christian « Chrigel » Maurer a décroché sa cinquième victoire au classement général lors de sa cinquième participation. Malgré des conditions météorologiques difficiles, notamment une forte vague de chaleur et un risque élevé d’orages l’après-midi, Maurer a parcouru le parcours en un nouveau temps record de 3 jours et 7 heures. Il a franchi la ligne d’arrivée au bord de la Méditerranée dès le mercredi après-midi. Sur le plan stratégique, Maurer et son équipe d’assistance ont misé sur une tactique offensive en haute montagne et ont tiré parti des bonnes conditions thermiques jusqu’à plus de 4 000 mètres d’altitude. Côté matériel, le Suisse a opté pour cette course pour le harnais allongé léger Ozone Sublite, associé à la voile Ozone Zeolite. Lars Meerstetter également sur le podium à l’arrivée ! La performance de Lars Meerstetter est venue compléter le bilan global de la Suisse. Meerstetter a livré un duel serré avec ses concurrents internationaux tout au long de la course et a finalement décroché la 3e place derrière l’Allemand Markus Anders. Outre ces deux places sur le podium, la Suisse était représentée par quatre autres athlètes qui ont su s’imposer avec brio dans des conditions physiques difficiles et thermiquement exigeantes ! Noé Court : grâce à un choix stratégique d’itinéraires au cours de la course, il a réussi à remonter efficacement dans le classement. Nicolas Bourqui : discret, mais de plus en plus performant, il a réussi à se classer dans le premier tiers. Silvan Wüthrich : il a livré une performance constante et, grâce à une tactique de vol solide sur le terrain exigeant des Pyrénées centrales, a toujours réussi à se positionner dans le premier tiers. Sebastian Weber : cet athlète doté d’une grande force physique s’est particulièrement illustré sur les tronçons de course à pied pendant les conditions de vent stable du matin et est resté au contact du milieu de peloton de tête. À la fin, il n’a toutefois pas pu suivre le rythme des leaders. En raison des températures extrêmes, parfois de 10 à 15 °C supérieures à la moyenne climatique, et de la vitesse moyenne élevée du peloton de tête, l’X-Pyr 2026 a été l’une des courses les plus exigeantes de l’histoire de l’XPyr. Avec la victoire record de Christian Maurer, la troisième place de Lars Meerstetter et les excellents résultats des autres athlètes suisses, la Suisse a constitué la délégation la plus performante!
Xplore hike and fly

Xplore Hike and Fly Slovenia

Christian Knapp, 19. June 2026
Ist etwas länger geworden sorry - aber falls jmd mal an ein HF Race in Slowenien mag, folgend ein paar Impressionen: Angesagt war labil aber Oben starker Nordwind. Das Fluggebiet erstreckt sich von Begunje Nordwest- und Südostwärts entlang der Karawanken. Der Task am Freitag war abwechslungsreich gesetzt mit 900hm Anstieg, dann mit Seitentalqueerung Richtung TP Südwest, dann auf dem Rückweg Toplanden mit Selfie, dann Ridgeracing mit Absprung ins Flache, Sightseeing überm See von Bled, dann an kleinen Hügeln zurück an die Hauptkette, landen und zu Fuss 5 min ins Ziel. Start und Landeplätze lassen es zu, dass beide Kategorieren (Hero und Adventure) auf dem selben Task unterwegs sind, einfach mit grösseren Radien und ohne Toplanden fürs Adventure, was für alle ein Gewinn war. Für die einen ein paar Bojen mehr, für die Anderen mal zu sehen was so das level der Spitzenleute ist. Schlussendlich waren sogar die Locals erstaunt, dass es so gut ging und wir alle recht zeitig im Ziel waren. Ich hatte leider beim Start einen Stein erwischt, musste dann beim Toplanden kurz die Wunde versorgen und verlor somit den Anschluss an die Spitzengruppe. Ich konnte dann aber noch etwas aufholen und bis zum LP fliegen und war somit nur ein paar Minuten nach der Spitze im Ziel. Samstag war dann zu viel Nordwest auch in den unteren Schichten und so gabs einen Pausetag mit sightseeing und internationaler Ruderegatta auf dem See bei Bled. Auch sonst gibt die Region einiges her zum Wandern, Baden, Rennrad fahren, Klettern und Canyoning ist für jeden was dabei. Sonntag war der Task entsprechend der Prognose etwas einfacher gesetzt dafür länger. Diesmal zuerst nach Westen, dann wieder Queerung mit Toplanding am östlichsten TP dann noch kurz ins Flache und zurück zum LP. Früh starten ist halt immer ein Risiko und durch ein hoch durchziehendes Wolkenband kurz vor Mittag wurden alle an ihrer Position gebremst bzw mussten reinlanden. So wurden wir im Führungstrio dann von den etwas langsamer laufenden, dafür schneller fliegenden top Jungs überholt. Bei der grossen Queerung Richtung Osten standen dann alle bis auf Einen im überraschend starken Talwind ab und wer starke Beine hatte konnte hier nochmal etwas gutmachen. Ab dann gings fast gratis und zum Toplanden wars dann schon zu stark, sodass, wer den Watsapp Kanal aufmerksam las, direkt wieder zurück Richtung Ziel konnte, statt sich mit 5 Versuchen in das zum Glück verzeihende Gelände zu murksen. Das war für mich dann leider auch der Grund weshalb ich 2 min zu spät im Ziel war. Fürs Ranking machte das aber keinen Unterschied. Die beste Belohnung war dann der Drink und die grosse Grillarde im Garten. Super beeindruckend was Maj und Masa da fast allein auf die Beine gestellt haben. Danke auch an XCTerm sponsoring, super die Jungen Leute so zu unterstützen. Falls der ein oder andere Lust hat, ihr ziel wäre Nächstes Jahr einen oder sogar mehrere HF comps in Slowenien zu machen würden sich über Schweizer Besuch freuen. Ich kanns in jedem fall nur empfehlen und wer etwas Abeneuter mag, mit dem Nachtzug von Zürich auch logistisch gut zu machen. ########################################## Sorry this got a bit long – but if anyone's interested in a HF race in Slovenia, here are a few impressions: The forecast was for unstable conditions, but strong northerly winds higher up. The flying area stretches from Begunje northwest and southeast along the Karawanks. Friday's task was varied, with a 900m climb, then crossing a side valley towards the southwest landing point, then a top landing with a selfie on the way back, followed by ridge racing with a jump to flat ground, sightseeing over Lake Bled, then back along small hills to the main ridge, landing, and a 5-minute walk to the finish. The launch and landing areas allow both categories (Hero and Adventure) to fly the same task, simply with larger radii and no top landing for the Adventure category, which was a win for everyone. For some, it meant a few more buoys, for others, it was a chance to see the level of the top pilots. In the end, even the locals were surprised that it went so well and we all finished quite early. Unfortunately, I hit a rock at the start, had to quickly tend to the wound while top-landing, and thus lost contact with the leading group. However, I was able to make up some ground and fly to the landing point, finishing only a few minutes behind the leaders. On Saturday, there was too much northwesterly wind, even in the lower layers, so we had a rest day with sightseeing and an international rowing regatta on Lake Bled. The region also offers plenty of other activities: hiking, swimming, road cycling, climbing, and canyoning – there's something for everyone. On Sunday, the task was set a bit easier but longer, as predicted. This time, we first flew west, then crossed again with a top-landing at the easternmost landing point, then briefly over flat terrain and back to the landing point. Starting early is always a risk, and a high band of clouds moving in shortly before noon slowed everyone down or forced them to land. So, we in the leading trio were overtaken by the slightly slower-running, but faster-flying top guys. During the big traverse to the east, everyone except one of us got stuck in the surprisingly strong valley wind, and those with strong legs were able to make up some ground. From then on, it was almost effortless, and it was already too strong for top landings. So, anyone who was paying attention to the WhatsApp channel could head straight back towards the finish line instead of trying five different landings in the thankfully forgiving terrain. Unfortunately, that was also the reason why I was two minutes late to the finish. But it didn't make any difference to the ranking. The best reward was the drinks and the big barbecue in the garden. It's incredibly impressive what Maj and Masa managed to pull off almost single-handedly. Thanks also to XCTerm for sponsoring; it's great to support these young people. If anyone is interested, their goal is to hold one or even several HF competitions in Slovenia next year, and they would be happy to welcome Swiss visitors. I can definitely recommend it, and for those who like a bit of adventure, taking the night train from Zurich is also logistically quite manageable. ################################### Désolé pour la longueur du message, mais si quelqu'un s'intéresse à une course HF en Slovénie, voici quelques impressions : Les prévisions annonçaient des conditions instables, mais de forts vents du nord en altitude. La zone de vol s'étend de Begunje au nord-ouest et au sud-est le long des Karawanks. Le parcours du vendredi était varié : une montée de 900 m, puis la traversée d'une vallée latérale vers le point d'atterrissage sud-ouest, suivie d'un atterrissage au sommet avec un selfie au retour, puis une course de crête avec un saut sur terrain plat, un survol du lac de Bled, puis retour par de petites collines jusqu'à la crête principale, atterrissage et 5 minutes de marche jusqu'à l'arrivée. Les zones de décollage et d'atterrissage permettent aux deux catégories (Héros et Aventure) d'effectuer le même parcours, avec simplement des rayons plus grands et sans atterrissage au sommet pour la catégorie Aventure, ce qui a fait le bonheur de tous. Pour certains, cela signifiait quelques bouées supplémentaires, pour d'autres, l'occasion de voir le niveau des meilleurs pilotes. Finalement, même les locaux ont été surpris que tout se soit si bien passé et nous avons tous terminé assez tôt. Malheureusement, j'ai heurté une pierre au départ et j'ai dû soigner ma blessure en atterrissant au sommet. J'ai ainsi perdu le contact avec le groupe de tête. J'ai toutefois réussi à rattraper mon retard et à rejoindre le point d'atterrissage, terminant à seulement quelques minutes des leaders. Samedi, le vent du nord-ouest était trop fort, même dans les basses couches de l'atmosphère. Nous avons donc profité d'une journée de repos pour visiter le lac de Bled et assister à une régate internationale d'aviron. La région offre également de nombreuses autres activités : randonnée, natation, cyclisme sur route, escalade et canyoning – il y en a pour tous les goûts. Dimanche, le parcours était un peu plus facile, mais plus long, comme prévu. Cette fois-ci, nous avons d'abord volé vers l'ouest, puis traversé la région en atterrissant au sommet au point d'atterrissage le plus à l'est. Nous avons ensuite survolé brièvement un terrain plat avant de revenir au point d'atterrissage. Partir tôt est toujours risqué, et une bande de nuages ​​élevés arrivant peu avant midi a ralenti tout le monde ou forcé certains à atterrir. Résultat : nous, le trio de tête, avons été dépassés par les meilleurs, un peu plus lents à la course, mais plus rapides en vol. Lors de la grande traversée vers l'est, nous avons tous été surpris par le vent de vallée, étonnamment fort, sauf un. Les plus endurants ont réussi à rattraper leur retard. Ensuite, la progression était presque sans effort, et le vent était déjà trop fort pour tenter des atterrissages en hauteur. Du coup, ceux qui suivaient le canal WhatsApp pouvaient retourner directement vers l'arrivée au lieu de s'éparpiller sur ce terrain heureusement clément. Malheureusement, c'est aussi pour cette raison que j'ai terminé avec deux minutes de retard. Mais cela n'a eu aucune incidence sur le classement. La meilleure récompense ? Les boissons et le grand barbecue dans le jardin. C'est vraiment impressionnant ce que Maj et Masa ont réussi à accomplir quasiment seuls. Merci également à XCTerm pour le sponsoring ; c'est formidable de soutenir ces jeunes. Si cela vous intéresse, leur objectif est d'organiser une ou plusieurs compétitions de HF en Slovénie l'année prochaine, et ils seraient ravis d'accueillir des visiteurs suisses. Je le recommande vivement, et pour les amateurs d'aventure, prendre le train de nuit depuis Zurich est tout à fait faisable.