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Hike & Fly League

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Swiss Cup H&F 2026

4. Swiss Cup Hike&Fly 2026 - Gantrisch hike&fly – anspruchsvoll, spannend und auch physisch anstrengend!

Bernhard Senn, 8. June 2026
Es geht Schlag auf Schlag. Gestern Sonntag fand bereits der vierte Swiss Cup, das 9. Gantrisch Hike&Fly, statt. Es bot packenden Lauf- und Flugsport in der Gantrischregion. Nach der wetterbedingten Verschiebung von Samstag auf Sonntag fanden die Athleten gute Bedingungen vor, um das taktisch anspruchsvolle Score Race in Angriff zu nehmen. Pünktlich um 09:15 Uhr fiel der Startschuss an der Talstation des Skilifts Blumenstein – um Punkt 17:00 Uhr wurde der Zielschluss festgelegt. Wer es nicht rechtzeitig zurück über die Ziellinie schaffte, verlor den entscheidenden Finisher-Bonus. Im Rampenlicht des gestrigen Rennens stand das hochkarätig besetzte Frauenfeld. Die Athletinnen lieferten sich ein packendes Kopf-an-Kopf-Rennen auf den Trails und in der Luft. Angeführt wurde das Feld von Top-Pilotinnen wie Serena Ronchi (Vorjahressiegerin), Romy Sweda (Kaderathletin der Swissleague) sowie starken Herausforderinnen wie Stephanie Westerhuis und Lia Sutter. Die Damen bewiesen herausragendes taktisches Gespür: Sie wählten in der zur Verfügung stehenden Zeit die besten Linien entlang des Stockhorn- und Gantrischmassivs und verfügten über die besten physischen Voraussetzungen. Das Anlaufen und Anfliegen der Signboard wie Walalp oder Möntschelealp kombinierten sie mit einer geschickten Auswahl an Turnpoints, um vor dem harten Zeitlimit um 17:00 Uhr sicher und punktereich in Blumenstein einzulanden. Bei den Herren sicherte sich Nicola Eschbach aus Spiez den Spitzenplatz im Ranking. Er sammelte taktisch perfekt die drei Signboards Walalp, Möntschelealp und Wasserscheide sowie mit einem Zieldurchlauf während des Wettkampfes. Diese kombinierte er mit etlichen Turnpoints wie Kaiseregg, Ochse und Gantrisch, bevor er am Nachmittag deutlich vor Ablauf der 17:00-Uhr-Deadline in Blumenstein landete und somit die höchste Punktzahl verbuchte. Mit dem Flug bis ins Freiburgerische riskierte er aber an diesem doch schwierigen Tag alles oder nichts. Nach dem harten Wettkampf im Gelände feierten die Athletinnen und Athleten ab 16:00 Uhr gemeinsam am Finisher-Buffet, bevor der Tag mit der feierlichen Siegerehrung um 18 Uhr im Wettkampfzentrum Blumenstein ausklang.
International races 2026

XAlps Challenger - ein neues Format im Zwischenjahr

Bernhard Senn, 2. June 2026
Der erstmals ausgetragene Red Bull X-Alps Challenger fand Ende Mai 2026 im österreichischen Mayrhofen statt. Der dreitägige Wettkampf soll sich als neues Talentsichtungsprogramm für das berühmte Hike-&-Fly-Rennen XAlps erweisen. Die Athletinnen und Athleten mussten sich in den Disziplinen Berglauf, Hike&Fly und einem anspruchsvollen Task in einem K.O.-System unter Beweis stellen. Der erste Austragung endete mit einem grossen Erfolg für die Schweiz. Die beiden begehrten Wildcards für das Hauptrennen 2027 gingen an die Schweizer Athletin Romy Sweda und den Schweizer Athleten Aaron Mathis. Damit sicherten sich beide direkt einen Startplatz für die nächste Ausgabe des legendären Red Bull X-Alps. Der dreitägige Challenger wurde als Qualifikationswettkampf für aufstrebende Hike-&-Fly-Pilotinnen und -Piloten ins Leben gerufen. Über den Modus des erstmals ausgetragenen Wettkampfs lässt sich diskutieren, waren doch zu Beginn primär die physischen Anforderungen gefragt. Also war ein starker Pilot bereits im Nachteil. Aus Schweizer Sicht ist das Resultat bemerkenswert: Nicht nur gewann die Schweiz eine Kategorie – sie holte beide verfügbaren Wildcards. Besonders erfreulich ist dies für die Schweizer Hike-&-Fly-Szene, die mit Athleten wie Chrigel Maurer seit Jahren zur Weltspitze gehört. Der Doppelsieg von Sweda und Mathis zeigt, dass auch die nächste Generation international ganz vorne mitmischt. Fazit: Der erste X-Alps Challenger wurde aus Schweizer Sicht zu einem Vollerfolg – beide direkten Tickets für das Red Bull X-Alps 2027 gehen in die Schweiz. Wie schon erwähnt. Über den Modus lässt sich diskutieren!
Swiss Cup H&F 2026

2. Swiss Cup H&F - Jura Airtour

Bernhard Senn, 27. May 2026
Auteur : Remo Lehner Cette année, ça a enfin marché : pour les organisateurs de la compétition, les conditions météo étaient enfin favorables. Une épreuve de trois jours était prévue, avec un parcours de plus de 160 kilomètres à parcourir. Jour 1 Sans doute la meilleure journée de vol de toute la manifestation, elle promettait un énorme potentiel, même si les thermiques ne devaient se mettre en place que relativement tard. Malgré tout, les pilotes ont mis la pression dès le début et la première marche a été rapidement effectuée. Au point de virage 3, le Hasenmatt, il a fallu attendre les premières possibilités de décollage. L’ambiance était à la fois détendue et concentrée. La course a ensuite été lancée. Le point de virage le plus au nord a été pris pour cible. Plus on se dirigeait vers le nord, plus les conditions devenaient stables. Il fallait faire preuve de patience. Un premier groupe de tête n’a toutefois pas su la garder et a pris trop de risques. Le groupe des poursuivants en a profité et a atteint le point de virage 5, le Montoz, en volant. Ensuite, le vent arrière a pratiquement fait le travail en direction du Chasseral, accompagné d’une base haute à plus de 2 500 mètres. Avec cette base haute, le retour était également tout à fait faisable. D’après l’expérience, ceux qui devaient atterrir avaient de longues marches à faire. Il fallait donc profiter de chaque thermique et rester le plus haut possible. La fin de la première journée s’est transformée en un petit thriller. Ceux qui ont atteint le point de virage de Laupersdorf trop tard n’ont pas eu le temps de monter vers Wallenmatt et d’effectuer le vol vers Moutier qui suivait. Avec Christoph Schoch, j’ai réussi à décoller de Wallenmatt juste à temps et à atterrir à Moutier peu avant la fin de la journée. Jour 2 Le deuxième jour, en raison du vent d’est fort annoncé, l’ouverture de la tâche a été raccourcie de 8h00 à 10h00. Assez de temps pour que les deux leaders se livrent la bataille pour la victoire. Les autres se sont battus pour chaque mètre afin de s’assurer la meilleure position de départ possible pour le lundi de Pentecôte. Jour 3 Un vent de nord-est soutenu était prévu pour le troisième jour. La tâche a néanmoins été ouverte comme prévu de 8h00 à 16h00. Très tôt, le Jura a été balayé par le nord, ce qui a rendu les conditions de vol difficiles. Malgré ces conditions, certains ont réussi à terminer la course. Malheureusement, cela n’a pas été le cas pour tout le monde. Conclusion Dans l’ensemble, cette édition du Jura Air Tour a été très passionnante. Tant le plateau de participants de haut niveau que l’équipe d’organisation engagée ont contribué à la réussite totale de l’événement. Dans cet esprit, je tiens à remercier les organisateurs ainsi que tous les concurrents pour l’ambiance formidable et cette compétition inoubliable. ************ Autor: Remo Lehner Dieses Jahr hat es endlich geklappt: Für die Organisatoren des Wettkampfs standen die Wetterzeichen endlich einmal gut. Geplant war ein dreitägiger Task, bei dem über 160 Kilometer zurückgelegt werden sollten. Tag 1 Der wohl beste Flugtag der gesamten Veranstaltung versprach enormes Potenzial, auch wenn die Thermik erst relativ spät einsetzen sollte. Trotzdem wurde von Beginn an gepusht und der erste Hike zügig absolviert. Am Turnpoint 3, der Hasenmatt, musste noch auf die ersten Startmöglichkeiten gewartet werden. Die Stimmung war dabei entspannt und gleichzeitig konzentriert. Danach war das Rennen lanciert. Der nördlichste Turnpoint wurde angepeilt. Je weiter nördlich es ging, desto stabiler wurden die Bedingungen. Geduld war gefragt. Eine erste Leadergruppe konnte diese jedoch nicht bewahren und ging zu viel Risiko ein. Die Verfolgergruppe profitierte davon und erreichte den Turnpoint 5, den Montoz, fliegerisch. Danach ging es praktisch gratis mit Rückenwind Richtung Chasseral – begleitet von einer hohen Basis auf über 2500 Metern. Mit dieser hohen Basis war auch der Rückweg gut machbar. Wer landen musste, hatte erfahrungsgemäss lange Fusspassagen vor sich. Deshalb galt es, jede Thermik mitzunehmen und möglichst oben zu bleiben. Der Finish des ersten Tages wurde zu einem kleinen Krimi. Wer den Turnpoint Laupersdorf zu spät erreichte, dem fehlte die Zeit für den Aufstieg Richtung Wallenmatt und den anschliessenden Flug nach Moutier. Gemeinsam mit Christoph Schoch gelang es mir, genau rechtzeitig an der Wallenmatt zu starten und kurz vor Tagesschluss in Moutier zu landen. Tag 2 Am zweiten Tag gab es aufgrund des stark angesagten Ostwinds eine verkürzte Tasköffnung von 8:00 bis 10:00 Uhr. Genügend Zeit für die beiden Leader, den Kampf um den Sieg auszutragen. Die anderen kämpften um jeden Meter, um sich eine möglichst gute Ausgangslage für den Pfingstmontag zu sichern. Tag 3 Für den dritten Tag war zügiger Nordostwind prognostiziert. Dennoch wurde der Task planmässig von 8:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. Schon früh wurde das Jura von Norden her überspült, was die Flugbedingungen anspruchsvoll machte. Trotz dieser Bedingungen konnten einige das Rennen erfolgreich finishen. Leider reichte es nicht für alle. Fazit Alles in allem war es eine sehr spannende Ausgabe der Jura Air Tour. Sowohl das starke Teilnehmerfeld als auch das engagierte Organisationsteam trugen zu einem rundum gelungenen Anlass bei. In diesem Sinne bedanke ich mich bei den Organisatoren sowie bei allen Wettkämpferinnen und Wettkämpfern für die tolle Stimmung und den unvergesslichen Wettkampf.
International races 2026

Bornes to fly 2026 - incroyable!

Bernhard Senn, 14. May 2026
Texte: Patrick Harvey-Collard Une Bornes to Fly 2026 incroyable! Cette année la fameuse course de la région d’Annecy s’est déroulée sous une excellente météo! Le parcours de 202 km s’est bouclé en deux jours à peine, avec les leaders finissant au matin. Déjà vers 15:00 environ 50 pilotes avaient bouclé. Les français ont dominé sur leur territoire. Il faut dire qu’il y avait un groupe d’athlètes extrêmement profond! 9 anciens x-alps, et plusieurs top à la PWC , 100+ pilotes, c’était chaud! Peut-être la course la plus compétitive de l’année? Lars Meerstetter et Patrick von Känel ont bien représenté la Suisse avec une 7e et 10e place, dans un top 20 de 16 français . Le départ sépare déjà le groupe en deux. Un décollage bas et plus direct rend la course difficile pour les poursuivants qui ont choisi une option haute et safe. L’allure rapide de la course rend extrêmement difficile de fermer ce gap. Mais quel beau vol de plus de 100 km! Les athlètes se posent à Perroix, signent, et se ruent sur le décollage pour tenter de faire le plus de progrès avant les orages qui arrivent vers 17:30-18:00 et qui stoppent la course. Les athlètes doivent continuer au sol (règlement) mais courent comme des lions sous la pluie! Le 2e jour est beaucoup plus stable le matin que la prévision: les cartes sont alors brouillées et plusieurs se font prendre. Le rookie Jens Glatthard s'est également classé dans la première moitié du classement. Comme lors des Championnats suisses, il a réalisé une très belle performance, place 39. Patrick Harvey-Collard, Stephanie Westerhuis et Ollie Paul finissent en 35, 37 et 41e places pour la Suisse. Une 2e place féminine pour Steffie! Pas de grosses erreurs mais la moindre hésitation coûte beaucoup de places. Les courageux finissent sous la pluie et les nuages au 3e jour (Manuel Waldburger). Christof Schoch a malheureusement connu un problème technique dès le début de la course et a dû abandonner prématurément. ******** Ein unglaubliches „Bornes to Fly 2026“! Dieses Jahr fand das berühmte Rennen in der Region Annecy bei hervorragendem Wetter statt! Die 202 km lange Strecke wurde in knapp zwei Tagen zurückgelegt, wobei die Spitzenreiter am Morgen ins Ziel kamen. Bereits gegen 15:00 Uhr hatten etwa 50 Piloten das Ziel erreicht. Die Franzosen dominierten auf heimischem Boden. Man muss sagen, dass es ein extrem starkes Teilnehmerfeld gab! 9 ehemalige X-Alps-Teilnehmer und mehrere Top-Piloten der PWC , über 100 Piloten – das war heiß! Vielleicht das umkämpfteste Rennen des Jahres? Lars Meerstetter und Patrick von Känel haben die Schweiz mit einem 7. und 10. Platz gut vertreten, in einer Top-20-Rangliste mit 16 Franzosen . Schon beim Start teilt sich die Gruppe in zwei Hälften. Ein niedriger und direkterer Start macht das Rennen für die Verfolger schwierig, die sich für eine hohe und sichere Option entschieden haben. Das hohe Tempo des Rennens macht es extrem schwierig, diese Lücke zu schließen. Aber was für ein schöner Flug von über 100 km! Die Athleten landen in Perroix, unterschreiben und stürmen zum Startplatz, um zu versuchen, so viel wie möglich voranzukommen, bevor die Gewitter gegen 17:30–18:00 Uhr eintreffen und das Rennen unterbrechen. Die Athleten müssen am Boden weitermachen (Reglement), aber rennen wie die Löwen im Regen! Der zweite Tag ist am Morgen viel stabiler als vorhergesagt: Die Karten sind nun durcheinander und viele werden erwischt. In der ersten Ranglistenhälfte klassierte sich auch Rookie Jens Glatthard. Wie schon an den Schweizermeisterschaften zeigte er eine sehr starke Leistung!Patrick Harvey-Collard, Stephanie Westerhuis und Ollie Paul belegen für die Schweiz die Plätze 35, 37 und 41. Ein zweiter Platz bei den Frauen für Steffie! Keine grossen Fehler, aber das geringste Zögern kostet viele Plätze. Die Mutigen beenden den dritten Tag im Regen und unter Wolken (Manuel Waldburger). Christof Schoch hatte leider zu Beginn des Rennens einen Materialdefekt und musste das Rennen vorzeitig beenden.