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Regio BEO/Oberwallis

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Regio BEO am kommenden Samstag

Erfolgreiches Regio in Interlaken

Michael Sigel, 18. April 2021
Endlich gab es auch mal ein Regio in BEO Die Wetterprognosen waren zuerst nur mässig gut, wurden dann aber zum Glück noch etwas besser. Trotzdem; einfach war es nicht. Es hatte NE-Wind in der Höhe, eine relativ tiefe Wolkenbasis und auf den Nachmittag war Bise gemeldet. 15 Pilot*innen haben sich angemeldet und sind auch pünktlich am Landeplatz Lehn erschienen. Nach einem Briefing am Startplatz Bergbo ging es los mit dem normalen und (anspruchsvollen) Task: Start: 8 km Enter um Saxeten (12:00) B42 Saxeten 5 km (4 km) B02 Niederhorn Mittelstation 1 km (0.5 km) B05 Harder oben 2 km (1 km) B04 Sigriswiler 3 km (2.5 km) B42 Saxeten 4km (3 km) B01 Harder Restaurant 1km (0.4 km) B07 Gemmentalp 1km (0.5 km) L04 Lehn 2km Während der kleinere Task 33.9km lang war, war der grosse 42km. Da ich beim Task einen Fehler machte (Goallinie als ESS), nehmen wir die Zeit aber trotzdem am 2 km Radius wie wir das am Briefing besprochen haben. Zum Task. Da wir bereits ein ausführliches Briefing nach der Landung hatten, hier nur noch in Kurzform. Den Start haben die meisten gut erwischt. Oli war beim Niederhorn zwar nicht höher, hatte aber eine bessere Linie und flog uns in der Folge allen davon. Wichtig war, dass man nicht zu viel Gas gab zum Rausfliegen, damit man beim Zurückkommen noch eine Thermik erwischte. Generell war es so, dass es unten stabiler war als erwartet. Insgesamt war es eine spannende Aufgabe rund um Interlaken. Leider wurde dann die Bise doch stärker und die letzten konnten die Gemmenalp wegen dem Gegenwind nicht mehr richtig anfliegen… Danke euch allen für den tollen Flugtag! Informative Rangliste: 1. Oliver Keller 2. Simon Grossenbacher 3. Michael Sigel 4. Corina Beerli 5. Martina Hauri 6. Roger Aeschbacher 7. Graham Cockburn 8. Berhard Nägeli 9. Ralph Haller 10. Marcel Mock 11. Corina Heldstab 12. Primin Lustenberger 13. Raphael Oerer Tut mir leid, aber im Moment bringe ich Jonas Hofer und Renato Barnetta nicht zum Laufen im Livetracking. Aber beim nächsten Mal klappt das bestimmt. Michael
Regio Central

Debriefing vom 1. Juni_110km Task

Michael Maurer, 3. June 2020
Spannender Tag... Toptherm verschlechterte sich deutlich auf Montag morgen, gab nur noch schwaches steigen an und keine Distanz mehr (Vorabend gab es 90km an). Und verschiedene Windmodelle zeigten verschieden Wind, was mich etwas verunsicherte im Tasksetting. Schlussendlich waren alle Prognosen jedoch irgendwo zutreffend :-) Während dem hochfahren zum Startplatz, disskutierten wir einen Task. Bei Gstaad meldet die Prognose bereits um 14 Uhr erste Schauer. Also gehen wir nicht zu weit richtung Westen. Richtung Osten befürchten wird den Nordwind am Sigriswiler etwas, aber trotzdem wollen wir noch an die Schrattenfluh und anschliessend zurück nach Spiez um den Schauern auszuweichen. Oben angekommen versäumten wir uns nicht allzulange mit Theorie, nur kurz wird ein, zwei sachen besprochen und Los gehts. Ziel war es für jeden, sich etwas vorzunehmen und während dem Task umzusetzen, sowie einen XC-Task (ausdauer Training) abzufliegen. In den unteren höhen (unter 1900m) konnte man nicht sehr gut steigen. Die Prognostizierte schwache Thermik scheint treffend. Oben raus zieht es aber dann gut und dass erklährt auch die frühen Schauer im Westen (Labilität war da, Feuchtigkeit aber mehrheitlich im Westen). Nach Airstart ging es dann entsprechend schnell über dem Grat der Niesenkette richtung Adelboden. Basis war um 12.45 bereits bei 2900m über Frutigen. In Adelboden stieg die Basis dann auf 3200m und interessanterweise hatten wir da leichten Südostwind. Irgendwie kam mir das aber bekannt vor, hatte ich das doch auf der 3000m Windkarte (COSMO-E) gesehen aber nicht recht daran geglaubt. Zurück gings dann an der Basis entlang (gegen Frutigen sinkende Basis) und gegen Nordost-Wind (auf 2000m Karte auch ersichtlich) nach Frutigen. Dort ein kleiner abstecher übers Dorf raus um den Task ein klein wenig "Spannender" zu machen was die Routen opitonen angeht. Die Stabilität unter 1900m musste auch berücksichtigt werden. Interessant war, dass es nicht wirklich entscheidend war wo man zurück an die Niesenkette flog, war der kürzere weg mit deutlich schwächerem Steigen eben so schnell wie der Umweg via Startplatz. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich mir, ich hätte den Task etwas "schwieriger" setzten sollen mit mehr ZigZag und Optionen, da die Bedingungen derart gut waren und wir nur geradeaus der Kette entlang flogen bis dahin... Dann kam die Schlüsselstelle Seequerung Niesen- Sigriswilergrat. Wir erwarteten im bereich des Thermikeinstieg am Sigriswiler merklich Nord-Ost Wind. Also am Niesen Basis machen und erst dann los... Aber die Thermik war da eher Zyklisch und man musste (wie so oft am Niesen) einen Berg vorher bereits richtig Basis machen da der Niesen vom Talwind überspühlt war. Chrugel und Adi schafften es am besten an die Basis auf 2700m und waren die ersten drüben. Da war es laut Adi wie erwartet etwas bockig, aber es hatte steigen. Zu diesem Zeitpunkt (ca. 14 Uhr) war ab Frutigen gegen Westen das komplette Tal abgeschattet und in Gstaad gab es erste Schauer. Richtung Schrattenfluh sah der Himmel immer noch perfekt aus, wie erwartet. Der Plan von den Schauer im Westen weg zu fliegen scheint aufzugehen! Aber die Emmentaler voralpen funktionieren nicht nur wie im Lehrbuch steht... Irgendwie war da Ost Wind, welcher über die ketten spühlte. Das haben wir nicht so erwartet, könnte aber mit der Südost komponenten in der Höhe zusammenhang haben...? Der rest war, wie das hinfliegen zu Schrattenfluh, wieder etwas untypisch meist ohne Hangsoaren. Fazit: Trotz der klaren Taskführung und der anfangs starken Bedingungen war doch die Distanz und der letzte schenkel zu Schrattenfluh schwierig genug und auch Lehrreich! Knapp die hälfte flogen ins Ziel, wobei einige von uns den Flug noch etwas verlängerten und die guten Flugbedingungen für paar zusätzliche km nutzten.