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Regio BEO/Oberwallis

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Magic Air 2026

Magic Task in der Lenk

Benjamin Fankhauser, 8. March 2026
Etwas unsicher wegen der Saharastaubprognose und der eher tief prognostizierter Basis, mussten sich die Regioleiter auch wieder ans Tasksetzen gewöhnen. Wir entscheiden uns von der Lenk aus für ein 70km Task nach Spiez. Die Hauptelemente sind ein kleines Zickzack in der Lenk, der Überflug der Flugfelder St. Stephan und Zweisimmen, um dann das Simmental auf der Höhe von Oberwil zu queren. Anschliessend kommt ein Zickzack an der Stockhornkette, bevor es in einen langen Endanflug via Stockhorn nach Spiez geht. Bereits beim Airstart greift Rene das Feld an. Zusammen mit Sarah fliegen sie die direkte Route statt den Umweg über die sichere Thermik. Für Rene geht es auf und er sichert sich eine Thermik Vorsprung. Er hat aber noch 65km vor sich. Bei den Anderen geht es in der ersten Thermik darum, möglichst schnell eine gute Thermik-Blase zu finden, um keine Zeit zu verschwenden. Nicht allen gelingt das gleich gut und das Feld zieht sich bereits in die Länge. Weiter bis nach Zweisimmen ist die Route eigentlich klar, aber viel Schnee und Abschattungen machen es nicht einfach, die richtige Linie zu wählen. Die Lösung liegt schlussendlich in den verschneiten Seitentälern des Diemtigtals, wo die blanken Felswände ausreichend Thermik generieren können. Etwas Mut oder gute Vorflieger war in diesem Abschnitt die Lösung. Nach der Talquerung des Simmentals kommen wir oberhalb von Oberwil an. Rene zuvorderst, ich und Roger dahinter. Die Thermik ist stellenweise sehr turbulent und das Ziel ist es, so schnell wie möglich über den Grat aufzusteigen. Roger gelingt dies als erstes, gefolgt von Rene. Ich bleibe etwas hängen und die Verfolgergruppe kann aufschliessen. Aber auch sie haben es nicht einfach und ihre Gruppe wird getrennt. Nach dem westlichsten Turnpoint geht es in den 30km langen Endanflug. Die Wolken markieren die Thermik vor uns. Noah und Steve erkennen dies besser, geben ordentlich Gas und können mich und Simon noch überhohlen. Roger und Rene sind aber nicht mehr einzuhohlen. Etwas weiter hinten kämpfen sich Patrick, Sedin und Matic zum Teil tief durch das Simmental. Alle drei bleiben hartnäckig und erreichen etwas später das wohlverdiente Goal. Gratulation an alle Finisher! Die Lenk hat wieder einmal gezeigt, dass sie unterschiedliche Bedingungen, Topographien und Basishöhen zu spannenden Tasks vereinen kann. Es ist ein Fluggebiet mit super Infrastruktur und vielen spannenden Möglichkeiten. Die Piloten hatten die Chance genutzt, wieder den Einstieg in den Wettkampf zu finden. Mental oder mit dem Material. Bis zum nächsten Mal! Benjamin & Roger P.S. So etwas wie bessere Thermik durch Saharastaub auf dem Schnee hatten wir natürlich nicht. Die Schneefelder sind immer noch weiss und wenn es über dem Schnee steigt liegt das wohl eher an der Topographie als an irgendwelchen Zaubertricks. Wenn dein Motto auch "Liefere statt lafere" ist, freuen wir uns auf deine Teilnahme beim nächsten Regio! Ranking (nach Zeit): 1. Roger - 1:42 (41km/h) 2. Rene 3. Noah 4. Steve 5. Benjamin 6. Simon 7. Elias 8. Sarah 9. Marco 10. Nicola 11. Matic 12. Patrick 13. Sedin
Regio Beo Off Season

Regio Beo goes Vertical

Benjamin Fankhauser, 14. December 2025
Braucht man Akro Training? Keine Ahnung, aber es ist geil! Dieses Weekend haben sich insgesamt ca. 10 Wettkampfpiloten zum gemeinsamen Training in Mürren getroffen. Der Deal war einfach: Ich bringe Kuchen, die Piloten überlegen sich, was sie trainieren wollen. Ohne Funk oder Sicherheitsnetz, alles wird selbst über Grund geflogen. Da bekommt das letzte Pack Datum des Notschirms automatisch eine neue Bedeutung. Das Ziel war für die meisten der Full Stall, bei einigen aus dem Trimflug, bei anderen aus dem Tumbling. Fast alle hatten ein B-Schirm dabei. Und es ist auch zu erwähnen, dass die meisten viel Flugpraxis mitbringen und den Full Stall bereits im Siku geflogen sind. Am Startplatz erwartete uns aber bereits die erste Überraschung: eisiger Untergrund und ein zügiger Abwind. Mit gegenseitigem Schirmhalten konnte schlussendlich jeder seine Vorwärtsstarts trainieren. Die Full Stalls waren schnell abgearbeitet und bereits nach dem zweiten Flug startete ein reger Austausch, wie man nun den Heli am besten fliegen kann. Nur kurze Zeit später, flogen die ersten ihre Helis zum ersten Mal über Grund. Gratulation! Neben den klassischen Akrofiguren wurden aber auch andere Punkte unbewusst trainiert: * Selbsteinschätzung und Eigenverantwortung: Welches Manöver kann ich sicher über Grund fliegen? * Selbstreflexion: Warum hat das Manöver nicht funktioniert? Welcher Punkt geht schief? Was kann ich ändern? * Der Grund kommt meistens schneller näher als man möchte. Nach 5-6 erfolgreichen Trainingsflügen war bei den meisten die Luft raus und ein Grinsen im Gesicht. Bis zum nächsten Mal im Januar!