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Competition News

2nd FAI Junior World Paragliding Championships

Task 1: South wind and Overdevelopment

Toni Crottet, 24. August 2026
Der Erste Task führte die Piloten und Pilotinnen noch mehr nach Süden als schon beim Trainingstask. Eine Änderung der Wettersituation von der letzten Woche führte aber dazu, dass der Südwind deutlich wurde. Gegen der Wind erwies sich aber als sehr schwierig und nur eine Gruppe von 14 Piloten schaffte den ersten Schenkel. Alle anderen Standen mehr oder weniger früh am Boden. Jean und Noé blieben bei der Spitzengruppe, wo es wenig später leider auch Jean abgestreift hat. Später musste aber der Task gestoppt werden und die Spitzengruppe schaffte es gerade den südlichen Wendepunkt zu ticken. Beim Goal gab es Überentwicklungen und wenig später auch Gewitter. La première manche a emmené les pilotes encore plus au sud que lors de l'entraînement. Cependant, un changement des conditions météorologiques par rapport à la semaine précédente avait entraîné une nette intensification du vent du sud. Voler contre le vent s'est avéré très difficile, et seul un groupe de 14 pilotes a réussi à boucler la première étape. Tous les autres ont été contraints de quitter le groupe plus ou moins rapidement et ont du aller poser. Jean et Noé sont restés avec le groupe de tête, où, malheureusement, Jean a également du aller posé après. La manche a finalement dû être stoppée, et le groupe de tête a réussi de justesse à atteindre le point de virage sud. Au goal des surdévéloppements et apres peu après, des orages se sont formés.
2nd FAI Junior World Paragliding Championships

Training day and opening ceremony

Toni Crottet, 24. August 2026
Gute Bedingungen und einen Trainingstask, bei dem man das Plateau gut ausmessen konnte. Leider waren nicht alle Teams mit dabei. Dass die Spanier einen Ruhetag für sich brauchten war verständlich, da viele schon an der EM mit dabei waren. Das Schweizer Team befand sich vorwiegend an der Front, wobei sich am Schluss in ein Sinken kamen. Die Schweizer "verkurzten" alle und standen bis 5m vor der Ziellinie am Boden. Zum Glück war das lediglich der Trainingstask. Die anschliessende "Opening Ceremony" war angenehm kurz gehalten und die Reden von Funktionären auch. Der Abend fand ein Abschluss mit einem Teamessen und beim Kuchen oder Glace im Hotel. Das Team freut sich unheimlich geht es heute endlich los. De bonnes conditions et un entraînement permettant une bonne évaluation du plateau. Malheureusement, toutes les équipes n'étaient pas présentes. On comprend que les Espagnols aient besoin d'une journée de repos, car beaucoup avaient déjà participé aux Championnats d'Europe. L'équipe suisse a mené la course. Tous les Suisses ont se sont retrouvés à terre à moins de 5 mètres de la ligne d'arrivée. Heureusement, ce n'était qu'une manche d'entraînement. La cérémonie d'ouverture qui a suivi a été agréablement brève, tout comme les discours des officiels. La soirée s'est conclue par un dîner d'équipe et un gâteau ou une glace à l'hôtel. L'équipe est incroyablement enthousiaste à l'idée que la compétition commence enfin aujourd'hui.
18th FAI European Paragliding Championships

Der Vize-Europameister heisst Roger Aeschbacher

Daniel Graf, 19. August 2026
Was für ein Task! Das Schweizer Team hat hervorragende Arbeit geleistet. Wussten wir doch, dass wir die beiden Spanier und den Italiener in Schach halten mussten. Das heisst, ihnen verunmöglichen viele Leadingpunkte zu holen, nur so konnte der zweite Platz von Roger gesichert werden. Logischerweise musste auch Roger wieder vorne mitmischen und sich nicht abhängen lassen oder gar vor dem Goal abstehen. Den ersten Part der Übung Silber übernahm Steph, er pushte vom Start weg um die Konkurrenz davon abzuhalten, das gleiche zu tun. Steph büsste das mit einem frühen Aus. Doch so konnte er vom Boden aus hilfreiche Infos geben. Den zweiten Part übernahm Tim, auch er führte und verunmöglichte der Konkurrenz punktemässig aufzuholen. Dann war der Sack zu, Roger und die Konkurrenten gingen zusammen in den Endanflug. Keine Chance für andere, Roger die Silbermedaille streitig zu machen. Roger und Tim punkteten noch für die Nationenwertung, Noé und Jérôme strandeten kurz vor dem Goal und Sarah erreichte mit einigem Rückstand das Goal. Ich kann mit Stolz sagen, das EM Team 2026 ist ein Team! Die Stimmung war stets gut und professionell. Besonders hervorheben möchte ich die Bereitschaft, für andere zu arbeiten. Roger, Steph, Tim und Noé übernahmen die Spitze und halfen sich gegenseitig. Jérôme und Sarah bildeten ab dem dritten Task ein Team, mit dem Ziel, Sarah nach vorne zu bringen. Einen besonderen Dank möchte ich Tim aussprechen. Als "die Stimme von hinten" erwies er sich als extrem grosse Hilfe. Er hatte stets den Überblick über das Geschehen und konnte so die wertvollsten Infos für alle Teammitglieder liefern. Grosses Kino, danke Tim! Das Ziel von zwei Medaillen haben wir verfehlt, doch ist die Silberne von Roger für mich Gold wert, zeigt sie doch, dass die Schweiz auf dem richtigen Weg ist. Ebenso geht ein grosser Dank an die Organisatoren. Das Team um Goran hat perfekt zusammengearbeitet. Wetterbericht, Scoring, Jury, Helfer, alles sehr, sehr gut! So macht ein Wettbewerb richtig Freude. Zu letzt möchte ich mich bei meinen Teamleader-Kollegen und allen Athletinnen und Athleten bedanken. Was zu diskutieren war, wurde ernst diskutiert, aber mit Respekt und Fairness. Die Stimmung am Start- wie am Landeplatz war stehts wertschätzend, ob unter Teamleadern, oder Athleinnen und Athlethen. Ja, man ist Konkurrent oder Konkurrentin, ja, jeder Teamleader schaut für sein Team, aber die EM 2026 hat gezeigt, dass dies auch ohne Abwertung und Gehässigkeiten geht. Danke für die tolle Zeit und ich wünsche den Junioren an der WM, die gleich anschliessend stattfindet, viel Erfolg und den gleichen Spirit. Sportliche Grüsse, Dani Graf
18th FAI European Paragliding Championships

Task 8, ein ganz spezieller Schweizer Tag

Daniel Graf, 18. August 2026
Heute waren etwas mehr als 75 Kilometer für die Pilotinnen und Piloten zu meistern. Es ging Zick Zack durchs Flachland, also gleich zwei Faktoren die den Schweizern nicht so zusagen, Flachland und kurzer Task. Gleich nach dem Start war das Team, bis auf Jérôme im Spitzenpulk vertreten. Er hatte eine andere Idee, die leider nicht sehr erfolgreich war. Das Feld zog sich schnell auseinander, war doch das Steigen im Flachen schwer zu finden und die einten fanden starkes, die anderen nur schwaches steigen. Aber genau so ging es bei schlechhter Linienwahl wieder runter. So verloren sich die Schweizer etwas aus den Augen, Noé, Roger und Tim im Spitzenpulk, Steph und Sahrah irgendwo dahinter. Bei der zweitletzten Boje bliesen die starken Spanier zum Angriff und flogen zum Teil tief der optimierten Linie nach. Dies teilte ich per Funk dem Team mit, was ich im Nachhinein vielleicht besser gelassen hätte. Roger pushte den Spaniern nach, diese verliessen die Ideale Linie um das rettende Steigen zu finden, Roger hinterher. Was ihm verborgen blieb, war das der Rest des Spitzenpulks weiter auf der idealen Linie verblieb und dort auch noch steigen fand. Ein Fehler den er bis ins Ziel nicht wieder gut machen konnte. Schade, doch das ist der erste "Streicher" den Roger einfährt, somit ist sein zweiter Platz noch nicht in Gefahr. Viel besser machte es Noé, er pushte genau im richtigen Moment und überraschte damit so ziemlich alle, durch die Führung zusammen mit Roger hatte er bereits reichlich Leadingpoints gesammelt. Der Endanflug perfekt ausgeführt. 1. Tagessieg für Noé an einer EM und für das Schweizer Team, grandios!! Man kann und muss den Hut ziehen vor dieser Leistung in diesem superstarken Feld. Herzliche Gratulation Noé, du bist verdient der Held des Tages! Ausser Jérôme erreichten alle Schweizer das Goal, also sind über die Ziellinie geflogen. Steph liess es sich nicht nehmen, nach der Goallinie aufzudrehen und den Heimweg nach Krushevo fliegend zurück zu legen. Nach dem verkorksten Tag sicher die beste Medizin, ein entspannter Flug. Das Beste, wir kamen gleichzeitig in Krushevo an, das ist Timing.
Swiss Cup Final (flex) 2026

64.5 km Jura und Flachland

Jörg Ewald, 15. August 2026
Deutsch(Français en bas) Die Zweifel waren gross heute Morgen - die Fahne am Weissenstein zeigte stramm ins Mittelland raus als wir oben ankamen. Und bewölkt war es auch. Wir hielten am ursprünglichen Plan fest und schrieben einen Task aus mit Rennstart bei der Hasenmatte, und dann Ziel in Wohlen, Kanton Aargau. Es führen viele Wege dorthin, und die Optionen wollten wir den Piloten offenlassen. Westlich von uns zeigte sich ein schönes blaues Fenster, aber das blieb genau dann stecken als wir eigentlich in die Luft wollten. Und da ein Pilot die Geduld verlor und mit seinem Start (und Landung kurz darauf) den Lauf aktivierte, konnten wir ihn auch nicht mehr ändern. Also mussten die übrigen Piloten wohl oder übel in die Abschattung starten, die meisten schafften es aber, sich zu halten. Der Rennstart wurde von den meisten deutlich unter Startplatzhöhe genommen, für eine Weile sah es wirklich nicht gut aus. Dann aber verzogen sich die Wolken immer mehr, und so ab Stierenberg konnte das Feld immer am hinteren Rand der Abschattungen aufdrehen und weiterfliegen. Nun ware die grosse Frage "wann ins Flache raus?". Die ersten Versuche schlugen fehl, die Piloten mussten landen. Aber nach Olten klappte es dann, und immer mehr Schirme waren nicht mehr über dem Jura, sondern im Mittelland unterwegs. Der heutige Sieger Bruno Liard verfolgte eine sehr clevere Taktik: An der Krete bleiben bis der Nordwest-Wind genau ins Ziel zeigt, dann mit dem Wind ins Flache raus und darauf vertrauen, dass es irgendwo schon hochgeht. Mit der Taktik verlor er auch keine Zeit wenn er in schwächeren Thermiken drehte, weil ihn der Versatz stetig Richtung Ziel schob. So überholte er alle vor ihm liegenden Piloten und erreichte das Ziel 2.5 Minuten vor Steve Cox. Die Thermik wurde zwischen 15:30 und 16:00 im Zielbereich auch immer besser, was einige dazu bewog, nach Hause zu fliegen statt in Wohlen zu landen. Zumindest Teufenthal und das Zürcher Oberland wurden erreicht. Für andere war der Tag, an dem sie das erste Mal von Wohlen AG hörten auch der Tag, an dem sie dort landeten. Tagessieger Junior: Thierry Stoll Sports Class: Andi Birenstihl Damen: Martina Hauri Overall: Bruno Liard Sonntag Während die Prognosen am Nachmittag noch darauf hindeuteten, dass wir das gleiche Spiel am Sonntag wiederholen können, zeigte sich am Abend dass die Aufhellungen zuwenig, die Luft zu stabil und der Wind zu stark und aus der falschen Richtung (NW) sein wird. Darum wurde der Sonntag abgesagt. Français Les doutes étaient grands ce matin : le drapeau du Weissenstein pointait droit vers le Mittelland lorsque nous sommes arrivés au sommet. Et le ciel était nuageux, de surcroît. Nous nous en sommes tenus à notre plan initial et avons défini une épreuve avec un départ à la Hasenmatte, puis une arrivée à Wohlen, dans le canton d’Argovie. De nombreux chemins mènent à cette destination, et nous voulions laisser le choix aux pilotes. À l'ouest, une belle fenêtre bleue s'est ouverte, mais elle s'est refermée juste au moment où nous devions décoller. Et comme un pilote a perdu patience et a déclenché la course par son décollage (et son atterrissage peu après), nous n'avons plus pu modifier le parcours. Les autres pilotes ont donc dû, bon gré mal gré, décoller dans la zone d'ombre, mais la plupart ont réussi à tenir le cap. La plupart des pilotes ont pris le départ bien en dessous de l’altitude du site de décollage ; pendant un moment, la situation semblait vraiment compromise. Mais les nuages se sont ensuite de plus en plus dissipés, et à partir de Stierenberg, le peloton a pu remonter en altitude à la lisière arrière des zones d’ombre et poursuivre son vol. La grande question était alors : « Quand sortir dans les plaines ? ». Les premières tentatives ont échoué, les pilotes ont dû atterrir. Mais après Olten, cela a fini par fonctionner, et de plus en plus de parapentes ne se trouvaient plus au-dessus du Jura, mais volaient désormais au-dessus du Mittelland. Le vainqueur du jour, Bruno Liard, a suivi une tactique très astucieuse : rester sur la crête jusqu’à ce que le vent du nord-ouest souffle exactement en direction de l’arrivée, puis sortir vers la plaine avec le vent et compter sur le fait qu’il y aurait bien un endroit où remonter en altitude. Grâce à cette tactique, il ne perdait pas non plus de temps lorsqu'il tournait dans des thermiques plus faibles, car le décalage le poussait constamment vers la ligne d'arrivée. Il a ainsi dépassé tous les pilotes qui le précédaient et a franchi la ligne d'arrivée 2,5 minutes avant Steve Cox. Entre 15 h 30 et 16 h, les thermiques se sont également améliorés dans la zone d’arrivée, ce qui a incité certains à rentrer chez eux plutôt que d’atterrir à Wohlen. Certains ont au moins atteint Teufenthal et l’Oberland zurichois. Pour d’autres, le jour où ils ont entendu parler pour la première fois de Wohlen (AG) a également été celui où ils y ont atterri. Vainqueurs du jour Junior : Thierry Stoll Classe Sport : Andi Birenstihl Femmes : Martina Hauri Classement général : Bruno Liard Dimanche Alors que les prévisions de l'après-midi laissaient encore entrevoir la possibilité de réitérer la même performance dimanche, il est apparu dans la soirée que les éclaircies seraient insuffisantes, que l'air serait trop stable et que le vent serait trop fort et viendrait de la mauvaise direction (NO). C'est pourquoi la journée de dimanche a été annulée.
18th FAI European Paragliding Championships

Task 5, geht doch

Daniel Graf, 15. August 2026
Task 5 ist bisher der längste Task der ausgeschrieben wurde. 104 Kilometer erst im Norden mit einem schwierigen Gegenwind-Schenkel. Dann mit dem Wind weit in den Süden, fast an die griechische Grenze. Das Teasksetting gab nicht vie Spielraum für taktische Entscheidungen und doch wurden verschiedene Linien ausprobiert. Am Start positionierte sich Jérôme am kürzest möglichen Weg zum ersten Wendepunkt, das grosse Feld wartete in einer Position, in der sie etwas weiter fliegen müssen, jedoch mit Rückenwind. Bereits wenige Minuten war klar, die grosse Gruppe hatte wieder einmal richtig entschieden. Am ersten Wendepunkt waren alle wieder zusammen, doch Jéerôme und seine Mitstreiter waren erheblich tiefer. Der Task war noch lang und es konnte noch viel passieren, also weiter gehts. Nun gings 25 Kilometer gegen einen 20 km/h schnellen Gegenwind. Geduld war gefragt, das hatten nicht alle und standen bereits am Boden. Doch alle sechs Schweizer erreichten die nördliche Boje. Nun ist es ja ein Kinderspiel, 55 Kilometer mit dem Wind, leider nein. Schwache Thermik, zyklisch und die Linie musste genau stimmen. Jérôme war das erste Opfer, zu tief gekommen, nicht mehr im Spiel, kurz danach war auch bei Sarah der Boden zu nah und sie musste den Flug beenden. Noé kämpfte auf einer westlichen Route in den Hügeln um jeden Meter, aber auch er erfolglos. Vorne ging die Schweizer Post ab, Steph und Roger gaben den Takt an, Tim konnte hinter den Beiden mitgehen, bei dem Niveau eine grosse Leistung. Dann die Entscheidung, wann und mit welcher Höhe geht es in den Endanflug? Wie schon den ganzen Task übernahm Steph die Verantwortung, raus aus der Thermik, vollgas mit dem Wind gleiten. Doch gleich nach der letzten Thermik kam eine riesige Zone in der es mächtig runter ging. Steph musste an seinem Plan festhalten und auf ein Steigen hoffen, das kam leider nicht. So stand Steph ca. 400 Meter vor der End of Speed Zone. Die hinterherfliegenden, inklusive Roger konnten davon profitieren und nahmen noch ein paar Meter mehr mit. So erreichte Roger als Dritter das Ziel, Tim als 28. Top Leistung! Roger ist somit wieder auf Podestkurs, die Nation hat Plätze gut gemacht und Sarah liegt in Lauerstellung. Morgen gehts weiter, mega spannend.
Swiss Cup Final (flex) 2026

Update Freitag Abend / Mise à jour vendredi soir

Jörg Ewald, 14. August 2026
Deutsch(Français en bas) Für morgen planen wir einen One-Way-Task nach Osten, mit Ziel im Aargau, maximal bis Wohlen. Das ermöglicht uns, im sonnigsten und trockensten Bereich zu fliegen und die Gewitter zu meiden, die sich in den Voralpen und im französischen Jura aufbauen. Somit wäre eigentlich die Empfehlung, mit ÖV anzureisen, damit ihr anschliessend nicht wieder nach Oberdorf zurück müsst. Nur, der Sonntag schaut nun auch wieder fliegbar aus, je nach Modell den ganzen Tag - oder evtl. nach Durchzug einer kleinen Störung am Nachmittag. Ich möchte den Tag noch nicht abschreiben, und die Entscheidung bis morgen Nachmittag offen halten. Also vielleicht Park & Ride, das Auto in Solothurn beim Bahnhof abstellen und mit der S21 nach Oberdorf fahren. Falls ihr mit dem ÖV anreist: Gebt als Zielort immer "Seilbahn Weissenstein" ein. Der Zielort "Oberdorf" liefert zum Teil Varianten mit einer Busfahrt von Solothurn, die 30 Minuten Fussmarsch von der Seilbahn entfernt endet. / Français Pour demain, nous prévoyons un vol aller simple vers l'est, destination l'Argovie, au plus loin jusqu'à Wohlen. Cela nous permettra de voler dans la zone la plus ensoleillée et la plus sèche et d'éviter les orages qui se forment dans les Préalpes et dans le Jura français. Il serait donc recommandé de venir en transports public afin de ne pas avoir à retourner ensuite à Oberdorf. Seulement, le dimanche s'annonce à nouveau propice au vol, selon les modèles, soit toute la journée, soit éventuellement après le passage d'une petite perturbation dans l'après-midi. Je ne veux pas encore écarter cette journée et je préfère laisser la décision ouvert jusqu'à demain après-midi. On pourrait donc opter pour le « Park & Ride » : garer la voiture à la gare de Soleure et prendre la ligne S21 jusqu'à Oberdorf. Si vous venez en transports public : indiquez toujours « Seilbahn Weissenstein » comme destination. La destination « Oberdorf » propose parfois des itinéraires avec un trajet en bus depuis Soleure qui se termine à 30 minutes à pied du téléphérique.
18th FAI European Paragliding Championships

Task 4, es läuft nicht optimal

Daniel Graf, 14. August 2026
Der heutige Task über "nur" 68.5 Kilometer verrsprach ein schnellse Rennen. Taktisch war nicht viel möglich, wichtig beim Start gut positioniert zu sein. Das gelang dem Team Schweiz gut, Steph war ca. 300 Meter zu tief, die anderen fünf im Pulk dabei. Dies war nicht ganz selbstverständlichh, hatte doch Sarah gleich nach dem Start ein technisches Problem bemerkt und musste nochmals einlanden. Beim zweiten Start war sie dann die letzte vom ganzen Tross. Doch sie meisterte die Aufgabe gut und war beim Start gut positioniert. Das Rennen war sehr schnell, Tilen Ceglar, der heutige Gewinner brauchte garade mal 1.32.21 Stunden! Ein keiner Fehler, einen Kreis zuviel und das Feld zog vorbei. Roger, Noé und Tim konnten sich im Führungspulk behaupten, Steph war zwischen dem 1. und dem 2. Pulk alleine unterwegs, Sarah und Jérôme befanden sich im zweiten Pulk, bis mitte Rennen, dann gesellte sich auch Tim zu den beiden. Schlussendlich kamen alle Schweizer ins Goal, Roger (8) und Noé (41) im Spitzenpulk, Steph (65) allleine, Sarah (77), Tim (78) und Jérôme (82) mit dem zweiten Feld. Da aber nur die Besten zwei Resultate von Roger, Steph, Tim und Sarah für die Nationenwertung zählen, hat uns die heute sehr weit zurückgeworfen. Roger fiel mit dem sehr guten Resultat von Rang 2 auf den 5. Rang in der Einzelwertung zurück. Es wird eine grosse Aufgabe das noch aufzuholen, doch wir haben noch 5 Läufe vor uns. am 19. August wird abgerechnet und wir streben ein gutes Resultat an. Grüsse aus dem fliegerisch wunderschönen Nord Mazedonien.
Swiss Cup Final (flex) 2026

Weissenstein!

Jörg Ewald, 14. August 2026
Deutsch:(Français en bas) Schlussendlich haben wir uns für den Weissenstein entschieden, wir sehen dort grosse Chancen für einen Task morgen: - Wenig Wind, aus südwestlicher Richtung, dreht auf West in der Höhe - Gewitter vor allem im westlichen Jura, östlich und Richtung Mittelland länger trocken - Heiss, mässige bis gute Thermik mit Top über dem Jura bei 3000 m, im Flachland bei 2000 m Mit etwas Glück ist dann auch am Sonntag ein Task möglich - das hängt weiterhin vom genauen Verlauf des ankommenden Trogs ab. Entscheidung am Samstag Abend. Die verworfenen Alternativen: - Tessin: Trockener, aber am Sonntag stark bewölkt, fraglich ob es dort wirklich zwei Tasks geben würde. Weite Anreise. - Charmey: Ähnliche Situation wie Jura, höhere Gewittergefahr, längere Anreise aus der Deutschschweiz. Organisatorisches: - An-/Abmeldungen bis heute 12:30 - Wegpunkte sind verfügbar - Achtung, die Datei vom Swiss Cup Weissenstein wurde noch um einige Punkte im Osten erweitert! - Luftraum-Datei ist in Arbeit, Marco informiert im Chat wenn sie bereit ist. - Treffpunkt bei der Talstation der Gondelbahn in Oberdorf um 10:00: Tickets, Tracker, hochfahren - Provisorisch: Task-Briefing am Startplatz um 11:00 / Français: Finalement, nous avons opté pour le Weissenstein, où nous voyons de belles perspectives pour une manche demain : - Peu de vent, venant du sud-ouest, tournant à l'ouest en altitude - Orages surtout dans l'ouest du Jura, à l'est et en direction du Mittelland, le temps restera sec plus longtemps - Chaleur, thermiques modérés à bons avec un sommet au-dessus du Jura à 3 000 m, en plaine à 2 000 m Avec un peu de chance, une manche sera également possible dimanche – cela dépendra encore de l’évolution précise du creux barométrique qui arrive. Décision samedi soir. Les alternatives écartées : - Tessin : temps sec, mais ciel très nuageux dimanche ; il n’est pas certain qu’il y ait vraiment deux manches possibles là-bas. De plus, le trajet est assez long. - Charmey : situation similaire à celle du Jura, risque d’orage plus élevé, trajet plus long depuis la Suisse alémanique. Informations pratiques : - Inscriptions/désinscriptions jusqu’à aujourd’hui 12h30 - Les waypoints sont disponibles - Attention, le fichier de la Swiss Cup Weissenstein a été complété par quelques points supplémentaires à l'est ! - Le fichier de l'espace aérien est en cours d'élaboration, Marco vous informera sur le chat dès qu'il sera prêt. - Rendez-vous à la station de la télécabine à Oberdorf à 10 h : billets, trackers, monter - Provisoirement : task briefing au décollage à 11 h
Swiss Cup Final (flex) 2026

Erste Wetterinformationen fürs Wochenende / Premières prévisions météo pour le week-end

Jörg Ewald, 13. August 2026
Français en bas. Der Trog über Frankreich hat sich verlangsamt und dürfte erst in der Nacht von Sonntag auf Montag die Schweiz überqueren. Im Vorfeld wird die Luft aber deutlich angefeuchtet, was zu Bewölkung und Gewittern führt. Davon begünstigt ist gemäss aktuellen Prognosen die Südspitze des Tessin, sowohl am Samstag wie am Sonntag.

Wir sehen deshalb zwei Möglichkeiten:

Weissenstein, mit relativ grosser Sicherheit ein Task am Samstag, insbesondere wenn wir uns im Flachland Richtung Osten bewegen, und so die Gewitter in den Voralpen und im Jura vermeiden. Der Sonntag schaut dort aber deutlich weniger gut aus.
Südtessin (Monte Generoso, Monte Lema), mit einer kleineren Chance, an beiden Tagen zu fliegen.

Tröge haben es so an sich, dass ihr Verlauf sehr schwer vorhersagbar ist und sich die Modelle mit praktisch jedem Rechnungsdurchlauf stark verändern. Das könnte dazu führen, dass schlussendlich im Tessin doch kein Task möglich ist - oder dass im Jura und Flachland auch am Sonntag noch etwas möglich wird.
Eine kleine informelle Umfrage zeigt, dass zumindest die Pilotinnen und Piloten, die teilnahmen, die Variante Weissenstein vorziehen.
Wir berücksichtigen das, werden aber aufgrund der unsicheren Lage die definitive Entscheidung erst morgen Freitag 12:30 fällen. An- und Abmeldungen sind bis dahin möglich.

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La dépression qui pèse sur la France a ralenti et ne devrait traverser la Suisse que dans la nuit de dimanche à lundi. En amont, l'air s'humidifiera toutefois considérablement, ce qui entraînera une nébulosité et des orages. Selon les prévisions actuelles, c'est la pointe sud du Tessin qui en bénéficiera, tant samedi que dimanche.

Nous envisageons donc deux possibilités :

Weissenstein, où une épreuve est relativement certaine samedi, surtout si nous nous déplaçons vers l’est en plaine, évitant ainsi les orages dans les Préalpes et le Jura. Dimanche, les conditions s’annoncent toutefois nettement moins favorables dans cette région.
Sud du Tessin (Monte Generoso, Monte Lema), avec une chance plus faible de voler les deux jours.

Les dépressions ont pour particularité que leur évolution est très difficile à prévoir et que les modèles changent considérablement à pratiquement chaque calcul. Cela pourrait conduire à ce qu’aucune épreuve ne soit finalement possible au Tessin – ou à ce que quelque chose soit encore possible dans le Jura et en plaine, même dimanche.
Un petit sondage informel montre qu’au moins les pilotes qui y ont participé préfèrent la variante Weissenstein.
Nous en tenons compte, mais en raison de la situation incertaine, nous ne prendrons la décision définitive que demain vendredi à 12h30. Les inscriptions et désinscriptions sont possibles jusqu’à cette date.
18th FAI European Paragliding Championships

Schweizer Team kämpft sich auf Rang 3 im Teamranking

Roger Aeschbacher, 13. August 2026
Ein Task wie aus dem Bilderbuch: 90 Kilometer, Rauch, Abschattungen – und zum Schluss eine mächtige Konvergenz!!! Der heutige Wettkampftag hat dem Schweizer Team viel Freude bereitet. Als bester Schweizer erreichte ich Rang 8 im Ziel, dicht gefolgt von Steph Morgenthaler auf Platz 15. Damit haben wir uns im Teamranking von gestern Platz 5 erneut nach vorne geschoben – aktuell stehen wir auf Rang 3. Der Task Gesetzt wurde ein 90-Kilometer-Task, der zu Beginn nach Osten führte, bevor es wieder zurück an die Ridge des Startplatzes ging. Die Bedingungen waren heute wirklich spannend: Neben ausgedehnten Abschattungen sorgten mehrere grosse Brände dafür, dass es in gewissen Passagen nicht nur dunkel, sondern auch extrem dunstig war. Fliegerisch anspruchsvoll – und in manchen Momenten fast schon magisch als uns weit über 20 Störche inkl. TP wende begleiteten! :) Gegen Ende des Downwind-Zickzacks erreichten wir eine massive Konvergenz. Die letzten dreissig Minuten hiess es nur noch Vollgas, teilweise durch heftiges Steigen. Ein Finish, das lange in Erinnerung bleiben wird. Stephs Schirm dürfte im Endanflug der schnellste im Feld gewesen sein – er wurde zur Nachmessung eingezogen. - Dank "skyline-laser.ch" war sein Schirm genau eingestellt und unterhalb der Max. Toleranz von 10mm - das Statement von Daniel Tyrkas "Steph hat mich heute abgeledert" hat uns doch sehr gefreut xD! Wer sein Schirm präzise und schnell einstellen möchte sollte sich unser Messtool mal genauer anschauen :) Pech für Sarah und Jerome Weniger rund lief es Sarah und Jerome. Sarah erwischte beim Start eine kräftige Böe und wurde im Gurtzeug über den Asphalt gezogen. Zusammen mit Steph hat sie die Risse inzwischen genäht und getapt – morgen ist sie wieder parat zum Anpacken. Genau diese Einstellung macht dieses Team aus. Fazit und Ausblick Zusammengefasst lief es dem Schweizer Team heute sehr gut. Dieser Lauf gehört definitiv zu meinen Highlights 2026. Im Overall liegt die Spitze sehr nahe beieinander. Bei noch sechs möglichen Läufen ist entsprechend vieles offen – die Basis stimmt jedoch sehr gut. Wir sind allesamt hochmotiviert und die Teamdynamik ist wirklich toll. An dieser Stelle auch ein grosses Dankeschön an Daniel Graf, der den Job als Teamleader hervorragend umsetzt. Die Windmessungen und Beobachtungen vom Boden sowie die Rundumbetreuung für uns sind echt stark. So darf es weitergehen.
18th FAI European Paragliding Championships

Task zwei ist beendet, 97 spannende Kilometer!

Daniel Graf, 11. August 2026
Der zweite Task wurde etwas länger angesetzt. Die Wetterpprognosen sagten einen Nordwind auf 2500 Metern von 25 km/h voraus, somit wurde der Task in den Süden gelegt. Bereits bei der Teambesprechung wurde klar, dass der Start entscheidend sein könnte und eine Linie im Norden eine Option wäre. Die Idee wurde aber als zu grosser Umweg gewertet und es wurde vermutet, dass das Feld den direkten Weg über das Flachland wählen würde. Stephan hatte die Aufgabe, wenn er genug hoch sei, den Norden zu inspizieren, das tat er, und Sarah ging mit, leider sahen sich die Beiden weit unter dem Spitzenpulk als das Startfenster öffnete. Doch die Linie schien interessant und so fanden sich diverse Piloten im Norden über der Ridge ein um gemeinsam Richtung osten zum ersten Wendepunkt zu fleigen, auch Roger entschied sich für diese Variante, während Tim, Noé und Jérôme die Route übers Flachland wählten. Sarah und Steph schaften es tatsächlich stetig den Rückstand aufzuholen. Nach der dritten Boje war Sarah zusammen mit Roger an der Spitze des Feldes! Hammer Leistung! Dann standen die letzten Hürden dieses Tasks an, von Wendepunkt 3 ins Goal. Erst übers Flachland, dann zwei Täler queren und zum Schluss über einen Pass in ein weiteres Tal. Am Briefing wurde ausführlich darüber informiert, dass der Pass, oder besser gesagt die Hochebene thermisch nicht viel biete und deshalb hoch überflogen werden soll. Steph war dann sehr tief und musste nach dem Pass nochmals ordentlich Höhe tanken, was aber viel Zeit kostete. Roger ging als einer der Ersten in den Endanflug, musste dann aber etwas vom Gas, weil die Höhe knapp wurde. Tim, Jérôme und Sarah kamen mit ausreichen Höhe und erreichten super Plätze. Sarah kam als erste Frau ins Goal und wurde zweite im Task bei den Frauen!!! Schlussendlich waren alle Schweizer im Goal und wir durften uns auf den langen Heimweg machen. Nun steht noch ein gemeinsames Nachtessen auf dem Programm, bevor bereits der nächste Task morgen absolviert wird.
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