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XC News

XC Frauen Weekend

XC Frauen Weekend 24./25. September

Gabriela Jacober-Wüest, 25. September 2022
Das einzige ganz schlechte Wochenende der Saison 2022 und wir Frauen haben das Glück genau dieses Wochenende zu treffen, was vermutlich ähnlich einem Sechser im Lotto gleich kommt. Trotz der eher bescheidenen Wettervorhersage, war das Weekend ein voller Erfolg. Ein tolles G-Force Training, geniale und lehrreiche Gespräche, super Frauen und eine tolle Stimmung prägten dieses Wochenende. Am Samstag stand das G-Force Training auf dem Programm. Treffpunkt war um 09:30 Uhr in Dallenwil, wobei die ersten Gespräche schon im Zug begonnen haben. Thomi Ineichen von Aerosport hat uns sehr herzlich empfangen und uns kompetent in die Welt der G Kräfte eingeführt. Beim reinen zuschauen wurden unsere Köpfe verdreht, aber Thomi hat es geschafft uns mit seinem psychologischen Verständnis zu Höchstleistungen an zu treiben. In den kurzen Pausen wurden immer mal wieder Teilnehmerinnen mit hochgelagerten Beinen gesichtet. Aber kaum war der Kreislauft wieder auf der Höhe waren auch diese Frauen wieder im Gurtzeug und auf dem Trainer. Mit gezielter Atemtechnik und Körperspannung konnten doch einige Frauen die 7G erreichen und aushalten. Herzlichen Dank an Thomi Ineichen, der das Ende des Trainings immer weiter nach hinten geschoben hat, bis wirklich jede Teilnehmerin genug von den Drehungen hatte. Das Nachtessen haben wir ist Stans genossen, wo auch die Gruppe ohne G-Force Training zu uns gekommen ist. Es fand ein reger Austausch statt. Nach der Nacht in Stans hatten wir am Sonntag noch einmal Gastrecht bei Aerosport in Dallenwil, was wir bei dem regnerischen morgen sehr geschätzt haben. Gut vier Stunden wurde das eigene Wissen und die Erfahrungen untereinander ausgetauscht und thematisiert. Es wurde intensiv gearbeitet, diskutiert und mögliche Lösungen begutachtet. Diese neuen Impulse werden uns sicher weiterbringen. Dazu viele Anregungen und Ideen wie die kommenden XC Frauen Weekends gestaltet werden können, was mit einer Meinung geendet hat: Wir Frauen freuen uns jetzt schon auf das Frauen XC-Camp 2023. Um 13:30 Uhr hat uns ein Sonnenstrahl aus der Diskussion aufgeschreckt: haben wir doch noch eine kleine Chance auf einen Flug? Versuchen geht über studieren, kurzerhand die Ausrüstungen gepackt und mit der Bahn nach Niederrickenbach. Da noch alles verhangen war wurde der Hike zur Musenalp unter die Schuhsohlen genommen. Oben den legendären Schoggikuchen genossen......und mit der Bahn den Rückweg angetreten, da der Sonnenstrahl sich in Regentropfen verwandelt hat. Herzlichen Dank der XC-Liga, die diesen Anlass möglich gemacht hat.
XC Ligafliegen

XC Ligafliegen vom Niesen

Michael Sigel, 12. September 2022
Die Wetterprognose war ziemlich gut, respektive versprach sie (vermutlich) einen der letzten guten XC Tage der Saison. Jura, Flachland und BeO sahen gut aus. Am Samstagabend gab es deshalb ein Zoom Meeting, um das Wetter und mögliche Routen zu besprechen. Grob wurde der Pic Chaussy gewählt, danach entweder über die Stockhornkette (um eventuell ins Flachland zu springen) oder die Niesenkette und dann weiter Richtung Pilatus. Als wir dann am Sonntag um 10 Uhr auf dem Niesen ankommen, befindet sich die Bergstation noch über den Wolken, kurze Zeit später sind wir eingenebelt. Trotzdem haben sich alle schnell bereit gemacht und als dann um 10:30 die Wolken aufgerissen haben, ging es los. Die Niesenkette ging gut, auch wenn die Basis tief war. Am Albristhorn ging es bereits auf 2500m, deshalb war die Lenk-Querung kein Problem. Obwohl es hier keine Wolken mehr hatte, ging es doch einigermassen gut, auch weil es deutlichen Ostwind hatte. Speziell waren die vielen Gänsegeier, die fast jede Thermik zuverlässig markierten. Südamerika Feeling im Berner Oberland Vom Col du Pillon zum Pic Chaussy hatte es Nordwind, was das Ganze etwas unangenehm machte. Ich wählte anschliessend die Panoramaroute via Rougement und Stockhornkette. Die Standart-Variante über die Niesenkette war bestimmt schneller. Das westliche Mittelland sah (entgegen der Prognosen) schlecht aus, weshalb ich via Blueme weiter nach Osten flog. Hier gab es wieder deutlich mehr Wolken. Interessant war, dass auch Chrigel Erne vom Niesen an die Blueme querte. Leider hatte es dann spätestens ab der Schratteflue viele Wolken und eine tiefe Basis, weshalb ich da den Wendepunkt setzte. Der Rückweg war dann auch alles andere als einfach und ging zumindest bei mir nur mit viel Kratzen und Geduld. Offenbar ist der Sonnenstand wohl nicht mehr ideal für diese Kreten. Trotzdem, es war eine tolle Runde für diese Jahreszeit. Distanzen heute: Michael Sigel – 174km Chrigel Erne – 166km Marcel Mock – 139km Gilles Wachsmuth – 114km Corina Beerli – 110km Pit Vollenweider – 110km Corina Heldstab – 108km *************************** The weather forecast was pretty good, respectively it promised (probably) one of the last good XC days of the season. Jura, flatland and BeO looked good. On Saturday evening there was therefore a zoom meeting to discuss the weather and possible routes. Roughly the Pic Chaussy was chosen, then either over the Stockhorn range (to possibly jump into the lowlands) or the Niesen range and then on towards Pilatus. When we then arrive on Sunday at 10 am on the Niesen, the mountain station is still above the clouds, a short time later we are fogged in. Nevertheless, everyone got ready quickly and when the clouds opened up at 10:30, we set off. The sneeze chain went well, even if the base was low. At Albristhorn it was already 2500m, so the steering traverse was no problem. Although there were no more clouds here, it went reasonably well, also because there was a clear east wind. Special were the many griffon vultures, which reliably marked almost every thermal. South America Feeling in the Bernese Oberland From Col du Pillon to Pic Chaussy there was a north wind, which made the whole thing a bit uncomfortable. I then chose the panoramic route via Rougement and Stockhorn chain. The standard route via the Niesen chain was certainly faster. The western midland looked bad (contrary to the forecasts), so I flew further east via Blueme. Here there were again clearly more clouds. It was interesting that Chrigel Erne also crossed from Niesen to Blueme. Unfortunately there were a lot of clouds and a low base at the Schratteflue, so I set the turning point there. The way back was then also everything else than simple and went at least with me only with much scratching and patience. Apparently the sun position is probably no longer ideal for these cretes. Nevertheless, it was a great round for this time of year. Distances today: Michael Sigel - 174km Chrigel Erne - 166km Marcel Mock - 139km Gilles Wachsmuth - 114km Corina Beerli - 110km Pit Vollenweider - 110km Corina Heldstab - 108km Translated with www.DeepL.com/Translator (free version
XC Ligafliegen

XC Ligafliegen BEO

Michael Sigel, 7. July 2022
Die Prognosen sahen gut aus und deshalb haben wir ein XC Ligafliegen angesagt. Bereits am Vorabend gab es via Zoom eine Wetterbesprechung und eine mögliche Flugroute. Idee war, zuerst nach Westen und dann die super Bedingungen im Flachland zu nutzen, um ein FAI via Bielersee und Schrattenfluh zu machen. Doch als wir um 9:30 am Niesen ankommen, befindet sich die Basis bereits 300m unter dem Startplatz. Deshalb mussten wir auch etwas warten, bis die Wolken einen Start zuliessen. Doch sobald man mal draussen war, stieg es unter der Basis zuverlässig und bis nach Adelboden ging es ohne grössere Probleme. Der Sprung in die Lenk war Dank einer Basis von 2400m kein Problem und spätestens ab dem Flöschhore wurde auch die Thermik richtig gut und zuverlässig. Zusammen mit Dino bin ich dann nach dem Pic Chaussy nach Norden abgebogen. Leider merkte man ab da zunehmend zum Flachland den Nordostwind (der leider duetlich stärker als erwartet war). Bei mir war dann spätestens am Greyezersee Schluss, Dino hat es raus bis nach Düdingen geschafft. Die meisten von uns haben sich (klugerweise) für ein flaches Dreieck entschieden. Doch auch auf der klassischen Route merkte man spätestens ab dem Thunersee den ziemlich starken NE-Wind. Flüge gestern: 182km – Chris Viulle 179km – Karim Krauer 165km - Giles Wachsmuth 159km – Andy Jäggi 158km – Daniel Berger 157km – Roger Aeschbacher 135km – Martina Hauri 111km - Imke Thust ********************* The forecasts looked good and therefore we announced a XC league flying. Already the evening before there was a weather briefing via Zoom and a possible flight route. The idea was to first head west and then take advantage of the great conditions in the lowlands to do an FAI via Lake Biel and Schrattenfluh. But when we arrive at 9:30 at the Niesen, the base is already 300m below the launch site. Therefore we had to wait a bit until the clouds allowed a launch. But as soon as we were outside, it rose reliably under the base and up to Adelboden it went without major problems. The jump into Lenk was no problem thanks to a base of 2400m and at the latest from Flöschhore the thermals became really good and reliable. Together with Dino I turned north after Pic Chaussy. Unfortunately, the northeast wind (which was unfortunately stronger than expected) was increasingly noticeable from then on towards the lowlands. For me it was over at the Greyezersee, Dino made it out to Düdingen. Most of us decided (wisely) for a flat triangle. But even on the classic route you noticed the pretty strong NE wind from Lake Thun at the latest. Flights yesterday: 182km - Chris Viulle 179km - Karim Krauer 165km - Giles Wachsmuth 159km - Andy Jäggi 158km - Daniel Berger 157km - Roger Aeschbacher 135km - Martina Hauri 111km - Imke Thust Translated with www.DeepL.com/Translator (free version
XC Training

XC Training - Üetliberg

Michael Sigel, 11. June 2022
Leider war das Wetter Dienstag bis Donnerstag mieserabel, deshalb mussten die Tage abgesagt werden. Glücklicherweise wurde wenigstens am Freitag das Wetter gut. Zusammen mit Dominic Rohner machten wir am Donnerstag Abend via Zoom ein Briefing mit Meteorologie, Routenplanung usw. Am Freitag ging es dann nach Balderen am Zürichsee. Am Startplatz gab es nochmals ein kurzes Update, doch bereits um 10 Uhr sind die ersten gestartet und obwohl es wenig Wind hatte, ging es bereits gut thermisch. Ziel war an den Lufträumen vorbei in den Jura und dann weiter Richtung Westen. Das Flachland ging super und Wolken zeichneten den Weg in den Jura – immer mit etwas Rückenwind. Auch im Jura war die Thermik gut, auch wenn manchmal nicht genau da, wo man es vermutete. Leider wurde es (entgegen den Prognosen) ab dem Vue des Alps zunehmend stabil und Blau. Rico hat das am besten gemacht und hat Les Eplatures nördlich umflogen und konnte so am längsten von den guten Bedingungen profitieren und schaffte es über 200km. Vielen Dank an alle, die dabei waren! Flüge Freitag: 206km – Rico Chandra 191km – Michael Sigel 188km – Dominic Rohner 150km – Sebastian Benz 110km – Bruno Feurer 103km – Reto Müller ************************ Unfortunately, the weather was lousy Tuesday through Thursday, so the days had to be canceled. Fortunately, at least on Friday the weather became good. Together with Dominic Rohner we made a briefing on Thursday evening via Zoom with meteorology, route planning, etc.. On Friday we went to Balderen at Lake Zurich. At the launch site we had another short update, but already at 10am the first took off and although there was little wind, the thermal was already good. The goal was to pass the airspaces into the Jura and then further west. The flatland went great and clouds drew the way into the Jura - always with some tailwind. Thermals were also good in the Jura, even if sometimes not exactly where you thought they would be. Unfortunately, it became increasingly stable and blue (contrary to forecasts) from Vue des Alps on. Rico did best and flew around Les Eplatures to the north and was able to benefit from the good conditions for the longest time and made it over 200km. Many thanks to all who participated! Flights Friday: 206km - Rico Chandra 191km - Michael Sigel 188km - Dominic Rohner 150km - Sebastian Benz 110km - Bruno Feurer 103km - Reto Müller Translated with www.DeepL.com/Translator (free version
XC Onlineworkshop

XC Talk Flachlandfliegen

Michael Sigel, 28. February 2022
XC Talk Flachlandfliegen Das Format vom letzten Jahr (Online Workshop) wurde leicht überarbeitet und dieses Jahr eher in einen Expertentalk überführt. Wie in den Jahren zuvor, konnten wir dabei auf die professionelle Leitung von Michael Küffer zählen. Da wir bereits eine Vielzahl der Themen abgehandelt hatten, blieb uns “nur“ noch das Flachlandfliegen übrig. Die Eröffnung machte dabei Stephanie Westerhuis (Umweltwissenschaftlerin MeteoSchweiz) mit einem kurzen Inputreferat zu den Wetterbedingungen für weite Flüge im Schweizer Flachland. Sie hat dabei die Wetterbedingungen bei weiten Flachlandflügen analysiert und so aufgezeigt, was die meteorologischen Zutaten für gute Schweizer Flachlandtage sind. Anschliessend war Michael Sigel an der Reihe. Anhand eines Fluges durch das Flachland zeigte er auf, worauf er beim Fliegen besonders achtet. Das ging von Sprung ins Flachland, über Taktiken, wenn man hoch ist und wenn man mal tief kommt. Nach den beiden Inputreferaten ging es weiter mit der Diskussionsrunde. Einmal mehr konnten wir hochkarätige Experten und eine Expertin finden: Stephanie Westerhuis Benjamin Staub Michael Sigel Sebastian Benz Fabian Umbricht Peter Hürlimann Dank dem super Mix aus Wissenschaftlern und Spitzenpiloten hatten wir genügend Expertise, auch komplexe Fragen anzugehen. Beantwortet wurden einerseits Fragen, die uns vorab gesendet wurden, als auch Fragen, die in der Diskussionsrunde aufgetaucht sind. Hier eine kurze Übersicht der Themen/Fragen: Meteo / Thermik - Einfluss «Alpines Pumpen»? - Nutzbare Konvergenzen? - Thermik-Abrissstellen - Wolkenzyklen - Tages-Rhythmus/-Zyklus Prognose / Flugplanung - Wie viel Wind ist gut/ok? - Routenplanung für klassische Schweizer Flachlandflüge - Neue potenzielle Startplätze für Flachlandflüge Flugtaktik - Linienwahl - Low-Saves Ich empfand die Diskussion als ausgesprochen interessant und lehrreich und hoffe, ihr konntet auch etwas dazu lernen. Vielen Dank an Michael Küffer für die Leitung, an unsere Expertin und Experten, sowie alle, die mitgemacht haben. Das Meeting wurde nicht aufgezeichnet. ******************* XC Talk Flatland Flying Last year's format (online workshop) was slightly revised and this year transformed into more of an expert talk. As in the years before, we could count on the professional leadership of Michael Küffer. Since we had already dealt with a large number of topics, we were left with "only" flatland flying. Stephanie Westerhuis (environmental scientist MeteoSwiss) opened the meeting with a short presentation on weather conditions for long flights in the Swiss lowlands. She analyzed the weather conditions for long flights in the lowlands and showed what the meteorological ingredients for good Swiss lowland days are. Afterwards it was Michael Sigel's turn. On the basis of a flight through the lowlands, he showed what he pays special attention to when flying. This went from jumping into the flatland, to tactics when you are high and when you get low. After the two input presentations we continued with the discussion session. Once again we were able to find top-notch experts and one female expert: Stephanie Westerhuis Benjamin Staub Michael Sigel Sebastian Benz Fabian Umbricht Peter Hürlimann Thanks to the super mix of scientists and top pilots, we had enough expertise to tackle even complex questions. We answered questions that were sent to us in advance as well as questions that came up during the panel discussion. Here is a brief overview of the topics/questions: Meteo / Thermals - Influence of "Alpine pumping"? - Useful convergences? - Thermal break points - Cloud cycles - Daily rhythm/cycle Forecast / flight planning - How much wind is good/ok? - Route planning for classic Swiss flatland flights - New potential take-off sites for lowland flights Flight tactics - Line selection - Low-Saves I found the discussion extremely interesting and instructive and hope you were able to learn something as well. Many thanks to Michael Küffer for leading, to our expert, and to all who participated. The meeting was not recorded. Translated with www.DeepL.com/Translator (free version
XC Brazil 2021

Day 14 und Abschluss

Michael Sigel, 24. October 2021
So, das war’s dann mit der Berichterstattung von unserem Weltrekordversuch hier in Brasilien. Es war einmal mehr eine tolle Zeit hier im Sertao, mit tollen Flügen und unvergesslichen Sonnenuntergängen. Leider war der Wind niemals stark genug, um auch nur annähernd in Schlagdistanz zum Weltrekord von über 600km zu kommen. Manchmal hatte es sogar so wenig Wind, dass man riesige Dreiecke fliegen konnte. Das 270 km Dreieck von Sebi ist vermutlich das grösste jemals geflogene FAI Dreieck im Flachland. Dazu ist zu sagen, dass Yael ihren eigenen Weltrekord um nur 7km verpasst hat. Sie ist und bleibt die einzige Frau, die jemals über 500km geflogen ist – und das nun sogar schon zwei Mal. Es war auf jeden Fall eine schöne Zeit hier und ich bin stolz, dass alle mal über 500km geflogen sind, was noch immer nicht alltäglich ist! 531 km Michael/Dominic/Yael 512 km Rico 506 km Dino 500 km Sebastian 499 km Rico 492 km Sebastian 489 km Michael/Dominic 451 km Dominic/Michael 402 km Sebastian 270 km FAI Sebastian 219 km FAI Rico 192 km FAI Dino Wie geht es nun weiter? NE-Brasilien, rep. Caico ist definitiv der mit Abstand einfachste Ort, um über 500km zu fliegen: kaum Zeitverschiebung, rel. günstig, viel Wind, einfache Flugbedingungen und perfekte Infrastruktur. Trotzdem: der Wind im Nordosten Brasiliens ist (rechnerisch) praktisch immer zu schwach, um deutlich über 600 km zu fliegen. Wir werden in der XC Ligakommission anschauen, wie und wo der Event in den nächsten Jahren weitergeführt wird. Vielen Dank an www.flywithandy.com, www.swissleague.ch und www.shv-fsvl.ch für die tolle Unterstützung. ******************* So, that's it for the coverage of our world record attempt here in Brazil. Once again it was a great time here in the Sertao, with great flights and unforgettable sunsets. Unfortunately, the wind was never strong enough to even come close to be within striking distance of the world record of over 600km. Sometimes there was even so little wind that you could fly huge triangles. Sebi's 270km triangle is probably the largest FAI triangle ever flown in the lowlands. It has to be said that Yael missed her own world record by only 7km. She is and remains the only woman who has ever flown over 500km - and she has done it twice now. In any case, it was a great time here and I am proud that all of them have flown over 500km once, which is still not common! 531 km Michael/Dominic/Yael 512 km Rico 506 km Dino 500 km Sebastian 499 km Rico 492 km Sebastian 489 km Michael/Dominic 451 km Dominic/Michael 402 km Sebastian 270 km FAI Sebastian 219 km FAI Rico 192 km FAI Dino Where do we go from here? NE-Brazil, rep. Caico is definitely by far the easiest place to fly over 500km: hardly any time difference, relatively cheap, lots of wind, easy flying conditions and perfect infrastructure. Nevertheless: the wind in northeastern Brazil is (computationally) practically always too weak to fly much above 600km. We will look in the XC League Commission how and where the event will be continued in the next years. Many thanks to www.flywithandy.com, www.swissleague.ch and www.shv-fsvl.ch for the great support. Translated with www.DeepL.com/Translator (free version
XC Brazil 2021

Day 13

Michael Sigel, 24. October 2021
Flug: voll Bise in Caico=Seitenwind. Dann trotz Schatten einigermassen einfach zum Überleben. Früh wurde es dann ziemlich gut. Sebi und Rico haben mich eingeholt und dann sind wir mit tollen Bedingungen richtung ersten WP nach 110 km. Auf dem 2. Schenkel mehr Gegenwind als erwartet, die Thermik schwächelte etwas und ein Gebirge hätte auch umflogen werden sollen; insgesamt mühsame Aussichten. Deshalb am Funk entschieden, auf one way umzustellen. Nach dem Mittag liefs mir nicht so gut und ich wurde ziemlich müde. Eine Stunde später war ich dann wieder motiviert und mit dem Vorwärtskommen gings auch wieder besser. Leider hatte Rico ein paar Km nördlich von mir eine gerissene Stabiloleine, Sebi, der mit ihm zusammen flog ging auch landen. Wusste dann lange nicht, ob ich solidarisch auch landen soll oder mit schlechtem Gewissen weiterfliegen. Bin aber ein paar mal zu oft runterspiralt in den letzten Wochen. Dann habe ich aber einen Brasilianischem Piloten aufgeholt und habe mit ihm zusammen ein paar Thermiken gedreht, bis er nach SW abgebogen ist. Den Rest des Fluges habe ich ausgiebig genossen, im Wissen, so bald nicht wieder solche Flugerlebnisse zu haben... Dino ************************* Flight: full bise in Caico=crosswind. Then, despite shade, reasonably easy to survive. Early then it became pretty good. Sebi and Rico caught up with me and then we went with great conditions towards the first SS after 110 km. On the 2nd leg more headwind than expected, the thermals weakened a bit and a mountain range should have been flown around; all in all difficult prospects. Therefore I decided on the radio to change to one way. After noon I didn't feel so good and got quite tired. One hour later I was motivated again and the progress was better. Unfortunately Rico had a broken stabilo line a few kilometers north of me, Sebi, who was flying with him, also landed. I didn't know for a long time whether I should also land in solidarity or continue flying with a guilty conscience. Am but a few times too often downspiralt in recent weeks. But then I caught up with a Brazilian pilot and turned a few thermals together with him until he turned SW. The rest of the flight I enjoyed extensively, knowing that I will not have such flight experiences again soon... Dino Translated with www.DeepL.com/Translator (free version
XC Brazil 2021

Day 10

Michael Sigel, 20. October 2021
Wie ihr den Distanzprognosen entnehmen könnt, wird der Wind jeden Tag schwächer. Gestern wären theoretisch 435km möglich gewesen. Doch der Tag war mega stabil. Während Sebastian und Rico weggekommen sind, brauchte Dino drei Anläufe, bis auch er Steigen fand. Leider mussten Rico und Sebastian dann in den schwierigen Bedingungen bald schon landen. Dino machte sich also bei wolkenlosen Verhältnissen alleine auf den Weg nach Westen. Ohne Thermikmarkierungen war das am Vormittag ziemlich schwierig, trotzdem hat er es gepackt. Ab den Nachmittag halfen dann endlich Wolken. Nach 10 Stunden und einem weiteren Sonnenuntergang landete er auf der Hauptstrasse zwischen Quixeramobim and Boa Viagem. Für heute ist noch weniger Wind angesagt und Rico und Sebi werden vermutlich ein FAI-Dreieck versuchen. ********************* As you can see from the distance forecasts, the wind is getting weaker every day. Yesterday, 435km would have been theoretically possible. But the day was mega stable. While Sebastian and Rico got away, Dino needed three attempts until he also found climbing. Unfortunately, Rico and Sebastian then had to land soon in the difficult conditions. So Dino headed west alone in cloudless conditions. Without thermal markings this was quite difficult in the morning, but he still managed. From the afternoon on clouds finally helped. After 10 hours and another sunset he landed on the main road between Quixeramobim and Boa Viagem. For today even less wind is announced and Rico and Sebi will probably try a FAI triangle. Translated with www.DeepL.com/Translator (free version
XC Brazil 2021

Day 8

Michael Sigel, 19. October 2021
Der Tag startete mit viel Wind und auch ziemlich viele Wolken. Dementsprechend zurückhaltend waren wir auf dem Startfeld am Morgen früh. Doch Yael machte es vor, startete um 6:40 und zog davon. Beeindruckt sind dann auch die anderen gleich hinterher. Es hatte so viel Wind wie noch nie und im 2/3 Gas hatte ich sogar kurzzeitig über 100km/h drauf. Bis Patu war die Thermik gut und alle sind gut durchgekommen. Leider musste Yael dann aber alleine landen und hatte dann mit sehr viel Wind am Boden zu kämpfen. Für die anderen ging es weiter Richtung Quixada. Während Domi und ich zusammen flogen, war Rico mit Simon Zwiebel unterwegs, während Dino und Sebastian auf eigenen Routen flogen. Trotz abnehmenden Windes waren wir alle ziemlich zügig unterwegs. Dominic und ich hatten dann nach Quixada eine grosse Baustelle und Sebi zog südlich an uns vorbei. Bei Livramento (kurz vor dem Plateau) dann das Highlight: ein mega Dust Devil. Domi und ich sind ca. 400m über Grund rein und wurden nicht enttäuscht: sehr turbulent und bis 8m/s Steigen. Dummerweise war es zwischen 16 und 17 Uhr so labil in der Region, dass es dann grossflächig abschattete und sogar leichten Regen gab. Deshalb gab es für Sebastian, Dominic und mich auch keine Thermik mehr auf dem Plateau und wir mussten nach 490km bereits 1 Stunde zu früh landen. Rico und Dino hatten deutlich mehr Glück, waren etwas später dran und konnten den Flug bis zur letzten Minute ausreizen und so auf 512km und 506km fliegen. Was für ein Flugtag! Nun sind alle Ligapiloten also mal über 500km geflogen. ********************* The day started with a lot of wind and also quite a few clouds. Accordingly, we were cautious on the starting field early in the morning. But Yael made it, started at 6:40 and pulled away. Impressed, the others followed right behind. There was more wind than ever before and in 2/3 throttle I even had over 100km/h for a short time. Up to Patu the thermals were good and everyone made it. Unfortunately Yael had to land alone and had to fight with a lot of wind on the ground. For the others it went on towards Quixada. While Domi and I flew together, Rico was with Simon Zwiebel, while Dino and Sebastian flew on their own routes. Despite decreasing wind, we were all flying pretty briskly. Dominic and I then had a big construction site after Quixada and Sebi passed us to the south. Near Livramento (just before the plateau) then the highlight: a mega Dust Devil. Domi and I went in about 400m above ground and were not disappointed: very turbulent and up to 8m/s climb. Unfortunately, it was so unstable in the region between 4 and 5 p.m. that it then shaded over a large area and there was even light rain. That's why Sebastian, Dominic and me didn't have any thermals on the plateau and we had to land 1 hour too early after 490km. Rico and Dino had much more luck, were a little bit later and were able to exhaust the flight until the last minute, flying 512km and 506km. What a flight day! Now all league pilots have flown over 500km.
XC Brazil 2021

Day 6

Michael Sigel, 17. October 2021
Nach dem enttäuschenden Tag gestern sah die Prognose für heute auch wieder gut aus (potenziell 530km). Schon an der Winde merkte man, dass es viel windiger war, schliesslich standen am Schluss die Schleppautos still und man ist trotzdem weiter gestiegen. Yael und Rico sind bereits um 6:40 gestartet, Domi und ich hinterher, Sebastian und Dino kamen etwas später. Am Anfang war es pures Glück, dass wir nicht abgesoffen sind. Doch der Wind gar gut und ab 9 Uhr hatte es auch verlässliche Thermik, ab 11 Uhr sogar wirklich stark mit bis zu 5m/s integriert. Während Yael, Dominic und ich in der Gruppe flogen, war Sebastian und Rico allein unterwegs, Dino musste leider bei Patu landen. Auf verschiedenen Kursen flogen wir so nach Westen, und erreichten alle am Abend das Plateau bei 460km. Yael, Dominic und mir reichte es für 530km, Sebi genau für 500km und Rico auf 498km. Insbesondere die Leistung von Yael ist unglaublich – sie ist bis jetzt die einzige Frau, die jemals über 500km geflogen ist – und das jetzt sogar zwei mal! ********************* After the disappointing day yesterday, the forecast for today also looked good again (potentially 530km). Already at the winch you noticed that it was much windier, finally at the end the tow cars were at a standstill and you still continued to climb. Yael and Rico started already at 6:40, Domi and I behind, Sebastian and Dino came a bit later. At the beginning it was pure luck that we didn't drown. But the wind was good and from 9 o'clock on it had reliable thermals, from 11 o'clock even really strong with up to 5m/s integrated. While Yael, Dominic and I flew in the group, Sebastian and Rico were on their own, Dino unfortunately had to land at Patu. On different courses we flew so to the west, and reached all in the evening the plateau at 460km. Yael, Dominic and me made 530km, Sebi exactly 500km and Rico 498km. Especially the performance of Yael is unbelievable - she is so far the only woman who has ever flown over 500km - and now even twice! Translated with www.DeepL.com/Translator (free version
XC Brazil 2021

Day 3

Michael Sigel, 13. October 2021
Die Prognose war gar nicht mal so schlecht für den Dienstag (potenzielle Distanz von 451km), deshalb haben wir wieder einen Angriff gewagt. Leider ging es nicht besonders früh los, doch um 7 Uhr war dann dafür die Thermik einigermassen zuverlässig. Mit deutlichem Ostwind (ideal wäre SW) ging es los auf für mich unbekanntem und spannendem Kurs. Am Anfang hatte es noch sehr viele Wolken, dann wurde es ab km 100 deutlich trockener. Leider musste Dino schon bald landen und Rico kam beim ersten Versuch nicht weg und musste einen Restart machen etwas später. Für Yael, Dominic und mich lief es aber einigermassen gut und wir konnten schön vor der abtrocknenden Luftmasse nach Westen fliegen. Das ging relativ gut, bis dann auch bei uns die Thermik merklich bockiger wurde und der Rückenwind aussetzte nach 250km. Nach einer langen Gleitpassage hat Yael die rettende Thermik leider nicht mehr erwischt und musste landen. Für Dominic und mich ging es weiter, zum Teil mit 60km/h im Vollgas… Aber egal, unser Ziel war es, bis in den Sonnenuntergang zu fliegen. Am Schluss des Fluges ging es über ziemlich verlassene Gegenden und eine Aussenlandung wäre vermutlich mit ziemlich langen Fussmärschen verbunden gewesen. Zum Glück waren wir hoch genug und konnten am Schluss nach Sonnenuntergang und 450km an der Hautstrasse landen. Rico hat es auf einer etwas nördlichen Route auch noch auf 328km geschafft. Heute waren Dominic und ich auf der Heimreise. Währenddessen haben die anderen Schweizer einen weiteren Versuch gestartet. Doch leider war das Wetter am 9 Uhr mega stabil und alle sind landen gegangen (freiwillig und unfreiwillig). ********************* The forecast was not so bad for Tuesday (potential distance of 451km), so we dared to attack again. Unfortunately, it did not start very early, but at 7 o'clock the thermals were somewhat reliable. With a clear east wind (ideally SW) we started on an unknown and exciting course. At the beginning there were still a lot of clouds, then it became much drier from km 100. Unfortunately Dino had to land soon and Rico didn't get away at the first try and had to make a restart a bit later. But for Yael, Dominic and me it went reasonably well and we could fly nicely in front of the drying air mass to the west. This went relatively well until the thermals became noticeably more stubborn and the tailwind stopped after 250km. After a long gliding passage Yael unfortunately didn't catch the saving thermal and had to land. For Dominic and me it went on, partly with 60km/h in full throttle... But no matter, our goal was to fly into the sunset. At the end of the flight we went over quite deserted areas and an outlanding would probably have involved quite a long walk. Fortunately we were high enough and could land at the end after sunset and 450km at the main road. Rico also made it to 328km on a slightly more northerly route. Today Dominic and I were on our way home. Meanwhile the other Swiss started another attempt. But unfortunately the weather was mega stable at 9am and all went to land (voluntarily and involuntarily). Translated with www.DeepL.com/Translator (free version
XC Brazil 2021

Day 2

Michael Sigel, 12. October 2021
Gemütlicher Flugtag heute im Sertao auf einer für mich neuen Route Richtung Westen und Südwesten. Sowohl die Prognosen als auch ein Blick in den Himmel bestätigten heute, dass der schwache Wind deutlich aus östlicher Richtung wehte als gewöhnlich. Deswegen schatteten die Wolken, die sich immer als erstes im Lee des Hügelzuges östlich von Caico bilden, unser Startgebiet ab. Ein Pilot, sowie auch unsere Weltrekordlerin Yael, nach dem anderen fanden nach dem Windenschlepp keine Aufwinde und so landete man nach 5 Minuten in der Luft wieder auf der Schlepppiste ein um ohne grossen Zeitverlust einen zweiten oder dritten Versuch zu wagen. Irgenwann kamen dann Tilen und Sebi weg und nach meinem Tow zeigten mir diese beiden sowie zahlreiche Urubus den Weg Richtung Himmel. Die ersten drei vier Thermiken waren gemächlich, dann erwischte ich eine nicht und kam mit Glück vor einem der zahlreichen kleinen Wasserspeicher wieder an die Basis. Bereits beim Frühstück haben wir eine mögliche Route Richtung Westen diskutiert, allerdings flog ich von nun an einfach mit dem spärlichen Ostwind den besten Thermiken nach. Irgendwann sah ich dann Tilen Ceglar vom Slovenischen Team hinter mir und höher unter derselben Wolke zentrieren. Zwei weitere Thermiken weiter vereinten wir uns dann und flogen mit schwachem Ostwind und später sogar mit Bise, also Nordostwind, von Aufwind zu Aufwind, wobei ich definitiv besser war, im Finden der starken Sinkzonen zwischen den Thermiken. Als dann die Windunterstützung noch bescheidener wurde, beschlossen wir, in Sao Joao do Rio do Peixe auf dem grünen Rasen des Fussballfeldes zu landen, um mit flywithand-Fahrer Pedro gemütlich nach Caico zurückzufahren. Sebi hat es bis am Abend durchgezogen und hat es bis über 400km geschafft. Insgesamt wars heute ein spannender Flugtag mit gemütlicher Thermik und schwachem Ostwind. Danke www.flywithandy.com, www.swissleague.ch und www.shv-fsvl.ch für die tolle Unterstützung. Dino ********************* Leisurely flying day today in the Sertao on a new route for me towards the west and southwest. Both the forecasts and a look at the sky confirmed today that the weak wind was blowing significantly from the east than usual. Because of this, the clouds that always form first in the lee of the ridge east of Caico shaded our launch area. One pilot after the other, as well as our world record holder Yael, did not find any updrafts after the winch tow and so after 5 minutes in the air we landed again on the tow runway to try a second or third attempt without losing much time. At some point Tilen and Sebi came away and after my tow these two as well as numerous Urubus showed me the way towards the sky. The first three four thermals were leisurely, then I didn't catch one and got back to base with luck before one of the numerous small water reservoirs. Already at breakfast we discussed a possible route to the west, but from now on I just flew with the sparse east wind after the best thermals. At some point I saw Tilen Ceglar from the Slovenian team centering behind me and higher under the same cloud. Two more thermals further on we then merged and flew with weak easterly wind and later even with bise, i.e. northeasterly wind, from updraft to updraft, where I was definitely better at finding the strong sink zones between the thermals. Then, when the wind support became even more modest, we decided to land in Sao Joao do Rio do Peixe on the green lawn of the soccer field to return comfortably to Caico with flywithand-driver Pedro. Sebi made it through the evening and made it to over 400km. All in all it was an exciting flying day today with comfortable thermals and weak easterly winds. Thanks www.flywithandy.com, www.swissleague.ch and www.shv-fsvl.ch for the great support. Dino Translated with www.DeepL.com/Translator (free version
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