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XC-Days A-Kader

Triangle-party at Riederalp: site record, many PB's and almost a WR

Stephanie Westerhuis, 31. May 2026
Zum ersten Mal fand ein XC-Weekend für die Pilot*innen des A-Kaders statt. Das erklärte Ziel war, sich austauschen zu können und, falls möglich, eine kreative Flugroute zu erproben. Inspiriert von Nicolas Poncelet und Jean Morisetti, die am Vortag zu einem 300er Dreieck von der Riederalp ins Aosta-Tal und Chamonix angesetzt hatten, war die Motivation gross, etwas ähnliches zu versuchen. Allerdings machte sich am Morgen Ernüchterung breit, als die neueren Modell-Läufe für die Alpensüdseite früher Gewitter vorhersagten. Etwas unschlüssig entschieden wir am Startplatz spontan, uns halt auf die klassische Dreiecks-Route in Richtung Grimsel und Berner Oberland zu begeben. Der Start war harzig. Lars landete sogar in der Mittelstation rein, um nochmals mit der Gondel hochzufahren. Auf dem Weg an den Grimselpass machte sich leicht störender Ostwind bemerkbar. Auch die dringend benötigten Thermiken für über den Furkapass waren zyklisch. In Richtung Oberalppass spülte der Wind einige weit runter (man munkelt, Chrigel Erne sei sogar unter der Stromleitung hindurchgeflogen.) Immerhin liessen wir nur ein paar Nerven und keinen Piloten in Andermatt zurück. Bei Fiesch entwickelte sich der Tag zum Guten und wir konnten richtig hoch aufdrehen. Leider konnte man dies nur während der Mittagspause mit MIL Off voll auskosten. Die Querung ins Berner Oberland ging erstaunlich einfach. Dort wurde der zweite Wendepunkt unterschiedlich weit in Richtung Genfersee gesetzt. Am weitesten wagten sich Lars und Philipp mit einem Schlenker bis nach Les Pléiades. Die Südtäler lieferten uns als Belohnung für alle Strapazen am Ende des Tages eine sehr hohe Basis. Lars flog sogar über die Dufourspitze! Der unerwartet gute, aber teils anspruchsvolle Tag resultierte in punkto FAI-Dreiecke in: - einen neuen Startplatz-Rekord: 328 km by Lars - viele persönliche Rekorde: Michael, Philipp, Daniel, Chrigel, Sebi, Steffi Die Distanz hätte auch gereicht für den Frauen-Weltrekord, aber am Schluss fehlten 300 m um das Dreieck ausreichend zu schliessen. Am Samstag waren alle müde. Wir starteten gemütlich in den Tag und nutzten die Gelegenheit für ausgiebigen Austausch während einer Kaffeerunde am Morgen. Schliesslich gingen alle mit dem Ziel an den Startplatz, bis nach Hause - oder zumindest zum Auto - zu fliegen. So zum Beispiel Serena an den Genfersee, Chrigel ins Zürcher Oberland und Daniel ins Rheintal. Gratulation! Ein weiterer lehrreicher Tag, der demonstriert, dass die besten Pilot*innen auch abseits der Autobahn fliegen können. Das gemeinsame Fliegen hat alle begeistert und ich wage zu behaupten, dass niemand ohne die anderen am Freitag ganz so weit geflogen wäre. Die Stimmung war sehr wohlwollend und motivierend - so fägt's! *** Stage de cross-country de l'équipe A : record du nombre de participants, records personnels et presque un record du monde Pour la première fois, un week-end de cross-country a été organisé pour les pilotes de l'équipe A. L'objectif déclaré était de pouvoir échanger et, si possible, de tester un itinéraire de vol créatif. Inspirés par Nicolas Poncelet et Jean Morisetti, qui avaient prévu la veille un triangle de 300 km partant de Riederalp vers la vallée d’Aoste et Chamonix, la motivation était grande pour tenter quelque chose de similaire. Cependant, le matin, la désillusion s’est installée lorsque les dernières prévisions météorologiques pour le versant sud des Alpes ont annoncé des orages précoces. Un peu indécis, nous avons décidé spontanément au point de départ de nous en tenir à l’itinéraire triangulaire classique en direction du Grimsel et de l’Oberland bernois. Le décollage a été laborieux. Lars a même atterri à la station intermédiaire pour remonter en télécabine. Sur le chemin du col du Grimsel, un vent d’est légèrement gênant s’est fait sentir. Les thermiques indispensables pour franchir le col de la Furka étaient également cycliques. En direction du col de l’Oberalp, le vent a emporté certains pilotes bien plus bas (on murmure que Chrigel Erne aurait même volé sous la ligne électrique). Au moins, nous n’avons laissé derrière nous à Andermatt que quelques nerfs à vif et aucun pilote. Près de Fiesch, la journée a pris une bonne tournure et nous avons pu vraiment monter haut. Malheureusement, nous n’avons pu en profiter pleinement qu’à la pause de midi avec MIL Off. La traversée vers l’Oberland bernois s’est avérée étonnamment facile. Là-bas, le deuxième point de virage a été fixé à des distances variables en direction du lac Léman. Lars et Philipp se sont aventurés le plus loin, avec un détour jusqu’aux Pléiades. En récompense de tous nos efforts, les vallées du sud nous ont offert une base très haute en fin de journée. Lars a même survolé la Dufourspitze à la fin ! Cette journée étonnamment bonne, mais parfois exigeante, a donné lieu, en termes de triangles FAI, à : - un nouveau record du site de décollage : 328 km de Lars - de nombreux records personnels : Michael, Philipp, Daniel, Chrigel, Sebi, Steffi La distance aurait également suffi pour le record du monde féminin, mais il manquait finalement 300 m pour boucler le triangle. Le samedi, tout le monde était fatigué. Nous avons commencé la journée tranquillement et en avons profité pour échanger longuement autour d’un café le matin. Finalement, tout le monde s’est rendu au site de décollage avec pour objectif de voler jusqu’à chez soi – ou du moins jusqu’à la voiture. Par exemple, Serena jusqu’au lac Léman, Chrigel dans l’Oberland zurichois et Daniel dans la vallée du Rhin. Félicitations ! Une nouvelle journée enrichissante qui démontre que les meilleurs pilotes savent aussi voler loin de l’autoroute. Voler ensemble a enthousiasmé tout le monde et j'ose affirmer que personne n'aurait volé aussi loin vendredi sans les autres. L'ambiance était très bienveillante et motivante – c'est ça, l'esprit !
SRS Bassano, Italien, Skywalk Edition 2026

SRS Skywalk Edition Bassano 2026 - Task 6: Ein packendes Finale und ein Schweizer auf dem Podest

Simon Steiner, 31. May 2026
Der letzte Task in Bassano verlangte den Piloten auf 55 Kilometern nochmals alles ab. Marco Sommerfeld krönte seine starke Woche mit dem 3. Gesamtrang, während Manuela Pfrunder als starke Vierte bei den Frauen abschloss.



Bericht / Rapport / Race report: Marco Sommerfeld



Français plus bas / English below



----- Deutsch -----

Geduld und Taktik im Schatten
Schon am Morgen war klar: Es würde nochmals richtig spannend werden. Nach vier intensiven Renntagen war in der Gesamtwertung noch vieles offen, und theoretisch konnten noch zahlreiche Piloten den Wettbewerb für sich entscheiden. Die Bedingungen wirkten zunächst freundlich, aber nicht einfach. Die Basis lag tiefer als an den Vortagen, der Wind kam aus Süd bis Südwest, und hohe Cirrus-Bewölkung schirmte die Sonne immer wieder ab.


Um 13:15 Uhr wurde das 55 Kilometer lange Rennen gestartet. Von Beginn an war grosse Geduld gefragt: Die Thermik kam in langen Zyklen, und wir wechselten ständig zwischen hohem Warten und tiefem Überleben an der Ridge. Nach dem Start ging es zunächst zum ersten Wendepunkt und zurück an die teilweise abgeschattete Bassano-Ridge. Dort wurde es extrem taktisch. Einige Piloten fanden gute Steigwerte, während andere tief an der Kante kämpfen mussten. Der Westwind machte den Abschnitt zusätzlich anspruchsvoll, und immer wieder stellte sich die Frage: Warten und steigen, oder trotzdem weiterdrücken?



Die grosse Entscheidung: Ridge oder Flachland?
Nach dem westlichen Wendepunkt wurden die Bedingungen etwas besser. Die Führungsgruppe konnte den Turnpoint nehmen und wieder zur Ridge zurückkehren. Danach stellte sich die entscheidende Frage des Tages: Ridge oder Flachland? Die Ridge war schnell, wenn man hoch genug war. Wer jedoch zu tief an der Flanke hing, musste hart ums Obenbleiben kämpfen. Im Flachland war es schwach, aber für einige Piloten wurde es zur besseren Linie Richtung Goal.


Gegen Ende entwickelte sich ein fesselndes Rennen zwischen den Piloten auf der Ridge und der grossen Gruppe im Flachland. Pal Takats und Ross Desmond kamen hoch über die Ridge zurück, während Pepe und der Pulk im Flachland Richtung Ziel kämpften. Kurz vor Schluss sah es so aus, als könnten Ross und Pal mit ihrer Höhe und Linie alle anderen überfliegen. Am Ende gewann Pal Takats den Tagessieg, Magdalena Janaway war die schnellste Frau, und das Team Ozone holte den Tagessieg in der Teamwertung.



Schweizer Erfolge in der Gesamtwertung
In der Sports Class sicherte sich Andreas Malecki den verdienten Gesamtsieg vor Ross Desmond und unserem Schweizer Aushängeschild Marco Sommerfeld, der mit einer fantastischen Leistung den 3. Gesamtrang auf dem Podest holte! Bei den Frauen gewann Vanja Eggesvik die Gesamtwertung, während Manuela Pfrunder das Podest als hervorragende Vierte nur knapp verpasste.


Es war ein würdiger Abschluss nach fünf starken Tasks in Bassano: schwierige Bedingungen, viel Taktik, grosse Emotionen im Goal und ein letztes Rennen, das nochmals alles geboten hat.



----- Français -----

SRS Skywalk Edition Bassano 2026 - Manche 6 : Une finale captivante et un Suisse sur le podium



La dernière manche à Bassano a une fois de plus exigé le maximum des pilotes sur 55 kilomètres. Marco Sommerfeld a couronné sa belle semaine par une 3ème place au classement général, tandis que Manuela Pfrunder a terminé à une solide 4ème place chez les femmes.



Patience et tactique dans l'ombre
Dès le matin, c'était clair : le suspense serait au rendez-vous. Après quatre jours de course intenses, le classement général était encore très ouvert et de nombreux pilotes pouvaient théoriquement remporter la compétition. Les conditions semblaient clémentes au premier abord, mais pas faciles. Le plafond était plus bas que les jours précédents, le vent venait du sud à sud-ouest, et des cirrus élevés voilaient régulièrement le soleil.


La course de 55 kilomètres a été lancée à 13h15. Dès le début, la patience était de mise : les thermiques arrivaient par longs cycles, et nous alternions entre l'attente en altitude et la survie en bas sur la crête (ridge). Après le start, nous nous sommes dirigés vers la première balise avant de revenir sur la crête de Bassano, partiellement à l'ombre. Là, c'est devenu très tactique. Certains pilotes trouvaient de bons taux de montée, tandis que d'autres devaient lutter bas sur le relief. Le vent d'ouest a rendu ce tronçon encore plus exigeant, posant sans cesse la même question : attendre et monter, ou continuer à pousser ?



La grande décision : Crête ou Plaine ?
Après le point de virage ouest, les conditions se sont légèrement améliorées. Le groupe de tête a pu valider la balise et retourner sur la crête. Ensuite s'est posée la question décisive du jour : crête ou plaine ? La crête était rapide si l'on était assez haut. Mais ceux qui s'accrochaient trop bas sur le flanc devaient se battre durement pour ne pas poser. En plaine, c'était faible, mais pour certains pilotes, c'est devenu la meilleure ligne vers le Goal.


Vers la fin, une course passionnante s'est développée entre les pilotes sur la crête et le grand groupe en plaine. Pal Takats et Ross Desmond sont revenus très haut sur la crête, pendant que Pepe et le peloton luttaient en plaine en direction de l'arrivée. Peu avant la fin, il semblait que Ross et Pal allaient survoler tout le monde grâce à leur altitude et leur ligne. Finalement, Pal Takats a remporté la manche, Magdalena Janaway a été la femme la plus rapide, et l'équipe Ozone a décroché la victoire du jour par équipe.



Succès suisses au classement général
Dans la classe Sport, Andreas Malecki s'est assuré une victoire finale méritée devant Ross Desmond et notre star suisse Marco Sommerfeld, qui s'est hissé sur la 3ème marche du podium avec une performance fantastique ! Chez les femmes, Vanja Eggesvik a remporté le classement général, tandis que Manuela Pfrunder a manqué de justesse le podium en terminant à une excellente 4ème place.


Ce fut une conclusion digne de ce nom après cinq belles manches à Bassano : des conditions difficiles, beaucoup de tactique, de grandes émotions au Goal et une dernière course qui a tout offert.



----- English -----

SRS Skywalk Edition Bassano 2026 - Task 6: A Thrilling Finale and a Swiss on the Podium



The final task in Bassano once again demanded everything from the pilots over 55 kilometers. Marco Sommerfeld crowned his strong week with 3rd place overall, while Manuela Pfrunder finished a strong 4th in the women's category.



Patience and Tactics in the Shade
Even in the morning, it was clear: it was going to be really exciting again. After four intense race days, much was still open in the overall standings, and theoretically, numerous pilots could still win the competition. The conditions initially seemed friendly but not easy. Cloud base was lower than on previous days, the wind came from the south to southwest, and high cirrus clouds repeatedly shielded the sun.


At 1:15 PM, the 55-kilometer race was started. Great patience was required right from the beginning: the thermals came in long cycles, and we constantly switched between waiting high up and surviving low on the ridge. After the start, we first headed to the first turnpoint and back to the partially shaded Bassano ridge. There, it became highly tactical. Some pilots found good climb rates, while others had to fight low on the edge. The west wind made the section even more demanding, and the constant question was: wait and climb, or push on anyway?



The Big Decision: Ridge or Flats?
After the western turnpoint, conditions improved slightly. The lead gaggle was able to take the turnpoint and return to the ridge. Then came the decisive question of the day: Ridge or flatland? The ridge was fast if you were high enough. However, anyone hanging too low on the flank had to fight hard to stay up. In the flats, it was weak, but for some pilots, it became the better line towards Goal.


Towards the end, a thrilling race developed between the pilots on the ridge and the large group in the flats. Pal Takats and Ross Desmond came back high over the ridge, while Pepe and the gaggle in the flats fought their way towards the finish. Shortly before the end, it looked like Ross and Pal could overtake everyone else with their altitude and line. In the end, Pal Takats took the day's victory, Magdalena Janaway was the fastest woman, and Team Ozone took the day's team victory.



Swiss Successes in the Overall Standings
In the Sports Class, Andreas Malecki secured the well-deserved overall victory ahead of Ross Desmond and our Swiss figurehead Marco Sommerfeld, who took 3rd place on the podium with a fantastic performance! In the women's category, Vanja Eggesvik won the overall standings, while Manuela Pfrunder narrowly missed the podium, finishing an excellent 4th.


It was a worthy conclusion after five strong tasks in Bassano: difficult conditions, a lot of tactics, great emotions at Goal, and a final race that offered everything once again.



Resultate Task 6 / Résultats Manche 6 / Task 6 Results (Swiss Team)


16. Marco SOMMERFELD

19. Frederic MONNET

24. Noel OBERLE

26. Raphael OERER

50. Sven ALBERT

58. Soner YORGUN

62. Alex RUEGG

72. Mattia VOSTI

73. Manuela PFRUNDER

76. Simon STEINER

95. Francois WAGNER

98. Philipp LANGENEGGER

103. Gaetan GERBER

108. Nelson CARVALHO




Overall Schlussrangliste / Classement Général / Overall Standings


1. Andreas MALECKI (DEU) - Photon/Sublite - 4785.6 Pkt.

2. Ross DESMOND (USA) - Lyght/Submarine - 4769.3 Pkt.

3. Marco SOMMERFELD (GTO 3/Genie Race 5) - 4691.8 Pkt.

9. Frederic MONNET (Photon/Submarine) - 4427.5 Pkt.

23. Noel OBERLE (Tau DLS/ImpressAdvance) - 3909.1 Pkt.

39. Raphael OERER (GTO 3/Submarine) - 3427.6 Pkt.

44. Simon STEINER (GTO 3/Genie Race 5) - 3373.2 Pkt.

48. Manuela PFRUNDER (GTO 3/Arrow) - 3230.8 Pkt.

49. Francois WAGNER (Scala 2/Impress 4) - 3195.4 Pkt.

51. Sven ALBERT (Photon/Submarine) - 3133.7 Pkt.

53. Gaetan GERBER (Photon/Submarine) - 3089.0 Pkt.

68. Soner YORGUN (Photon/Genie Race 5) - 2818.4 Pkt.

71. Mattia VOSTI (GTO 3/Genie Race 5) - 2733.2 Pkt.

89. Alex RUEGG (Lyght/Zeppelin-) - 2329.3 Pkt.

103. Nelson CARVALHO (GTO 3/Genie Lite 3) - 1926.2 Pkt.

106. Philipp LANGENEGGER (Mint/Arrow) - 1715.0 Pkt.




Overall Female / Classement Général Féminin / Overall Female Standings


1. Vanja EGGESVIK - 3983.7 Pkt.

2. Summer BARHAM - 3553.7 Pkt.

3. Joanna KOCOT - 3371.2 Pkt.

4. Manuela PFRUNDER - 3230.8 Pkt.




Overall Teams / Classement par Équipe / Overall Teams


1. Gin (Carlos LOPES, Aurelijus ANDRELIUNAS, Tom HODGKIN, Riley FERRE) - 4689.1 Pkt.

2. Ozone (Arnold CASTRO, Ross DESMOND, Ulric JESSOP, Summer BARHAM) - 4648.7 Pkt.

3. Nedsu (Michal ADAMCZUK, Dominik KAPICA, Piotr KAROLAK, Monika PRZECZEWSKA) - 4610.8 Pkt.

4. Gin 2 (Marco SOMMERFELD, Luke NICOL, Gordon MUCKLOW, Simon STEINER) - 4531.1 Pkt.

8. Alpine Wings (Mattia VOSTI, Raphael OERER, Gaetan GERBER, Frederic MONNET) - 3911.3 Pkt.

9. Alpine Wings 2 (Sven ALBERT, Noel OBERLE, Francois WAGNER, Manuela PFRUNDER) - 3745.8 Pkt.

13. Flymaster (Iarly SOUZA, Paulo MILKO, Soner YORGUN, Paulo SILVA) - 3415.6 Pkt.

19. Skywalk 2 (Mohammad Ali HOSSEINI SEMNANI, Fatemeh EFTEKHARI, Peter SCHWARZ, Philipp LANGENEGGER) - 2855.1 Pkt.


Pictures Marcus King (@skytribe) / Cross Country (@xcmag) and Simon Steiner
Regio Ost Training Ebenalp

Regio Training Ebenalp: Ridge Racing über dem Säntis

Adrian Kyburz, 30. May 2026
Sechs Pilotinnen und Piloten trafen sich am Samstagmorgen pünktlich um 10 Uhr bei der Ebenalpbahn zum Training des Regio Ost. Auf dem Programm stand ein anspruchsvoller 51,5 Kilometer langer Alpstein-Zick-Zack-Task mit spannenden taktischen Entscheidungen und herausfordernden Bedingungen.

Tricky Wetterlage im Alpstein
Die Wettersituation präsentierte sich von Beginn weg anspruchsvoll. Nur wenige Quellwolken schmückten den Himmel, dafür zogen immer wieder mittelhohe und hohe Wolkenfelder durch, welche die Thermik stellenweise etwas dämpften. Die Basis lag zunächst bei rund 2400 Metern und stieg im Tagesverlauf auf 2600 bis 2800 Meter an.

Zusätzlich sorgten Wind und eine absinkende Luftmasse für zähe, ruppige und teilweise stark zerrissene Thermik. Die Bedingungen verlangten den Pilotinnen und Piloten viel Geduld, sauberes Zentrieren und taktisches Geschick ab.

Zwei Linien, zwei Strategien
Beim Kaffee legten wir gemeinsam einen 51,5 Kilometer langen Task fest (danke an Simon und Marco für eure Inputs!). Zuerst ging es nach Südwesten. Die erste Boje mit Zentrum Ricken und einem Radius von knapp 20 Kilometern bot reichlich Optionen und zwang die Pilotinnen und Piloten, sich für eine Taktik zu entscheiden. Entweder entlang der Säntis-Ridge mit etwas mehr Weg, dafür voraussichtlich zuverlässigerer Thermik, oder auf der kürzeren und potenziell schnelleren Route über den Kronberg. Wer sich für die Säntis-Route entschied, blieb während des gesamten Hinflugs auf dieser Ridge. Wer die Route über den Kronberg wählte, musste früher oder später wieder an den Säntis zurückkehren, um die drittletzte Boje zu holen.

Mit Ausnahme von Iris entschieden sich alle für die Variante entlang des Säntis. Ausschlaggebend dürften die Berichte vom Vortag gewesen sein, welche von unzuverlässigen und ruppigen Bedingungen entlang der Kronberg-Ridge berichteten. Zudem waren über dem Kronberg weder Schirme noch Quellwolken zu sehen.

Frühe Vorentscheidung
Ruppig wurde es allerdings auch über der Ebenalp. Möglicherweise drückte die vorhandene Subsidenz der Thermik kräftig den Deckel auf.

Bereits kurz nach dem Start bildeten sich zwei Gruppen. Um die SSS anzufliegen, zog Simon die Linie entlang der Ridge an, Marco und Iris folgten ihm. Adrian entschied sich dagegen für die direktere Route Richtung Kronberg, dicht gefolgt von Andrea und Christian.

Die erste Gruppe erwischte die bessere Linie und vor allem den deutlich höheren Einstieg in die erste Thermik nach dem Start. Während sich die Verfolger wieder nach oben kämpfen mussten, entstand eine spannende Verfolgungsjagd Richtung zweite Boje.

Schwieriger als gedacht
Für die verbleibenden Pilotinnen und Piloten war die Aufgabe damit noch lange nicht entschieden. Der vermeintlich gut machbare Task entpuppte sich als deutlich anspruchsvoller als erwartet. Die zähe Thermik und die grossen Unterschiede zwischen den einzelnen Linien sorgten bis zum Schluss für spannende Positionskämpfe.

Umso grösser die Freude bei allen, die den Task erfolgreich abschliessen konnten. Herzliche Gratulation an die Finisherinnen und Finisher.

Tageswertung


Marco

Christian

Simon

Andrea

Iris

Adrian

Ein spannendes Training mit anspruchsvollen Bedingungen, interessanten taktischen Entscheidungen und wertvollen Erkenntnissen für das kommende OGO.
SRS Bassano, Italien, Skywalk Edition 2026

SRS Skywalk Edition Bassano 2026 - Task 5: Highspeed-Rennen und taktische Meisterleistungen

Simon Steiner, 30. May 2026
Am vorletzten Tag der SRS in Bassano erlebten wir die wohl besten Flugbedingungen der Woche. Auf dem 64 Kilometer langen Task glänzte das Schweizer Team mit einer geschlossenen Leistung und brachte zahlreiche Piloten erfolgreich ins Ziel.



Bericht / Rapport / Race report: Sven Albert



Français plus bas / English below



----- Deutsch -----

Wetterpech zur Wochenmitte
Bevor wir diesen grossartigen Flugtag am Freitag geniessen durften, war die Geduld der Piloten gefragt. Am Mittwoch wurde der Tag wegen unsicherer Bedingungen bereits vor der Auffahrt zum Startplatz gecancelt – es war zwar fliegbar, aber für einen sicheren Task ungeeignet. Am Donnerstag wagten wir einen Versuch am Berg, doch eine grosse, aufziehende Gewitterzelle im Westen zwang die Organisation dazu, den Task noch vor dem Airstart aus Sicherheitsgründen abzubrechen. Umso grösser war die Motivation für den fünften Durchgang!



Der Start und die Monte Meda-Linie
Schon am Start war klar: Das wird ein schneller Task. Die Thermik war besser als an allen Tagen zuvor. Der Startschlauch zog mit starken 3 m/s. Da der Startzylinder knapp 2 Kilometer vor dem Takeoff lag und genau dort die Thermik stand, ging es vor allem darum, die Höhe zu verwalten. Nach der schnellen ersten Wende holten wir uns an der Ridge einen 2,5 m/s Schlauch, um uns optimal für die Querung Richtung Bassano zu positionieren. An der Bassano-Ridge war Höhe der absolute Schlüssel, um in die labilere Luft zu gelangen. Wer hoch ankam, konnte auf Höhe des Monte Meda an die Basis fliegen und direkt zum zweiten Wendepunkt durchdrücken.



Routenwahl im Flachland und Vollgas ins E-Goal
Beim zweiten Wendepunkt musste man sich entscheiden: Die letzten Meter abgleiten oder ohne zu drehen für gut 5 Kilometer ins Flache stechen. Der Zeitunterschied war marginal. Wichtiger war es, auf den 16 Kilometern zur nächsten Wende im Flachen (direkt vor dem Startplatz) jeden 2 m/s Schlauch mitzunehmen und das Feld der tiefen Piloten von oben zu verwalten. Das Feld teilte sich auf drei Routen auf: Am Luftraum im Flachen, in den Bergen oder direkt durch die Mitte. Erstaunlicherweise waren alle Linien etwa gleich schnell!


Ab hier war Höhe alles. Der vorletzte Wendepunkt ganz im Westen lag etwas im Schatten. Wer hier oben war, konnte die tiefen Piloten, die in der schwachen Ridge-Thermik kämpften, einfach überfliegen. Mit 100 bis 150 Metern Höhenvorteil erwischte man die letzte 2-3 m/s Thermik, drehte die Höhe für das 200 m E-Goal auf und flog die letzten 10 Kilometer über den vorletzten Turnpoint mit Vollgas. Dank der super tragenden Luft am Landeplatz kamen wir alle mit reichlich Reserve ins Goal!



Mission: Podestplatz verteidigen
Das Schweizer Team konnte an diesem Highspeed-Tag wieder ordentlich punkten. Sven Albert führte die Delegation auf dem hervorragenden 17. Rang an, dicht gefolgt von Marco Sommerfeld (19.). Marcos Leistung war zudem entscheidend für sein Hersteller-Team (Gin Team 2), das sich dank seiner wertvollen Punkte vor dem finalen Task an die Spitze der Overall-Teamwertung setzen konnte. Auch Gaëtan Gerber (27.), Mattia Vosti (30.) und Soner Yorgun (32.) zeigten starke Flüge und sicherten sich wichtige Zähler. Für den finalen Task gibt es nun eine ganz klare Mission: Manuelas sensationellen 3. Platz auf dem Podest zu verteidigen! Die Bühne für einen nervenaufreibenden letzten Task ist bereit!



----- Français -----

SRS Skywalk Edition Bassano 2026 - Manche 5 : Course à grande vitesse et coups de maître tactiques



Lors de l'avant-dernier jour des SRS à Bassano, nous avons probablement connu les meilleures conditions de vol de la semaine. Sur ce parcours de 64 kilomètres, l'équipe suisse a réalisé une belle performance d'ensemble et a mené de nombreux pilotes avec succès jusqu'au but.



Caprices de la météo en milieu de semaine
Avant de pouvoir profiter de cette magnifique journée de vol vendredi, la patience des pilotes a été mise à l'épreuve. Mercredi, la journée a été annulée avant même la montée au décollage en raison de conditions incertaines – la masse d'air était volable, mais inadaptée pour lancer une manche en toute sécurité. Jeudi, nous avons tenté notre chance, mais une grosse cellule orageuse menaçante à l'ouest a contraint l'organisation à stopper la manche avant même le start aérien pour des raisons de sécurité. La motivation n'en était que plus grande pour cette cinquième manche !



Le départ et la ligne du Monte Meda
Dès le départ, c'était clair : ce serait une manche rapide. Les thermiques étaient meilleurs que tous les jours précédents. Le thermique de départ tirait fort avec 3 m/s. Le cylindre de départ étant à 2 km devant le décollage, là où se trouvaient justement les ascendances, il s'agissait surtout de conserver son altitude. Après la première balise passée rapidement, nous avons pris un thermique à 2,5 m/s sur la crête pour nous positionner idéalement pour la transition vers Bassano. Sur la crête de Bassano, l'altitude était la clé absolue pour atteindre l'air plus instable. En arrivant haut, on pouvait transiter au niveau du Monte Meda, faire le plafond et foncer directement vers le deuxième point de virage.



Choix de route en plaine et plein barreau vers le E-Goal
Au deuxième point de virage, il fallait choisir : assurer les derniers mètres ou glisser directement en plaine sur 5 km sans enrouler. La différence de temps était minime. Sur les 16 km menant à la balise suivante en plaine (juste devant le décollage), l'important était d'exploiter chaque thermique de 2 m/s pour rester au contact et gérer d'en haut les pilotes plus bas. Le peloton s'est divisé en trois routes : en plaine près de l'espace aérien, dans les montagnes, ou directement par le centre. Étonnamment, toutes les lignes étaient aussi rapides !


À partir de là, l'altitude faisait tout. L'avant-dernière balise tout à l'ouest était un peu à l'ombre. Ceux qui étaient haut pouvaient simplement survoler les pilotes bas qui luttaient dans les faibles ascendances de la crête. Avec 100 à 150 mètres d'avantage, on attrapait le dernier thermique de 2-3 m/s, on faisait le plein pour le E-Goal de 200 m, et on filait à fond sur les 10 derniers kilomètres. Grâce à la masse d'air très porteuse à l'atterrissage, nous sommes tous arrivés au Goal avec une belle marge !



Mission : Défendre le podium
L'équipe suisse a encore engrangé de gros points lors de cette journée ultra-rapide. Sven Albert a mené la délégation avec une superbe 17e place, suivi de près par Marco Sommerfeld (19e). La performance de Marco a également été cruciale pour son équipe constructeur (Gin Team 2), qui, grâce à ses précieux points, a pu prendre la tête du classement général par équipe avant l'ultime manche. Gaëtan Gerber (27e), Mattia Vosti (30e) et Soner Yorgun (32e) ont également réalisé de très beaux vols et se sont assurés des points importants. Pour l'ultime manche, la mission est désormais très claire : défendre la fantastique 3e place de Manuela sur le podium ! Le décor est planté pour une dernière manche palpitante !



----- English -----

SRS Skywalk Edition Bassano 2026 - Task 5: High-Speed Racing and Tactical Masterstrokes



On the penultimate day of the SRS in Bassano, we experienced what were probably the best flying conditions of the week. On the 64-kilometer task, the Swiss team shone with a solid overall performance, bringing numerous pilots successfully into Goal.



Mid-week Weather Woes
Before we could enjoy this magnificent flying day on Friday, the pilots' patience was tested. On Wednesday, the day was cancelled before even heading up to launch due to uncertain conditions—flyable, but not safely taskable. On Thursday, we gave it a try on the mountain, but a large, approaching thunderstorm cell in the west forced the organization to stop the task for safety reasons even before the airstart. This made the motivation for the fifth task all the greater!



The Start and the Monte Meda Line
Right from the start it was clear: this was going to be a fast task. The thermals were better than on any previous day. The start thermal pulled a solid 3 m/s. Since the start cylinder was 2 km in front of launch, exactly where the thermals were positioned, it was mostly about managing height. After quickly tagging the first turnpoint, we caught a 2.5 m/s climb on the ridge to position ourselves perfectly for the Bassano crossing. On the Bassano ridge, altitude was the absolute key to reaching the more unstable air. Arriving high meant you could push to cloud base at Monte Meda and fly straight through to the second turnpoint.



Route Choices in the Flats and Full Bar to E-Goal
At the second turnpoint, we had to decide: glide out the last meters or push straight into the flats for 5 km without turning. The time difference was marginal. More importantly, for the 16 km leg to the next flats turnpoint (right in front of launch), you had to take every 2 m/s climb and manage the low pilots from above. The field split into three routes: along the airspace in the flats, in the mountains, or straight down the middle. Surprisingly, all lines were about equally fast!


From then on, altitude was everything. The penultimate turnpoint in the far west was somewhat shaded. Those who were high up could simply fly over the low pilots struggling in the weak lift lower down the ridge. With a 100-150 meter altitude advantage, you caught the final 2-3 m/s thermal, climbed up for the 200 m E-Goal, and flew full bar for the last 10 km. Thanks to super buoyant air at the landing zone, we all arrived at Goal with plenty of reserve!



Mission: Defend the Podium
The Swiss team scored heavily again on this high-speed day. Sven Albert led the delegation in an excellent 17th place, closely followed by Marco Sommerfeld (19th). Marco's performance was also decisive for his manufacturer team (Gin Team 2), which, thanks to his valuable points, took the lead in the overall team standings ahead of the final task. Gaëtan Gerber (27th), Mattia Vosti (30th), and Soner Yorgun (32nd) also put in strong flights and secured valuable points. For the final task, there is now one very clear mission: defend Manuela's sensational 3rd place on the podium! The stage is set for a nerve-wracking final task!



Resultate Task 5 / Résultats Manche 5 / Task 5 Results (Swiss Team)


17. Sven ALBERT

19. Marco SOMMERFELD

27. Gaetan GERBER

30. Mattia VOSTI

32. Soner YORGUN

40. Noel OBERLE

41. Francois WAGNER

46. Manuela PFRUNDER

52. Simon STEINER

63. Frederic MONNET

90. Raphael OERER

93. Nelson CARVALHO

107. Philipp LANGENEGGER

121. Alex RUEGG
Swiss Cup H&F 2026

2. Swiss Cup H&F - Jura Airtour

Bernhard Senn, 27. May 2026
Auteur : Remo Lehner Cette année, ça a enfin marché : pour les organisateurs de la compétition, les conditions météo étaient enfin favorables. Une épreuve de trois jours était prévue, avec un parcours de plus de 160 kilomètres à parcourir. Jour 1 Sans doute la meilleure journée de vol de toute la manifestation, elle promettait un énorme potentiel, même si les thermiques ne devaient se mettre en place que relativement tard. Malgré tout, les pilotes ont mis la pression dès le début et la première marche a été rapidement effectuée. Au point de virage 3, le Hasenmatt, il a fallu attendre les premières possibilités de décollage. L’ambiance était à la fois détendue et concentrée. La course a ensuite été lancée. Le point de virage le plus au nord a été pris pour cible. Plus on se dirigeait vers le nord, plus les conditions devenaient stables. Il fallait faire preuve de patience. Un premier groupe de tête n’a toutefois pas su la garder et a pris trop de risques. Le groupe des poursuivants en a profité et a atteint le point de virage 5, le Montoz, en volant. Ensuite, le vent arrière a pratiquement fait le travail en direction du Chasseral, accompagné d’une base haute à plus de 2 500 mètres. Avec cette base haute, le retour était également tout à fait faisable. D’après l’expérience, ceux qui devaient atterrir avaient de longues marches à faire. Il fallait donc profiter de chaque thermique et rester le plus haut possible. La fin de la première journée s’est transformée en un petit thriller. Ceux qui ont atteint le point de virage de Laupersdorf trop tard n’ont pas eu le temps de monter vers Wallenmatt et d’effectuer le vol vers Moutier qui suivait. Avec Christoph Schoch, j’ai réussi à décoller de Wallenmatt juste à temps et à atterrir à Moutier peu avant la fin de la journée. Jour 2 Le deuxième jour, en raison du vent d’est fort annoncé, l’ouverture de la tâche a été raccourcie de 8h00 à 10h00. Assez de temps pour que les deux leaders se livrent la bataille pour la victoire. Les autres se sont battus pour chaque mètre afin de s’assurer la meilleure position de départ possible pour le lundi de Pentecôte. Jour 3 Un vent de nord-est soutenu était prévu pour le troisième jour. La tâche a néanmoins été ouverte comme prévu de 8h00 à 16h00. Très tôt, le Jura a été balayé par le nord, ce qui a rendu les conditions de vol difficiles. Malgré ces conditions, certains ont réussi à terminer la course. Malheureusement, cela n’a pas été le cas pour tout le monde. Conclusion Dans l’ensemble, cette édition du Jura Air Tour a été très passionnante. Tant le plateau de participants de haut niveau que l’équipe d’organisation engagée ont contribué à la réussite totale de l’événement. Dans cet esprit, je tiens à remercier les organisateurs ainsi que tous les concurrents pour l’ambiance formidable et cette compétition inoubliable. ************ Autor: Remo Lehner Dieses Jahr hat es endlich geklappt: Für die Organisatoren des Wettkampfs standen die Wetterzeichen endlich einmal gut. Geplant war ein dreitägiger Task, bei dem über 160 Kilometer zurückgelegt werden sollten. Tag 1 Der wohl beste Flugtag der gesamten Veranstaltung versprach enormes Potenzial, auch wenn die Thermik erst relativ spät einsetzen sollte. Trotzdem wurde von Beginn an gepusht und der erste Hike zügig absolviert. Am Turnpoint 3, der Hasenmatt, musste noch auf die ersten Startmöglichkeiten gewartet werden. Die Stimmung war dabei entspannt und gleichzeitig konzentriert. Danach war das Rennen lanciert. Der nördlichste Turnpoint wurde angepeilt. Je weiter nördlich es ging, desto stabiler wurden die Bedingungen. Geduld war gefragt. Eine erste Leadergruppe konnte diese jedoch nicht bewahren und ging zu viel Risiko ein. Die Verfolgergruppe profitierte davon und erreichte den Turnpoint 5, den Montoz, fliegerisch. Danach ging es praktisch gratis mit Rückenwind Richtung Chasseral – begleitet von einer hohen Basis auf über 2500 Metern. Mit dieser hohen Basis war auch der Rückweg gut machbar. Wer landen musste, hatte erfahrungsgemäss lange Fusspassagen vor sich. Deshalb galt es, jede Thermik mitzunehmen und möglichst oben zu bleiben. Der Finish des ersten Tages wurde zu einem kleinen Krimi. Wer den Turnpoint Laupersdorf zu spät erreichte, dem fehlte die Zeit für den Aufstieg Richtung Wallenmatt und den anschliessenden Flug nach Moutier. Gemeinsam mit Christoph Schoch gelang es mir, genau rechtzeitig an der Wallenmatt zu starten und kurz vor Tagesschluss in Moutier zu landen. Tag 2 Am zweiten Tag gab es aufgrund des stark angesagten Ostwinds eine verkürzte Tasköffnung von 8:00 bis 10:00 Uhr. Genügend Zeit für die beiden Leader, den Kampf um den Sieg auszutragen. Die anderen kämpften um jeden Meter, um sich eine möglichst gute Ausgangslage für den Pfingstmontag zu sichern. Tag 3 Für den dritten Tag war zügiger Nordostwind prognostiziert. Dennoch wurde der Task planmässig von 8:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. Schon früh wurde das Jura von Norden her überspült, was die Flugbedingungen anspruchsvoll machte. Trotz dieser Bedingungen konnten einige das Rennen erfolgreich finishen. Leider reichte es nicht für alle. Fazit Alles in allem war es eine sehr spannende Ausgabe der Jura Air Tour. Sowohl das starke Teilnehmerfeld als auch das engagierte Organisationsteam trugen zu einem rundum gelungenen Anlass bei. In diesem Sinne bedanke ich mich bei den Organisatoren sowie bei allen Wettkämpferinnen und Wettkämpfern für die tolle Stimmung und den unvergesslichen Wettkampf.