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Regio Ost 4 2026

Regio XC vom Zugerberg - Go East

Davide Licini, 18. May 2026
Da der Swiss Cup Weissenstein wettertechnisch abgesagt wurde, haben wir kurzerhand für Sonntag, den 17. Mai, einen Regio Ost Training Day am Zugerberg organisiert. Nach einem doch ziemlich regnerischen Samstag zeigte sich das Wetter am Sonntagmorgen bereits sonnig und klar. Die ersten Kumuluswolken waren schon ab 09:00 Uhr sichtbar: viel Sonnenschein, rasche Abtrocknung, ein guter W/SW-Wind – also nichts wie los und rauf auf den Zugi. Das Briefing fand um 10:30 Uhr im Restaurant Vordergeissboden am Zugerberg statt. Pünktlich erschienen auch 18 Pilot*innen, was Adrian und mich sehr freute. Mit einer solch grossen Gruppe unseren heutigen Training Day zu gestalten, machte richtig Spass. Nach den obligatorischen technischen Erklärungen wurde bei Café und Gipfeli der heutige Tag besprochen. Das Wetter-Briefing war bereits im Vorfeld von Adrian sehr genau analysiert und allen Teilnehmenden via TG-Chat zugestellt worden. Somit mussten wir nur noch die aktuellen Tagesprognosen ergänzen und konnten damit ein klares Bild der prognostizierten Verhältnisse vermitteln. Aber wie so oft gilt: Was prognostiziert wird, ist nicht automatisch das, was man später in der Luft erlebt… ;-) Das heutige Trainingsziel lag nicht darin, im Comp-Modus einen vordefinierten Task abzufliegen. Das Motto hiess vielmehr: „Go East“. Ab Zugerberg möglichst weit Richtung Osten fliegen – entweder bis nach Appenzell, wo wir hofften, dass Marco uns mit einem kühlen Quöllfrisch-Bier empfangen würde, oder gar bis an den Bodensee zur Gelateria. Das waren zumindest unsere Wunschziele. Die eigentlichen Ziele waren jedoch klar definiert: in der Gruppe fliegen Speed richtig einsetzen und nutzen Entscheidungen treffen Lufträume aktiv beachten und gezielt umfliegen und last but not least: möglichst weit Richtung Osten fliegen Nach dem Briefing ging es direkt zum Startplatz – und siehe da: Wir waren definitiv nicht die Einzigen mit dieser Idee. Rund 80 Pilot*innen tummelten sich am Startplatz. Für uns hiess das: Material vorbereiten und ready sein, sobald es trägt und steigt. Dies gelang rasch und reibungslos, sodass ab ca. 12:00 Uhr alle „Ready for Take-off“ waren. Nach und nach starteten alle des Regio Ost. Trotz zunächst noch zögerlichem Steigen schafften es alle, genügend Höhe zu gewinnen, um das angepeilte Tagesziel in Angriff zu nehmen. Mit einer Abflughöhe von rund 1600 m ü. M. ging es zügig Richtung Gottschalkerberg. Nach der Überquerung des Lorzentobels – hoch oder auch tief – galt es zunächst wieder Höhe zu tanken. Dies gelang allen sehr gut in der versetzten Leethermik über Ägeri, auch wenn der Einstieg doch „anständig ruppig“ war. Nach erreichter Abflughöhe ging es weiter bis ans Ende der Gottschalker Ridge, wo sich die Gruppe aufteilte und kleinere Teams bildeten, um den nächsten Abschnitt Richtung Einsiedeln unter den Flügel zu nehmen. Dort galt es, den richtigen Thermikspot zu finden und auf maximale Höhe zu steigen – was selbst von ganz unten erstaunlich gut funktionierte. Mit genügend Höhe ging es anschliessend über den Sihlsee, um auf der anderen Seite – hinter der Etzel Ridge – erneut den passenden Thermikspot zu finden und die nächste Querung Richtung Speer anzugehen. Sobald man auf der Linthalseite war, musste entschieden werden: am Hang weiter Richtung Glarus fliegen oder geradeaus über das Flachland via Uznach – zwischen den Lufträumen von Lachen und Schänis hindurch. Ich entschied mich für die Flachland-Variante, da diese zuvor bereits einmal aufgegangen war. Leider war bei Uznach dann definitiv Schluss. Einige entschieden sich richtigerweise dafür, an diesem Tag Richtung Glarus weiterzufliegen und nach der Hirzegg zum Federispitz zu queren. Ab dort galt für diese Pilot*innen nur noch eines: so weit wie möglich zu kommen. Abschliessend bleibt zu sagen: ein absolut toller Regio Ost Training Day mit coolen und motivierten Pilot*innen. Wir haben etwas Neues ausprobiert, den Comp-Modus ausgeschaltet und einfach versucht, gemeinsam möglichst weit zu kommen, voneinander und miteinander zu lernen – und dabei vor allem gemeinsam Spass zu haben. Danke an alle, die dabei gewesen sind – und bis zum nächsten Regio Ost Training Day. Davide & Adrian
Hike&Fly Task mit vielen Toplandings

Hike&Fly Task mit vielen Toplandings

Philipp Hänggi, 17. May 2026
Eigentlich war an diesem Sonntag der Swisscup der Competition League am Weissenstein geplant. Dieser musste jedoch wegen zu unsicherer Thermikbedingungen abgesagt werden. Also perfekt für einen Hike & Fly Task. Mit südlichen Winden über den ganzen Tag und trotz der zunehmenden Bewölkungsschicht sehr labilen Verhältnissen erhoffte man sich ein gutes Lande- und Toplandetraining an diversen Startplätzen sowie ein paar Aufstiege zu Fuss. Bereits bei Sonnenaufgang waren deutlich weniger Wolken vorhanden als erwartet, sodass die Sonne die Böden früh aufheizen konnte. Da wussten wir, dass wir im Optimalfall deutlich weniger hiken würden als erwartet. Von neun angemeldeten Piloten stellten sich schliesslich fünf der Herausforderung. Start war in Lommiswil, wo wir gemeinsam bis zur Mittelstation der Weissensteinbahn hochliefen und noch gemütlich plaudern konnten. Dann startete die „Speed Section“ und es wurde deutlich mehr gepusht. Start am Weissenstein, Toplanding und erneuter Start am Stierenberg. Kurz darauf ein Toplanding an der Längmatt und gleich wieder in die Luft. Sogar bei diesem tiefen Startplatz ging es fast überall hoch. Über einen weiteren Zylinder, der fliegend erreicht werden durfte, ging es gleich weiter mit einer Landung auf der Hasenmatt. Dort wartete ein zuvor deponierter Verpflegungsposten mit Getränken und Kuchen. Dieser „Wasser-Kuchen-Turnpoint“ musste mit einem Selfie validiert werden. Ab dort wurden die Bedingungen recht anspruchsvoll. Sprich: Die Thermik war zu gut und man kämpfte minutenlang darum, wieder herunterzukommen. Next Stops: Stallflue, Klippenstart und weiter zur Bützen bei Grenchen. Von dort nach Biel zum Bözingenberg, wo ein weiterer Turnpoint in der Luft geholt werden konnte, und anschliessend zurück Richtung Hasenmatt. Das Ende der Speed Section wurde mit einer Landung bei Müren unter der Hasenmatt erreicht. Von dort nochmals kurz als Zugabe zur Hasenmatt hochfliegen, nochmals etwas Kuchen essen und gemeinsam Richtung Goal nach Lommiswil gleiten. Ein Task mit bis zu sieben Toplandings, sieben bis acht Flügen und mehreren Stunden Airtime fasste diesen Tag zusammen. Bei wirklich sportlichen Bedingungen wurde es ein sehr wertvolles Hike & Fly Training. Nur das Packen kam wegen der guten Flugbedingungen etwas zu kurz. ;-)
International races 2026

Bornes to fly 2026 - incroyable!

Bernhard Senn, 14. May 2026
Texte: Patrick Harvey-Collard Une Bornes to Fly 2026 incroyable! Cette année la fameuse course de la région d’Annecy s’est déroulée sous une excellente météo! Le parcours de 202 km s’est bouclé en deux jours à peine, avec les leaders finissant au matin. Déjà vers 15:00 environ 50 pilotes avaient bouclé. Les français ont dominé sur leur territoire. Il faut dire qu’il y avait un groupe d’athlètes extrêmement profond! 9 anciens x-alps, et plusieurs top à la PWC , 100+ pilotes, c’était chaud! Peut-être la course la plus compétitive de l’année? Lars Meerstetter et Patrick von Känel ont bien représenté la Suisse avec une 7e et 10e place, dans un top 20 de 16 français . Le départ sépare déjà le groupe en deux. Un décollage bas et plus direct rend la course difficile pour les poursuivants qui ont choisi une option haute et safe. L’allure rapide de la course rend extrêmement difficile de fermer ce gap. Mais quel beau vol de plus de 100 km! Les athlètes se posent à Perroix, signent, et se ruent sur le décollage pour tenter de faire le plus de progrès avant les orages qui arrivent vers 17:30-18:00 et qui stoppent la course. Les athlètes doivent continuer au sol (règlement) mais courent comme des lions sous la pluie! Le 2e jour est beaucoup plus stable le matin que la prévision: les cartes sont alors brouillées et plusieurs se font prendre. Le rookie Jens Glatthard s'est également classé dans la première moitié du classement. Comme lors des Championnats suisses, il a réalisé une très belle performance, place 39. Patrick Harvey-Collard, Stephanie Westerhuis et Ollie Paul finissent en 35, 37 et 41e places pour la Suisse. Une 2e place féminine pour Steffie! Pas de grosses erreurs mais la moindre hésitation coûte beaucoup de places. Les courageux finissent sous la pluie et les nuages au 3e jour (Manuel Waldburger). Christof Schoch a malheureusement connu un problème technique dès le début de la course et a dû abandonner prématurément. ******** Ein unglaubliches „Bornes to Fly 2026“! Dieses Jahr fand das berühmte Rennen in der Region Annecy bei hervorragendem Wetter statt! Die 202 km lange Strecke wurde in knapp zwei Tagen zurückgelegt, wobei die Spitzenreiter am Morgen ins Ziel kamen. Bereits gegen 15:00 Uhr hatten etwa 50 Piloten das Ziel erreicht. Die Franzosen dominierten auf heimischem Boden. Man muss sagen, dass es ein extrem starkes Teilnehmerfeld gab! 9 ehemalige X-Alps-Teilnehmer und mehrere Top-Piloten der PWC , über 100 Piloten – das war heiß! Vielleicht das umkämpfteste Rennen des Jahres? Lars Meerstetter und Patrick von Känel haben die Schweiz mit einem 7. und 10. Platz gut vertreten, in einer Top-20-Rangliste mit 16 Franzosen . Schon beim Start teilt sich die Gruppe in zwei Hälften. Ein niedriger und direkterer Start macht das Rennen für die Verfolger schwierig, die sich für eine hohe und sichere Option entschieden haben. Das hohe Tempo des Rennens macht es extrem schwierig, diese Lücke zu schließen. Aber was für ein schöner Flug von über 100 km! Die Athleten landen in Perroix, unterschreiben und stürmen zum Startplatz, um zu versuchen, so viel wie möglich voranzukommen, bevor die Gewitter gegen 17:30–18:00 Uhr eintreffen und das Rennen unterbrechen. Die Athleten müssen am Boden weitermachen (Reglement), aber rennen wie die Löwen im Regen! Der zweite Tag ist am Morgen viel stabiler als vorhergesagt: Die Karten sind nun durcheinander und viele werden erwischt. In der ersten Ranglistenhälfte klassierte sich auch Rookie Jens Glatthard. Wie schon an den Schweizermeisterschaften zeigte er eine sehr starke Leistung!Patrick Harvey-Collard, Stephanie Westerhuis und Ollie Paul belegen für die Schweiz die Plätze 35, 37 und 41. Ein zweiter Platz bei den Frauen für Steffie! Keine grossen Fehler, aber das geringste Zögern kostet viele Plätze. Die Mutigen beenden den dritten Tag im Regen und unter Wolken (Manuel Waldburger). Christof Schoch hatte leider zu Beginn des Rennens einen Materialdefekt und musste das Rennen vorzeitig beenden.