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Stans Open 2026 Swiss and German Championships 2026

Die Delta Schweizer- und Deutsche-Meisterschaft findet statt!

Daniel Graf, 19. May 2026
Vom 22.-25. Mai 2026 findet das Stans Open 2026 Swiss and German Championships statt. Die Wettervorhersagen sehen vielversprechend aus und rund 70 Pilotinnen und Piloten aus diversen Nationen freuen sich auf einen grossartigen Wettbewerb. Die Pilotinnen und Piloten fliegen in den Kategorien Delta Flex, Sport und Starrflügler. In allen Kategorien hat sich ein hochkarätiges Feld angemeldet. Das Stans Open 2026 findet gleichzeitig mit den Festivitäten des 50-Jahre Jubiläums des Deltaclubs Stans statt. Deshalb wird der Anlass von einigen sehr spannenden Rahmenprogrammen begleitet. Auf dem Festgelände steht rein Helikopter der Alpine Air Ambulance, die auch für die Sicherheit in Notfällen sorgt. Zudem ein Delta Simulator und Flugprogramme. Als Highlight dar sicher der Festabend am Samstag bezeichnet werden, im Zelt ist für Speis und Trank gesorgt und auch an musikalischer Unterhaltung soll es nicht fehlen. Das OK, der DHV und der SHV freuen sich auf ein grossartiges Fliegerfest! Kommt doch auch nach Stans und geniesst die Stimmung! The Delta Swiss and German Championships are going ahead! The weather forecast looks promising, and around 70 pilots from various countries are looking forward to a great competition. The pilots will compete in the Delta Flex, Sport, and Fixed-Wing categories. A top-notch field has registered in all categories. The Stans Open 2026 coincides with the festivities marking the 50th anniversary of the Stans Delta Club. As a result, the event will be accompanied by several exciting side events. The festival grounds will feature a helicopter from Alpine Air Ambulance, which will also ensure safety in case of emergencies. There will also be a delta simulator and flight demonstrations. The highlight will certainly be the festive evening on Saturday; food and drinks will be provided in the tent, and there will be plenty of musical entertainment as well. The organizing committee, the DHV, and the SHV are looking forward to a fantastic flying festival! Come to Stans and enjoy the atmosphere!
15th Paragliding World Cup Superfinal 2025 | Pegalajar, Spain

task 5

Noé Court, 18. May 2026
Day 5 — 15th Paragliding World Cup Superfinal 2025 | Pegalajar, Spain La cinquième manche du Superfinal de Pegalajar proposait une task rapide de 127 km optimisés, dans des conditions qui semblaient idéales pour du vol de vitesse. Dès le départ, les pilotes ont profité de thermiques puissants, d’un plafond élevé et de longues transitions efficaces permettant au groupe de tête d’avancer à un rythme impressionnant au-dessus des reliefs andalous. Mais la fin de course s’est révélée bien plus compliquée que prévu. Durant les 20 derniers kilomètres, un voile nuageux de plus en plus présent a progressivement stabilisé la masse d’air. Les thermiques sont devenus faibles et difficiles à exploiter, transformant la dernière partie de la manche en véritable bataille de survie. Alors qu’un finish très rapide semblait se dessiner, de nombreux pilotes ont dû ralentir et chercher minutieusement les dernières ascendances exploitables pour rejoindre le goal. Malgré cette fin technique, la manche a pu être validée avec de nombreux pilotes au but. Chez les hommes, Guy Anderson remporte la manche après une nouvelle démonstration de vitesse et de stratégie. Chez les femmes, Constance Mettetal signe une nouvelle victoire de manche et prend également la tête du classement général féminin. Au classement général provisoire, Baptiste Lambert s’empare de la première place après cinq manches disputées. Swiss League — Résultats du jour 25 — Noé Court 57 — Jérôme Kägi 77 — Tim Rochas 90 — Sarah Zimmermann 103 — Kevin Philipp Day 5 — 15th Paragliding World Cup Superfinal 2025 | Pegalajar, Spain Task 5 of the Superfinal in Pegalajar delivered another long and demanding race, with pilots facing a 127 km optimized course under conditions that initially looked perfect for fast flying. From the start, the day lived up to expectations. Strong climbs, high cloudbase and efficient glides allowed the lead gaggle to maintain impressive speeds across the Spanish mountains and flats. However, the final part of the task turned out to be far more difficult than expected. During the last 20 kilometres, high clouds progressively spread across the area and noticeably stabilised the conditions. Thermals became weaker and harder to connect, forcing pilots to slow down significantly just as the race entered its decisive phase. What had looked like a straightforward high-speed finish quickly became a technical fight for survival, with several groups carefully searching for the remaining workable lift needed to complete the final glide to goal. Despite the difficult final section, many pilots managed to push through and complete the task. Guy Anderson claimed the task win after another fast and tactical race. In the women’s competition, Constance Mettetal secured another task victory and moved into the overall female lead. In the overall standings, Baptiste Lambert now leads the competition after five completed tasks. Swiss League — Day 5 Results 25 — Noé Court 57 — Jérôme Kägi 77 — Tim Rochas 90 — Sarah Zimmermann 103 — Kevin Philipp
Regio Ost 4 2026

Regio XC vom Zugerberg - Go East

Davide Licini, 18. May 2026
Da der Swiss Cup Weissenstein wettertechnisch abgesagt wurde, haben wir kurzerhand für Sonntag, den 17. Mai, einen Regio Ost Training Day am Zugerberg organisiert. Nach einem doch ziemlich regnerischen Samstag zeigte sich das Wetter am Sonntagmorgen bereits sonnig und klar. Die ersten Kumuluswolken waren schon ab 09:00 Uhr sichtbar: viel Sonnenschein, rasche Abtrocknung, ein guter W/SW-Wind – also nichts wie los und rauf auf den Zugi. Das Briefing fand um 10:30 Uhr im Restaurant Vordergeissboden am Zugerberg statt. Pünktlich erschienen auch 18 Pilot*innen, was Adrian und mich sehr freute. Mit einer solch grossen Gruppe unseren heutigen Training Day zu gestalten, machte richtig Spass. Nach den obligatorischen technischen Erklärungen wurde bei Café und Gipfeli der heutige Tag besprochen. Das Wetter-Briefing war bereits im Vorfeld von Adrian sehr genau analysiert und allen Teilnehmenden via TG-Chat zugestellt worden. Somit mussten wir nur noch die aktuellen Tagesprognosen ergänzen und konnten damit ein klares Bild der prognostizierten Verhältnisse vermitteln. Aber wie so oft gilt: Was prognostiziert wird, ist nicht automatisch das, was man später in der Luft erlebt… ;-) Das heutige Trainingsziel lag nicht darin, im Comp-Modus einen vordefinierten Task abzufliegen. Das Motto hiess vielmehr: „Go East“. Ab Zugerberg möglichst weit Richtung Osten fliegen – entweder bis nach Appenzell, wo wir hofften, dass Marco uns mit einem kühlen Quöllfrisch-Bier empfangen würde, oder gar bis an den Bodensee zur Gelateria. Das waren zumindest unsere Wunschziele. Die eigentlichen Ziele waren jedoch klar definiert: in der Gruppe fliegen Speed richtig einsetzen und nutzen Entscheidungen treffen Lufträume aktiv beachten und gezielt umfliegen und last but not least: möglichst weit Richtung Osten fliegen Nach dem Briefing ging es direkt zum Startplatz – und siehe da: Wir waren definitiv nicht die Einzigen mit dieser Idee. Rund 80 Pilot*innen tummelten sich am Startplatz. Für uns hiess das: Material vorbereiten und ready sein, sobald es trägt und steigt. Dies gelang rasch und reibungslos, sodass ab ca. 12:00 Uhr alle „Ready for Take-off“ waren. Nach und nach starteten alle des Regio Ost. Trotz zunächst noch zögerlichem Steigen schafften es alle, genügend Höhe zu gewinnen, um das angepeilte Tagesziel in Angriff zu nehmen. Mit einer Abflughöhe von rund 1600 m ü. M. ging es zügig Richtung Gottschalkerberg. Nach der Überquerung des Lorzentobels – hoch oder auch tief – galt es zunächst wieder Höhe zu tanken. Dies gelang allen sehr gut in der versetzten Leethermik über Ägeri, auch wenn der Einstieg doch „anständig ruppig“ war. Nach erreichter Abflughöhe ging es weiter bis ans Ende der Gottschalker Ridge, wo sich die Gruppe aufteilte und kleinere Teams bildeten, um den nächsten Abschnitt Richtung Einsiedeln unter den Flügel zu nehmen. Dort galt es, den richtigen Thermikspot zu finden und auf maximale Höhe zu steigen – was selbst von ganz unten erstaunlich gut funktionierte. Mit genügend Höhe ging es anschliessend über den Sihlsee, um auf der anderen Seite – hinter der Etzel Ridge – erneut den passenden Thermikspot zu finden und die nächste Querung Richtung Speer anzugehen. Sobald man auf der Linthalseite war, musste entschieden werden: am Hang weiter Richtung Glarus fliegen oder geradeaus über das Flachland via Uznach – zwischen den Lufträumen von Lachen und Schänis hindurch. Ich entschied mich für die Flachland-Variante, da diese zuvor bereits einmal aufgegangen war. Leider war bei Uznach dann definitiv Schluss. Einige entschieden sich richtigerweise dafür, an diesem Tag Richtung Glarus weiterzufliegen und nach der Hirzegg zum Federispitz zu queren. Ab dort galt für diese Pilot*innen nur noch eines: so weit wie möglich zu kommen. Abschliessend bleibt zu sagen: ein absolut toller Regio Ost Training Day mit coolen und motivierten Pilot*innen. Wir haben etwas Neues ausprobiert, den Comp-Modus ausgeschaltet und einfach versucht, gemeinsam möglichst weit zu kommen, voneinander und miteinander zu lernen – und dabei vor allem gemeinsam Spass zu haben. Danke an alle, die dabei gewesen sind – und bis zum nächsten Regio Ost Training Day. Davide & Adrian
Hike&Fly Task mit vielen Toplandings

Hike&Fly Task mit vielen Toplandings

Philipp Hänggi, 17. May 2026
Eigentlich war an diesem Sonntag der Swisscup der Competition League am Weissenstein geplant. Dieser musste jedoch wegen zu unsicherer Thermikbedingungen abgesagt werden. Also perfekt für einen Hike & Fly Task. Mit südlichen Winden über den ganzen Tag und trotz der zunehmenden Bewölkungsschicht sehr labilen Verhältnissen erhoffte man sich ein gutes Lande- und Toplandetraining an diversen Startplätzen sowie ein paar Aufstiege zu Fuss. Bereits bei Sonnenaufgang waren deutlich weniger Wolken vorhanden als erwartet, sodass die Sonne die Böden früh aufheizen konnte. Da wussten wir, dass wir im Optimalfall deutlich weniger hiken würden als erwartet. Von neun angemeldeten Piloten stellten sich schliesslich fünf der Herausforderung. Start war in Lommiswil, wo wir gemeinsam bis zur Mittelstation der Weissensteinbahn hochliefen und noch gemütlich plaudern konnten. Dann startete die „Speed Section“ und es wurde deutlich mehr gepusht. Start am Weissenstein, Toplanding und erneuter Start am Stierenberg. Kurz darauf ein Toplanding an der Längmatt und gleich wieder in die Luft. Sogar bei diesem tiefen Startplatz ging es fast überall hoch. Über einen weiteren Zylinder, der fliegend erreicht werden durfte, ging es gleich weiter mit einer Landung auf der Hasenmatt. Dort wartete ein zuvor deponierter Verpflegungsposten mit Getränken und Kuchen. Dieser „Wasser-Kuchen-Turnpoint“ musste mit einem Selfie validiert werden. Ab dort wurden die Bedingungen recht anspruchsvoll. Sprich: Die Thermik war zu gut und man kämpfte minutenlang darum, wieder herunterzukommen. Next Stops: Stallflue, Klippenstart und weiter zur Bützen bei Grenchen. Von dort nach Biel zum Bözingenberg, wo ein weiterer Turnpoint in der Luft geholt werden konnte, und anschliessend zurück Richtung Hasenmatt. Das Ende der Speed Section wurde mit einer Landung bei Müren unter der Hasenmatt erreicht. Von dort nochmals kurz als Zugabe zur Hasenmatt hochfliegen, nochmals etwas Kuchen essen und gemeinsam Richtung Goal nach Lommiswil gleiten. Ein Task mit bis zu sieben Toplandings, sieben bis acht Flügen und mehreren Stunden Airtime fasste diesen Tag zusammen. Bei wirklich sportlichen Bedingungen wurde es ein sehr wertvolles Hike & Fly Training. Nur das Packen kam wegen der guten Flugbedingungen etwas zu kurz. ;-)