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Swiss Cup Final (flex) 2026

Erste Wetterinformationen fürs Wochenende / Premières prévisions météo pour le week-end

Jörg Ewald, 13. August 2026
Français en bas. Der Trog über Frankreich hat sich verlangsamt und dürfte erst in der Nacht von Sonntag auf Montag die Schweiz überqueren. Im Vorfeld wird die Luft aber deutlich angefeuchtet, was zu Bewölkung und Gewittern führt. Davon begünstigt ist gemäss aktuellen Prognosen die Südspitze des Tessin, sowohl am Samstag wie am Sonntag.

Wir sehen deshalb zwei Möglichkeiten:

Weissenstein, mit relativ grosser Sicherheit ein Task am Samstag, insbesondere wenn wir uns im Flachland Richtung Osten bewegen, und so die Gewitter in den Voralpen und im Jura vermeiden. Der Sonntag schaut dort aber deutlich weniger gut aus.
Südtessin (Monte Generoso, Monte Lema), mit einer kleineren Chance, an beiden Tagen zu fliegen.

Tröge haben es so an sich, dass ihr Verlauf sehr schwer vorhersagbar ist und sich die Modelle mit praktisch jedem Rechnungsdurchlauf stark verändern. Das könnte dazu führen, dass schlussendlich im Tessin doch kein Task möglich ist - oder dass im Jura und Flachland auch am Sonntag noch etwas möglich wird.
Eine kleine informelle Umfrage zeigt, dass zumindest die Pilotinnen und Piloten, die teilnahmen, die Variante Weissenstein vorziehen.
Wir berücksichtigen das, werden aber aufgrund der unsicheren Lage die definitive Entscheidung erst morgen Freitag 12:30 fällen. An- und Abmeldungen sind bis dahin möglich.

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La dépression qui pèse sur la France a ralenti et ne devrait traverser la Suisse que dans la nuit de dimanche à lundi. En amont, l'air s'humidifiera toutefois considérablement, ce qui entraînera une nébulosité et des orages. Selon les prévisions actuelles, c'est la pointe sud du Tessin qui en bénéficiera, tant samedi que dimanche.

Nous envisageons donc deux possibilités :

Weissenstein, où une épreuve est relativement certaine samedi, surtout si nous nous déplaçons vers l’est en plaine, évitant ainsi les orages dans les Préalpes et le Jura. Dimanche, les conditions s’annoncent toutefois nettement moins favorables dans cette région.
Sud du Tessin (Monte Generoso, Monte Lema), avec une chance plus faible de voler les deux jours.

Les dépressions ont pour particularité que leur évolution est très difficile à prévoir et que les modèles changent considérablement à pratiquement chaque calcul. Cela pourrait conduire à ce qu’aucune épreuve ne soit finalement possible au Tessin – ou à ce que quelque chose soit encore possible dans le Jura et en plaine, même dimanche.
Un petit sondage informel montre qu’au moins les pilotes qui y ont participé préfèrent la variante Weissenstein.
Nous en tenons compte, mais en raison de la situation incertaine, nous ne prendrons la décision définitive que demain vendredi à 12h30. Les inscriptions et désinscriptions sont possibles jusqu’à cette date.
18th FAI European Paragliding Championships

Schweizer Team kämpft sich auf Rang 3 im Teamranking

Roger Aeschbacher, 13. August 2026
Ein Task wie aus dem Bilderbuch: 90 Kilometer, Rauch, Abschattungen – und zum Schluss eine mächtige Konvergenz!!! Der heutige Wettkampftag hat dem Schweizer Team viel Freude bereitet. Als bester Schweizer erreichte ich Rang 8 im Ziel, dicht gefolgt von Steph Morgenthaler auf Platz 15. Damit haben wir uns im Teamranking von gestern Platz 5 erneut nach vorne geschoben – aktuell stehen wir auf Rang 3. Der Task Gesetzt wurde ein 90-Kilometer-Task, der zu Beginn nach Osten führte, bevor es wieder zurück an die Ridge des Startplatzes ging. Die Bedingungen waren heute wirklich spannend: Neben ausgedehnten Abschattungen sorgten mehrere grosse Brände dafür, dass es in gewissen Passagen nicht nur dunkel, sondern auch extrem dunstig war. Fliegerisch anspruchsvoll – und in manchen Momenten fast schon magisch als uns weit über 20 Störche inkl. TP wende begleiteten! :) Gegen Ende des Downwind-Zickzacks erreichten wir eine massive Konvergenz. Die letzten dreissig Minuten hiess es nur noch Vollgas, teilweise durch heftiges Steigen. Ein Finish, das lange in Erinnerung bleiben wird. Stephs Schirm dürfte im Endanflug der schnellste im Feld gewesen sein – er wurde zur Nachmessung eingezogen. - Dank "skyline-laser.ch" war sein Schirm genau eingestellt und unterhalb der Max. Toleranz von 10mm - das Statement von Daniel Tyrkas "Steph hat mich heute abgeledert" hat uns doch sehr gefreut xD! Wer sein Schirm präzise und schnell einstellen möchte sollte sich unser Messtool mal genauer anschauen :) Pech für Sarah und Jerome Weniger rund lief es Sarah und Jerome. Sarah erwischte beim Start eine kräftige Böe und wurde im Gurtzeug über den Asphalt gezogen. Zusammen mit Steph hat sie die Risse inzwischen genäht und getapt – morgen ist sie wieder parat zum Anpacken. Genau diese Einstellung macht dieses Team aus. Fazit und Ausblick Zusammengefasst lief es dem Schweizer Team heute sehr gut. Dieser Lauf gehört definitiv zu meinen Highlights 2026. Im Overall liegt die Spitze sehr nahe beieinander. Bei noch sechs möglichen Läufen ist entsprechend vieles offen – die Basis stimmt jedoch sehr gut. Wir sind allesamt hochmotiviert und die Teamdynamik ist wirklich toll. An dieser Stelle auch ein grosses Dankeschön an Daniel Graf, der den Job als Teamleader hervorragend umsetzt. Die Windmessungen und Beobachtungen vom Boden sowie die Rundumbetreuung für uns sind echt stark. So darf es weitergehen.
Swiss Cup H&F 2026

Swiss Cup Hike&Fly - Lungern 2026

Patrick Von Wyl, 12. August 2026
Bericht: Pädi von Wyl Nachdem zweimal die h&f Schweizermeisterschaft in Lungern durchgeführt wurden, fand am Wochenende vom 1.-2. August, zum ersten Mal ein Swiss-Cup Wettkampf in Lungern statt. Ein grossartiges und starkes Starterfeld hat für höchst Spannung im Zielraum gesorgt. Wobei die zahlreichen Besucher zum ersten Mal den Wettkampf am Grossbildschirm, mit Livetracking gepaart mit Livebildern von den Athleten/innen, verfolgen konnten. Herzlichen Dank an Peter Waldner (hike+fly Switzerland) und Marco Wiemer mit Team (Paraglidinglive). Das Format, ein Score-Race über 2 Tage mit 8 Bodenturnpoints, hat sich aus meiner Sicht absolut bewährt, wobei für eine weitere Ausgabe sicherlich noch an 1-2 Schrauben gedreht werden können. Die schwierige Wettervorhersage am Samstag (labil mit viel Wolken und Gewitter schon ab dem frühen Morgen) hat fast alle (ausser zwei Athleten) bewogen, zuerst die Westlichen TP`s zu sammeln. Beim ersten Aufstieg hat es nördlich von Lungern schon heftig geschüttet, jedoch keinen Tropfen im Talkessel von Lungern. Und wie das Glück es wollte, hat sich das Wetter zu unseren Gunsten entwickelt. Fast alle starteten auf dem höch Gummen. Die Leader Gruppe, angeführt von Chrigel Maurer, flogen Richtung Harder. Die darauffolgenden, die sicherere Route Richtung Norden, gegen den ersten Bodenturnpoint Haglere. Die Bedingungen waren so gut, dass sehr viel mehr geflogen werden konnte als am Anfang gedacht. Chrigel konnte gar als einziger zum Pilatus fliegen. Am späten Nachmittag kamen dann die starken Regenfälle und somit mussten einige Athleten/innen im strömenden Regen nach Lungern laufen. Olli Paul hat den Tag ausgereizt und kam 3sek. vor Schluss ins Ziel. Der Sonntag versprach gute thermische Bedingungen mit relativ spätem Thermikstart und leichter Föhntendenz. Tatsächlich blieb es lange stabil und niemand kam schnell voran. Richtig gut zu fliegen war es, als die Piloten/innen Richtung Ziel fliegen mussten. Eine grosse Gruppe, wieder von Chrigel angeführt, flog von der Planplatten Richtung Titlis um zum Bodenturnpoint Chaiserstuel zu gelangen. Andere die auf sicher gehen wollten flogen zum Arvi und wieder zurück. Durch die langsamen Bedingungen war es bis zum Schluss enorm spannend und viele kamen auf die letzten Minuten ins Ziel. Chrigel konnte bei den Männern den zweitägigen Wettkampf für sich entscheiden. Romy hatte beim letzten Bodenturnpoint Arvi, Probleme mit einer Bremsleine und hat wichtige Minuten am Boden verloren, welche ihr dann für den zeitigen Zieleinflug gefehlt haben. Linda Hoch konnte, bis dahin an zweiter Position, dadurch den Sieg erlangen. Après avoir accueilli à deux reprises les championnats suisses h&f à Lungern, la ville a accueilli pour la première fois une épreuve de la Swiss Cup le week-end des 1er et 2 août. Un plateau de participants exceptionnel et de haut niveau a assuré un suspense intense dans la zone d’arrivée. Les nombreux spectateurs ont pu, pour la première fois, suivre la compétition sur grand écran, grâce à un suivi en direct associé à des images en direct des athlètes. Un grand merci à Peter Waldner (hike+fly Switzerland) et à Marco Wiemer et son équipe (Paraglidinglive). Le format, une course par points sur deux jours avec huit points de passage au sol, a, à mon avis, parfaitement fait ses preuves, même si l’on pourra certainement encore peaufiner un ou deux détails pour la prochaine édition. Les prévisions météorologiques difficiles pour samedi (temps instable avec beaucoup de nuages et des orages dès le petit matin) ont incité presque tous les participants (à l’exception de deux athlètes) à commencer par collecter les points de passage occidentaux. Lors de la première ascension, il pleuvait déjà très fort au nord de Lungern, mais pas une goutte n’était tombée dans la cuvette de Lungern. Et comme par chance, la météo a évolué en notre faveur. Presque tout le monde a décollé du plus haut Gummen. Le groupe de tête, mené par Chrigel Maurer, s’est envolé en direction de Harder. Les suivants ont emprunté l’itinéraire plus sûr vers le nord, en direction du premier point de virage au sol, Haglere. Les conditions étaient si bonnes qu’il a été possible de voler beaucoup plus longtemps que prévu au départ. Chrigel a même été le seul à pouvoir rejoindre le Pilatus. En fin d’après-midi, de fortes pluies se sont abattues et certains athlètes ont donc dû marcher jusqu’à Lungern sous une pluie battante. Olli Paul a tiré le maximum de cette journée et a franchi la ligne d’arrivée 3 secondes avant la fin. Le dimanche promettait de bonnes conditions thermiques, avec un démarrage relativement tardif des thermiques et une légère tendance au foehn. En effet, le temps est resté stable pendant longtemps et personne n’a progressé rapidement. Les conditions étaient vraiment idéales lorsque les pilotes ont dû se diriger vers l’arrivée. Un grand groupe, à nouveau mené par Chrigel, a volé depuis Planplatten en direction du Titlis pour rejoindre le point de virage au sol de Chaiserstuel. D’autres, qui préféraient jouer la sécurité, ont volé jusqu’à l’Arvi avant de revenir. En raison de la lenteur des conditions, le suspense est resté intense jusqu’à la fin et beaucoup ont franchi la ligne d’arrivée dans les dernières minutes. Chez les hommes, Chrigel a remporté cette compétition qui s’est déroulée sur deux jours. Romy a rencontré des problèmes avec une suspente de frein au dernier point de virage au sol à Arvi et a perdu de précieuses minutes au sol, qui lui ont ensuite manqué pour franchir la ligne d’arrivée à temps. Linda Hoch, qui occupait jusqu’alors la deuxième place, a ainsi pu remporter la victoire. Männer: 1.Christian Maurer 2. Patrick Harvey-Collard 3. Moran Montavon Frauen : 1.Linda Hoch 2.Serena Ronchi 3.Lia Sutter