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Hike & Fly News

Swiss Championships Hike & Fly 2024

H+F SM Anmeldung offen / CS H+F Inscription ouverte

Rahel Schreiber, 13. February 2024
Die Hike and Fly SM findet dieses Jahr vom 2.-4. August in Lungern, Obwalden unter der Organisation von OK-Chef Patrick von Wyl und seinem Team vom HG-Club Hagsflioh statt. Die Region Lungern bietet ideale H+F-Bedingungen in den Voralpen, mit eindrücklichen Blicken auf die Berner Alpen, diverse Seen sowie ins Flachland. Das Headquarter mit Festwirtschaft, Parkplätzen, gratis-Campingsite und Landeplatz sind in unmittelbarer Gehdistanz. Beste Zutaten für gemütliches Beisammensein, vor und nach dem Wettkampf. Der erfrischende See ist in wenigen Minuten zu Fuss erreichbar. Zudem findet ein Plauschwettkampf für Pilotinnen und Piloten, die gerne an einem weniger ambitionierten Event teilnehmen möchten, statt. Die Organisatoren und der SHV als Veranstalter freuen sich über zahlreiche Besucherinnen und Besucher und über viele Teilnehmende der Schweizermeisterschaft. Besonders freuen würde es uns, wenn wir dieses Jahr offiziell auch eine Schweizermeisterin küren dürften (mind. 5 Teilnehmerinnen wären nötig). Liebe Pilotinnen, stärkt die Frauen - Community und meldet euch an. *************************** Les CS Hike and Fly auront lieu cette année du 2 au 4 août à Lungern, Obwald, sous l'organisation du chef du CO Patrick von Wyl et de son équipe du HG-Club Hagsflioh. La région de Lungern offre des conditions H+F idéales dans les Préalpes, avec des vues impressionnantes sur les Alpes bernoises, divers lacs ainsi que sur la plaine. Le quartier général avec restauration, parkings, site de camping gratuit et piste d'atterrissage sont à portée de main. Idéal pour passer un moment agréable, avant et après la compétition. Le lac rafraîchissant est accessible en quelques minutes à pied. De plus, une compétition de plaisir est organisée pour les pilotes qui souhaitent participer à un événement moins ambitieux. Les organisateurs et la FSVL, en tant que promoteur, se réjouissent d'accueillir de nombreux visiteurs et de nombreux participants au championnat suisse. Nous serions particulièrement heureux si nous pouvions aussi couronner officiellement une championne suisse cette année (il faudrait au moins 5 participantes). Chères pilotes, renforcez la communauté féminine et inscrivez-vous.
Hike & Fly Schweizermeisterschaft 2023

Hike and Fly Schweizermeisterschaft abgesagt / Championnat suisse Hike and Fly annulé

Rahel Schreiber, 17. October 2023
Die Schweizermeisterschaft Hike and Fly vom kommenden Wochenende in Grüsch GR wird wegen des schlechten Wetters abgesagt. Die Wetterlage wurde durch Meteorologen genaustens geprüft, wobei klar hervorgeht, dass eine SM unter diesen Bedingungen nicht durchführbar ist. Am Donnerstag und Freitag ist der Föhn stark und am Samstag hat es einen zügigen Südwest-Wind, dann Niederschlag. Thermikflüge scheinen in der ganzen Periode kaum realisierbar. Dies ist sehr bedauerlich, denn die Tage und Wochen davor waren optimal fürs Fliegen im schönen Prättigau. Im Namen des SHV möchten wir uns beim Organisations-Team des GC Grischa für die vielen Stunden Vorbereitung bedanken, die helfen, den Schweizer H+F Sport weiter zu fördern. *********************************** Le Championnat suisse Hike and Fly du week-end prochain à Grüsch GR est annulé en raison du mauvais temps. La situation météorologique a été examinée en détail par des météorologues et il en ressort clairement qu'un CS n'est pas réalisable dans ces conditions. Le jeudi et le vendredi, le foehn est fort et le samedi, il y a un vent rapide du sud-ouest, puis des précipitations. Les vols thermiques semblent difficilement réalisables durant toute cette période. C'est très regrettable, car les jours et semaines précédents étaient optimaux pour voler dans le beau Prättigau. Au nom de la FSVL, nous tenons à remercier l'équipe organisatrice du GC Grischa pour les nombreuses heures de préparation qui contribuent à promouvoir le sport H+F suisse.
Verofly

Vercofly 2023 - Warum nicht die kürzeste Route die effizienteste sein muss

Sebastian Weber, 3. October 2023
Das diesjährige Vercofly fand im letzten Septemberwochenende statt. Eine perfekte Wetterprognose mit schwachen bis mässigen Winden und leicht bis moderater Herbstthermik versprach ein perfektes Rennen. Der Start in Crêt du Midi fand am Do um 1100 Uhr statt. Der Rennmodus war ein "Score Race", das heisst die Reihenfolge der angesteuerten Hütten war den Athleten überlassen. Somit würde neben einer guten Fitness, fliegerischem Können (inbesondere Starts in anspruchsvollen hochalpinen Gelände) die Taktik eine entscheidende Rolle spielen. In der Adventure Kategorie durften die Teilnehmer auch Bergbahnen nutzten und waren nicht gezwungen, die Hütten am Boden zu erreichen. Somit fällt bei guter Thermik eine eventuell anspruchsvolle Landung weg, d.h es ist das perfekte Rennen für den Einstieg in Hike and Fly Wettkämpfe. Vorausgesetzt hochalpine Starts bereiten kein Problem. In der Competition Kategorie mussten die Hütten am Boden erreicht und per Selfie oder Hüttenstempel der Beweis erbracht werden. Erlaubt ist zu Fuss oder mit dem Gleitschirm fliegend - so wie man es von einem H&F Wettkampf kennt. Insgesamt mussten 15 Hütten angesteuert werden; 6 im Val d`Herens, eine im Val de Moiry (Cabane de Moiry), 3 im Val d`Anniviers und 5 auf der Nordseite des Walliser Haupttales. Somit sollte dieses Jahr also auch einen Abstecher in den Kanton Bern gemacht werden. Die meisten Athleten entschieden sich den Weg zu Fuss zur Becs de Bosson - 1100 Höhenmeter und 10km Distanz. Andere wiederum flogen nach dem Aufstieg zum Roc d`Orzival Richtung Val d`Anniviers los. Andere sind direkt Richtung Norden über das Walliser Haupttal geflogen. Danach verstreute es sich stark und es war als Zuschauer nicht ganz einfach, den Überblick zu behalten. Die Thermik setzte, wie in dieser Jahreszeit üblich, erst sehr spät ein.Zudem war sie nicht konsistent. Dies aufgrund der Tatsache, dass die Täler lange Zeit noch im Schatten sind und nicht die Möglichkeit haben, sich früh zu erhitzen. Dementsprechend waren die Süd- und insbesondere Westhänge am Nachmittag bevorzugt. Folglich wurde Geduld in der Luft, am richtigen Startplatz zu sein am Boden wichtige Komponenten des Erfolgs. Bergspezialist Sam Anthamatten hatte diese Taktik am ersten Tag am Besten umgesetzt und konnte von den aufgeheizten Westflanken auf seiner Routenwahl im Val d`Anniviers profitieren. Die Gruppe um Florian Auth, Chrisopher Fromm, Sebastian Weber entschieden sich fürs Val`Herens und kürzester Route im Gegenuhrzeigersinn. Nach einem ersten kurzen Flug vom Roc de la Tsa und keinem grossen Höhengewinn landeten sie deutlich vor der Cabane de Becs de Bosson. Man konnte schön sehen, dass für ca. 1km Laufdistanz gerade so die Strecke erreicht ist, wo es sinnvoll ist den Schirm zu packen und nicht im "Mushroom" hochzutragen. Patrick Harvey-Collard hat die Strecke zu Fuss zurückgelegt und die noch zu schwachen Bedingungen gut eingeschätzt. Eine weitere Interessante Facette der Taktik beim diesjährigen Vercofy war die Hüttenwahl. Während nur noch wenige Hütten bewirtet waren, sind viele schon in die Herbstpause gegangen und so war es wichtig, wenn man eine unbewirtete Hütte erwischte, diese mit genügend Essen und Akku anzusteuern. Lange Zeit sah es so aus, als ob es einen Start Ziel Sieg von Sam Anthamatten gäbe. Es wurde nochmals spannend, als Sebastian Weber auf dem Streckenflug Richtung Lötschental gut unterwegs war und bis dahin keine Hütte ausgelassen hatte im Süden. Allerding konnte Sam aufatmen, als sein Konkurrent am Soaringhügel oberhalb Gampel am späten Nachmittag nicht mehr aufdrehen konnte. Somit zeigte sich, dass der Gewinner zwar nicht die kürzeste Route, aber die fliegerisch effizienteste ausgewählt hat. Herzlichen Glückwunsch! Podest Competition 1. Samuel Anthamatten 2. Sebastian Weber 3. Patrick Harvey-Collard Podest Adventure 1. Frédéric Monnet 2. Marc Favroud-Coune 3. Philip Käsermann Herzliche Gratulation auch dem einzigen Tandempiloten Giorgio Traverso, der sich zusammen mit seiner Freundin mutig in das Abenteuer stürtzte. Wer von den beiden mehr Mut beweisen musste, überlasse ich dem Leser. Herzlichen Dank an dieser Stelle den Initiatoren dieses Wettkampfs und Hike and Fly Urgesteine Laurent Monneron und Laurent Borella, welche das Know How dem starken lokalen Nachwuchs Antoine Wicki und Gregory Mauro weiter gaben. Danke Christopher Fromm als Vertreter von Burnair, welche für Live Tracking und Wetterprognose zuständig waren. Insbesondere die morgentlichen Wetterbriefings waren sehr aufschlussreich. Danke dem Organisator Michu Witschi mit seinem Team, der mit Herzblut dafür sorgt, dass der Anlass reibungslos über die Bühne ging. Herzlichen Dank weiter allen Sponsoren und Vercorin.
Internationale Wettkämpfe

Top Resultate an Wettkämpfen im Ausland durch CH-Athleten!

Bernhard Senn, 7. June 2023
Die ersten grösseren international besetzten Wettkämpfe sind bereits vorbei und das XAlps steht vor der Tür. Gerne machen wir einen kleinen Rückblick auf die Resultate der Schweizer Athleten. Leider waren keine Athletinnen am Start, jedoch waren Athletinnen im Background als Supporterinnen tätig, was nicht weniger wichtig ist! Hier einige Resultatehighlights der Swissleague Athleten Bornes to Fly: 3. Rang Patrick von Känel, 6. Rang Sepp Inniger, 7. Rang Lars Meerstetter Fly Chablais: 1. Rang Chrigel Maurer, 4. Rang Basile Marclay, 5. Rang Nicola Heiniger, 8. Rang Cédric Hofer Bordairrace Kössen: 1. Rang Lars Meerstetter und Nicola Heiniger Bericht von Nicola Heiniger zum Bordairrace Kössen "Die Bordairraces sind Pioniere der Hike&Fly Rennen. Dabei handelt es sich um eine Serie, die pro Saison an drei verschiedenen Standorten durchgeführt wird. Der Wettkampf in Kössen war der zweite in dieser Saison. Das Prinzip des Wettkampfes ist simpel. Man hat 33h Zeit, einen Wendepunkt möglichst weit vom Startpunkt entfernt zu setzten und es dann vor Ablauf der Zeit wieder ins Ziel zu schaffen. Dabei gibt es «leider» keine obligatorischen Ruhe- und Pause Zeiten. Als einzige Schweizer waren Lars Meerstetter und ich nach Kössen angereist. Da wir uns die Supporter teilen, war unsere Taktik zusammen zu bleiben. Die Wetterprognosen für den Samstag versprachen gute Thermik mit mässigem Ostwind. Für den Sonntag sah es eher düster aus. Es wurden bereits ab Mittag einzelne Überentwicklungen gemeldet. Mit dieser Ausgangslage war es klar, dass wir mit dem Wind in den Westen fliegen werden und bereits am späteren Nachmittag den Rückweg antreten müssen. Der Start erfolgte um 8 Uhr am Morgen. Nach einem gemütlichen Aufstieg befanden wir uns um 9.30Uhr bereits in der Luft. Mit angezogener Handbremse gings Richtung Westen. Thermisch wurde es laufend besser und das Racen konnte beginnen. Sogleich mussten wir feststellen, dass es heute nicht nur einfach wird. Nach ein paar sehr knappen Lowsafes, teilweise ohne Landemöglichkeiten waren wir bei der Zugspitze angekommen. Es folgte eine tiefe Querung nach Lermoos, wo wir effizient von tief unten aufsoaren konnten. Soarend gings dann am Grat folgend kurz bis vor die Gartner Wand. Somit war unser Wendepunkt gesetzt. Am Miemingergebirge entlang konnten wir bis an die CTR von Innsbruck fliegen. Aufgrund der CTR und den Überentwicklungen rund herum waren wir zur Landung gezwungen. Eine kurze Berechnung mit Google Maps zeigte uns auf, dass es bis nach Kössen rund 120km und 340hm sind. Mit einer Restzeit von 23h war es ein realistisches Ziel Kössen zu Fuss zu erreichen. Aufgrund der unsicheren Wetter Prognosen und dem Gewissen, dass wir es Fuss nach Hause bringen und somit den ersten Platz sichern könnten, entschieden wir uns für einen langen Fussmarsch. Nach rund 22h und 127km später kamen wir nicht mehr ganz rund laufend, aber überglücklich im Ziel in Kössen an. Für uns war es das erste, einzige und definitiv das letzte Mal Bordairrace. Für jeden, der einmal 33h non stop unterwegs sein will und seine Grenzen kennenlernen mag, kann ich eine Teilnahme jedoch empfehlen."
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