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Hike & Fly News

International races 2026

X-Pyr 2026 - aus Schweizer Sicht äusserst erfolgreich! X-Pyr 2026 - un véritable succès du point de vue suisse !

Bernhard Senn, 28. June 2026
Das X-Pyr 2026, der Hike-and-Fly-Wettbewerb entlang des Pyrenäen-Hauptkamms von Hondarribia nach El Port de la Selva, fand vom 21. bis 27. Juni 2026 statt. Aus Schweizer Sicht verlief das Rennen über die 528 Kilometer lange West-Ost-Querung ausserordentlich erfolgreich, geprägt von einem historischen Rekord und zwei Podestplätzen im mit 50 Teams besetzten internationalen Teilnehmerfeld. Fünfter Gesamtsieg für Christian Maurer Chrigel Maurer sicherte sich bei seiner fünften Teilnahme den fünften Gesamtsieg. Trotz anspruchsvoller meteorologischer Bedingungen, darunter eine ausgeprägte Hitzewelle und eine hohe Gewitterneigung am Nachmittag, bewältigte Maurer die Strecke in einer neuen Rekordzeit von 3 Tagen und 7 Stunden. Er erreichte das Ziel am Mittelmeer bereits am Mittwochnachmittag. Strategisch setzten Maurer und sein Support-Team auf eine offensive Taktik im Hochgebirge und nutzten die guten thermischen Bedingungen bis in Höhen von über 4'000 Metern aus. Materialtechnisch wechselte der Schweizer für dieses Rennen auf den leichten Liegegurt Ozone Sublite in Kombination mit dem Ozone Zeolite. Lars Meerstetter am Schluss ebenfalls auf dem Podest! Das Schweizer Gesamtergebnis wurde durch die Leistung von Lars Meerstetter komplettiert. Meerstetter lieferte sich über die gesamte Renndauer ein enges Duell mit der internationalen Konkurrenz und belegte schliesslich hinter dem Deutschen Markus Anders den 3. Rang. Neben den beiden Podestplätzen war die Schweiz mit vier weiteren Athleten vertreten, die sich unter den schwierigen physischen und thermisch anspruchsvollen Bedingungen erfolgreich behaupteten! Noé Court: Konnte sich durch strategische Routenwahl im Verlauf des Rennens effizient nach vorne arbeiten. Nicolas Bourqui: Unscheinbar, aber immer stärker werdend konnte er sich im ersten Drittel klassieren. Silvan Wüthrich: Zeigte eine konstante Leistung und konnte sich dank einer soliden Flugtaktik im anspruchsvollen Gelände der Zentralpyrenäen immer im ersten Drittel positionieren. Sebastian Weber: Der physisch starke Athlet setzte auf den Laufstrecken während der stabilen Luft am Morgen einen starken Akzent und hielt den Anschluss an das vordere Mittelfeld. Am Schluss konnte er nicht mehr ganz vorne mithalten. Das X-Pyr 2026 war aufgrund der extremen Temperaturen von teilweise 10 bis 15 °C über dem Klimamittel und der hohen Durchschnittsgeschwindigkeit der Spitze eines der anspruchsvollsten Rennen der XPyr-Geschichte. Mit dem Rekordsieg von Christian Maurer, dem dritten Platz von Lars Meerstetter und dem starken Abschneiden der weiteren Schweizer Athleten stellte die Schweiz die erfolgreichste Delegation! *********** Le X-Pyr 2026, la compétition de « hike-and-fly » le long de la crête principale des Pyrénées, de Hondarribia à El Port de la Selva, s'est déroulée du 21 au 27 juin 2026. Du point de vue suisse, cette course de 528 kilomètres d’est en ouest a été couronnée de succès, marquée par un record historique et deux places sur le podium au sein d’un peloton international composé de 50 équipes. Cinquième victoire au classement général pour Christian Maurer Le Suisse Christian « Chrigel » Maurer a décroché sa cinquième victoire au classement général lors de sa cinquième participation. Malgré des conditions météorologiques difficiles, notamment une forte vague de chaleur et un risque élevé d’orages l’après-midi, Maurer a parcouru le parcours en un nouveau temps record de 3 jours et 7 heures. Il a franchi la ligne d’arrivée au bord de la Méditerranée dès le mercredi après-midi. Sur le plan stratégique, Maurer et son équipe d’assistance ont misé sur une tactique offensive en haute montagne et ont tiré parti des bonnes conditions thermiques jusqu’à plus de 4 000 mètres d’altitude. Côté matériel, le Suisse a opté pour cette course pour le harnais allongé léger Ozone Sublite, associé à la voile Ozone Zeolite. Lars Meerstetter également sur le podium à l’arrivée ! La performance de Lars Meerstetter est venue compléter le bilan global de la Suisse. Meerstetter a livré un duel serré avec ses concurrents internationaux tout au long de la course et a finalement décroché la 3e place derrière l’Allemand Markus Anders. Outre ces deux places sur le podium, la Suisse était représentée par quatre autres athlètes qui ont su s’imposer avec brio dans des conditions physiques difficiles et thermiquement exigeantes ! Noé Court : grâce à un choix stratégique d’itinéraires au cours de la course, il a réussi à remonter efficacement dans le classement. Nicolas Bourqui : discret, mais de plus en plus performant, il a réussi à se classer dans le premier tiers. Silvan Wüthrich : il a livré une performance constante et, grâce à une tactique de vol solide sur le terrain exigeant des Pyrénées centrales, a toujours réussi à se positionner dans le premier tiers. Sebastian Weber : cet athlète doté d’une grande force physique s’est particulièrement illustré sur les tronçons de course à pied pendant les conditions de vent stable du matin et est resté au contact du milieu de peloton de tête. À la fin, il n’a toutefois pas pu suivre le rythme des leaders. En raison des températures extrêmes, parfois de 10 à 15 °C supérieures à la moyenne climatique, et de la vitesse moyenne élevée du peloton de tête, l’X-Pyr 2026 a été l’une des courses les plus exigeantes de l’histoire de l’XPyr. Avec la victoire record de Christian Maurer, la troisième place de Lars Meerstetter et les excellents résultats des autres athlètes suisses, la Suisse a constitué la délégation la plus performante!
Xplore hike and fly

Xplore Hike and Fly Slovenia

Christian Knapp, 19. June 2026
Ist etwas länger geworden sorry - aber falls jmd mal an ein HF Race in Slowenien mag, folgend ein paar Impressionen: Angesagt war labil aber Oben starker Nordwind. Das Fluggebiet erstreckt sich von Begunje Nordwest- und Südostwärts entlang der Karawanken. Der Task am Freitag war abwechslungsreich gesetzt mit 900hm Anstieg, dann mit Seitentalqueerung Richtung TP Südwest, dann auf dem Rückweg Toplanden mit Selfie, dann Ridgeracing mit Absprung ins Flache, Sightseeing überm See von Bled, dann an kleinen Hügeln zurück an die Hauptkette, landen und zu Fuss 5 min ins Ziel. Start und Landeplätze lassen es zu, dass beide Kategorieren (Hero und Adventure) auf dem selben Task unterwegs sind, einfach mit grösseren Radien und ohne Toplanden fürs Adventure, was für alle ein Gewinn war. Für die einen ein paar Bojen mehr, für die Anderen mal zu sehen was so das level der Spitzenleute ist. Schlussendlich waren sogar die Locals erstaunt, dass es so gut ging und wir alle recht zeitig im Ziel waren. Ich hatte leider beim Start einen Stein erwischt, musste dann beim Toplanden kurz die Wunde versorgen und verlor somit den Anschluss an die Spitzengruppe. Ich konnte dann aber noch etwas aufholen und bis zum LP fliegen und war somit nur ein paar Minuten nach der Spitze im Ziel. Samstag war dann zu viel Nordwest auch in den unteren Schichten und so gabs einen Pausetag mit sightseeing und internationaler Ruderegatta auf dem See bei Bled. Auch sonst gibt die Region einiges her zum Wandern, Baden, Rennrad fahren, Klettern und Canyoning ist für jeden was dabei. Sonntag war der Task entsprechend der Prognose etwas einfacher gesetzt dafür länger. Diesmal zuerst nach Westen, dann wieder Queerung mit Toplanding am östlichsten TP dann noch kurz ins Flache und zurück zum LP. Früh starten ist halt immer ein Risiko und durch ein hoch durchziehendes Wolkenband kurz vor Mittag wurden alle an ihrer Position gebremst bzw mussten reinlanden. So wurden wir im Führungstrio dann von den etwas langsamer laufenden, dafür schneller fliegenden top Jungs überholt. Bei der grossen Queerung Richtung Osten standen dann alle bis auf Einen im überraschend starken Talwind ab und wer starke Beine hatte konnte hier nochmal etwas gutmachen. Ab dann gings fast gratis und zum Toplanden wars dann schon zu stark, sodass, wer den Watsapp Kanal aufmerksam las, direkt wieder zurück Richtung Ziel konnte, statt sich mit 5 Versuchen in das zum Glück verzeihende Gelände zu murksen. Das war für mich dann leider auch der Grund weshalb ich 2 min zu spät im Ziel war. Fürs Ranking machte das aber keinen Unterschied. Die beste Belohnung war dann der Drink und die grosse Grillarde im Garten. Super beeindruckend was Maj und Masa da fast allein auf die Beine gestellt haben. Danke auch an XCTerm sponsoring, super die Jungen Leute so zu unterstützen. Falls der ein oder andere Lust hat, ihr ziel wäre Nächstes Jahr einen oder sogar mehrere HF comps in Slowenien zu machen würden sich über Schweizer Besuch freuen. Ich kanns in jedem fall nur empfehlen und wer etwas Abeneuter mag, mit dem Nachtzug von Zürich auch logistisch gut zu machen. ########################################## Sorry this got a bit long – but if anyone's interested in a HF race in Slovenia, here are a few impressions: The forecast was for unstable conditions, but strong northerly winds higher up. The flying area stretches from Begunje northwest and southeast along the Karawanks. Friday's task was varied, with a 900m climb, then crossing a side valley towards the southwest landing point, then a top landing with a selfie on the way back, followed by ridge racing with a jump to flat ground, sightseeing over Lake Bled, then back along small hills to the main ridge, landing, and a 5-minute walk to the finish. The launch and landing areas allow both categories (Hero and Adventure) to fly the same task, simply with larger radii and no top landing for the Adventure category, which was a win for everyone. For some, it meant a few more buoys, for others, it was a chance to see the level of the top pilots. In the end, even the locals were surprised that it went so well and we all finished quite early. Unfortunately, I hit a rock at the start, had to quickly tend to the wound while top-landing, and thus lost contact with the leading group. However, I was able to make up some ground and fly to the landing point, finishing only a few minutes behind the leaders. On Saturday, there was too much northwesterly wind, even in the lower layers, so we had a rest day with sightseeing and an international rowing regatta on Lake Bled. The region also offers plenty of other activities: hiking, swimming, road cycling, climbing, and canyoning – there's something for everyone. On Sunday, the task was set a bit easier but longer, as predicted. This time, we first flew west, then crossed again with a top-landing at the easternmost landing point, then briefly over flat terrain and back to the landing point. Starting early is always a risk, and a high band of clouds moving in shortly before noon slowed everyone down or forced them to land. So, we in the leading trio were overtaken by the slightly slower-running, but faster-flying top guys. During the big traverse to the east, everyone except one of us got stuck in the surprisingly strong valley wind, and those with strong legs were able to make up some ground. From then on, it was almost effortless, and it was already too strong for top landings. So, anyone who was paying attention to the WhatsApp channel could head straight back towards the finish line instead of trying five different landings in the thankfully forgiving terrain. Unfortunately, that was also the reason why I was two minutes late to the finish. But it didn't make any difference to the ranking. The best reward was the drinks and the big barbecue in the garden. It's incredibly impressive what Maj and Masa managed to pull off almost single-handedly. Thanks also to XCTerm for sponsoring; it's great to support these young people. If anyone is interested, their goal is to hold one or even several HF competitions in Slovenia next year, and they would be happy to welcome Swiss visitors. I can definitely recommend it, and for those who like a bit of adventure, taking the night train from Zurich is also logistically quite manageable. ################################### Désolé pour la longueur du message, mais si quelqu'un s'intéresse à une course HF en Slovénie, voici quelques impressions : Les prévisions annonçaient des conditions instables, mais de forts vents du nord en altitude. La zone de vol s'étend de Begunje au nord-ouest et au sud-est le long des Karawanks. Le parcours du vendredi était varié : une montée de 900 m, puis la traversée d'une vallée latérale vers le point d'atterrissage sud-ouest, suivie d'un atterrissage au sommet avec un selfie au retour, puis une course de crête avec un saut sur terrain plat, un survol du lac de Bled, puis retour par de petites collines jusqu'à la crête principale, atterrissage et 5 minutes de marche jusqu'à l'arrivée. Les zones de décollage et d'atterrissage permettent aux deux catégories (Héros et Aventure) d'effectuer le même parcours, avec simplement des rayons plus grands et sans atterrissage au sommet pour la catégorie Aventure, ce qui a fait le bonheur de tous. Pour certains, cela signifiait quelques bouées supplémentaires, pour d'autres, l'occasion de voir le niveau des meilleurs pilotes. Finalement, même les locaux ont été surpris que tout se soit si bien passé et nous avons tous terminé assez tôt. Malheureusement, j'ai heurté une pierre au départ et j'ai dû soigner ma blessure en atterrissant au sommet. J'ai ainsi perdu le contact avec le groupe de tête. J'ai toutefois réussi à rattraper mon retard et à rejoindre le point d'atterrissage, terminant à seulement quelques minutes des leaders. Samedi, le vent du nord-ouest était trop fort, même dans les basses couches de l'atmosphère. Nous avons donc profité d'une journée de repos pour visiter le lac de Bled et assister à une régate internationale d'aviron. La région offre également de nombreuses autres activités : randonnée, natation, cyclisme sur route, escalade et canyoning – il y en a pour tous les goûts. Dimanche, le parcours était un peu plus facile, mais plus long, comme prévu. Cette fois-ci, nous avons d'abord volé vers l'ouest, puis traversé la région en atterrissant au sommet au point d'atterrissage le plus à l'est. Nous avons ensuite survolé brièvement un terrain plat avant de revenir au point d'atterrissage. Partir tôt est toujours risqué, et une bande de nuages ​​élevés arrivant peu avant midi a ralenti tout le monde ou forcé certains à atterrir. Résultat : nous, le trio de tête, avons été dépassés par les meilleurs, un peu plus lents à la course, mais plus rapides en vol. Lors de la grande traversée vers l'est, nous avons tous été surpris par le vent de vallée, étonnamment fort, sauf un. Les plus endurants ont réussi à rattraper leur retard. Ensuite, la progression était presque sans effort, et le vent était déjà trop fort pour tenter des atterrissages en hauteur. Du coup, ceux qui suivaient le canal WhatsApp pouvaient retourner directement vers l'arrivée au lieu de s'éparpiller sur ce terrain heureusement clément. Malheureusement, c'est aussi pour cette raison que j'ai terminé avec deux minutes de retard. Mais cela n'a eu aucune incidence sur le classement. La meilleure récompense ? Les boissons et le grand barbecue dans le jardin. C'est vraiment impressionnant ce que Maj et Masa ont réussi à accomplir quasiment seuls. Merci également à XCTerm pour le sponsoring ; c'est formidable de soutenir ces jeunes. Si cela vous intéresse, leur objectif est d'organiser une ou plusieurs compétitions de HF en Slovénie l'année prochaine, et ils seraient ravis d'accueillir des visiteurs suisses. Je le recommande vivement, et pour les amateurs d'aventure, prendre le train de nuit depuis Zurich est tout à fait faisable.
Swiss Cup H&F 2026

4. Swiss Cup Hike&Fly 2026 - Gantrisch hike&fly – anspruchsvoll, spannend und auch physisch anstrengend!

Bernhard Senn, 8. June 2026
Es geht Schlag auf Schlag. Gestern Sonntag fand bereits der vierte Swiss Cup, das 9. Gantrisch Hike&Fly, statt. Es bot packenden Lauf- und Flugsport in der Gantrischregion. Nach der wetterbedingten Verschiebung von Samstag auf Sonntag fanden die Athleten gute Bedingungen vor, um das taktisch anspruchsvolle Score Race in Angriff zu nehmen. Pünktlich um 09:15 Uhr fiel der Startschuss an der Talstation des Skilifts Blumenstein – um Punkt 17:00 Uhr wurde der Zielschluss festgelegt. Wer es nicht rechtzeitig zurück über die Ziellinie schaffte, verlor den entscheidenden Finisher-Bonus. Im Rampenlicht des gestrigen Rennens stand das hochkarätig besetzte Frauenfeld. Die Athletinnen lieferten sich ein packendes Kopf-an-Kopf-Rennen auf den Trails und in der Luft. Angeführt wurde das Feld von Top-Pilotinnen wie Serena Ronchi (Vorjahressiegerin), Romy Sweda (Kaderathletin der Swissleague) sowie starken Herausforderinnen wie Stephanie Westerhuis und Lia Sutter. Die Damen bewiesen herausragendes taktisches Gespür: Sie wählten in der zur Verfügung stehenden Zeit die besten Linien entlang des Stockhorn- und Gantrischmassivs und verfügten über die besten physischen Voraussetzungen. Das Anlaufen und Anfliegen der Signboard wie Walalp oder Möntschelealp kombinierten sie mit einer geschickten Auswahl an Turnpoints, um vor dem harten Zeitlimit um 17:00 Uhr sicher und punktereich in Blumenstein einzulanden. Bei den Herren sicherte sich Nicola Eschbach aus Spiez den Spitzenplatz im Ranking. Er sammelte taktisch perfekt die drei Signboards Walalp, Möntschelealp und Wasserscheide sowie mit einem Zieldurchlauf während des Wettkampfes. Diese kombinierte er mit etlichen Turnpoints wie Kaiseregg, Ochse und Gantrisch, bevor er am Nachmittag deutlich vor Ablauf der 17:00-Uhr-Deadline in Blumenstein landete und somit die höchste Punktzahl verbuchte. Mit dem Flug bis ins Freiburgerische riskierte er aber an diesem doch schwierigen Tag alles oder nichts. Nach dem harten Wettkampf im Gelände feierten die Athletinnen und Athleten ab 16:00 Uhr gemeinsam am Finisher-Buffet, bevor der Tag mit der feierlichen Siegerehrung um 18 Uhr im Wettkampfzentrum Blumenstein ausklang.
International races 2026

XAlps Challenger - ein neues Format im Zwischenjahr

Bernhard Senn, 2. June 2026
Der erstmals ausgetragene Red Bull X-Alps Challenger fand Ende Mai 2026 im österreichischen Mayrhofen statt. Der dreitägige Wettkampf soll sich als neues Talentsichtungsprogramm für das berühmte Hike-&-Fly-Rennen XAlps erweisen. Die Athletinnen und Athleten mussten sich in den Disziplinen Berglauf, Hike&Fly und einem anspruchsvollen Task in einem K.O.-System unter Beweis stellen. Der erste Austragung endete mit einem grossen Erfolg für die Schweiz. Die beiden begehrten Wildcards für das Hauptrennen 2027 gingen an die Schweizer Athletin Romy Sweda und den Schweizer Athleten Aaron Mathis. Damit sicherten sich beide direkt einen Startplatz für die nächste Ausgabe des legendären Red Bull X-Alps. Der dreitägige Challenger wurde als Qualifikationswettkampf für aufstrebende Hike-&-Fly-Pilotinnen und -Piloten ins Leben gerufen. Über den Modus des erstmals ausgetragenen Wettkampfs lässt sich diskutieren, waren doch zu Beginn primär die physischen Anforderungen gefragt. Also war ein starker Pilot bereits im Nachteil. Aus Schweizer Sicht ist das Resultat bemerkenswert: Nicht nur gewann die Schweiz eine Kategorie – sie holte beide verfügbaren Wildcards. Besonders erfreulich ist dies für die Schweizer Hike-&-Fly-Szene, die mit Athleten wie Chrigel Maurer seit Jahren zur Weltspitze gehört. Der Doppelsieg von Sweda und Mathis zeigt, dass auch die nächste Generation international ganz vorne mitmischt. Fazit: Der erste X-Alps Challenger wurde aus Schweizer Sicht zu einem Vollerfolg – beide direkten Tickets für das Red Bull X-Alps 2027 gehen in die Schweiz. Wie schon erwähnt. Über den Modus lässt sich diskutieren!
Swiss Cup H&F 2026

2. Swiss Cup H&F - Jura Airtour

Bernhard Senn, 27. May 2026
Auteur : Remo Lehner Cette année, ça a enfin marché : pour les organisateurs de la compétition, les conditions météo étaient enfin favorables. Une épreuve de trois jours était prévue, avec un parcours de plus de 160 kilomètres à parcourir. Jour 1 Sans doute la meilleure journée de vol de toute la manifestation, elle promettait un énorme potentiel, même si les thermiques ne devaient se mettre en place que relativement tard. Malgré tout, les pilotes ont mis la pression dès le début et la première marche a été rapidement effectuée. Au point de virage 3, le Hasenmatt, il a fallu attendre les premières possibilités de décollage. L’ambiance était à la fois détendue et concentrée. La course a ensuite été lancée. Le point de virage le plus au nord a été pris pour cible. Plus on se dirigeait vers le nord, plus les conditions devenaient stables. Il fallait faire preuve de patience. Un premier groupe de tête n’a toutefois pas su la garder et a pris trop de risques. Le groupe des poursuivants en a profité et a atteint le point de virage 5, le Montoz, en volant. Ensuite, le vent arrière a pratiquement fait le travail en direction du Chasseral, accompagné d’une base haute à plus de 2 500 mètres. Avec cette base haute, le retour était également tout à fait faisable. D’après l’expérience, ceux qui devaient atterrir avaient de longues marches à faire. Il fallait donc profiter de chaque thermique et rester le plus haut possible. La fin de la première journée s’est transformée en un petit thriller. Ceux qui ont atteint le point de virage de Laupersdorf trop tard n’ont pas eu le temps de monter vers Wallenmatt et d’effectuer le vol vers Moutier qui suivait. Avec Christoph Schoch, j’ai réussi à décoller de Wallenmatt juste à temps et à atterrir à Moutier peu avant la fin de la journée. Jour 2 Le deuxième jour, en raison du vent d’est fort annoncé, l’ouverture de la tâche a été raccourcie de 8h00 à 10h00. Assez de temps pour que les deux leaders se livrent la bataille pour la victoire. Les autres se sont battus pour chaque mètre afin de s’assurer la meilleure position de départ possible pour le lundi de Pentecôte. Jour 3 Un vent de nord-est soutenu était prévu pour le troisième jour. La tâche a néanmoins été ouverte comme prévu de 8h00 à 16h00. Très tôt, le Jura a été balayé par le nord, ce qui a rendu les conditions de vol difficiles. Malgré ces conditions, certains ont réussi à terminer la course. Malheureusement, cela n’a pas été le cas pour tout le monde. Conclusion Dans l’ensemble, cette édition du Jura Air Tour a été très passionnante. Tant le plateau de participants de haut niveau que l’équipe d’organisation engagée ont contribué à la réussite totale de l’événement. Dans cet esprit, je tiens à remercier les organisateurs ainsi que tous les concurrents pour l’ambiance formidable et cette compétition inoubliable. ************ Autor: Remo Lehner Dieses Jahr hat es endlich geklappt: Für die Organisatoren des Wettkampfs standen die Wetterzeichen endlich einmal gut. Geplant war ein dreitägiger Task, bei dem über 160 Kilometer zurückgelegt werden sollten. Tag 1 Der wohl beste Flugtag der gesamten Veranstaltung versprach enormes Potenzial, auch wenn die Thermik erst relativ spät einsetzen sollte. Trotzdem wurde von Beginn an gepusht und der erste Hike zügig absolviert. Am Turnpoint 3, der Hasenmatt, musste noch auf die ersten Startmöglichkeiten gewartet werden. Die Stimmung war dabei entspannt und gleichzeitig konzentriert. Danach war das Rennen lanciert. Der nördlichste Turnpoint wurde angepeilt. Je weiter nördlich es ging, desto stabiler wurden die Bedingungen. Geduld war gefragt. Eine erste Leadergruppe konnte diese jedoch nicht bewahren und ging zu viel Risiko ein. Die Verfolgergruppe profitierte davon und erreichte den Turnpoint 5, den Montoz, fliegerisch. Danach ging es praktisch gratis mit Rückenwind Richtung Chasseral – begleitet von einer hohen Basis auf über 2500 Metern. Mit dieser hohen Basis war auch der Rückweg gut machbar. Wer landen musste, hatte erfahrungsgemäss lange Fusspassagen vor sich. Deshalb galt es, jede Thermik mitzunehmen und möglichst oben zu bleiben. Der Finish des ersten Tages wurde zu einem kleinen Krimi. Wer den Turnpoint Laupersdorf zu spät erreichte, dem fehlte die Zeit für den Aufstieg Richtung Wallenmatt und den anschliessenden Flug nach Moutier. Gemeinsam mit Christoph Schoch gelang es mir, genau rechtzeitig an der Wallenmatt zu starten und kurz vor Tagesschluss in Moutier zu landen. Tag 2 Am zweiten Tag gab es aufgrund des stark angesagten Ostwinds eine verkürzte Tasköffnung von 8:00 bis 10:00 Uhr. Genügend Zeit für die beiden Leader, den Kampf um den Sieg auszutragen. Die anderen kämpften um jeden Meter, um sich eine möglichst gute Ausgangslage für den Pfingstmontag zu sichern. Tag 3 Für den dritten Tag war zügiger Nordostwind prognostiziert. Dennoch wurde der Task planmässig von 8:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. Schon früh wurde das Jura von Norden her überspült, was die Flugbedingungen anspruchsvoll machte. Trotz dieser Bedingungen konnten einige das Rennen erfolgreich finishen. Leider reichte es nicht für alle. Fazit Alles in allem war es eine sehr spannende Ausgabe der Jura Air Tour. Sowohl das starke Teilnehmerfeld als auch das engagierte Organisationsteam trugen zu einem rundum gelungenen Anlass bei. In diesem Sinne bedanke ich mich bei den Organisatoren sowie bei allen Wettkämpferinnen und Wettkämpfern für die tolle Stimmung und den unvergesslichen Wettkampf.
International races 2026

Bornes to fly 2026 - incroyable!

Bernhard Senn, 14. May 2026
Texte: Patrick Harvey-Collard Une Bornes to Fly 2026 incroyable! Cette année la fameuse course de la région d’Annecy s’est déroulée sous une excellente météo! Le parcours de 202 km s’est bouclé en deux jours à peine, avec les leaders finissant au matin. Déjà vers 15:00 environ 50 pilotes avaient bouclé. Les français ont dominé sur leur territoire. Il faut dire qu’il y avait un groupe d’athlètes extrêmement profond! 9 anciens x-alps, et plusieurs top à la PWC , 100+ pilotes, c’était chaud! Peut-être la course la plus compétitive de l’année? Lars Meerstetter et Patrick von Känel ont bien représenté la Suisse avec une 7e et 10e place, dans un top 20 de 16 français . Le départ sépare déjà le groupe en deux. Un décollage bas et plus direct rend la course difficile pour les poursuivants qui ont choisi une option haute et safe. L’allure rapide de la course rend extrêmement difficile de fermer ce gap. Mais quel beau vol de plus de 100 km! Les athlètes se posent à Perroix, signent, et se ruent sur le décollage pour tenter de faire le plus de progrès avant les orages qui arrivent vers 17:30-18:00 et qui stoppent la course. Les athlètes doivent continuer au sol (règlement) mais courent comme des lions sous la pluie! Le 2e jour est beaucoup plus stable le matin que la prévision: les cartes sont alors brouillées et plusieurs se font prendre. Le rookie Jens Glatthard s'est également classé dans la première moitié du classement. Comme lors des Championnats suisses, il a réalisé une très belle performance, place 39. Patrick Harvey-Collard, Stephanie Westerhuis et Ollie Paul finissent en 35, 37 et 41e places pour la Suisse. Une 2e place féminine pour Steffie! Pas de grosses erreurs mais la moindre hésitation coûte beaucoup de places. Les courageux finissent sous la pluie et les nuages au 3e jour (Manuel Waldburger). Christof Schoch a malheureusement connu un problème technique dès le début de la course et a dû abandonner prématurément. ******** Ein unglaubliches „Bornes to Fly 2026“! Dieses Jahr fand das berühmte Rennen in der Region Annecy bei hervorragendem Wetter statt! Die 202 km lange Strecke wurde in knapp zwei Tagen zurückgelegt, wobei die Spitzenreiter am Morgen ins Ziel kamen. Bereits gegen 15:00 Uhr hatten etwa 50 Piloten das Ziel erreicht. Die Franzosen dominierten auf heimischem Boden. Man muss sagen, dass es ein extrem starkes Teilnehmerfeld gab! 9 ehemalige X-Alps-Teilnehmer und mehrere Top-Piloten der PWC , über 100 Piloten – das war heiß! Vielleicht das umkämpfteste Rennen des Jahres? Lars Meerstetter und Patrick von Känel haben die Schweiz mit einem 7. und 10. Platz gut vertreten, in einer Top-20-Rangliste mit 16 Franzosen . Schon beim Start teilt sich die Gruppe in zwei Hälften. Ein niedriger und direkterer Start macht das Rennen für die Verfolger schwierig, die sich für eine hohe und sichere Option entschieden haben. Das hohe Tempo des Rennens macht es extrem schwierig, diese Lücke zu schließen. Aber was für ein schöner Flug von über 100 km! Die Athleten landen in Perroix, unterschreiben und stürmen zum Startplatz, um zu versuchen, so viel wie möglich voranzukommen, bevor die Gewitter gegen 17:30–18:00 Uhr eintreffen und das Rennen unterbrechen. Die Athleten müssen am Boden weitermachen (Reglement), aber rennen wie die Löwen im Regen! Der zweite Tag ist am Morgen viel stabiler als vorhergesagt: Die Karten sind nun durcheinander und viele werden erwischt. In der ersten Ranglistenhälfte klassierte sich auch Rookie Jens Glatthard. Wie schon an den Schweizermeisterschaften zeigte er eine sehr starke Leistung!Patrick Harvey-Collard, Stephanie Westerhuis und Ollie Paul belegen für die Schweiz die Plätze 35, 37 und 41. Ein zweiter Platz bei den Frauen für Steffie! Keine grossen Fehler, aber das geringste Zögern kostet viele Plätze. Die Mutigen beenden den dritten Tag im Regen und unter Wolken (Manuel Waldburger). Christof Schoch hatte leider zu Beginn des Rennens einen Materialdefekt und musste das Rennen vorzeitig beenden.
Hike & Fly Swiss Championships 2026

Task 1, sehr tricky

Daniel Graf, 1. May 2026
La première épreuve est déjà terminée pour les plus rapides, tandis que d'autres sont encore en train de marcher vers l'arrivée. La journée a été marquée par de forts changements de conditions et le vent s'est avéré plus fort que prévu à certains endroits. Ainsi, 10 mètres d'altitude en plus ou 10 secondes d'avance ont pu faire une grande différence. Malheureusement, il y a également eu deux atterrissages dans les arbres : une pilote, légèrement blessée, a pu se dégager seule et a même poursuivi la tâche ; le deuxième pilote, qui a lancé son parachute de secours et a atterri dans un arbre, a été transporté à l'hôpital le plus proche par mesure de précaution pour des examens. Au final, de nombreux visages heureux ont franchi la ligne d'arrivée, et une soirée tranquille s'annonce. Félicitations aux athlètes ! Demain, ça continue, passionnant comme toujours ! ************ Der Erste Task ist für die schnellsten bereits erfolgreich beendet, andere hiken noch zum Goal. Der Tag war extrem zyklisch und der Wind war an einigen Ecken stärker als erwartet. So konnten 10 Meter mehr Höhe oder 10 Sekunden früher einen grossen Unterschied machen. Leider gab es auch zwei Baumlandungen, eine Pilotin konnte sich leicht verletzt selber befreien und flog gar den Task weiter, der zweite Pilot der den Retter warf und im Baum landete, wurde zu Abklärungen vorsorglich ins nahegelegene Spital gebracht. Schlussendlich kamen viele glückliche Gesichter ins Goal, nun steht ein gemütlicher Abend an. Gratulation an die Athletinnen und Athleten! Morgen geht's weiter, spannend wie immer!
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