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Swiss Cup H&F 2026

Swiss Cup Hike&Fly - Lungern 2026

Patrick Von Wyl, 12. August 2026
Bericht: Pädi von Wyl Nachdem zweimal die h&f Schweizermeisterschaft in Lungern durchgeführt wurden, fand am Wochenende vom 1.-2. August, zum ersten Mal ein Swiss-Cup Wettkampf in Lungern statt. Ein grossartiges und starkes Starterfeld hat für höchst Spannung im Zielraum gesorgt. Wobei die zahlreichen Besucher zum ersten Mal den Wettkampf am Grossbildschirm, mit Livetracking gepaart mit Livebildern von den Athleten/innen, verfolgen konnten. Herzlichen Dank an Peter Waldner (hike+fly Switzerland) und Marco Wiemer mit Team (Paraglidinglive). Das Format, ein Score-Race über 2 Tage mit 8 Bodenturnpoints, hat sich aus meiner Sicht absolut bewährt, wobei für eine weitere Ausgabe sicherlich noch an 1-2 Schrauben gedreht werden können. Die schwierige Wettervorhersage am Samstag (labil mit viel Wolken und Gewitter schon ab dem frühen Morgen) hat fast alle (ausser zwei Athleten) bewogen, zuerst die Westlichen TP`s zu sammeln. Beim ersten Aufstieg hat es nördlich von Lungern schon heftig geschüttet, jedoch keinen Tropfen im Talkessel von Lungern. Und wie das Glück es wollte, hat sich das Wetter zu unseren Gunsten entwickelt. Fast alle starteten auf dem höch Gummen. Die Leader Gruppe, angeführt von Chrigel Maurer, flogen Richtung Harder. Die darauffolgenden, die sicherere Route Richtung Norden, gegen den ersten Bodenturnpoint Haglere. Die Bedingungen waren so gut, dass sehr viel mehr geflogen werden konnte als am Anfang gedacht. Chrigel konnte gar als einziger zum Pilatus fliegen. Am späten Nachmittag kamen dann die starken Regenfälle und somit mussten einige Athleten/innen im strömenden Regen nach Lungern laufen. Olli Paul hat den Tag ausgereizt und kam 3sek. vor Schluss ins Ziel. Der Sonntag versprach gute thermische Bedingungen mit relativ spätem Thermikstart und leichter Föhntendenz. Tatsächlich blieb es lange stabil und niemand kam schnell voran. Richtig gut zu fliegen war es, als die Piloten/innen Richtung Ziel fliegen mussten. Eine grosse Gruppe, wieder von Chrigel angeführt, flog von der Planplatten Richtung Titlis um zum Bodenturnpoint Chaiserstuel zu gelangen. Andere die auf sicher gehen wollten flogen zum Arvi und wieder zurück. Durch die langsamen Bedingungen war es bis zum Schluss enorm spannend und viele kamen auf die letzten Minuten ins Ziel. Chrigel konnte bei den Männern den zweitägigen Wettkampf für sich entscheiden. Romy hatte beim letzten Bodenturnpoint Arvi, Probleme mit einer Bremsleine und hat wichtige Minuten am Boden verloren, welche ihr dann für den zeitigen Zieleinflug gefehlt haben. Linda Hoch konnte, bis dahin an zweiter Position, dadurch den Sieg erlangen. Après avoir accueilli à deux reprises les championnats suisses h&f à Lungern, la ville a accueilli pour la première fois une épreuve de la Swiss Cup le week-end des 1er et 2 août. Un plateau de participants exceptionnel et de haut niveau a assuré un suspense intense dans la zone d’arrivée. Les nombreux spectateurs ont pu, pour la première fois, suivre la compétition sur grand écran, grâce à un suivi en direct associé à des images en direct des athlètes. Un grand merci à Peter Waldner (hike+fly Switzerland) et à Marco Wiemer et son équipe (Paraglidinglive). Le format, une course par points sur deux jours avec huit points de passage au sol, a, à mon avis, parfaitement fait ses preuves, même si l’on pourra certainement encore peaufiner un ou deux détails pour la prochaine édition. Les prévisions météorologiques difficiles pour samedi (temps instable avec beaucoup de nuages et des orages dès le petit matin) ont incité presque tous les participants (à l’exception de deux athlètes) à commencer par collecter les points de passage occidentaux. Lors de la première ascension, il pleuvait déjà très fort au nord de Lungern, mais pas une goutte n’était tombée dans la cuvette de Lungern. Et comme par chance, la météo a évolué en notre faveur. Presque tout le monde a décollé du plus haut Gummen. Le groupe de tête, mené par Chrigel Maurer, s’est envolé en direction de Harder. Les suivants ont emprunté l’itinéraire plus sûr vers le nord, en direction du premier point de virage au sol, Haglere. Les conditions étaient si bonnes qu’il a été possible de voler beaucoup plus longtemps que prévu au départ. Chrigel a même été le seul à pouvoir rejoindre le Pilatus. En fin d’après-midi, de fortes pluies se sont abattues et certains athlètes ont donc dû marcher jusqu’à Lungern sous une pluie battante. Olli Paul a tiré le maximum de cette journée et a franchi la ligne d’arrivée 3 secondes avant la fin. Le dimanche promettait de bonnes conditions thermiques, avec un démarrage relativement tardif des thermiques et une légère tendance au foehn. En effet, le temps est resté stable pendant longtemps et personne n’a progressé rapidement. Les conditions étaient vraiment idéales lorsque les pilotes ont dû se diriger vers l’arrivée. Un grand groupe, à nouveau mené par Chrigel, a volé depuis Planplatten en direction du Titlis pour rejoindre le point de virage au sol de Chaiserstuel. D’autres, qui préféraient jouer la sécurité, ont volé jusqu’à l’Arvi avant de revenir. En raison de la lenteur des conditions, le suspense est resté intense jusqu’à la fin et beaucoup ont franchi la ligne d’arrivée dans les dernières minutes. Chez les hommes, Chrigel a remporté cette compétition qui s’est déroulée sur deux jours. Romy a rencontré des problèmes avec une suspente de frein au dernier point de virage au sol à Arvi et a perdu de précieuses minutes au sol, qui lui ont ensuite manqué pour franchir la ligne d’arrivée à temps. Linda Hoch, qui occupait jusqu’alors la deuxième place, a ainsi pu remporter la victoire. Männer: 1.Christian Maurer 2. Patrick Harvey-Collard 3. Moran Montavon Frauen : 1.Linda Hoch 2.Serena Ronchi 3.Lia Sutter
18th FAI European Paragliding Championships

Task zwei ist beendet, 97 spannende Kilometer!

Daniel Graf, 11. August 2026
Der zweite Task wurde etwas länger angesetzt. Die Wetterpprognosen sagten einen Nordwind auf 2500 Metern von 25 km/h voraus, somit wurde der Task in den Süden gelegt. Bereits bei der Teambesprechung wurde klar, dass der Start entscheidend sein könnte und eine Linie im Norden eine Option wäre. Die Idee wurde aber als zu grosser Umweg gewertet und es wurde vermutet, dass das Feld den direkten Weg über das Flachland wählen würde. Stephan hatte die Aufgabe, wenn er genug hoch sei, den Norden zu inspizieren, das tat er, und Sarah ging mit, leider sahen sich die Beiden weit unter dem Spitzenpulk als das Startfenster öffnete. Doch die Linie schien interessant und so fanden sich diverse Piloten im Norden über der Ridge ein um gemeinsam Richtung osten zum ersten Wendepunkt zu fleigen, auch Roger entschied sich für diese Variante, während Tim, Noé und Jérôme die Route übers Flachland wählten. Sarah und Steph schaften es tatsächlich stetig den Rückstand aufzuholen. Nach der dritten Boje war Sarah zusammen mit Roger an der Spitze des Feldes! Hammer Leistung! Dann standen die letzten Hürden dieses Tasks an, von Wendepunkt 3 ins Goal. Erst übers Flachland, dann zwei Täler queren und zum Schluss über einen Pass in ein weiteres Tal. Am Briefing wurde ausführlich darüber informiert, dass der Pass, oder besser gesagt die Hochebene thermisch nicht viel biete und deshalb hoch überflogen werden soll. Steph war dann sehr tief und musste nach dem Pass nochmals ordentlich Höhe tanken, was aber viel Zeit kostete. Roger ging als einer der Ersten in den Endanflug, musste dann aber etwas vom Gas, weil die Höhe knapp wurde. Tim, Jérôme und Sarah kamen mit ausreichen Höhe und erreichten super Plätze. Sarah kam als erste Frau ins Goal und wurde zweite im Task bei den Frauen!!! Schlussendlich waren alle Schweizer im Goal und wir durften uns auf den langen Heimweg machen. Nun steht noch ein gemeinsames Nachtessen auf dem Programm, bevor bereits der nächste Task morgen absolviert wird.