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17th FAI European Paragliding Championships

T3 Teamfunken und Teamfliegen ist gemeistert

Roger Aeschbacher, 24. May 2024
Ein 114km Oneway lauf mit tricky Start und bombastischem final Glide! Am Vorabend sagte mir Steff; nicht bei null Wind starten! Genau dies passierte heute Chris und mir unter Druck. Zum Glück ist « restart allowed » mit Shuttle Service. Steff flog heute von Anfang an sein Ding, mutig tief trotz zu begin stabilen Bedingungen tief voraus. Ihm gehören dadurch 100% der leading Punkte. Als er erneut zu einem « Morgenthaler Move » anzog folgte Fabrice und ich wie Soldaten bei Fuss. Dies war der Move das Leading Pulk ala „Honorin“ hinter uns stehen zu lassen. So konnten wir über die wichtigste Passage souverän Leadingpunkte sammeln. Gegen Ende des Laufes flog ich immer ein Tick voraus und tüpfte die entscheidende 5meter Thermik. Zusammen mit Steff flogen wir mit 100m über ESS los und erwischten eine monster Linie wobei wir leider nicht schneller als Vollgas fliegen konnten. Im Ziel waren es ganze 500m zu viel...! Ernüchternder Fakt unsere Schirme sind alle ein Tick zu langsam! Anyway, das Teamfunken und Teamfliegen hatte heute sehr gut geklappt und entsprechend lassen sich auch die Resultate sehen. Alle Schweizer im Goal wie immer alles nahe beieinander. Rang Roger 2 Steff 4 Chris 32 Steve 40 Juri 44 Fabice 50 Nun geht es darum nicht übermütig zu werden und unsere Konstanz zu wahren. Am Schluss müssen immer zwei Teampiloten (Steff/Chris/Steve) konstant gut ins Goal kommen, dass hat nach wie vor Prio 1! Wir danken fürs mitfiebern und alle Gratulationen an uns aus der Fangemeinde Zuhause. Fabrice ist Stolz aufs Schweizer Team und wir sind der Crew dankbar für den All inklusive ***** Service! Hopp Schwiz **** Deepl... Une course de 114 km en aller simple avec un départ difficile et une glisse finale fantastique ! La veille, Steff m'avait dit de ne pas prendre le départ avec un vent nul. C'est exactement ce qui nous est arrivé aujourd'hui, à Chris et à moi, sous pression. Heureusement, "restart allowed" avec service de navette. Steff a fait son truc dès le début, en volant courageusement bas malgré des conditions trop stables au départ. Il a ainsi remporté 100% des points de leading. Lorsqu'il s'est à nouveau élancé pour un "Morgenthaler Move", Fabrice et moi avons suivi comme des soldats au pied. C'était le mouvement pour laisser le leading pulk derrière nous, à la manière d'"Honorin". Nous avons ainsi pu accumuler des points de leader sur le passage le plus important. Vers la fin de la course, j'ai toujours volé un peu en avant et j'ai réussi à attraper les 5 mètres de thermiques décisifs. Avec Steff, nous sommes partis à 100 m au-dessus de l'ESS et avons pris une ligne monstrueuse, mais nous n'avons malheureusement pas pu voler plus vite que plein gaz. A l'arrivée, il y avait 500 m de trop... ! Un fait décevant : nos ailes sont toutes un peu trop lentes ! Quoi qu'il en soit, l'étincelle d'équipe et le vol d'équipe ont très bien fonctionné aujourd'hui et les résultats sont à la hauteur. Comme toujours, tous les Suisses sont proches les uns des autres dans le but. Rang Roger 2 Steff 4 Chris 32 Steve 40 Juri 44 Fabice 50 Il s'agit maintenant de ne pas s'emballer et de conserver notre constance. À la fin, il faut toujours que deux pilotes de l'équipe (Steff/Chris/Steve) arrivent bien au goal de manière constante, ce qui reste la priorité numéro 1 ! Nous vous remercions de nous avoir suivis et de nous avoir félicités à la maison. Fabrice est fier de l'équipe suisse et nous sommes reconnaissants au Krew pour le service tout compris ***** ! Hop Suisse
17th FAI European Paragliding Championships

Zweiter Lauf

Christoph Dunkel, 23. May 2024
Heute Morgen war der Himmel mit Cirren bedeckt, die uns den ganzen Tag begleiten sollten. Um 10 Uhr ging es zum Startplatz. Kurz danach, beim Briefing, wurde der Task vergeben. Die Thermik sollte weniger stark sein als an den zwei Tagen zuvor, aufgrund der geringeren Einstrahlung. Ein 86 km langer Zickzack-Kurs in der Ebene wurde angesagt, mit einem Luftstart um 15 Uhr. Vor dem Start erreichten wir dann doch noch fast tausend Meter mehr Höhe als die meisten vorher, bis auf 2700 m. Der Start war spannend, da das gesamte Feld etwa eine halbe Minute zu früh in Richtung Luftstart flog, weil ein Pilot in der Nähe der Startlinie Thermik anzeigte, die jedoch schon außerhalb des Starts war. Dies wurde einigen Piloten zum Verhängnis, da sie erst relativ spät bemerkten, dass sie den Start verpasst hatten und umdrehen mussten. Danach ging es relativ zügig ins blaue Flachland. Pulkfliegen war angesagt, um nicht abgehängt zu werden, da man im Pulk die Thermik im Blauen viel zuverlässiger findet. Ich selbst konnte nach einem durchschnittlichen Start relativ schnell aufholen und vorne mitfliegen. Aus vorherigen Erfahrungen wussten wir, dass tiefes Fliegen relativ schwierig und langsam sein kann. So ging es bis zur dritten Wende, die dann erstmals wieder an einer Felskante war. Dort spaltete sich die Gruppe in viele Untergruppen und das Feld wurde neu sortiert. Anderen Piloten ging es hier teilweise besser und sie konnten mehr aufdrehen, ich wurde von einigen überholt. Beim anschließenden Gegenwind-Teil zur letzten Boje war das Feld etwas verhalten unterwegs, da es schon etwas mehr abgeschattet war. Das bot vielen die Möglichkeit, wieder Anschluss zu finden. Von der letzten Wende zur ESS (End of Speed Section) war dann mit etwas Rückenwind praktisch nur noch ein Abgleiten möglich, beginnend mit einer notwendigen Gleitzahl von 13,5 ins Ziel. Mit Stephan Morgenthaler genau an meiner rechten Seite sind wir dann mit einer kleinen, aber guten Reserve ins Ziel eingeflogen. Für das Schweizer Team war es ein durchschnittlicher, relativ guter Tag mit Steph, Youri, Fabrice und mir im Ziel. Steve ist leider 200 m vor der ESS gelandet, Roger kurz vor der letzten Boje. Wir freuen uns auf die kommenden Tage. Wenn es so weitergeht, wird das ein toller Wettkampf. Christoph
17th FAI European Paragliding Championships

Erster Lauf

Stephan Morgenthaler, 22. May 2024
Heute fand der erste Lauf der Europameisterschaft in Pegalajar statt. Die Bedingungen waren optimal, mit trockenem Wetter und weniger Wind als am Trainingstag. Der Lauf führte über eine Strecke von 94 km Richtung Osten. Der Luftstart war aufgrund von spät einsetzender Thermik erst um 15:00 Uhr angesetzt, was uns ausreichend Zeit für die Vorbereitung ließ. Ich entschied mich, früh zu starten, obwohl die Bedingungen zunächst etwas schwach waren. Ich war froh, als ich endlich Thermik fand. Leider war ich beim Luftstart ein paar Sekunden zu früh dran und musste umdrehen und 150 Meter zurückfliegen, um korrekt zu starten. Bis zur ersten Wende lief es erstaunlich gut und ich konnte den Rückstand beinahe aufholen. Danach überquerten wir den 2078 Meter hohen Almadén, was sich als beeindruckend herausstellte. Wir kamen flott voran, und die Aussicht beim Flug durch den Nationalpark war gigantisch. Auf dem Weg zum Ziel hatten wir ordentlichen Rückenwind. Mit einer Gleitzahl von 12 und Vollgas gingen wir in den Endanflug. Allerdings sorgte starkes Sinken zwischen den Aufwinden dafür, dass wir etwas zu vorsichtig waren. Das gesamte Schweizer Team erreichte das Ziel innerhalb weniger Minuten, was für uns alle ein großer Erfolg war. Im Bus zurück sah man ausschließlich zufriedene Gesichter. Das Wetter sieht weiterhin gut aus, und wir erwarten noch viele erfolgreiche Flüge in den kommenden Tagen. Bleibt dran!