Alpencup Feltre – Abschlussbericht
T3: Umzug nach Rubbio
Wegen früher Schauer wich das Feld nach Rubbio aus. Meet-Direktor Fabio Loro zauberte trotzdem einen super Task in die Landschaft – der allerdings gestoppt werden musste, kaum hatten die ersten Piloten das Goal erreicht. Martin Petz und Michael Gierlach hatten clever eine andere Startposition gewählt und kamen 230 Meter höher heraus; diesen Vorsprung bauten sie bis ins Ziel auf 12 Minuten aus. Steph und ich waren die Arbeitstüchtigen an der Spitze des Feldes – erst gegen Ende trennte uns eine Abschattung. Mit Platz 3 war ich sichtbar glücklich, auch wenn die Wertung nach GAP 2025 deutlich weniger Punkte brachte als die (noch fehlerhafte) GAP-2026-Formel.
T4: Wer falsch lag, bekam die Quittung
Ein vollzähliger Task gab Steph, Steve und mir gute Karten auf einen Top-10-Platz. Nach rund 31 km musste wegen aufziehender Gewitter jedoch abgebrochen werden. Die Gruppe um Jerome hatte sich mutig ins Flache gewagt und nach 12 km dank starkem Gleiten einen riesigen Vorsprung herausgeflogen. Steve, Steph und ich setzten dagegen auf die sichere Variante mit Umweg. Fazit des Tages: Kontrollieren war schlicht nicht möglich – wer falsch lag, bekam die Quittung.
Nebenbei bemerkt
Alle Piloten zusammen flogen 20'000 km ohne einen einzigen Zwischenfall – und niemand wurde beim Packen nass. Ein Kompliment geht an die Organisation um Fabio Loro, die bei schwierigsten Wetterverhältnissen sichtlich alles gegeben hat, um trotzdem tolle Tasks zu stellen.
Team
Wir konnten unser Funksetup testen und uns für die EM einspielen – die Kommunikation wurde von Tag zu Tag besser. Ich bin positiv gestimmt, dass wir als Team zueinandergefunden haben. Das Auf und Ab der Motivation bleibt ein Thema, das wir uns noch genauer anschauen dürfen.
Fazit
Die Stimmung im Team war konzentriert, fokussiert und einfach toll. Etwas enttäuscht war ich, dass es am Ende keinem Schweizer in die Top 10 des Overalls reichte. Konstanz bleibt also unsere Hausaufgabe für die nächsten Wettkämpfe.
Cheers , Roger
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