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Sonntag bis Dienstag: Hat jemand "trocken" gesagt?

Jörg Ewald 2. November 2021 World Championships Argentinien
Am Samstag Abend konnten Dominic und ich am Flughafen die dritte und grösste Reisegruppe in Empfang nehmen und zum Schweizer Haus fahren. Dort erwartete uns schon Elizabeth, unsere Vermieterin, mit einem üppigen Nachtessen und einer Überraschungsstorte für Emma, die gerade den längsten Geburtstag ihres Lebens feierte.

Der Sonntag begann mit bedecktem Himmel, während der Warterei bei der Registrierung im WM-Hauptquartier kam dann die Sonne raus. Sobald die (diesmal überraschend niedrigen) bürokratischen Hürden genommen und alle mit einem T-Shirt ausgestattet waren, fuhren wir hoch zum Startplatz. Dort wurden wir von einem leichten Regenschauer begrüsst, kaum liess der Regen etwas nach, war das Team in der Luft. Tagesziel erreicht. Sie konnte sich für einige Zeit halten, bis die immer dichteren Wolken auch die letzte Thermik abwürgten.

Die letzten zwei Jahre hat es anscheinend hier in Tucumàn kaum geregnet. Daher ist besonders die Fläche vor dem Start viel trockener als sonst, was die gute Thermik und die teilweise sehr hohe Wolkenbasis erklärt, die wir hier während den ersten Tagen vorfanden. Wir erleben ja immer wieder, dass wir für einen grossen Wettbewerb in ein eher trockenes Gebiet reisen, und kaum sind wir da fängt es an zu regnen. Das hat auch hier super funktioniert: Während der Parade der Nationen fing es auch in der Stadt leicht an zu regnen, während dem Willkommens-Essen in einer grossen Bar öffneten sich die Schleusen und bald stand das Wasser dezimeterhoch auf den Strassen.

Gestern Montag wäre der offizielle Trainingstag gewesen. Die Niederschläge hatten etwas nachgelassen, aber an Fliegen war immer noch nicht zu denken. Wir nutzten die Zeit für Einkäufe, eine Gruppe ging auf eine geführte Wandertour durch eine Zitronenplantage. Sepp und Stephan verbrachten den grössten Teil des Tages damit, die Espressomaschine in der Küche zu revidieren - leider erfolglos, die in mehreren Versionen selbstgebastelte Dichtung hielt dem Druck einfach nie stand. Somit bleibt es vorläufig beim Nescafé.

Heute Dienstag regnet es weiter, der erste offizielle Lauf wurde vorhin abgesagt. Einige von uns fahren nun in die hohen Berge, der Rest der Truppe wird sich hier im Ort etwas bewegen und daran arbeiten, die Motivation hoch zu halten. Unsere interne Organisation wird sich auch etwas ändern: Maristella fällt nach einem Beinbruch als Fahrerin aus, für sie übernimmt Christoph L. Seine Rolle als Koch übernimmt zum einen unsere Vermieterin, Elizabeth, mit ihren zwei Hausangestellten Judit und Maria. Zum anderen werden wir nun halt häufiger in Restaurants essen - davon hat es hier zum Glück sehr viele.

Morgen Mittwoch und am Donnerstag sollten Läufe möglich sein, am Freitag eher weniger. Für den Rest der Tage, ab Samstag, sind die Locals sehr optimistisch. Danke fürs Daumendrücken!
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