SHV/FSVL
Menu

Hike & Fly News

Swiss Cup H&F 2026

Swiss Cup Hike&Fly - Gruyerefly

Bernhard Senn, 21. July 2026
Texte : Oli Beer et Nicolas Bourqui Après plusieurs années d’interruption, le légendaire Gruyèrefly a fait son grand retour ! L’édition 2026 a confronté les athlètes à des conditions difficiles. La météo a été fortement marquée par une activité thermique intense, des orages et un vent d’ouest persistant, qui a rendu la progression vers l’ouest particulièrement difficile. Le choix d’un bon itinéraire s’est avéré décisif. Au cours de la course, plusieurs messages nous sont parvenus via le chat WhatsApp faisant état d’incidents de vol mineurs. Heureusement, il ne s’agissait que d’accidents légers. Ces événements ont toutefois conduit de nombreux pilotes à réduire leur prise de risque et à faire preuve de plus de prudence. Malgré ces conditions exigeantes, des vols impressionnants ont été réalisés. Le tronçon entre Vounetz et Stockhorn, en particulier, a pu être parcouru en un seul vol par plusieurs athlètes – une performance remarquable. Sur le plan aérien, Gaël a dominé la course. Grâce à des performances de vol constamment solides, il n’a dû parcourir que quelques kilomètres à pied et s’est assuré la victoire haut la main. Nicolas a pris la deuxième place, tandis que Jean et Éric ont partagé la troisième place. Chez les femmes, c’est Serena qui s’est imposée et a remporté le classement. Un grand merci à toute l’équipe d’organisation. Les athlètes évoluant parfois dans des zones sans réseau mobile, les organisateurs ont dû attendre patiemment, à plusieurs reprises, de nouvelles données de suivi en direct. Dans l’ensemble, le suivi en direct a très bien fonctionné – à l’exception de quelques photos de profil de pilotes qui ont été interverties. Un merci tout particulier à Bernie pour avoir accompagné les athlètes lors des passages à pied et pour son formidable soutien tout au long de la course. Toutes nos félicitations à toutes les participantes et à tous les participants pour cette compétition passionnante et exigeante. ***************** Text: Oli Beer und Nicolas Bourqui Nach einem mehrjährigen Unterbruch wieder durchgeführt, das legendäre Gruyèrefly! Die Ausgabe 2026 stellte die Athletinnen und Athleten vor anspruchsvolle Bedingungen. Das Wetter war stark von thermischer Aktivität, Gewittern und einem anhaltenden Westwind geprägt, der das Vorankommen Richtung Westen besonders schwierig machte. Eine gute Routenwahl war entscheidend. Im Verlauf des Rennens erreichten uns über den WhatsApp-Chat mehrere Meldungen über kleinere Flugzwischenfälle. Glücklicherweise handelte es sich nur um leichte Unfälle. Diese Ereignisse führten jedoch dazu, dass viele Pilotinnen und Piloten ihre Risikobereitschaft reduzierten und vorsichtiger unterwegs waren. Trotz dieser anspruchsvollen Bedingungen gelangen beeindruckende Flüge. Besonders die Strecke zwischen Vounetz und Stockhorn konnte von mehreren Athleten in einem einzigen Flug bewältigt werden – eine bemerkenswerte Leistung. Fliegerisch dominierte Gael das Rennen. Dank konstant starken Flugleistungen musste er nur wenige Laufkilometer absolvieren und sicherte sich souverän den Sieg. Nicolas belegte den zweiten Platz, während Jean und Eric gemeinsam den dritten Rang erreichten. Bei den Frauen setzte sich Serena durch und gewann die Wertung. Ein grosses Dankeschön geht an das gesamte Organisationsteam. Da die Athletinnen und Athleten teilweise in Gebieten ohne Mobilfunknetz unterwegs waren, mussten die Organisatoren immer wieder geduldig auf neue Live-Tracking-Daten warten. Insgesamt funktionierte das Live-Tracking ausgezeichnet – abgesehen von einigen vertauschten Profilbildern der Piloten. Ein besonderer Dank geht an Bernie für die Begleitung bei den Laufpassagen und die grossartige Unterstützung während des gesamten Rennens. Herzliche Gratulation an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu diesem spannenden und anspruchsvollen Wettkampf.
Swiss Cup H&F 2026

Swiss Cup Hike&Fly - Eigertour 2026

Bernhard Senn, 7. July 2026
Text: Nicola Heiniger Vom Mittwoch, 01.07., bis und mit Samstag, 04.07., fand die neunte Ausgabe der Eigertour statt. Die Wetterprognosen versprachen einen nassen Start, gefolgt von gutem Flugwetter an den darauffolgenden Tagen, gespickt mit Nordwind/Bise. Entsprechend wurde ein rund 260 km langer Task mit rund 27 Zwischenstopps in Richtung Emmental, den Voralpen entlang zum Genfersee und wieder zurück nach Grindelwald gesetzt. Pünktlich zu den Regenzellen um 11 Uhr wurde der Wettkampf nicht wie klassisch auf der First, sondern in Richtung Pfingstegg gestartet. Ans Fliegen war nicht zu denken, und so ging es für alle zu Fuss weiter nach Alpiglen. Von dort begann es abzutrocknen, und einige Piloten konnten einen ersten Flug machen. Danach war das Wetter mehrheitlich auf unserer Seite, und es ging via Bussalp und Schynige Platte Richtung Heftihütte. Ein grosser Teil der Athleten verbrachte die Nacht in der unbewarteten Heftihütte. Glücklicherweise verfügte die Hütte über genügend Notvorrat. Der nächste Tag versprach gutes Flugwetter. Hatte man die lange Querung vom Niederhorn zur Stockhornkette überstanden, entsprach dies auch der Realität. Durch die Ausrichtung der Grate, den Nordwind und die Unterstützung des alpinen Pumpens konnte ziemlich effizient auf der Nordseite bis zum westlichsten Turnpoint am Genfersee, dem Rochers de Naye, geflogen werden. Entsprechend konnten dann die Abendbedingungen optimal genutzt werden, damit es Chrigel, Lars und Tim zurück ins Lauterbrunnental gereicht hat. Für die Verfolger war mit einer Landung zwei Minuten vor der Ruhezeit bei der Doldenhornhütte Schluss. Somit war klar, dass die Leader bereits vor dem Mittag und die Verfolgergruppe am frühen Nachmittag fertig sein würden. Gewonnen hat entsprechend Chrigel vor Lars und Tim. Für die restlichen Athleten war es wieder Flugwetter, sodass sie gut Strecke machen konnten. Im Endeffekt erreichten rund 24 von 41 gestarteten Athleten das Ziel. Hervorzuheben ist hier der Finish von Philipp Hänggi, welcher pünktlich zwei Minuten vor Zielschluss im Ziel angekommen ist. Er hat fürs Startgeld das Optimum herausgeholt :)! Vielen Dank an Witschi und sein Team für die Organisation!
Swiss Cup H&F 2026

4. Swiss Cup Hike&Fly 2026 - Gantrisch hike&fly – anspruchsvoll, spannend und auch physisch anstrengend!

Bernhard Senn, 8. June 2026
Es geht Schlag auf Schlag. Gestern Sonntag fand bereits der vierte Swiss Cup, das 9. Gantrisch Hike&Fly, statt. Es bot packenden Lauf- und Flugsport in der Gantrischregion. Nach der wetterbedingten Verschiebung von Samstag auf Sonntag fanden die Athleten gute Bedingungen vor, um das taktisch anspruchsvolle Score Race in Angriff zu nehmen. Pünktlich um 09:15 Uhr fiel der Startschuss an der Talstation des Skilifts Blumenstein – um Punkt 17:00 Uhr wurde der Zielschluss festgelegt. Wer es nicht rechtzeitig zurück über die Ziellinie schaffte, verlor den entscheidenden Finisher-Bonus. Im Rampenlicht des gestrigen Rennens stand das hochkarätig besetzte Frauenfeld. Die Athletinnen lieferten sich ein packendes Kopf-an-Kopf-Rennen auf den Trails und in der Luft. Angeführt wurde das Feld von Top-Pilotinnen wie Serena Ronchi (Vorjahressiegerin), Romy Sweda (Kaderathletin der Swissleague) sowie starken Herausforderinnen wie Stephanie Westerhuis und Lia Sutter. Die Damen bewiesen herausragendes taktisches Gespür: Sie wählten in der zur Verfügung stehenden Zeit die besten Linien entlang des Stockhorn- und Gantrischmassivs und verfügten über die besten physischen Voraussetzungen. Das Anlaufen und Anfliegen der Signboard wie Walalp oder Möntschelealp kombinierten sie mit einer geschickten Auswahl an Turnpoints, um vor dem harten Zeitlimit um 17:00 Uhr sicher und punktereich in Blumenstein einzulanden. Bei den Herren sicherte sich Nicola Eschbach aus Spiez den Spitzenplatz im Ranking. Er sammelte taktisch perfekt die drei Signboards Walalp, Möntschelealp und Wasserscheide sowie mit einem Zieldurchlauf während des Wettkampfes. Diese kombinierte er mit etlichen Turnpoints wie Kaiseregg, Ochse und Gantrisch, bevor er am Nachmittag deutlich vor Ablauf der 17:00-Uhr-Deadline in Blumenstein landete und somit die höchste Punktzahl verbuchte. Mit dem Flug bis ins Freiburgerische riskierte er aber an diesem doch schwierigen Tag alles oder nichts. Nach dem harten Wettkampf im Gelände feierten die Athletinnen und Athleten ab 16:00 Uhr gemeinsam am Finisher-Buffet, bevor der Tag mit der feierlichen Siegerehrung um 18 Uhr im Wettkampfzentrum Blumenstein ausklang.
Swiss Cup H&F 2026

2. Swiss Cup H&F - Jura Airtour

Bernhard Senn, 27. May 2026
Auteur : Remo Lehner Cette année, ça a enfin marché : pour les organisateurs de la compétition, les conditions météo étaient enfin favorables. Une épreuve de trois jours était prévue, avec un parcours de plus de 160 kilomètres à parcourir. Jour 1 Sans doute la meilleure journée de vol de toute la manifestation, elle promettait un énorme potentiel, même si les thermiques ne devaient se mettre en place que relativement tard. Malgré tout, les pilotes ont mis la pression dès le début et la première marche a été rapidement effectuée. Au point de virage 3, le Hasenmatt, il a fallu attendre les premières possibilités de décollage. L’ambiance était à la fois détendue et concentrée. La course a ensuite été lancée. Le point de virage le plus au nord a été pris pour cible. Plus on se dirigeait vers le nord, plus les conditions devenaient stables. Il fallait faire preuve de patience. Un premier groupe de tête n’a toutefois pas su la garder et a pris trop de risques. Le groupe des poursuivants en a profité et a atteint le point de virage 5, le Montoz, en volant. Ensuite, le vent arrière a pratiquement fait le travail en direction du Chasseral, accompagné d’une base haute à plus de 2 500 mètres. Avec cette base haute, le retour était également tout à fait faisable. D’après l’expérience, ceux qui devaient atterrir avaient de longues marches à faire. Il fallait donc profiter de chaque thermique et rester le plus haut possible. La fin de la première journée s’est transformée en un petit thriller. Ceux qui ont atteint le point de virage de Laupersdorf trop tard n’ont pas eu le temps de monter vers Wallenmatt et d’effectuer le vol vers Moutier qui suivait. Avec Christoph Schoch, j’ai réussi à décoller de Wallenmatt juste à temps et à atterrir à Moutier peu avant la fin de la journée. Jour 2 Le deuxième jour, en raison du vent d’est fort annoncé, l’ouverture de la tâche a été raccourcie de 8h00 à 10h00. Assez de temps pour que les deux leaders se livrent la bataille pour la victoire. Les autres se sont battus pour chaque mètre afin de s’assurer la meilleure position de départ possible pour le lundi de Pentecôte. Jour 3 Un vent de nord-est soutenu était prévu pour le troisième jour. La tâche a néanmoins été ouverte comme prévu de 8h00 à 16h00. Très tôt, le Jura a été balayé par le nord, ce qui a rendu les conditions de vol difficiles. Malgré ces conditions, certains ont réussi à terminer la course. Malheureusement, cela n’a pas été le cas pour tout le monde. Conclusion Dans l’ensemble, cette édition du Jura Air Tour a été très passionnante. Tant le plateau de participants de haut niveau que l’équipe d’organisation engagée ont contribué à la réussite totale de l’événement. Dans cet esprit, je tiens à remercier les organisateurs ainsi que tous les concurrents pour l’ambiance formidable et cette compétition inoubliable. ************ Autor: Remo Lehner Dieses Jahr hat es endlich geklappt: Für die Organisatoren des Wettkampfs standen die Wetterzeichen endlich einmal gut. Geplant war ein dreitägiger Task, bei dem über 160 Kilometer zurückgelegt werden sollten. Tag 1 Der wohl beste Flugtag der gesamten Veranstaltung versprach enormes Potenzial, auch wenn die Thermik erst relativ spät einsetzen sollte. Trotzdem wurde von Beginn an gepusht und der erste Hike zügig absolviert. Am Turnpoint 3, der Hasenmatt, musste noch auf die ersten Startmöglichkeiten gewartet werden. Die Stimmung war dabei entspannt und gleichzeitig konzentriert. Danach war das Rennen lanciert. Der nördlichste Turnpoint wurde angepeilt. Je weiter nördlich es ging, desto stabiler wurden die Bedingungen. Geduld war gefragt. Eine erste Leadergruppe konnte diese jedoch nicht bewahren und ging zu viel Risiko ein. Die Verfolgergruppe profitierte davon und erreichte den Turnpoint 5, den Montoz, fliegerisch. Danach ging es praktisch gratis mit Rückenwind Richtung Chasseral – begleitet von einer hohen Basis auf über 2500 Metern. Mit dieser hohen Basis war auch der Rückweg gut machbar. Wer landen musste, hatte erfahrungsgemäss lange Fusspassagen vor sich. Deshalb galt es, jede Thermik mitzunehmen und möglichst oben zu bleiben. Der Finish des ersten Tages wurde zu einem kleinen Krimi. Wer den Turnpoint Laupersdorf zu spät erreichte, dem fehlte die Zeit für den Aufstieg Richtung Wallenmatt und den anschliessenden Flug nach Moutier. Gemeinsam mit Christoph Schoch gelang es mir, genau rechtzeitig an der Wallenmatt zu starten und kurz vor Tagesschluss in Moutier zu landen. Tag 2 Am zweiten Tag gab es aufgrund des stark angesagten Ostwinds eine verkürzte Tasköffnung von 8:00 bis 10:00 Uhr. Genügend Zeit für die beiden Leader, den Kampf um den Sieg auszutragen. Die anderen kämpften um jeden Meter, um sich eine möglichst gute Ausgangslage für den Pfingstmontag zu sichern. Tag 3 Für den dritten Tag war zügiger Nordostwind prognostiziert. Dennoch wurde der Task planmässig von 8:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. Schon früh wurde das Jura von Norden her überspült, was die Flugbedingungen anspruchsvoll machte. Trotz dieser Bedingungen konnten einige das Rennen erfolgreich finishen. Leider reichte es nicht für alle. Fazit Alles in allem war es eine sehr spannende Ausgabe der Jura Air Tour. Sowohl das starke Teilnehmerfeld als auch das engagierte Organisationsteam trugen zu einem rundum gelungenen Anlass bei. In diesem Sinne bedanke ich mich bei den Organisatoren sowie bei allen Wettkämpferinnen und Wettkämpfern für die tolle Stimmung und den unvergesslichen Wettkampf.