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Delta News

Monte Cucco trophy 2019

Day 5 / task 3

Jean-Daniel Kugler, 13. October 2019
After two cancelled days due to bad weather (bit of rain, strong north wind, risks of thunderstorm), the weather improved yesterday. Because of the still quite strong north wind, the organisation decided to go to Tre Pizzi, with a goal at the aeromodelism airfield. For the open class, a 90 km task was set, going to the south of the take-off, then to the north (Fabriano), then back to south, then goal. Alex Ploner again won the task, in front of Evgen Lysenko and Valentino Bau. For the sport class, a small 34 km task was set, going 6 km to the south, the north to Fabriano, then in goal. Again we faced difficult conditions at the start. I really struggled to get some altitude on the first half of the course, especially when flying against the wind, which Pawel did much better than me. It was only back in the take-off area that i could hit some nice altitudes, around 1800 m. I closed on Pawel in the last thermal, which i left for the final glide maybe one minute after him. But i chose a much better line (more over the valley whereas he took one in the mountains), so iwas able to get on front of him before the goal. Then, the stupid moment happened. Because the flight had been quite short, i didn't want to land too early and took a thermal just before the end of speed section, because i had some margin on Pawel. But after 4 or 5 turns, i saw him coming in, so i just had the time then pull the VG and cross the speed section, which made me close the task... just 3 seconds on front of him. Lesson learned ! Today we are at the Monte Cucco north take-off. Still 2 tasks to go !
Monte Cucco trophy 2019

Day 2 / task 2

Jean-Daniel Kugler, 13. October 2019
Today the weather was forecasted similar as yesterday : blue thermals with ceilings between 2000 m and 2500 m. However, today seemed to be less strong than yesterday, with the wind being a bit stronger. Therefore, the tasks distances got shorten. For the open class, a 94 km task was set, flying first south to Cave Nocera, then north to Mt Nerone, then south again to Rigali, and finally to the goal in Sigillo. Alex Ploner made it first in goal, more than 10 minute before Marco Laurenzi, followed closely by Eugen Lysenko. For the sport class, the same task as yesterday was set, but with bigger radii, which made it 52 km instead of 57 km. My start was much better, i took it alone in front of the field, bit still 6 minutes late. Arriving at the start cylinder i catched a thermal that put me in a really good position for the rest of the task, which i was able to complete first in a bit more than 1h30, so with a pretty good average speed of 33 km/h However, after two days, it seems that we get more stable conditions than the other categories at the start, especially with lower ceilings. But the organizers are very clear : they want to clearly separate each category, with different take-off windows and differents start times, and they don't want the sport class flying with the open class... It's quite a pity, because when going south, the tricky part is without doubt leaving the take-off area with enough height to make it over Fossato to the wind turbines. Lots of pilots already got trapped there, quite sad when we know that the best thermals are just a bit more south, with 3 to 5 m/s climbs and ceilings to 2200 - 2300 m. Positive day in the end, the rythm is getting on
Delta World Championships Tolmezzo

Day 11

Toni Crottet, 26. July 2019
Er regnet und gewittert draussen. Die Offiziellen Ranglisten sind publiziert und Pizza steht auf dem Menüplan. Das Wetter hat sich geändert und sich gerade heute noch von seiner besten Seite gezeigt. Heute lag der Wettermann, Damiano Zanocco wieder richtig. Es kam dann deutlich besser als erwartet. Der Startplatz war Gemona, unterdessen haben sich die Organisatoren richtig ins Zeug gelegt und das Hochfahren wird immer besser. Der Landeplatz und das Goal waren auch schon festgelegt. Draussen in der Nähe von Cividale bei einem kleinen Flugplatz. Dieser wurde so gewählt, weil bei Bordano im Nordern früher Überentwicklungen angesagt waren. Der Task wurde dann angesagt, früher Start (13h mit einem Gate um 13:25h) 101km übers Flache oder jenachdem Voralpen. 2 Schweizer Piloten erwischten es nicht gut beim Start und standen sehr schnell am Boden. Mario Alonzi, der im Gesamtklassement vor Petsch war, war auch dabei und kam dabei so tief, dass er schon aus dem Gurtzeug stieg. Eine Glücksthermik stand aber genau da und er war wieder im Rennen dabei. Ubi hatte einen besseren Start, kam leider später, da der Tag langsam ausging und die Überentwicklungen sich auch über das Flache ausbreitete ein paar Kilometer zu kurz. Petsch kam auch zu kurz, aber mehr darüber später... Crisitan Ciech hat den ersten Start versucht und anscheinend gemerkt, dass der nicht gut wird. Er ist dann auf halbem Weg umgekehrt zum Startschlauch um 25min später loszudonnern. Seine Aufholjagt begann. Wegen den prognostizierten Überentwicklungen war es aber ein hohes Risiko mit dem 2. Gate zu pokern. Cristian scheint aber ein sehr guter Pokerspieler zu sein und ist auch sehr schnell ins Goal gekommen. Nun zu Petsch, er hatte sich beim Startberg gut hinter einer Wolke versteckt und hat sich davongeschlichen. Bis wir und auch alle anderen das im Livetracking gemerkt hatten, war er schon weg. Die Querung nach Westen gemacht und dort gings auch höher in den Voralpen. Gefolgt sind ihm nur Manfred Ruhmer und Daniel Velez. Primoz, mit ein paar anderen Piloten hatten sich aber auch davongemacht und versuchten weiter südlich von Petsch und Co. Höhe zu machen. Vom Start an aber war aber Petsch sehr schnell und immer vorne, konnte sogar seinen Vorsprung ausbauen. Er lag immer mit einem deutlichen Vorsprung vor seinen Verfolgern, Primoz, Gerd Döhnhuber und weiter dann auch Manfred Ruhmer und Co. Als er zum Endanflug ansetzte zeigte sein Gerät 8,7 Soll Gleitzahl an. Was normalerweise deutlich reichen sollte, wollte an diesem letzten Tag nicht reichen. Somit konnte er End-Of-Speed erreichen, kam aber für das Goal zu kurz. In diesem Fall bekommt man im Deltasport aber trotzdem noch 80% der Zeitpunkte. Somit begann das grosse Zittern und Warten auf die Rangliste. Er reichte aber dann trotzdem, durch seinen Grossen Vorsprung zum zweiten Rang am Tag und konnte im Gesamtklassement auf den 4. Platz aufholen. Alessandro Ploner war dann auch bei den Frühen dabei und liess sich seinen Titel nicht mehr nehmen! Gratuliere!!! Das Klassement steht fest für diese WM: 1. Alessandro Ploner 2. Cristian Ciech 3. Primoz Gricar 4. Petsch Neuenschwander 5. Mario Alonzi Weiter: 36. Franz Herrmann 72. Ubaldo Romano 77. Damien Zahn (seine erste WM) Im Team: 1. Italy 2. Brazil 3. Germany 8. Switzerland Alles in allem war es eine Super WM, der Wettermann und sein Wetter waren im Zentrum und haben sich von ihren Besten Seiten gegeben. Auch die Organisation war tiptopp!! Vielen Dank und Gratulation an allen für diese Wahnsinnsleistung. Morgen um 10h gibts die Closing Ceremony.
Delta World Championships Tolmezzo

Day 9/10

Toni Crottet, 25. July 2019
Das wurde wieder spannend... Tag 9: 201km und Tag 10: 95km!! Mittwoch wurde ein Hammertag für die Berge angesagt. Damiano Zanocco - unser Wettermann - lag wieder einmal mehr goldrichtig. Dass der Task nicht nur gut, sondern "Brilliant" wurde war noch nicht klar. Am Start bei Valsecco auf 1880m wurde also der Task ausgeheckt. Dieser ging zuerst fast direkt zu der Emberger Alm, von dort nach Osten und wieder nach Westen bis nach Silian mit einem 53km Radius und dann nach Villach ins Goal von heutigen Tag. 201km zeigten die Geräte an! Der Start war schnell und hoch, leider hatten ein paar Piloten vergessen, dass in Italien die Maximale Höhe 3050m war und die Organisatoren mit den Penalties schon 100m vor der Luftraumgrenze verteilen. Roland Wöhrle, der beim ganzen Task vorne mitmischte erhielt einen Nuller. Petsch und Gägu hatten beide auch ein wenig gstreift und mussten sich auch mit Prozentanteilen Penalties zufrieden geben. Bis zur Emberger Alm gabs dann eine einzige Linie mit den 120 Piloten. Die Piloten an der Emberger Alm staunten wahrscheinlich nicht schlecht, als sie die PIloten sahen, die zum Teil mit 100kmh auf sie zu preschten. Nach der Ostboje ergaben sich dann sehr viele Linien. Zum einen war die Frage, wo man die Querung in die Kärntner Dolomiten ansetzte und zum Anderen, welche Berge die schnellste Linie ergab. Auch die Frage wie schlimm das "kärntner Arschloch" spülen wird wurde auch diskutiert. Das Feld hatte sich also sehr Grossflächig verteilt. Als erster hat Suan die grosse Querung angesetzt hatte aber Pech und musste nach einem Spülgang leider zu kurz landen. Petsch setzte seine Querung kurz nach Suan an und es sah aus, als sei er langsam unterwegs. Die Verfolger haben sind dann direkt beim "kärnter Arschloch" gequert und allem Anschein nach, waren sie auch schneller. Die Bergkette auf deren Linie hatte aber nicht so gute Thermik wie erwartet. Petsch hatte da deutlich die schnellere Linie weiter südlich dieser Bergkette, da der Hauptwind vom Norden kam und die Wolken daher auch ein wenig südlicher standen. Viele anderen hatten die Querung direkt gegen Westen zur grossen Boje bei Lienz in Angriff genommen und mussten sich mit langsameren Linien zufrieden geben. Was aber leider später für Probleme sorgte, da denen den Tag beim Zurückfliegen langsam ausging und einige von ihnen schlussendlich zu kurz kamen. So war es auch bei unseren Schweizern Ubi und Damien der Fall. Ubi war ein wenig höher vor dem Goal und konnte noch grad mit den letzten Aufwinden ins Goal gleiten. Damien ein wenig weiter unten hat es gerade nicht gereicht und musste 1km vor dem Goal landen. Schade nach einem so grossen Flug. Zufrieden war er aber trotzdem. Primoz hatte eine ganz andere Linienwahl und befand sich ganz im Norden. Es schien, als hätte er einen Riesenumweg in kauf genommen und kam auch nicht so voran. Kaum aber bei der Boje, konnte er mit Rückenwind seinen Bogen zurücksurfen und musste, mal zurück bei der Emberger Alm nur die halbe Querung machen auf die Krete (die Abendkrete von Greifenburg) nördlich vom Weissensee. Da gings bei ihm nochmals relativ hoch und schnell ins Goal. Tagesieger war aber der Brasilianer Olivera. Manfred Ruhmer schien auch sehr schnell zu sein. Leider hatte er in seinem Flytec noch die FAI Kugel als Referenzsystem eingestellt und es ist bei einem Radius von 53km deutlich zu früh umgedreht. Schade... Das war schon ein spannender Krimi!!! Donnerstag gings wieder nach Meduno und es wurde ein "Standard-Task" von 95km ausgeschrieben. Der letzte Wegpunkt aber im Flachen und liess genug Optionen offen für den früher Endandflug. Petsch kam als Dritter in Goal. Richtig Spannend war es da auch in den Voralpen, welche Linie die Schnellste war. Heute ist Ruhetag. Das Team ruht aber nicht aus, sondern unterzieht sich einem beinharten US-Marine Training. Fazit bis heute: 959,7km gewertete Kilometer, etliche ungewertete, und 8 gültige Tasks. Morgen siehts wettermässig schwierig aus, aber es hoffen alle nochmals auf einen Task.
Delta World Championships Tolmezzo

Day 6

Toni Crottet, 20. July 2019
Wetterbericht: SW Wind und tiefe Basis. Was tun? Naja, 95km Flipperkasten-Task, 3 mal entweder über das Flache oder Umwege über die Voralpen? Heute war alles dabei. Spannende Low-Safes, Linienwahl, Endanflüge, 2. Startgate? Krimi. Arne war zum Beispiel bei der 2. Querung übers Flache alleine unterwegs. Sämtliche anderen Piloten sammelten sich, um eher über die Voralpen zurückzufliegen. 250m über Boden fand er den "Zauberbart" den ihm schlussendlich den 2. Rang einbrachte. Primoz war in einem grossen Umweg über die noch weiter weg liegende Voralpenkette unterwegs und wie ein Wunder war er dann wieder bei der Spitzengruppe dabei und hat bis am Schluss weiter an der Spitze mitgemischt. Die Spitzenpiloten haben eine Linie zwischen dem Flachen und Primoz Linie gewählt, was einen Umweg bedeutete, aber kamen auch, trotz dem prognostiziertem Südwind ziemlich gut voran. Suan war den ganzen Task mehr oder weniger allein unterwegs, wechselte von Linie zu Linie, was ihm sehr gut gelang aber trotzdem viel Zeit kostete. Petsch und Gägu wählten für die erste Querung die direkte Linie weiter südlich und kamen dank ein wenig Rückenwind auch sehr schnell voran. Sämtlche Linien trafen sich aber wieder beim östlichsten Wendepunkt und es war wieder spannend. Der Gewinner des Tasks, der Amerikaner John Simon hat das 2. Startgate gewählt und mit einer super Aufholjagt die deutlich schnellste Zeit, mit der Wahl von 2 mal die direkte Linie über das Flache, den Sieg des Tages geholt.
XXXII Trofeo Valerio Albrizio in Laveno

JD Kugler auf dem Sport-Class Podest – Class 1 Schweizer im Mittelfeld

Benedikt Braun, 7. June 2019
Text und Bilder von Chrigel Küpfer Der 32. Trofeo Valerio Albrizio fand dieses Jahr ausnahmsweise erst Ende Mai und damit einen Monat später als üblich statt. Ob es Zufall war oder ob es Ende April im Tessin zuverlässiger schifft als Ende Mai wissen wir nicht, aber auf jeden Fall ist es lange her, seit an diesem Wettbewerb drei Tage durchgehend bei besten Verhältnissen geflogen wurde. Laveno ist ein pittoreskes Fluggebiet und die Bahnfahrt zum Startplatz, dem 960 Meter hohen Sasso del Ferro, ist die spektakulärste weltweit, denn nirgendwo sonst wird man buchstäblich mit dem Delta unter dem Arm in der offenen Gondel transportiert. Die Flugaufgaben verlaufen entlang der Krete des Monte Nudo Richtung Nordosten an den thermisch eher unbeständigen Monte Sette Termini, von welchem der lange Gleitflug über die Schweizer Grenze an den Fuss des Monte Lema angesetzt wird. Am Lema geht es dann meistens zum ersten Mal an die Basis und an dieser ziemlich zügig der Krete entlang bis zum Monte Tamaro. Wegen der CTR Lugano geht es meist diese Strecke rauf und runter, mit kurzen Abstechern nach Norden zum Ufer des Langensees und nach Süden ins Flache an den Rand der CTR. Am Freitag wurden ursprünglich 108 Kilometer ausgeschrieben, mit vorgesehenem Start um 14 Uhr. Als erster startete einer von zwei anwesenden Starrflüglern, das heisst er versuchte es aber crashte in die Büsche unterhalb der Startrampe. Das Fenster musste für eine Stunde geschlossen werden, damit eine Motorsägencrew den Rigid aus dem Gestrüpp entfernen konnte. Die Aufgabe wurde auf 95 Kilometer verkürzt und erst um 15 Uhr gestartet. Durch die Startverschiebung wurde es auch auf verkürzter Strecke ein langer Tag. Gägu flog die vierte Boje im Flachen bei Laveno zu frech an und stand nach 70 Kilometern am Boden. Doppel-Weltmeister Alex Ploner gewann vor (Einfach-) Weltmeister Christian Ciech und Vierfach-Weltmeister Manfred Ruhmer. Ubaldo und Chrigu verloren in der schwächer werdenden Abendthermik Zeit, sie kamen als Achter und Dreizehnter mit grossem zeitlichem Rückstand und mässiger Wertung ins Goal. Der 40 Kilometer Task der Sport-Class wurde von keinem der zehn Piloten bewältigt. JD (Jean-Daniel Kugler) war mit seinem 7. Platz ziemlich unzufrieden, obwohl er nur vier Kilometer hinter dem Tagessieger landete. Der zweite Task sah 97 Kilometer vor, als Erster machte sich der übrig gebliebene Rigid auf der Rampe bereit. Wie sein Kollege am Vortag touchierte auch er das Geländer, blieb aber mit Glück und per Zufall in der Luft, so dass der Task wie geplant um 14 Uhr in Angriff genommen werden konnte. Nach schnellem Race flog wiederum Ploner vor Ciech und Ruhmer über die Ziellinie. Allerdings schob sich Marco Laurenzi in der Rangliste vor Manfred, weil der sich früh vertan hatte, zwischenzeitlich weit zurücklag und deshalb Leading Points verlor. Mit Chrigu als Sechstem, Gägu als Elftem und Ubaldo als Achtzehntem waren alle Schweizer der Class 1 im Goal. JD gewann den 47 Kilometer Task der Sport-Class mit acht Minuten Vorsprung und war entschieden vergnügter als am Vortag. Der Start zum letzten 94 Kilometer Task erfolgte ohne Zwischenfälle, da der immer noch übrig gebliebene Rigid vorsichtshalber zur Sport Class an den Startplatz Monte Nudo verbannt wurde. Nach einem schnellen Race an den Monte Gradiccioli (zwischen Lema und Tamaro) hielt der Tasksetter zum Schluss einen trickigen Zickzack in Goalnähe bereit. Zweitletzter Turnpoint war der höchste vorgelagerte Hügel (mit 1140 Metern fast zwei Hundert Meter höher als der Startplatz) mit dem Minimalradius von 400 Meter. Wer einem Einheimischen hinterherflog entdeckte die abstrakte Hundekurve aussenrum ins Luv dieses Hügels, soarte auf und nahm den Turnpoint mit ausreichend Höhe und Rückenwind locker mit. Wer es analytisch versuchte, an der Krete etwas zurück- und den Turnpoint auf dem kürzesten Weg anflog, hatte dagegen im Lee keine Chance. Wenn sieben von dreissig Piloten knapp über den Bäumen im Lee alles versuchen um den Radius zu erreichen und um weniger als 500 Metern scheitern, dann ist die Frage sicher erlaubt, ob das selektives Tasksetting oder eher gefährliche Unvernunft war. Leider war Chrigu einer von den Sieben. Trotz fehlenden zehn Kilometern Strecke hatte er nur geringfügig weniger Leading Points als der Tageszweite Ciech eingefahren und darum am vorletzten Turnpoint eine Top Platzierung vergeben. Es gewann Ploner vor Ciech und Laurenzi, Ubaldo kam als Zehnter mit bereits über einer halben Stunde Rückstand ins Ziel, Gägu wurde Dreizehnter. Im Gesamtklassement gewann Ploner klar vor Ciech und Ruhmer. Ubaldo wurde als einziger Schweizer ohne Tolggen im Reinheft Elfter, Chrigu knapp dahinter Zwölfter und Gägu Vierzehnter. JD kam als Dritter der Sport-Class Piloten nach 45 Kilometern ins Goal, verlor aber mehr als zwanzig Minuten auf den Tages- und Gesamtsieger Pawel Wierzbowski aus Österreich. Damit komplettierte er hinter dem Italiener Luca Belli als Gesamtdritter das Podest. Gratulation! Mit der kurzen Anfahrt (177 Kilometer ab Interlaken, ca. 3 ½ Stunden Fahrzeit inklusive Autoverlad Kandersteg-Goppenstein und Fähre Intra-Laveno), der wunderschönen Aussicht auf den Langensee (Lago Maggiore) und die verschneiten Alpen im Hintergrund, sowie wesentlich weniger Touristen und viel günstigeren Preisen als das nahegelegene Tessin, ist Laveno immer eine Reise wert. Mit über zehn Stunden Airtime und fast 300 Kilometern Strecke war es 2019 auch fliegerisch ein absolutes Highlight. Resultate: https://airtribune.com/xxxii-valerio-albrizio-trophy/results
Delta Spring Meeting

Petsch souveräner Dritter

Benedikt Braun, 21. May 2019
Spring Meeting 2019 zum diesjährigen Spring Meeting, welches nun zum dritten male im Friaul, genauer in Meduno stattfand, ist eine schweizer Delegation von neun Piloten angereist. Das Wetter zeigte sich nicht von seiner besten Seite, jedoch wurde an drei Tagen ein Task geflogen; zwei kürzere 58km und 39km sowie ein „richtiger“ von 128km. Task 1 Samstag 27.4.2019 Die Bedingungen heute: Eher feucht starke Gewitterneigung, im Osten, Richtung Gemona zeigen die Wettermodelle schon kurz nach Mittag klare Schauertendenz. Der Task führt nach Westen richtung Aviano über zwei Querungen, danach zurück zum Start, weiter nach Südost mit einer Wende im Flachen. Petsch meistert das ganze sehr souverän und gewinnt den Tag mit etwas Abstand auf Christian Ciech. Alle anderen geben sich- und haben aber auch etwas mehr Mühe; Alain, Damien und Ubaldo erreichen das Ziel jedoch als der Task wegen Gewitter schon gestoppt ist, alle anderen stehen etwas zu früh schon erfolglos am Boden. Sonntag und Montag sind nicht Taskbar, Sonntag ist total verregnet, Montag komplett bewölkt, Petsch und ich können den Tag trotzdem einigermassen nutzen, für ein kleines Hike and Fly am Vormittag und einen Gleitwinkelvergleich am frühen Abend. Task 2 Dienstag 30 April Das Wetter heute ist wiederum nicht ganz einfach. Es gibt kaum Sonne bis um ca. 14.00 Uhr. Petsch und ich können die Wartezeit ganz gut überbrücken, mit dem Laminaren Südwind am Startplatz in Kombination mit dem mitgebrachten Schirm... Als die Sonne sich trotzdem noch zu zeigen beginnt, stellt sich jedoch recht schnell gute Thermik ein, und die Organisation entscheidet sich einen Task zu starten. Die Bedingungen sind schwach und sehr Zyklisch. Am besten(aus Schweizer Sicht) meistert es einmal mehr Petsch, jedoch auch er nicht ganz ohne Probleme. Er schafft es auf Rang 8, was Ihn leider die Führung im Gesamtranking kostet, jedoch ist immer noch alles offen für den letzten Tag. Alle anderen „steckt“ es schon früher, offensichtlich müssen wir an unserem Flugstil in schwachen Bedienungen etwas ändern... Tagessieger heute ist Primoz Gricar. Task 3 Mittwoch 1.Mai Am Tag der Arbeit nehmen wir uns natürlich alle schön vor saubere Arbeit zu leisten. Der Task, ein „standart“ könnte man fast sagen, führt zuerst Richtung Aviano, etwas weiter als der Startplatz in Aviano, dann gen Osten etwas weiter als der Gemona Startplatz. Total 128 Km in guten Bedingungen. Leider können sich 4 Piloten vor dem Start deutlich besser Positionieren als wir anderen und haben so zu Beginn ca. 10km Vorsprung....Unter den 4 befinden sich Alex Ploner und Christian Ciech, Petsch`s grösste Konkurrenten. Petsch gelingt es jedoch fast die zwei noch einzuholen, Kurz vor dem Goal wäre Theoretisch noch alles möglich gewesen, jedoch entscheidet die Linienwahl und wohl noch etwas Glück nicht zu Petsch`s Gunst. Trotzdem kann sich unser Top Gun den dritten Platz sichern. Bravo!! Gägu und ich sind bei der Raserei ganz gut dabei, etwa in der Hälfte verlieren wir uns ein wenig und damit natürlich auch kostbare Zeit. Gägu verliert leider in Gemona ganz den Faden und kommt nicht mehr ins Goal, mir läufts nach der Panne wieder ganz flott und ich schaffe es doch noch als sechster hinter Primoz der jedoch einen Bojenfehler eingeflogen ist, ins Goal. Chrigel Küpfer erreicht als dritter Schweizer und 11. Wettkämpfer nach solider und konstanter Leistung das Ziel. Saubere Performance, war er doch den grössten Teil des Fluges auf sich alleine gestellt. Fliegerisch ist der Tag ein schöner Abschluss eines durchzogenen Wettkampfes. Wir freuen uns auf nächstes Jahr mit besserem Wetter. Schweizer Piloten und Ränge: 3.Peter Neuenschwander 24. Benedikt Braun 26. Franz Herrmann 29. Ubaldo Romano 37. Chrigel Küpfer 53. Damien Zahn 56. Alain Woeffray 59. Hilar Rieder In der Sportklasse mitgflogen ist Jean-Daniel Kugler. Text von Bänz, Bilder von Hilar und Gägu
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