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Regio East News

Regio Ost Alp Scheidegg

Regio Ost Alp Scheidegg

Philipp Bethge, 22. February 2020
Um 09:00 Uhr morgens fanden sich 13 motivierte Ostler am TCS Parkplatz Gibswil ein. Insbesondere die vielen neuen Gesichter haben uns sehr gefreut! Nach der Organisation des Tranports hoch zum Startplatz konnten wir schon die ersten Startversuche beobachten. Mit einer Einführung zur Swissleague, den Zielsetzungen des Regios und erste Infos zum Rennverlauf bei Gleitschirmwettkämpfen haben wir die Zeit bis zum Kaffee überbrückt. In der Beiz konnten wir dann einen ersten Task ins XCTrack laden und uns mit der App vertraut machen. Um 10 gings an den Startplatz mit 40 min zum Racestart. Nach 30 minütigem Grounhandlen sind die ersten motivierten losgestartet, um 100 Meter unter dem Startplatz, im westlichen Kessel soarend ums überleben zu kämpfen. Wir hatten im Briefing angesprochen, dass es in der Wettkampffliegerei häufig enger zugeht als es vielen Piloten angenehm ist. Dies konnten wir dann direkt in der Praxis üben und waren erfreut zu sehen wie die Piloten eng miteinander auf begrenztem Raum flogen. Leider konnten wir in der Folge den Startplatz nicht mehr überhöhen und mussten landen gehen. Für den zweiten Start fehlte dann erst der Wind und kurz drauf kam der, prognostizierte Starkwind der das Fliegen ungemütlich machte und uns zum Landen zwang. Nur Christian Erne nutzte die Bedingungen zu seinen Gunsten und beendete den 4.9 km langen Babytask. Gratulation! Zum Fazit bleibt uns zu berichten, dass wir uns sehr über das positive Feeback gefreut haben und möchten vorallem die Newcomer in der Regio Ost willkommen heissen. Wir freuen uns auf die nächsten Events und hoffen bei dem ein oder anderen die Lust am gemeinsamen, leistungsorientierten Fliegen geweckt zu haben! Remo&Philipp
Regio Ost 3./4.8.

Regio Ost: XC bei sehr coolen Bedingungen

Martin Scheel, 4. August 2019
Die Prognosen waren: Wind am Boden grundsätzlich Tendenz NE, aber bis zum höheren Relief hinter der Alps Scheidegg SW. Darüber schwachwindig, 3000m 15-20kn SW Bodeninversion bis 1000, Isothermie bis 1500 :-(, sollte sich durchheizen, denke schon um 11h. Basis müsste über 2000m steigen, im Alpstein 2500 und höher Subsidenz dürfte für beinahe wolkenfreien Tag, aber auch für mittelgute Thermik sorgen. Nun, beim Briefing um 11:30 standen die Wolken schon tadellos auf 2000m, und es stieg dann auch butterweich (leider darf diese Höhe nicht ausgeflogen werden). Am Ricken stand - wie prognostiziert - eine Konvergenz, die uns dann ausserhalb der TMA auf 2000 brachte. Info für die Teilnehmer: Die Bise ist kühler als der SW-Wind, weswegen die Konvergenz schräg steht. Nun teilen sich wohl die Meinungen: Viele haben den Anschluss im Toggenburg nicht gefunden und mussten landen. Nur Chrigel Erne schaffts, und fliegt ein (für die Alp Scheidegg) sehr cooles Dreieck :-) Chrigel berichtet auch über sehr harzige Bedingungen im Toggenburg. Der Einstieg nach Wattwil brauchte viel Zeit, und bis zum Kronberg sei er nie hoch gekommen. Dann Basis, Flug über Appenzell (fürs Dreieck). Zurück übers Toggenburg gings anscheinend "erstaunlich einfach" und nach der üblichen Baustelle am Kerenzerberg ging der Schilt wie erwartet gut und bereitete die Basis für den Rückflug. Cool, gratuliere! Warum gings bei Wattwil so schlecht? Na ja, eigentlich muss man sich eher fragen, warum es manchmal einigermassen gut geht ;-). Die einfliessende Bise (und auch der Talwind, aber heute wars ja auch die bodennahe Bise) müsste ja stabilisieren... so gesehen wars heute wohl "normal" ... Und wie eingangs erwähnt, dürfte die Subsidenz die Bedingungen heute auch gedämpft haben.
Spontanes Regio in Fanas

Regio Ost - ein erfolgreicher und lehrreicher Tag

Martin Scheel, 18. May 2019
Treffpunkt beim Alpina und Postauto Sonderfahrt nach Fanas, wo wir gleich in die leeren Gondeln umsteigen konnten - anscheinend traute niemand dem Wetter. Wohl auch die 4 Piloten nicht, die sich anmeldeten, aber nicht erschienen. Wir waren dann aber immer noch ein stattliches Grüppchen von 16! Da es noch zu früh war (Thermik erwarteten wir gemäss Prognosen erst nach 12 Uhr) gabs eine erste Ladung Theorie: Wir lernten, welchen Einfluss die Globalmodelle auf unsere Thermikprognosen haben, was ein Ensemble Modell und ein MOS ist, und gingen die verschiedenen Wettermodelle und Prognosen auf meteo-shv.ch durch. Irgendwie wollte aber so niemand an die Prognosen glauben: Basis 2500 und höher, wenig Wind. Schliesslich war die hohe Wolkendecke recht kompakt. Um die Mittagszeit gabs erste Thermikanzeichen. Da die Situation unklar blieb war der Task: XC so weit als möglich, späteste Landung um 15 Uhr. Es war dann schlicht gut :-). 2-3 m/s Steigen, zuverlässig, Basis auf 2800. Und so gings dann flott das Prättigau hoch und wieder runter, Thomas Weber flog zur Fergenhütte und zurück, 54km, gratuliere! Um 15 Uhr waren alle am Landeplatz, danach hatten wir im Sääli des Alpina weitere Theorie: Welche Thermikprognosen waren richtig, welche bewähren sich im allgemeinen? Und dann noch Streckenflugtaktik… Die meisten werden gut profitiert haben. Es war jedenfalls eine Freude mit der motivierten Gruppe!
Regio Ost Husliberg - Debieifeing

Debriefing

Yanick Lettry, 29. July 2018
Was für ein Tag! 7 Piloten sind gekommen, davon 2 "Neue" (Frisch Brevetiert) und ein Gast. Ab Husliberg haben wir ein 61 km Task definiert (Husliberg-Rotstein-Bachtel-Rotstein-Federi-Lachen Flugplatz(5km)-Regelstein-Rufi). Nach dem Start könnten einige die Basis (>2100m..) erreichen, andere hatten nicht dieses Glück und müssten die untere Schicht fliegen. Von der Basis bin Ich in ein "Bogen" unten die Wolken-Strasse geflogen, was mehr Kilometer entspricht (ich dachte, dass der N Wind unten mühsam wird). Die Direkte Linie tief war schneller. Wir haben die Lufträume Richtung Bachtel eingehalten (2000m,1700m) trotz unklares aktiv Segelflug Luftraum. Es war anstrengend nach dem Ricken unten 2000 zu fliegen, dann bis am Bachtel hatten wir tief ziemlich viel Gegenwind. Zurück Richtung Federi war hoch fliegen einfach und schneller. Diese Task hat uns am nach Federi 2 Optionen gegeben: links von Linth Ebene oder zurück nach Gommiswald und dann queren Richtung Obersee. Nur die "Gommiswald" Option hat funktioniert...Es war wirklich schön hoch über Züri-Obersee zu fliegen! Fazit: • ca 1900-2000 m gab es eine Inversion die mühsam war. • Oben war wirklich super und es hat gelöhnt da oben zu bleiben (manchmal über 60 kmh trim speed). • Starkes W-SW oben und am Bachtel • Tendenz Nord Wind tief am Grat hinten Husliberg und auch am Startplatz spürbar. • Zwischen Ricken Pass und Schmerikon Richtung LSPV Boye ist auch gut ab 1300 m bis Basis gestiegen! (Thermik und Konvergenz).
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