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Paragliding World Cup Brazil, Baixo Guandu 2026

PWC Brasilien – 6. und letzter Lauf: Gesamtsieg für Andy Aebi

Andy Aebi, 10. October 2026
Der PWC in Baixo Guandu geht zu Ende – und das mit einem grossartigen Abschluss aus Schweizer Sicht! Der heutige sechste und letzte Task führte über 80 Kilometer zunächst im Zickzack vor dem Startplatz entlang, sodass auch die einheimischen Zuschauer etwas vom Renngeschehen mitbekamen. Anschliessend ging es Richtung Nordwesten und über das Flachland zurück ins Goal nach Baixo Guandu. Ein kniffliger Start und die richtige Taktik Rund fünf Minuten vor dem Luftstart stellte die Thermik im gesamten Gebiet praktisch ab. Entsprechend tief waren wir alle, als das Rennen freigegeben wurde. Genau in diesem Moment setzte die Thermik wieder ein, sodass die meisten Piloten zunächst nochmals vor dem Startplatz aufdrehten, bevor es richtig losging. Diese unregelmässigen Thermikzyklen begleiteten uns auch im ersten Teil des Rennens. Der Pulk splitterte sich schnell auf und bereits früh entstanden grössere Abstände. Tim, Albino und ich erwischten einen hervorragenden Start und konnten uns weit vorne positionieren. Dann stand ich vor einer taktisch schwierigen Entscheidung: Gemeinsam mit Tim alleine übers Flachland angreifen oder mit dem Pulk auf Nummer sicher gehen? Ich entschied mich für die zweite Variante. Der Grossteil des Pulks wählte die Route über den Startplatz entlang der Hügel Richtung dritte Wende. Nach rund 20 Kilometern hatten wir Tim bereits wieder eingeholt. In diesem Gelände zahlt es sich einfach nur selten aus, alleine oder in sehr kleinen Gruppen unterwegs zu sein. Das Risiko, bei der Thermiksuche wertvolle Zeit zu verlieren oder gar abzusaufen, ist schlicht zu gross. Das Podium im Hinterkopf Dass Tim wieder bei uns war, kam mir durchaus entgegen. Nach meiner Aussenlandung unter der Woche durfte ich mir keinen weiteren schlechten Lauf erlauben, wollte ich meinen Podestplatz nicht gefährden. Einzelne Piloten, die deutlich vor mir ins Goal kommen, wären entsprechend ungünstig gewesen. Tim versuchte dennoch einen weiteren Angriff und löste sich erneut vom Spitzenpulk. Diesmal kostete ihn die alleinige Thermiksuche allerdings zu viel Zeit und wir flogen über ihn hinweg. Trotzdem beendet Tim den PWC auf dem hervorragenden 12. Gesamtrang und qualifiziert sich damit souverän für das Superfinale in Grindelwald! Auch Albino zeigte heute nochmals einen starken Flug. Nach der Flussquerung benötigte er leider etwas länger, um wieder Höhe zu gewinnen, und verpasste dadurch den Anschluss an den Spitzenpulk denkbar knapp. Ein unvergesslicher PWC! Sechs abwechslungsreiche, spannende und wunderschöne Tasks liegen hinter uns. Für mich endet diese Woche mit einem unglaublichen Erfolg: dem Gesamtsieg am PWC Brasilien! Mir ist diese Woche unglaublich viel aufgegangen – nicht zuletzt dank des grossartigen Materials von Niviuk, mit dem ich mich rundum wohlgefühlt habe. Dass Niviuk hier in Brasilien auch noch die Teamwertung gewonnen hat, rundet diese fantastische Woche perfekt ab! Schweizer Schlussklassierung: • Andy Aebi – 1. Rang • Tim Bollinger – 12. Rang • Albino Malli – 31. Rang
XC Sertao

Abenteuer Brasilien

Benjamin Fankhauser, 8. October 2026
Was habe ich erwartet, als ich hierher gekommen bin? nicht viel, ich liess mich überraschen. Thermik sicher. Wind. Die Möglichkeit, Rekorde zu fliegen, aber auch mahnende Worte von erfahrenen Piloten, dass hier nicht alles einfach ist. Man muss sich aufs Abenteuer einlassen, erklärt Andy Flühler beim Einweisungbriefing vor dem ersten Flug. Nun gut, wir, die zum ersten Mal hier sind, wissen ja noch nicht, auf was wir uns da eingelassen haben. Der erste Tag begrüsst uns mit relativ viel Wind aus schweizer Sicht. Kobrastart und die Winde funktionieren. Aber Thermik finde ich keine. 23 Minuten dauert mein Abgleiter, der in einem turbulenten und ausgetrockneten Bachbett endet. Zwischen den Steinen komme ich irgendwie herunter und kann im Windschatten von einem grossen Busch mein Material parkieren und zusammenpacken. Aber dann wohin? Wo ist die nächste Strasse? Dank schwachem Internet und Satellitenbilder finde ich eine Sandpiste in der Nähe, die sich gut erreichen lässt. Die Sonne brennt und der Retrieve stellt uns zurück an den Startplatz. Den anderen Neuankömmlingen ergeht es ähnlich. Mit der Zeit gewöhnen wir uns an die Landschaft, wir finden heraus, dass man auch an Ufer von all den kleinen Seen landen kann, oder dass an den Strassen und Sandpisten immer wieder mal Landeplätze auftauchen. Wir fliegen immer tiefer über die Juremafelder und sind immer optimistischer, was noch als Landeplatz zählt. Wir lernen, wie wir über Zäune aus 5 Lagen Stacheldraht klettern oder wie man sich Zugang zu WLAN verschaffen kann. Die ganz Harten landen auch auf einer kahlen Stelle im Juremafeld und kämpfen sich dann mit ca. 1 km/h durch die Dornen. Die Jurema Büsche erinnern an Rosen oder Brombeeren, was das Durchkommen angeht. Ab und zu werden wir von Hunden angebellt oder auch angesprungen. Kühe sind meistens wenig beeindruckt von unseren Landungen, aber die Pferde kommen schon sehr neugierig näher und beobachten, was da passiert. Neben den Vögel gibt es eher wenig Wildtiere, oder sie zeigen sich nicht. Langsam verstehe ich, was Andy mit Abenteuer gemeint hat: am Morgen von jedem Flugtag wissen wir nicht, ob wir in 50km abstehen, den Tag voll ausfliegen oder nach 4h aufgeben. Ob wir von einem freundlichen Bauern bei seiner Familie aufgenommen werden, irgendwie den Schirm wieder herrichten müssen oder im Extremfall mehrere Stunden auf den Retrieve warten, weil der Flugkollege es doch nicht über das letzte Juremafeld geschafft hat. Um hier einen Rekord zu fliegen, muss man sich nicht nur an diese Bedingungen gewöhnen, man muss mit ihnen spielen können. Dabei muss man seine Energiereserven im Auge behalten, hydriert bleiben und auf seine Ernährung achten. Klar ist jedes Absaufen ärgerlich, aber hier gehört das einfach dazu. Es bleibt nichts anderes übrig, als wieder nach Hause zu fahren und fest daran zu glauben, dass der nächste Tag der Tag der Tage ist. Erst wenn die Energie stimmt, das Mindset einen Plan hat, das Wetter passt und noch eine kleine Prise Glück alles abrundet, hat man die Zutaten für einen Weltrekord zusammen. Wäre es einfach, würde es ja keinen Spass machen. Am Schluss fliegt ein einzelner Pilot den Rekord. Insgesamt 4 neue Weltrekorde haben wir aufgestellt. Man darf aber die Teamleistung nicht vergessen. Piloten, die mitstarten, mitfliegen, mitkämpfen motivieren, FlyWithAndy und die XC-Liga stellen uns die besten Bedingungen zur Verfügung. Man merkt, dass sie nicht zum ersten Mal hier sind. Im Gegenzug lenken wir als Piloten für ein paar Wochen den weltweiten XC Fokus in die Sertao. Man kann hier auch gut ohne Rekordambitionen fliegen, falls du dich im Wallis wohlfühlst und Lust auf Abenteuer hast, gibt es hier viele Anbieter, die dir diesen Wunsch erfüllen können. Und ein Flug bis in den Sonnenuntergang ist schon etwas besonderes. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ À quoi m’attendais-je en venant ici ? Pas à grand-chose, je me suis laissé surprendre. Des thermiques, certainement. Du vent. La possibilité de battre des records, mais aussi les mises en garde de pilotes expérimentés : ici, tout n’est pas simple. Il faut accepter de se lancer dans l’aventure, explique Andy Flühler lors du briefing avant le premier vol. Très bien, mais nous qui venons ici pour la première fois, nous ne savons pas encore dans quoi nous nous sommes embarqués. Le premier jour nous accueille avec un vent relativement fort, du point de vue suisse. Le gonflage cobra et le treuil fonctionnent. Mais je ne trouve aucun thermique. Mon plouf dure 23 minutes et se termine dans le lit asséché d’un ruisseau, en pleine turbulence. Je parviens tant bien que mal à me poser entre les pierres, puis à mettre mon matériel à l’abri du vent derrière un gros buisson pour le plier. Mais ensuite, où aller ? Où est la route la plus proche ? Grâce à une faible connexion Internet et aux images satellite, je repère à proximité une piste de sable facilement accessible. Le soleil tape et la récup nous ramène au décollage. Les autres nouveaux venus connaissent à peu près le même sort. Au fil du temps, nous nous habituons au paysage. Nous découvrons qu’on peut aussi se poser au bord de tous ces petits lacs, et que des terrains d’atterrissage se présentent çà et là le long des routes et des pistes de sable. Nous volons de plus en plus bas au-dessus des étendues de jurema et devenons de plus en plus optimistes quant à ce qui peut encore faire office d’atterrissage. Nous apprenons à franchir des clôtures à cinq rangées de fil barbelé et à trouver un accès au Wi-Fi. Les plus coriaces se posent même sur un bout de terrain dénudé au milieu des juremas, puis se fraient un chemin à travers les épines à environ 1 km/h. Pour ce qui est de s’y frayer un passage, les buissons de jurema rappellent les rosiers ou les ronces. De temps à autre, des chiens aboient sur nous, voire nous sautent dessus. Les vaches sont généralement peu impressionnées par nos atterrissages, mais les chevaux s’approchent avec beaucoup de curiosité pour observer ce qui se passe. À part les oiseaux, il y a assez peu d’animaux sauvages, ou alors ils restent cachés. Peu à peu, je comprends ce qu’Andy entendait par aventure : chaque matin, nous ignorons si nous nous poserons au bout de 50 km, si nous exploiterons toute la journée de vol ou si nous abandonnerons après quatre heures. Si un paysan accueillant nous recevra chez lui avec sa famille, si nous devrons nous débrouiller pour remettre notre voile en état ou, dans le pire des cas, si nous attendrons la récup pendant plusieurs heures parce qu’un autre pilote n’a finalement pas réussi à franchir la dernière étendue de jurema. Pour battre un record ici, il ne suffit pas de s’habituer à ces conditions : il faut savoir jouer avec elles. Il faut aussi surveiller ses réserves d’énergie, rester hydraté et veiller à son alimentation. Bien sûr, chaque plouf est frustrant, mais ici, cela fait tout simplement partie du jeu. Il ne reste qu’à rentrer et à croire fermement que le lendemain sera le grand jour. Ce n’est que lorsque l’énergie est au rendez-vous, que l’état d’esprit s’accompagne d’un plan, que la météo convient et qu’une petite pincée de chance vient couronner le tout que les ingrédients d’un record du monde sont réunis. Si c’était facile, tout le monde le ferait. Au bout du compte, c’est un seul pilote qui réalise le record. Au total, nous avons établi quatre nouveaux records du monde. Mais il ne faut pas oublier le travail d’équipe. Les pilotes qui décollent ensemble, volent ensemble et se battent ensemble se motivent mutuellement. FlyWithAndy et la XC-Liga nous offrent les meilleures conditions possibles. On sent qu’ils ne viennent pas ici pour la première fois. En retour, nous, les pilotes, attirons pendant quelques semaines l’attention du monde du cross sur le Sertão. On peut aussi très bien voler ici sans ambition de record. Si tu te sens à l’aise en Valais et que tu as envie d’aventure, de nombreux prestataires peuvent combler cette envie. Et voler jusqu’au coucher du soleil reste un moment vraiment particulier.
Paragliding World Cup Brazil, Baixo Guandu 2026

Task 2 und 3 – schnelles Racing und Schweizer im Spitzenfeld

Andy Aebi, 7. October 2026
Der gestrige Task 2 brachte ein 85 km langes Rennen – und bereits kurz nach dem Start einige spannende taktische Entscheidungen. Tim, Albino und ich erwischten einen perfekten Start. Ich war etwas höher als der Pulk und flog alleine voraus, weil mir die Linie über den Berg Richtung erste Boje als sichere Variante erschien. Leider war sie das nicht – und so verlor ich gleich zu Beginn den Spitzenpulk. Auf dem Weg Richtung Nordwesten konnte ich langsam wieder aufholen. Tim war zu diesem Zeitpunkt bereits ganz vorne und startete einen Angriff weit übers Flachland. Mir erschien diese Variante etwas zu riskant, weshalb ich eine Linie näher an den Bergen wählte. Auch ich war nun alleine unterwegs, erwischte aber eine Hammerlinie und konnte mich wieder über dem Spitzenpulk positionieren. Von da an liess es sich für einen grossen Teil des Rennens ziemlich entspannt vorne mitfliegen. Bei der zweiten Wende begannen wir langsam, uns auf den Endanflug vorzubereiten: noch ein- oder zweimal aufdrehen und dann Vollgas Richtung Goal. Doch unsere Gruppe erwischte eine schlechte Linie. Der nachfolgende Pulk bemerkte dies rechtzeitig, korrigierte – und plötzlich waren fast alle wieder zusammen. Auch Tim hatte sich inzwischen tief aus dem Flachland ausgegraben und wieder zu uns aufgeschlossen. Tim und ich starteten schliesslich mutig den Angriff auf den Endanflug. Wegen einer schlechten Linienwahl mussten wir allerdings nochmals etwas vom Gas und wenige hundert Meter vor dem End of Speed noch ein paar Kreise drehen. Das kostete uns einige Plätze, änderte aber nichts daran, dass es ein richtig starker Flugtag für das Schweizer Team war. Auch Albino erreichte diesmal das Goal – entsprechend gross war die Freude! Task 3 – 101 Kilometer und Thermik dort, wo kein Berg steht Der heutige Task 3 führte über 101 km südlich und westlich um den Startplatz und anschliessend zurück nach Baixo Guandu. Ein grandioser Flugtag mit starken Bedingungen und wenig Wind. Der Start erfolgte an derselben Boje wie am Vortag. Diesmal hatte ich gelernt, wo hier die Thermik steht – meistens nicht am Berg! So erwischte ich nicht nur einen guten Start, sondern konnte mich auch danach direkt vorne einreihen. Die Strecke führte zunächst Richtung Süden den Bergen entlang. Dabei galt es, einerseits nicht von den stark ziehenden Wolken eingesogen zu werden und andererseits nicht zu tief zu geraten. Genau das wurde Tim kurzzeitig zum Verhängnis. Er setzte darauf, dass es am Berg sicher hochgehen würde – was natürlich genau dort nicht funktionierte. Der Pulk zog über ihn hinweg. Lange dauerte das allerdings nicht. Weil einige Wolken kräftig zogen, mussten Teile des Feldes – mich eingeschlossen – Umwege fliegen. Tim nutzte seine Chance, konnte tief wieder einsteigen und schloss erneut auf. Kurz vor der dritten Boje Richtung Westen riss das Feld komplett auseinander und es bildeten sich drei verschiedene Gruppen. Meine war leider die tiefste. Aber dafür gibt es hier einen ziemlich zuverlässigen Indikator: Wenn man tief fliegt und plötzlich Tim begegnet, weiss man definitiv, dass man zu den Tiefsten im Feld gehört. Wir konnten uns jedoch gut ausgraben. Rund 20 km vor dem Ziel startete der Spitzenpulk einen Angriff und flog relativ tief zu einer Wolke, die sich genau in diesem Moment auflöste. Das spielte uns in die Karten: Wir konnten eine östlichere und letztlich bessere Linie Richtung Goal wählen. Am Ende erreichten erneut alle drei Schweizer das Ziel. Tim so tief, dass er sogar innerhalb der End-of-Speed-Section nochmals aufdrehen musste – aber ich glaube, diesen Nervenkitzel braucht er einfach. Wobei es auch bei mir durchaus knapp war und 100 oder 200 Meter mehr Höhe ganz angenehm gewesen wären. Ein wunderschöner Task und aus Schweizer Sicht erneut ein erfolgreicher Tag. Albino kam nur 1:55 Minuten später ebenfalls mit einer starken Zeit ins Goal.
XC Sertao

A game of chance or a game of skill?

Philipp Aeschbach, 6. October 2026
In den Alpen kommt das gute Wetter zwar nur selten, aber wenn es kommt, ist ein grosser Flug quasi garantiert. Hier in der Sertão hat es jeden Tag über 10 Stunden Thermik und man könnte theoretisch immer 400 km fliegen, an den windigeren Tagen über 500. Doch so einfach ist es nicht: Am Morgen ist die Thermik schwach, der Wind stark und die Basis tief. Selbst die besten Piloten kommen nicht jedes Mal durch, meine eigene Quote ist frustrierend tief. Klar, mit einem späteren Start könnte man die Chancen deutlich erhöhen, aber wer Rekorde fliegen will, muss den ganzen Tag nutzen. So probieren wir es täglich aufs Neue. Die Thermik beginnt spätestens um 7 Uhr, oft schon deutlich früher. Anfangs nimmt man jedes Steigen mit, aber die Thermikkerne sauber zu zentrieren, ist hier eine Kunst für sich. Auch die gemachten Beobachtungen richtig zu interpretieren, braucht Eingewöhnungszeit. Zu oft sehe ich Wolken oder gar steigende Urubus und ordne das dazugehörige Steigen trotzdem falsch im dreidimensionalen Raum zu. Denn die Luft steigt morgens in einem sehr flachen Winkel vom Boden zur Wolke auf. Gegen Mittag steigt die Basis, die Thermik wird stärker und der Wind lässt in der Regel nach. Dann werden die Bedingungen vergleichbar mit dem, was wir aus der Schweiz kennen. Es bleibt also nur eines: Üben, üben, üben! Je besser man mit den Bedingungen der ersten Stunden zurechtkommt, desto grösser werden die Chancen auf einen grossen Flug. Heute war der bisher windigste Tag und Nico ist als Einziger von uns durchgekommen. Nun hat er gute Chancen, auf über 500 km zu kommen. Die restliche Crew startet morgen einen neuen Versuch. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Dans les Alpes, le beau temps est certes rare, mais lorsqu'il est là, un grand vol est presque garanti. Ici, dans le Sertão, il y a plus de 10 heures de thermique par jour et l'on pourrait théoriquement toujours voler 400 km, et même plus de 500 km les jours les plus ventés. Pourtant, ce n'est pas si simple : le matin, le thermique est faible, le vent est fort et la base est basse. Même les meilleurs pilotes ne passent pas à chaque fois – mon propre taux de réussite est frustramment bas. Bien sûr, en décollant plus tard, on pourrait nettement augmenter ses chances, mais quiconque veut battre des records doit exploiter toute la journée. C'est ainsi que nous réessayons jour après jour : le thermique commence au plus tard à 7 heures, souvent bien plus tôt. Au début, on prend tout ce qui monte, mais centrer proprement les noyaux thermiques est ici un art en soi. Bien interpréter les observations faites demande également un temps d'adaptation. Trop souvent, je vois des nuages ou même des urubus qui montent, et j'attribue malgré tout mal l'ascendance correspondante dans l'espace tridimensionnel. En effet, le matin, l'air monte du sol vers le nuage selon un angle très faible. Vers midi, la base s'élève, le thermique devient plus fort et le vent faiblit généralement. Les conditions deviennent alors comparables à ce que nous connaissons en Suisse. Il ne reste donc qu'une seule chose à faire : s'entraîner, s'entraîner, s'entraîner ! Mieux l'on gère les conditions des premières heures, plus grandes sont les chances de réaliser un grand vol. Aujourd'hui a été la journée la plus ventée jusqu'à présent, et Nico est le seul d'entre nous à être passé. Il a désormais de bonnes chances de dépasser les 500 km. Le reste de l'équipe fera une nouvelle tentative demain.
Paragliding World Cup Brazil, Baixo Guandu 2026

1. Gültiger Lauf am PWC Baixo Guandu, Brasilien

Andy Aebi, 5. October 2026
Nach einem verregneten Trainingstag am Samstag zeigte sich das Wetter am Sonntag zwar etwas besser, doch tiefe Basis und schwache Thermik verhinderten weiterhin einen gültigen Lauf. Bereits die Auffahrt zum Startplatz wurde auf den aufgeweichten, lehmigen Strassen zum Abenteuer – die letzten paar hundert Meter mussten wir zu Fuss zurücklegen. Ein Task wurde zwar angesagt, aus Sicherheitsgründen aber schliesslich abgesagt. Mit Blick auf die sehr guten Prognosen für den Rest der Woche sicher die richtige Entscheidung. Heute war es dann endlich so weit: Ein 74 Kilometer langer Task wurde ausgeschrieben und geflogen. Der erste Teil führte teilweise gegen den Wind. Dabei musste man aufpassen, nicht zu tief ins Lee der Hügel zu geraten. Genau dort erwischte Albino eine schlechte Linie, kam tief an und musste lange kämpfen. Dadurch verlor er den Anschluss an die Spitzengruppe und war fortan meist alleine unterwegs. Im mittleren Teil des Tasks lag ein grosser Teil der Strecke unter einer geschlossenen Wolkendecke. Die direkte Linie funktionierte kaum, sodass wir einen grösseren Umweg nördlich der Ideallinie fliegen mussten. Im Pulk gelang das einigermassen gut, für Albino alleine war es jedoch extrem schwierig und er musste den Task leider vorzeitig beenden. Für Tim und mich lief es besser. Ich flog bewusst eher defensiv, denn im Flachland war es schwierig, die richtige Linie und vor allem den nächsten zuverlässigen Thermikbart zu finden. Kurz vor der letzten Boje kam dann der entscheidende Moment: Einige hundert Meter vor unserem Pulk entdeckte ich einen Urubu, der in der Thermik kreiste. Ich verliess die Gruppe und flog zu ihm – und traf prompt einen richtig starken Bart. Als der Rest des Pulks wenige Sekunden später ebenfalls kam, war er bereits zu tief und verlor den Anschluss. So konnte ich mich mit einer kleinen Gruppe absetzen und schliesslich mit etwas Mut als Erster den Endanflug starten. Ein richtig spannender Auftakt in die Rennwoche von Baixo Guandu!
XC Sertao

Das Leben in der Sertao

Benjamin Fankhauser, 1. October 2026
Bis jetzt war jeder Tag fliegbar. Fly - Eat - Sleep - Repeat. Resp. fahre noch 8h nach Caico zurück, falls der Flug gut war. Langsam kommt die Ermüdung und wir müssen abwägen, ob wir das weitere Training brauchen, oder die Energie für den Rekordflug sparen. Aber ohne Sertao-Training fliegen die Newcomer auch keine Rekorde. Schwierig. Daneben machen wir Siesta, planen mögliche Weltrekorde oder füllen die Formulare aus: Nico Suremann hat mit seinem Flug am 25.09.2026 einen Weltrekord in der Kategorie Junior (U26) geflogen. Bei der Kategorie "Straight Distance to Declared Goal" geht es darum, vor dem Flug ein Ziel festzulegen und dieses fliegerisch zu treffen. Sein Ziel lag 326 km entfernt und ist ein Zylinder mit 400m Radius. Gratulation! Die FAI muss nun prüfen, ob da alles korrekt war. Auf der Webseite fai.org/records findet man unter "Hangliding and Paragliding" und der Subclass "O-3" die Rekorde und Rekordversuche im Gleitschirmfliegen: FAI Rekorde. Neben verschiedenen Distanzrekorden gibt es auch Rekorde in Geschwindigkeit oder Höhengewinn. In den jeweiligen Kategorien: General, Female, Multiplace und Junior. Piloten, die auf dem entsprechenden Kontinent angemeldet sind, können auch kontinentale Rekorde fliegen. Für ein Rekord braucht es ein Plan, das passende Wetter und vor allem viele Anläufe. Seb Ospina hat eine Woche lang erfolglos versucht, mit dem Tandem, ein Weltrekord zu fliegen. Klingt in der Theorie relativ einfach, ist in der Praxis mit Wind, wenig Landemöglichkeiten und der Gleitzahl von einem Ziegelstein unerwartet schwierig. Mit dem Enzo ist er wieder voll in seinem Element und hohlt sich den Weltrekord in der Kategorie "Declared Distance using up to 3 Turnpoints". Gratulation Seb! (Mehr dazu im Bericht von Gestern). Gestern haben wir versucht diesen Rekord gleich wieder zu überbieten. Sebi, Steffi und Olivier haben sich während dem Flug anders entschieden weil der Wind sie zu nördlich am Turnpoint vorbei gedrückt hat. Nico hat den Turnpoint gehohlt, ist aber abgestanden und ich wäre fast am Notschirm in die Jurema. Wie gesagt, es braucht mehrere Anläufe. Das Wetter sieht ab Sonntag wieder vielversprechend aus. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Jusqu’ici, on a pu voler tous les jours. Voler – Manger – Dormir – Recommencer. Ou plutôt, faire encore huit heures de route pour rentrer à Caicó si le vol a été bon. La fatigue commence à se faire sentir et nous devons décider si nous avons besoin de poursuivre l’entraînement ou s’il vaut mieux garder notre énergie pour le vol de record. Mais sans entraînement dans le Sertão, les nouveaux venus ne battent pas de records non plus. Difficile. À côté de ça, nous faisons la sieste, préparons d’éventuels records du monde ou remplissons les formulaires : avec son vol du 25.09.2026, Nico Suremann a établi un record du monde dans la catégorie Junior (moins de 26 ans). Dans la catégorie « Straight Distance to Declared Goal », il s’agit de déclarer un objectif avant le vol et de l’atteindre en vol. Son objectif se trouvait à 326 km et correspondait à un cylindre de 400 m de rayon. Félicitations ! La FAI doit maintenant vérifier que tout était conforme. Sur le site fai.org/records, sous « Hangliding and Paragliding » et dans la sous-classe « O-3 », on trouve les records et les tentatives de record en parapente : Records FAI. Outre les différents records de distance, il existe aussi des records de vitesse et de gain d’altitude, dans les catégories General, Female, Multiplace et Junior. Les pilotes inscrits sur le continent concerné peuvent également établir des records continentaux. Pour battre un record, il faut un plan, une météo adaptée et surtout de nombreuses tentatives. Pendant une semaine, Seb Ospina a essayé sans succès de battre un record du monde en tandem. Cela paraît relativement simple en théorie, mais en pratique, avec le vent, peu de possibilités d’atterrissage et la finesse d’une brique, c’est étonnamment difficile. Avec l’Enzo, il est de nouveau pleinement dans son élément et décroche le record du monde dans la catégorie « Declared Distance using up to 3 Turnpoints ». Félicitations Seb ! (Plus de détails dans le récit d’hier.) Hier, nous avons essayé de battre ce record à notre tour. Sebi, Steffi et Olivier ont changé de plan en vol parce que le vent les avait déportés trop au nord du point de virage. Nico a atteint le point de virage, mais a dû se poser, et moi, j’ai failli finir dans les juremas sous mon parachute de secours. Comme je le disais, il faut plusieurs tentatives. La météo s’annonce à nouveau prometteuse à partir de dimanche.
XC Sertao

Record attempt

Stephanie Westerhuis, 1. October 2026
Chrischi about his record attempt on September 29 We were in the air shortly before 7 a.m. At that time, there were only a few small cumulus clouds, and the thermals were still very weak. Nevertheless, we managed to stay airborne all the way to Patu. That was where the first beautiful cumulus clouds started to develop, and suddenly it became much easier to find good lines and strong lift. That was also the moment when Seb (Sebastian Ospina) and Chrischi (Christoph Richert) joined up and, from then on, worked as a team, trying to find the best lift under each cloud. Together, we flew south past Quixadá towards the three declared turnpoints. Near the third turnpoint, we missed the cycle slightly, and the thermals were very weak. Chrischi got extremely low, down to around 100 AGL, and had to struggle for a long time in a small valley before finally managing to climb back up. Seb was already able to continue into the next valley, but he also got very low there. Because of the poor landing options and the remoteness of the area, this was an extremely unpleasant situation for him as well. But he also fought his way back up and was then slightly ahead. That was crucial, because the goal had to be reached before sunset for the world record to count. However, time was also running increasingly short for him. With practically no sunlight left, he found the last bit of lift, managed to gain enough altitude once again and finally flew into goal only a few minutes before sunset, with just 70 AGL – and thereby secured the record. When he landed, Chrischi was still 20 km short of goal. Luckily, the fantastic Fly With Andy crew was already on its way and picked him up from the wilderness shortly after landing. Seb had a bit more trouble reaching the next road, as his landing site was surrounded by bushes. Seb has therefore actually set a new world record in “Declared Distance Using Up to 3 Turnpoints” with 444.4 km! Although he flies for the UK, we congratulate him - and hope he flies for Switzerland at some point in the future. ;-) And the Swiss team is already planning a longer task to take down Seb's record.
Regio South - 8 - 2026 2026

Update Mercoledì / Regio South 2026 - 8

Ruben Hutter, 30. September 2026
Buonasera a tutti quanti!

Eccoci al primo appuntamento settimanale per la Regio Sud - 8, in programma per il weekend del 3-4 Ottobre, probabilmente l'ultima della stagione!



Visione Generale Weekend 3-4 Ottobre 2026:

Fra una profonda depressione con centro sull'Atlantico settentrionale e una zona di alta pressione con centro sull'Europa orientale, aria umida affluisce sulla regione alpina, dove determinerà il tempo fino al fine settimana. Un debole fronte freddo raggiungerà la Svizzera entro giovedì sera, portando aria un po' più fresca soprattutto sul versante nordalpino. Le condizioni si presentano generalmente piuttosto stabili: i modelli non sono ancora in totale accordo su quanto sarà alta la base e su un'eventuale inversione, mentre i Previtemp, pur non essendo particolarmente ottimisti, non marcano neppure inversione. Rispetto a ieri e a questa mattina le previsioni sono già migliorate un pelo, e questo lascia ben sperare, anche se non pensiamo che diventerà un weekend da paura. Entrambe le giornate sono al momento da considerarsi incerte: come sempre voleremo nella migliore delle due.

Aspettiamo le previsioni di domani per capire meglio la situazione e valutare se possa avere senso confermare l'allenamento.



Luogo: per sabato l'idea è Mornera, dove come anticipato voleremo insieme alla Millemonti; per domenica siamo più flessibili, eventualmente nel Sottoceneri, che con le previsioni attuali sembra offrire più possibilità.



Ricordatevi di iscrivervi tramite il sito ufficiale!



Prossimo aggiornamento: giovedì sera.

Vi aspettiamo – Elia e Ruben
Swiss Cup H&F 2026

Swiss Cup Hike&Fly - Run in Fly Ticino

Bernhard Senn, 26. September 2026
Testo: Gaël Droz Per questa terza edizione, la Run in Fly si è nuovamente integrata nel paesaggio di Locarno. L’atterraggio al Lido di Locarno, la possibilità di atterrare sulla zattera durante l’ultimo volo e le montagne che sovrastano il Lago Maggiore rendono questo luogo un vero gioiellino. Dopo una colazione all’alba e una traversata del lago in barca, sono partiti oltre 120 piloti di tutte le categorie. Nella categoria Extreme è Basile Marclay ad aggiudicarsi il titolo della gara. Il podio è completato da Michael Repond e Nicola Heiniger. Tra le donne, è Maëlle Minnig a vincere la gara. È seguita da Camille Van Robaeys e Giorgia Sugliano. Come lo scorso anno, le categorie femminili hanno riscosso un enorme successo. Una bella giornata soleggiata, vento quasi assente e qualche debole termica riassumono molto bene l’atmosfera. I più sportivi hanno superato fino a 4'800 metri di dislivello nelle 3 salite in programma. Per concludere, alcune novità hanno animato il “Base Camp” durante la giornata. Diversi “Acros Shows” in parapendio con lancio da elicottero, una parete da arrampicata e un percorso con piccole vele per correre sul campo di atterraggio hanno fatto la gioia di molti. Un grande ringraziamento per questa organizzazione straordinaria e ai 60 volontari che hanno contribuito al suo successo. ********** Text: Gaël Droz Auch bei dieser dritten Ausgabe hat sich die „Run in Fly“ wieder nahtlos in die Landschaft von Locarno eingefügt. Die Landung am Lido von Locarno, die Möglichkeit, beim letzten Flug auf dem Floß zu landen, sowie die Berge, die den Lago Maggiore überragen, machen diesen Ort zu einem kleinen Juwel. Nach einem Frühstück bei Sonnenaufgang und einer Überfahrt über den See mit dem Boot gingen mehr als 120 Piloten aller Kategorien an den Start. In der Kategorie „Extreme“ sicherte sich Basile Marclay den Sieg. Das Podium vervollständigten Michael Repond und Nicola Heiniger. Bei den Frauen gewann Maëlle Minnig das Rennen. Auf den Plätzen folgen Camille Van Robaeys und Giorgia Sugliano. Wie schon im letzten Jahr waren die Frauenkategorien ein riesiger Erfolg. Ein schöner sonniger Tag, sehr wenig Wind und ein paar schwache Thermiken beschreiben die Stimmung sehr gut. Die Sportlichsten legten bei den drei auf dem Programm stehenden Anstiegen bis zu 4.800 Höhenmeter zurück. Abschließend sorgten einige Neuheiten im „Base Camp“ für Unterhaltung. Mehrere „Acros-Shows“ mit Gleitschirmflügen und Sprüngen aus einem Hubschrauber, eine Kletterwand sowie ein Parcours mit kleinen Gleitschirmen zum Laufen auf dem Landeplatz sorgten für Begeisterung. Ein großes Dankeschön für diese außergewöhnliche Organisation und an die 60 Freiwilligen, die zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen haben. ********* Texte: Gaël Droz Pour cette troisième édition, la Run in Fly s'est à nouveau intégrée dans le paysage de Locarno. L'atterrissage dans le Lido de Locarno, La possibilité d'atterrir sur le radeau lors du dernier vol ainsi que les montagnes qui surplombent le lac Majeur font de cet endroit un petit bijou. Après un petit-déjeuner avec le soleil levant, une traversée du lac en bateau, c'est plus de 120 pilotes, toutes catégories confondues, qui ont pris le départ. Dans la catégorie Extreme c'est Basile Marclay qui remporte le titre de la course. Le podium est complété par Michael Repond et Nicola Heiniger. Du côté des femmes, c'est Maëlle Minnig qui remporte la course. Elle est suivie de Camille Van Robaeys et Giorgia Sugliano. Comme l'année dernière, les catégories féminines ont remporté un énorme succès. Une belle journée ensoleillée, très peu de vent et quelques petits thermiques faibles résument très bien l'ambiance. Les plus sportifs ont gravi jusqu'à 4'800 mètres de dénivelé sur les 3 montées au programme. Pour conclure, quelques nouveautés ont animé le "Base Camp" lors de la journée. Plusieurs "Acros Shows" en parapente avec saut depuis un hélicoptère, un mur d'escalade ainsi qu'un parcours avec des petites voiles pour courir sur le terrain d'atterrissage ont fait des heureux. Un grand merci pour cette organisation hors du commun et aux 60 bénévoles qui ont contribués à la réussite de celle-ci.
German Open 2026 Bassano

German Open 2026 Bassano: Taktikpoker, Wolkenstrassen und die Debatte um das Elevated Goal

Simon Steiner, 21. September 2026
Ein hochkarätiges internationales Feld mit 130 Pilotinnen und Piloten traf sich im September in Semonzo del Grappa zur German Open 2026. Zwischen labiler Herbstthermik, kniffligen Abschattungen und hitzigen Diskussionen über das Elevated Goal lieferte sich das Schweizer Quartett eine geschlossene Teamleistung, bei der sich Simon Steiner und René Mühlemann bis zum Finaltag ein packendes teaminternes Duell lieferten.



Bericht / Rapport / Resoconto / Report: Simon Steiner

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Nach dem Paragliding World Cup in Bulgarien hiess es für mich: kurzer Pitstop zuhause und am Sonntag direkt weiter nach Bassano del Grappa. Den inoffiziellen Trainingstag am Montag nutzte ich für ein entspanntes Hike and Fly mit meinem Zeolite, um mich auf einer kleinen Runde einzufliegen. Am Abend trafen wir uns zur Registrierung und zum ersten gemeinsamen Pizzaessen. Die Stimmung in unserem vierköpfigen Schweizer Team war von Beginn an ausgezeichnet.


René Mühlemann fasste unsere Erwartungen an das Gebiet treffend zusammen: "Die Flugbedingungen waren bedeutend besser, als ich erwartet habe. Über die ganze Woche war kaum störender Wind vorhanden. Erwartet habe ich eine typisch stabile Luftschichtung, wie wir sie im Herbst vom Jura zum Flachland kennen. Dies war aber nicht der Fall. Wir trafen labile Verhältnisse an. Bei einer Basishöhe um 1400 Meter und dem auf 160 Meter liegenden Flachland ergab sich eine anständige Arbeitshöhe und sehr interessante Tasks."


Neben dem Sportlichen bot die Organisation Gesprächsstoff im Pilotenchat. Nur ein Bus, der morgens zweimal zum Startplatz rotieren musste, sorgte für lange Wartezeiten von bis zu drei Stunden am Berg. Zudem führten späte Vorabinformationen, eine kurzfristige Verlegung des Shuttle-Treffpunkts wegen eines lokalen Trailrunning-Events und das Fehlen von Lunchpaketen zu lebhaften Debatten. Die Organisatoren hielten dagegen, dass der Verzicht auf Lunchpakete die Startgebühren niedrig hält, Lebensmittelverschwendung vermeidet und Rücksicht auf spezielle Ernährungsbedürfnisse nimmt. Trotz dieser logistischen Reibungspunkte herrschte im Schweizer Quartett beste Stimmung, und Markus Wickis Fazit fiel gewohnt pragmatisch aus: "Perfekte Flugferien."



Task 1 (Dienstag, 15.09.): Schneller Auftakt am Monte Grappa (60,97 km)
Am Dienstagmorgen fand das offizielle Safety Briefing im Headquarter statt. Anschliessend hiess es am Startplatz Rubbio geduldig ausharren, bis die Bedingungen zündeten, nachdem der Winddummy zunächst sang- und klanglos abgesoffen war. Ausgeschrieben war ein klassischer Ridge-Task mit einem kurzen Abstecher ins Flachland.


Martin Petz aus der Deutschen Liga berichtete über den Rennverlauf:
"Der Himmel zeigte sich heute lange bedeckt, und so wurde eine relativ kurze 60 km Aufgabe ausgeschrieben. Pünktlich zur Fensteröffnung kam die Sonne raus und schöne Cumuli mit einer Basis von 1600 m versprachen tolle Bedingungen. Der Task lief zunächst entlang der Berge Richtung Monte Grappa. Von dort ging es zu einer Wende ins Flachland und wieder zurück an den Hang. Hier war die Linienwahl entscheidend. Baumi und mir gelang das etwas besser als den meisten, und während die anderen tief kamen, konnten wir in Startplatzhöhe zurück an den Berg und dort wieder Höhe machen."


Trotz der zunächst marginalen Aussichten zog es von unten heraus hervorragend durch, und das Rennen entwickelte sich zu einem extrem schnellen Sprint. Das Feld lag aussergewöhnlich dicht beieinander: Mit nur wenigen Minuten Rückstand auf den Tagessieger Martin Petz fand ich mich bereits auf Rang 39 wieder, mit 927,2 Punkten jedoch der tageshöchste Schweizer Score. Alle vier Schweizer erreichten geschlossen das Ziel: René Mühlemann folgte auf Platz 47, Markus Wicki auf Rang 61 und Sven Albert erflog sich auf Rang 70 sogar den Tagessieg in der Sportklasse.


Sven Albert zog nach dem Auftakt ein erstes Fazit:
"Nach dem im Mai schon die SRS hier stattfand und das Gebiet ein wenig bekannt ist erhofte ich mir eine gute Platzierung! Der erste Task brachte die Bestätigung, das sollte doch gut werden. Aufdrehen, Beschleunigen, drehen wen nötig und ins Goal fliegen. Task Sieg in der Sportklasse. YES, so kann es weiter gehen."



Task 2 (Mittwoch, 16.09.): Taktikpoker im Schatten und am Luftraum (78,38 km)
Der Mittwoch startete früher mit einer längeren Aufgabe über 78,38 km. Bis zum westlichen Wendepunkt ging es zügig voran, doch danach entwickelte sich das Rennen zu einem zähen Kampf gegen grossflächige Abschattungen.


Tasksetter Marc Wensauer kommentierte seinen Task schmunzelnd:
"Bassano heute war ein sehr abwechslungsreicher, ein sehr taktischer Tag, ein sehr anspruchsvoller Tag. Wir hatten heute im Tasksetting gedacht, wir machen es ein bisschen schwerer als gestern, aber dass der ca. 80km Task wegen der großen Abschattungen so schwer würde, hatten wir nicht auf dem Schirm. Defacto mussten wir oftmals an der südlichen Luftraumgrenze kratzen, um überhaupt noch ein bisschen Steigen zu erwischen und damit ins Ziel reinzukommen."


Knapp eine Stunde lang mühte ich mich auf den finalen Kilometern in Vorhügeln ab. Eine zähe Bastelarbeit unmittelbar an der Kante der Luftraumgrenze. Markus Wicki erwischte hier die ideale Linie, navigierte mit gewohnt starkem Gespür durch die Abschattungen und holte sich als Tagesbester der Schweizer den hervorragenden 40. Rang. Ich konnte mich noch auf Platz 64 ins Goal retten, während René Mühlemann (Rang 83) und Sven Albert (Rang 107) leider vor der Ziellinie aufsetzen mussten. Dank des FTV-Systems strich dieser Durchgang schlussendlich das Ergebnis für René und mich komplett.



Donnerstag 17.09.: Regenpause und Pastaparty
Am Donnerstag verhinderte Regen einen vollwertigen Task. Das Teilnehmerfeld traf sich am Abend im Headquarter zur gemeinsamen Pastaparty, wo die Erlebnisse der ersten Tage ausgiebig analysiert wurden.



Task 3 (Freitag 18.09.): Geduldsspiel an der Kante und das Elevated Goal (59,58 km)
Für den dritten Task wechselten wir den Startplatz, was uns einen angenehm kürzeren Transport bescherte. Nach einigem Warten auf bessere Bedingungen absolvierten wir einen guten und schnellen, aber mit knapp 60 Kilometern etwas kürzeren Task.


Ferdinand Vogel schilderte die Bedingungen:
"Die Luft war unglaublich klar und die Fernsicht spektakulär. Frische, labile Luft, ein paar Regenschauer Richtung Venedig und über uns weiterhin ziemlich viel Grau. Dann endlich die ersten Sonnenstrahlen. Unter der langsam dünner werdenden Schicht entstanden tatsächlich die ersten schönen Cumuli. Die Devise war trotzdem klar. Nicht zu lange kurbeln. Wer oben noch gemütlich einen Ehrenkreis drehte, sah die anderen anschließend von hinten. Entlang des Hangs trug es erstaunlich gut. Richtig starke Thermiken standen oberhalb allerdings nur vereinzelt. Zu hoch war nicht nötig, zu tief war schlecht."


Nachdem sich die Wolken formiert hatten, wurde die Aufgabe verlängert. Markus Wicki flog im vordersten Pulk extrem couragiert, sammelte mit 161,2 Zählern die drittmeisten Leading Points des gesamten Feldes, landete jedoch tragischerweise 2,9 km vor der Ziellinie. René Mühlemann (60.) und ich (57.) blieben auf Tuchfühlung und glitten gemeinsam ins Goal.


Ein grosses Thema war das Elevated Goal (mindestens 200 Meter über Grund), das von vielen als Sicherheitsgewinn gegenüber heiklen Landungen in Weinbergen gelobt, von anderen jedoch als Überregulierung und reines Instrumentenfliegen kritisiert wurde. René und ich mussten minimale Punktabzüge für eine leicht unterschrittene Zielhöhe hinnehmen.



Task 4 (Samstag 19.09.): Wolkenstrassen, tiefe Nervenschlachten und Renés Glanztat (71,24 km)
Zurück am Rubbio begrüssten uns schon früh schöne Cumuluswolken für eine gut 71 Kilometer lange Aufgabe. Der erste Turnpoint im Flachen erwies sich für viele als verhängnisvoll. Danach galt es, die optimale Linie zu finden und die Wolkenstrassen abzusurfen. Tiefe Linien waren enorm zäh. Wie Ferdi Vogel von der deutschen Liga treffend analysierte, profitierte der Pulk draussen über den Hügeln von einer massiven Wolkenstrasse, während die Piloten direkt über dem Startplatz hart kämpfen mussten.


Ein einziger Fehler wurde in diesem dichten Feld sofort bestraft. Im Endanflug begann mein grosses Zittern: Nach dem letzten Wendepunkt drückte eine schattige Phase die Thermik komplett weg. Zahlreiche Piloten sanken unaufhaltsam zu Boden. Da das Gelände leicht abschüssig war, rettete ich mich im reinen Gleitflug mit etwas mehr als 100 Metern Reserve ins 200-Meter-Elevated-Goal auf Rang 46. René brachte das hohe Niveau auf den Punkt: "Das Pilotenniveau war mit einem PWC vergleichbar. Dreht man einen Kreis zu viel, sind zehn Plätze verloren und sehr schwer wieder aufzuholen. Dreht man zu wenig, folgt die Baustelle oder man bombt out." René Mühlemann erwischte das Timing perfekt, hielt die Höhe souverän und flog auf den 28. Rang! Damit übernahm er vor dem Schlusstag die Führung im teaminternen Schweizer Duell.



Task 5 (Sonntag 20.09.): Highspeed-Sprint und die Entscheidung am Finaltag (51,16 km)
Der Sonntag sah anfangs nach sehr stabiler Luft aus, entwickelte sich jedoch zu einem schnellen, reinrassigen Ridgerace über 51,16 km. Der eng definierte Luftraum verhinderte zwar weiter ausgreifende Schleifen ins Flachland, sorgte aber für Vollgas-Action entlang der Bergrücken.


Michael Gunsilius fasste den Tag treffend zusammen:
"Ein typischer Bassano-Tag. Die Ridge hat endlich funktioniert, Kreisen war kaum nötig. Und wenn man doch mal Höhe gebraucht hat, standen die Thermiken genau dort, wo man sie vermutet hat. Ein richtig schöner Abschluss der Saison."


René und ich wussten, dass dieser Lauf die Entscheidung im Schweizer Duell bringen würde. Sven Albert riskierte auf seinem C-Schirm alles:
"Von Task zu Task wurde es systematisch schlechter bis hin zum letzten Task wo die Karte alles oder nichts gespielt wurde. Resultat Landung nach der 1. Wende. Mit dem einen C im hochkarätigen CCC Wettbewerb mitfliegen hat Vor- und Nachteile. Der Lead Gaggle geht und zwar schnell. Wer die starke Thermik nicht trifft ist zu langsam."


Auch Markus Wicki erwischte es nach gesammelten Leading Points vorzeitig. An der Spitze der Schweizer Wertung konnte ich mir mit einem beherzten Flug auf Rang 33 (896,9 Punkte) die Führung zurückholen. René folgte auf Platz 69 (735,9 Punkte). Am Ende trennten uns im Gesamtklassement nach fünf Läufen winzige 36,1 Punkte auf den Rängen 39 und 42.



Fazit und Gesamtbilanz
Die German Open 2026 boten hochklassigen Wettbewerbssport mit fünf gewerteten Läufen und fünf unterschiedlichen Tagessiegern. In der Gesamtwertung sicherte sich Marc Wensauer den Titel des Deutschen Meisters und den Gesamtsieg mit 3670,1 Punkten, hauchdünn vor dem Franzosen Hans Petit (3669,2 Punkte).


Als Schweizer Team Jack & Jones / Swissleague belegten wir im Feld der 130 Piloten den 17. Rang in der Teamwertung. Ich konnte als einziger Schweizer in allen fünf Durchgängen das Ziel erreichen und sicherte mir Rang 39 im Gesamtergebnis, dicht gefolgt von René Mühlemann auf Rang 42. Sven Albert beendete die Sportklasse auf Rang 16. Die Woche war lehrreich, kameradschaftlich ein voller Erfolg und bot nach Bulgarien besten fliegerischen Genuss.



----- Français -----

German Open 2026 Bassano : Poker tactique, rues de nuages et débat sur l'Elevated Goal



Un plateau international de haut vol réunissant 130 pilotes s'est retrouvé en septembre à Semonzo del Grappa pour les German Open 2026. Entre thermiques d'automne instables, zones d'ombre piégeuses et discussions animées sur l'Elevated Goal, le quatuor suisse a fait preuve d'une solide cohésion d'équipe, Simon Steiner et René Mühlemann se livrant un duel captivant jusqu'au jour de la finale.


Après la Coupe du Monde en Bulgarie, le programme était simple pour moi : un bref arrêt à la maison et départ dès le dimanche pour Bassano del Grappa. J'ai mis à profit la journée d'entraînement libre du lundi pour un Hike and Fly décontracté sous ma Zeolite afin de me remettre en jambes. Le soir venu, nous nous sommes retrouvés pour l'inscription et une première soirée pizza. L'ambiance au sein de notre équipe suisse de quatre pilotes a été exceptionnelle dès les premiers instants.


René Mühlemann a parfaitement résumé nos attentes : "Les conditions de vol ont été bien meilleures que ce à quoi je m'attendais. Il n'y a eu pratiquement aucun vent gênant sur toute la semaine. Je m'attendais à une stratification d'air stable typique de l'automne, comme entre le Jura et la plaine. Ce ne fut pas du tout le cas. Nous avons rencontré des conditions instables. Avec un plafond autour de 1400 mètres et une plaine située à 160 mètres, nous disposions d'une hauteur de travail très convenable et de parcours passionnants."


Sur le plan de l'organisation, les sujets de discussion ont été nombreux sur le chat des pilotes. Un seul car montant deux fois au décollage le matin a entraîné des attentes allant jusqu'à trois heures au sommet. Des informations tardives, le déplacement imprévu du lieu de ramassage à cause d'un trail local et l'absence de paniers-repas ont suscité de vifs échanges. L'organisation a souligné que l'absence de repas permettait de maintenir des frais d'inscription très bas, d'éviter le gaspillage et de respecter tous les régimes. Malgré ces petits aléas, le moral suisse est resté au beau fixe, résumé avec humour par Markus Wicki : "De parfaites vacances de vol."



Manche 1 (Mardi 15.09) : Départ rapide au Monte Grappa (60,97 km)
Mardi matin s'est tenu le briefing sécurité officiel au QG. Ensuite, il a fallu patienter sur le décollage de Rubbio jusqu'à ce que la masse d'air s'active, après qu'un ouvreur a coulé sans un tour d'ascendance. Une manche classique le long de la crête avec une brève incursion en plaine était annoncée.


Martin Petz de la Ligue allemande a raconté le déroulement :
"Le ciel est longtemps resté couvert et une tâche courte de 60 km a été lancée. Pile à l'ouverture de la fenêtre, le soleil a percé et de beaux cumulus avec une base à 1600 m ont promis de superbes conditions. La manche s'est d'abord déroulée le long des montagnes vers le Monte Grappa, puis vers une balise en plaine avant de revenir au relief. Le choix de ligne a été décisif. Nous avons réussi à revenir à hauteur du décollage pour refaire le plein de hauteur."


La course s'est transformée en un sprint très rapide. Le peloton est resté extrêmement compact : avec seulement quelques minutes de retard sur Martin Petz, je me suis classé 39e, signant toutefois le meilleur score suisse avec 927,2 points. Tous les quatre Suisses ont rallié le Goal : René Mühlemann à la 47e place, Markus Wicki 61e et Sven Albert 70e, s'adjugeant la victoire d'étape en Sport Class.


Sven Albert confiait :
"Après avoir volé les SRS ici en mai, j'espérais un bon classement ! La première manche a confirmé mes espoirs : enrouler, accélérer et voler au Goal. Victoire de manche en Sport Class !"



Manche 2 (Mercredi 16.09) : Tactique dans l'ombre et gestion de l'espace aérien (78,38 km)
Mercredi a démarré plus tôt avec une manche de 78,38 km. Le rythme était soutenu jusqu'à la balise ouest, avant que la course ne se transforme en un combat acharné contre de vastes zones d'ombre.


Le poseur de manche Marc Wensauer a souligné avec le sourire :
"Bassano aujourd'hui a été une journée très tactique et exigeante. Nous voulions corser un peu les choses, mais nous n'avions pas prévu que ces grandes ombres rendraient le parcours si difficile. Nous avons dû frôler la limite sud de l'espace aérien pour trouver le moindre mètre d'ascendance."


J'ai lutté pendant près d'une heure sur les derniers contreforts à la frontière de l'espace aérien. Markus Wicki a choisi une trajectoire magistrale à travers les zones ombragées et a pris une splendide 40e place. J'ai sauvé la 64e position au Goal, alors que René Mühlemann (83e) et Sven Albert (107e) se sont posés plus tôt. Grâce au système FTV, ce vol a constitué notre joker biffé au classement final.



Jeudi 17.09 : Pause météo et Pasta Party
La pluie a empêché toute compétition jeudi. Les pilotes se sont retrouvés le soir au quartier général pour une chaleureuse Pasta Party et des débriefings passionnés.



Manche 3 (Vendredi 18.09) : Jeu de patience sur le relief et Elevated Goal (59,58 km)
Changement de site vendredi pour un transport bien plus court. Après avoir attendu l'évacuation de l'humidité d'un front froid, une manche nerveuse de près de 60 kilomètres a été validée.


Ferdinand Vogel a décrit l'ambiance :
"L'air était limpide et la vue spectaculaire. Sous la couche devenant plus fine, les premiers cumulus se sont formés. Le mot d'ordre était limpide : ne pas enrouler trop longtemps. Celui qui faisait un tour de trop au sommet voyait les autres s'éloigner par l'arrière. La portance était remarquable le long de la pente."


Markus Wicki a volé très courageusement dans le premier groupe, décrochant le troisième total de points de leader de la journée (161,2 pts), avant de devoir se vacher à seulement 2,9 km de l'arrivée. René Mühlemann (60e) et moi-même (57e) sommes restés ensemble pour franchir le Goal de concert.


L'Elevated Goal (à 200 m/sol) a de nouveau été au centre des discussions : vu par certains comme un vrai progrès sécuritaire évitant les vignes et câbles, mais perçu par d'autres comme une régulation superflue forçant à fixer les instruments. René et moi avons écopé d'une infime pénalité de points pour avoir passé la ligne quelques mètres trop bas.



Manche 4 (Samedi 19.09) : Rues de nuages, nerfs à vif et l'exploit de René (71,24 km)
De retour à Rubbio, une belle couverture de cumulus nous attendait pour 71,24 km. La première balise en plaine a piégé de nombreux concurrents. Il fallait trouver la ligne porteuse parfaite et surfer les rues de nuages. Voler bas était rédhibitoire. Le groupe parti au-dessus des collines a profité d'un alignement parfait alors que les pilotes sur le décollage ont dû batailler ferme.


Dans le final, une ombre générale a soudainement coupé toute ascendance thermique. Alors que des dizaines de voiles tombaient au sol, j'ai réussi à glisser sur le relief en pente douce pour passer l'Elevated Goal de 200 m avec une petite centaine de mètres de marge (46e). René a signé un chef-d'œuvre de patience et de précision, tenant son altitude pour finir à une magnifique 28e place ! Un coup parfait qui lui permettait de prendre la tête de notre classement interne suisse avant l'ultime journée.



Manche 5 (Dimanche 20.09) : Sprint pleine vitesse et dénouement final (51,16 km)
Dimanche semblait stable au début mais a offert une course de crête pure et très rapide sur 51,16 km. L'espace aérien restreint interdisait la plaine, assurant une cavalcade plein barreau sur les crêtes.


Michael Gunsilius résumait la manche :
"Une journée typique de Bassano. Le relief a enfin fonctionné, presque sans avoir besoin de spiraler. Un dénouement magnifique pour clore la saison."


Sven Albert a tenté le tout pour le tout sur sa deux-lignes EN C :
"De manche en manche la situation devenait plus dure jusqu'à ce dernier jour où j'ai joué le tout pour le tout, posé après la première balise. Voler en C au milieu des CCC apporte des leçons : le groupe de tête avance vite, très vite. Rater le thermique fort coûte tout de suite cher."


Markus Wicki a lui aussi été piégé prématurément. À la tête du duel suisse, j'ai tout donné pour arracher une superbe 33e place (896,9 pts), repassant devant René (69e sur la manche). Au classement général final, seulement 36,1 points nous séparent aux 39e et 42e rangs.



Bilan général
Les German Open 2026 ont offert un sport de très haut niveau avec cinq manches validées et cinq vainqueurs différents. Marc Wensauer décroche le titre de champion d'Allemagne et la victoire générale avec 3670,1 points, pour un souffle devant le Français Hans Petit (3669,2 points).


Notre équipe Jack & Jones / Swissleague termine 17e parmi les formations engagées. J'ai eu la satisfaction d'être le seul pilote suisse au Goal sur l'intégralité des cinq manches (39e au général), juste devant René Mühlemann (42e). Sven Albert prend la 16e place en Sport Class. Une semaine riche en apprentissages et marquée par une excellente camaraderie.



----- Italiano -----

German Open 2026 Bassano: Poker tattico, autostrade di nubi e il dibattito sull'Elevated Goal



Un campo internazionale di altissimo livello composto da 130 piloti si è riunito a settembre a Semonzo del Grappa per i German Open 2026. Tra termiche autunnali instabili, ombre insidiose e accesi dibattiti sull'Elevated Goal, il quartetto svizzero ha mostrato una grande coesione di squadra, con Simon Steiner e René Mühlemann protagonisti di un avvincente duello interno fino all'ultima giornata.


Dopo la Coppa del Mondo in Bulgaria, il piano per me è stato semplice: una rapida sosta a casa e partenza domenica direttamente alla volta di Bassano del Grappa. Ho sfruttato la giornata di prova libera del lunedì per una tranquilla sessione di Hike and Fly con la mia Zeolite per ritrovare il feeling con il territorio. La sera ci siamo ritrovati per la registrazione e per una prima pizza di squadra. Il clima nel nostro team elvetico è stato magnifico fin dall'inizio.


René Mühlemann ha riassunto le nostre aspettative: "Le condizioni di volo sono state nettamente superiori al previsto. Non c'è stato vento fastidioso per tutta la settimana. Ci aspettavamo la classica stabilità autunnale, invece abbiamo trovato aria decisamente attiva. Con basi attorno ai 1400 metri e una pianura a quota 160 metri, abbiamo avuto una quota di lavoro ideale e percorsi affascinanti."


Sul fronte organizzativo non sono mancati gli argomenti di confronto nella chat piloti. L'impiego di un solo autobus costretto a fare due corse al mattino ha causato attese fino a tre ore in decollo. Comunicazioni giunte in ritardo, lo spostamento della navetta per via di un evento podistico locale e l'assenza di lunch box hanno acceso le discussioni. Gli organizzatori hanno spiegato che fare a meno dei pacchi pranzo mantiene basse le quote di iscrizione, elimina lo spreco alimentare e rispetta le diverse diete. Nonostante questi intoppi, l'atmosfera nella squadra svizzera è rimasta eccellente, riassunta perfettamente da Markus Wicki: "Una vacanza di volo ideale."



Task 1 (Martedì 15.09): Partenza a tutto gas sul Monte Grappa (60,97 km)
Martedì mattina si è svolto il briefing di sicurezza prima di una lunga attesa al decollo di Rubbio, iniziata con un apripista che è atterrato quasi all'istante. La prova prevedeva un classico percorso lungo la cresta con una breve incursione in pianura.


Martin Petz della lega tedesca ha spiegato:
"Il cielo è rimasto a lungo coperto, inducendo a scegliere un task breve di 60 km. Proprio all'apertura della finestra il sole ha iniziato a scaldare e bei cumuli a 1600 m hanno aperto ottime prospettive. La scelta della traiettoria tra la pianura e il rientro in cresta è stata fondamentale: siamo riusciti a tornare a quota decollo e riagganciare rapidamente la termica."


La gara si è trasformata in una volata velocissima e compatta: con pochi minuti di distacco dal vincitore Martin Petz mi sono piazzato al 39° posto, conquistando il miglior punteggio elvetico con 927,2 punti. Tutti e quattro gli svizzeri hanno raggiunto il Goal: René Mühlemann 47°, Markus Wicki 61° e Sven Albert 70°, vincitore di giornata in Sport Class.


Sven Albert ha espresso la sua gioia:
"Dopo le SRS di maggio speravo in un ottimo piazzamento! La prima manche lo ha confermato: salire, spingere l'acceleratore e planare in Goal. Vittoria di manche nella Sport Class!"



Task 2 (Mercoledì 16.09): Tattica tra le ombre e limiti dello spazio aereo (78,38 km)
Mercoledì si è partiti prima per una prova di 78,38 km. Fino alla boa ovest la velocità è stata sostenuta, ma il rientro si è tramutato in una dura lotta contro estese zone d'ombra.


Il tasksetter Marc Wensauer ha commentato con ironia:
"Oggi è stata una giornata estremamente tattica e selettiva. Volevamo un percorso più impegnativo, ma non immaginavamo che le ampie coperture avrebbero complicato così tanto le cose. Abbiamo dovuto rasentare il limite meridionale dello spazio aereo per catturare quel minimo di salita utile ad arrivare in meta."


Ho faticato quasi un'ora sui rilievi pedemontani al limite dello spazio aereo. Markus Wicki ha trovato la linea perfetta tra le ombre, agguantando un fantastico 40° posto come migliore svizzero. Io ho chiuso 64° al Goal, mentre René Mühlemann (83°) e Sven Albert (107°) sono atterrati anzitempo. Grazie al sistema di scarto FTV, questo punteggio è stato completamente cancellato per me e René.



Giovedì 17.09: Pioggia e Pasta Party
La pioggia battente ha imposto la cancellazione della prova di giovedì. I piloti si sono ritrovati al quartier generale per una calorosa Pasta Party serale.



Task 3 (Venerdì 18.09): Pazienza in cresta e il nodo dell'Elevated Goal (59,58 km)
Venerdì abbiamo cambiato decollo, godendo di un trasferimento sensibilmente più breve. Smaltita l'umidità residua del fronte freddo, si è volata una manche dinamica di quasi 60 chilometri.


Ferdinand Vogel ha descritto il volo:
"L'aria era tersa e la visibilità mozzafiato. Appena il velo nuvoloso si è assottigliato sono comparsi i primi cumuli. La regola era chiara: non indugiare troppo in termica. Chi faceva un giro di troppo in cima vedeva gli altri scappare via. La portanza lungo il pendio era straordinaria."


Markus Wicki ha volato nel gruppo di testa con grande audacia, raccogliendo 161,2 punti di leader (terzo miglior bottino della giornata), prima di atterrare sfortunatamente a soli 2,9 km dall'arrivo. René Mühlemann (60°) ed io (57°) siamo rimasti a contatto e siamo entrati insieme in meta.


L'Elevated Goal (a quota minima di 200 m dal suolo) ha riacceso il dibattito: elogiato da molti come un'importante tutela contro atterraggi azzardati tra vigneti e cavi, ma criticato da altri in quanto costringe a pilotare guardando gli strumenti. Sia io che René abbiamo subito lievi penalità per essere arrivati di poco sotto la quota prescritta.



Task 4 (Sabato 19.09): Autostrade di nubi, batticuore e prodezza di René (71,24 km)
Tornati a Rubbio, magnifici cumuli ci hanno accolto per un percorso di 71,24 km. La prima boa in pianura è stata fatale per molti. Subito dopo bisognava impostare la linea giusta sulle autostrade di nubi, poiché chi volava basso incontrava enormi difficoltà.


Nel finale un'estesa ombra ha spento ogni residuo termico. Mentre decine di vele scendevano inesorabilmente a terra, sono riuscito a planare sul pendio per superare l'Elevated Goal di 200 m con poco più di 100 metri di margine (46°). René Mühlemann ha gestito la quota con precisione chirurgica, chiudendo con uno splendido 28° posto e balzando al comando della nostra classifica svizzera!



Task 5 (Domenica 20.09): Volata ad alta velocità e verdetto finale (51,16 km)
Domenica l'atmosfera sembrava stabile all'inizio, ma si è trasformata in un velocissimo sprint di cresta di 51,16 km. Con lo spazio aereo ristretto che impediva virate in pianura, la gara è stata un'autentica cavalcata sull'acceleratore.


Michael Gunsilius ha sottolineato:
"Una tipica giornata a Bassano. Il costone ha reso al meglio, quasi senza bisogno di girare. Un finale di stagione magnifico."


Sven Albert ha cercato il colpo a sorpresa con la sua vela EN C:
"Giorno dopo giorno il compito si faceva più arduo, fino a quest'ultima prova dove ho giocato il tutto per tutto, atterrando dopo la prima boa. Volare con un classe C tra i CCC ha pro e contro: il gruppo di testa viaggia a velocità impressionanti."


Anche Markus Wicki è atterrato presto dopo una condotta aggressiva. Al vertice della sfida svizzera ho dato il massimo, tagliando il traguardo al 33° posto (896,9 punti), mentre René ha chiuso 69°. Nella classifica generale finale solo 36,1 punti ci hanno separato, rispettivamente al 39° e 42° rango.



Bilancio conclusivo
I German Open 2026 hanno offerto spettacolo puro con cinque manche valide e cinque vincitori differenti. Marc Wensauer ha conquistato il titolo tedesco e la vittoria assoluta con 3670,1 punti, superando di un soffio il francese Hans Petit (3669,2 punti).


Il nostro team Jack & Jones / Swissleague ha chiuso al 17° posto tra le squadre. Sono stato l'unico pilota svizzero a portare a termine tutte e cinque le prove in Goal (39° assoluto), seguito da vicino da René Mühlemann (42°). Sven Albert ha concluso al 16° posto in Sport Class. Una trasferta formativa e ricca di splendidi ricordi di volo.



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German Open 2026 Bassano: Tactical Poker, Cloud Streets, and the Elevated Goal Debate



A high-calibre international field of 130 pilots gathered in Semonzo del Grappa this September for the German Open 2026. Navigating unstable autumn thermals, tricky shading, and heated debates over the Elevated Goal, the Swiss quartet delivered a solid team showing, highlighted by a thrilling week-long duel between Simon Steiner and René Mühlemann.


Following the Paragliding World Cup in Bulgaria, my plan was straightforward: a quick pitstop at home and straight on to Bassano del Grappa on Sunday. I used Monday's unofficial practice day for a relaxed Hike and Fly with my Zeolite to get dialed into the terrain. In the evening we gathered for registration and our first team pizza. The atmosphere within our four-man Swiss team was top-notch right from the start.


René Mühlemann accurately summed up our initial expectations: "The flying conditions were significantly better than expected. There was practically no disturbing wind throughout the week. I had anticipated typical stable autumn inversions, but we encountered active, unstable air. With cloudbase around 1400 meters and flats at 160 meters, we had solid working height and very exciting tasks."


Off the hill, event logistics sparked lively discussions on the pilot chat. A single bus making two rotations each morning meant waiting times of up to three hours on takeoff. Delayed preliminary info, a last-minute change to the shuttle pickup due to a local trail run, and the absence of lunch packets were actively debated. Organizers explained that omitting lunch packets keeps entry fees low, avoids waste, and respects diverse dietary needs. In spite of these hiccups, spirits remained high, summarized by Markus Wicki: "A perfect flying holiday."



Task 1 (Tuesday, Sep 15): Fast Opening on Monte Grappa (60.97 km)
Tuesday morning started with the official safety briefing at HQ before an extended wait at the Rubbio launch until the day switched on, following a wind dummy that bombed out. The task was a classic ridge race with a short excursion into the flats.


Martin Petz from the German League reported:
"The sky was overcast for a long time, leading to a relatively short 60 km task. Right as the window opened, the sun came through, and beautiful cumuli with a 1600 m base promised great racing. The line choice between the flats and returning to the ridge was crucial. We managed to return at takeoff height and climb straight back up."


The race evolved into an ultra-fast sprint. The field remained exceptionally tight: finishing only a few minutes behind winner Martin Petz put me in 39th place, taking the top Swiss score of the day with 927.2 points. All four Swiss crossed the finish line: René Mühlemann in 47th, Markus Wicki in 61st, and Sven Albert in 70th, winning the day in the Sport Class.


Sven Albert reflected:
"Having flown here during the SRS in May, I hoped for a solid result! Task 1 delivered: climb, push, turn when needed, and make goal. A task win in Sport Class, YES!"



Task 2 (Wednesday, Sep 16): Shading Battles and Airspace Boundaries (78.38 km)
Wednesday started earlier with a 78.38 km course. The initial push west was quick, but the return leg turned into a grinding struggle against extensive shading.


Tasksetter Marc Wensauer noted with a smile:
"Bassano was very tactical and demanding today. We aimed to make it slightly tougher, but we did not expect large shaded areas to complicate things this much. In fact, we often had to scrape right along the southern airspace ceiling just to catch enough lift to reach goal."


I spent nearly an hour scratching over the foothills right beneath the airspace boundary. Markus Wicki demonstrated brilliant intuition through the shadows, taking an excellent 40th place as top Swiss pilot. I squeaked into goal in 64th, while René Mühlemann (83rd) and Sven Albert (107th) unfortunately landed out. Under FTV scoring, this task served as our full discard.



Thursday, Sep 17: Rain Day and Pasta Party
Steady rain washed out Thursday's task. The pilots met at headquarters in the evening for a lively Pasta Party to review the initial days.



Task 3 (Friday, Sep 18): Patience on the Ridge and the Elevated Goal (59.58 km)
A new launch site provided a shorter shuttle ride on Friday. After waiting for moisture from a cold front to clear, we took off on a fast 59.58 km course.


Ferdinand Vogel described the scene:
"The air was crystal clear with spectacular visibility. Soon the first cumuli popped beneath the thinning overcast. The rule was clear: don't over-thermal. Anyone doing an extra turn at the top watched the rest fly away from behind. Ridge lift was surprisingly buoyant."


Markus Wicki charged aggressively in the lead gaggle, banking 161.2 leading points (third best overall), before unfortunately bombing out just 2.9 km short of goal. René Mühlemann (60th) and I (57th) stayed close and crossed into goal together.


The Elevated Goal (200 m above ground) remained a hot debate: praised by some for preventing risky landings near vineyards, but criticized by others as over-regulation requiring pilots to stare at instruments. René and I incurred tiny penalty points for crossing slightly below the altitude threshold.



Task 4 (Saturday, Sep 19): Cloud Streets and René's Masterclass (71.24 km)
Back on Rubbio, strong cumulus clouds set the stage for a 71.24 km race. The first turnpoint in the flats proved tricky. Surviving pilots connected with an exceptional cloud street while low routes proved exhausting.


On final glide, an extensive shadow killed the remaining thermals. While dozens of gliders sank out, I glided across the sloping terrain to clear the 200 m Elevated Goal with barely 100 meters to spare, finishing 46th. René Mühlemann timed his run to perfection, preserved his height, and soared to a brilliant 28th place, taking the lead in our Swiss duel!



Task 5 (Sunday, Sep 20): Full Speed Ridge Racing (51.16 km)
Sunday appeared stable initially but unfolded into a pure, flat-out 51.16 km ridge sprint. Tight airspace prevented sweeping turns into the flatlands, keeping everyone pinned on bar along the mountain walls.


Michael Gunsilius summarized:
"A classic Bassano day. The ridge worked flawlessly, turns were rarely necessary, and thermals sat right where you expected them. A fantastic season finale."


Sven Albert gave everything on his C-wing:
"From task to task it became harder, leading to an all-or-nothing move today with a landing after turnpoint 1. Racing an EN C in a field of CCC gliders has its pros and cons: the lead gaggle is blisteringly fast."


Markus Wicki also went down early after leading out. In the Swiss team duel, I reclaimed the advantage with a focused push to 33rd place (896.9 pts), while René followed in 69th (735.9 pts). In the overall standings, just 36.1 points separated us across 39th and 42nd place.



Overall Wrap-up
The 2026 German Open delivered exceptional racing with five valid tasks and five distinct winners. Marc Wensauer claimed the German Championship title and overall victory with 3670.1 points, edging France's Hans Petit (3669.2 points) by less than a single point.


Our Swiss team, Jack & Jones / Swissleague, finished 17th overall. I had the pleasure of being the only Swiss pilot to make goal in all five tasks, placing 39th overall just ahead of René Mühlemann in 42nd. Sven Albert wrapped up 16th in the Sport Class. A wonderfully educational and thoroughly enjoyable week.





Gesamtwertung Overall / Classement Général / Overall Standings / Classifica Generale (Podium & Swiss)


1. Marc WENSAUER (GER) - Ozone Enzo 3 / Ozone Submarine - 3670.1 Pkt.

2. Hans PETIT (FRA) - Ozone Enzo 3 / Ozone Submarine - 3669.2 Pkt.

3. Ferdinand VOGEL (GER) - Ozone Enzo 3 / Gin Genie Race 6 - 3647.2 Pkt.

39. Simon STEINER (SUI) - Ozone Enzo 3 / Gin Genie Race 6 - 3221.2 Pkt.

42. René MÜHLEMANN (SUI) - Ozone Enzo 3 / Gin Genie Race 5 - 3185.1 Pkt.

96. Markus WICKI (SUI) - Ozone Enzo 3 / Ozone Submarine - 2388.6 Pkt.

116. Sven ALBERT (SUI) - Ozone Photon / Ozone Submarine - 1921.5 Pkt.



Gesamtwertung Sportklasse / Classement Sport Class / Sport Class Standings (PG XC Sport)


1. Štefan VYPARINA (SVK) - Ozone Photon - 3013.9 Pkt.

2. Stefan BAHN (GER) - Ozone Photon - 2890.1 Pkt.

3. Arthur WEBER (GER) - Ozone Photon - 2785.1 Pkt.

16. Sven ALBERT (SUI) - Ozone Photon - 1921.5 Pkt.



Gesamtwertung Frauen / Classement Femmes / Female Standings / Classifica Femminile


1. Daphnée IEROPOLI (FRA) - Ozone Enzo 3 / Ozone Submarine - 3505.3 Pkt.

2. Johanna HAMNE (SWE) - Ozone Enzo 3 / Ozone Submarine - 3409.7 Pkt.

3. Celine LORENZ (GER) - Ozone Enzo 3 / Ozone Submarine - 3095.3 Pkt.



Teamwertung Overall / Classement Équipes / Overall Team Results / Classifica a Squadre


1. Marseille bébé (9681.8 Pkt.)




Edouard POTEL, Antoine CABIAC, Michel CERVELLIN, Arthur MOINDROT





2. Team (9669.5 Pkt.)




Ferdinand VOGEL, Daniel TYRKAS, Samuel TANNER, Stephan SCHÖPE





3. 2000+ (9496.9 Pkt.)




Hans PETIT, Baptiste DELBECQ, Jazz CASSANAS, Tilo DARROZE





17. Jack and Jones / Swissleague (8086.8 Pkt.)




Simon STEINER, René MÜHLEMANN, Markus WICKI, Sven ALBERT
Swiss Cup H&F 2026

Swiss Cup Hike&Fly - Bergbeizenfliegen

Bernhard Senn, 15. September 2026
Text: Roman di Francesco - Fotos: Anna Bachratá Das Bergbeizenfliegen konnte auch dieses Jahr bei bestem Wetter durchgeführt werden, und die Stimmung war einmal mehr unglaublich gut. Die für einmal ausgezeichneten thermischen Bedingungen ermöglichten es den Athletinnen und Athleten, so viele Bergbeizen anzufliegen wie noch nie. Gleichzeitig sorgte der spürbare Nordostwind teilweise für anspruchsvolle Toplande- und Startbedingungen. Remo Lehner zeigte bereits beim ersten Aufstieg eine gewaltige Leistung und konnte sich mit einem taktischen Risiko weiter von der Konkurrenz absetzen: Er entschied sich, einen Teil der Rigikette fliegend zurückzulegen. Seine Verfolger absolvierten diese Strecke am Boden und verloren dadurch wertvolle Zeit. So konnte sich Remo 15 der 17 Turnpoints sichern. Wie jedes Jahr war jedoch keineswegs klar, welche Routenwahl am Ende zum Sieg führen würde. Die Zweit- und Drittplatzierten der Gesamtwertung, Elia Sartoris und Romy Sweda, gingen ebenfalls zunächst auf den Fronalpstock. Anschliessend flogen sie die Bergbeizen jedoch in umgekehrter Reihenfolge an. Dadurch sammelten sie gleich viele Turnpoints, erreichten das Ziel aber schneller als die Athleten hinter Remo. Auf zagboom.ch wird demnächst wieder eine umfangreiche Galerie aufgeschaltet. Herzlichen Dank an alle Teilnehmenden und Sponsoren sowie an alle, die mithelfen, diesen Event möglich zu machen!
Swiss Cup H&F 2026

Swiss Cup Hike&Fly - Vercofly 2026

Bernhard Senn, 15. September 2026
texte: Laurent Borella 18e Vercofly : trois jours d’aventure entre ciel et montagne Vercorin, septembre 2026 – La 18e édition de la Vercofly s’est achevée à Vercorin après trois jours placés sous le signe du vol, de la marche, de l’exploration et de la convivialité. Organisée par l’école de parapente Twist’air, la course a réuni 26 concurrents, répartis entre les catégories Compétition et Aventure. Le principe de la Vercofly reste fidèle à son ADN : parcourir les Alpes valaisannes en combinant parapente et marche, avec pour objectif de rallier un maximum de turnpoints et de découvrir les nombreuses cabanes, lacs, cols et sommets qui constituent le terrain de jeu de l’épreuve. En 2026, la course s’est déroulée sous la forme d’une manche continue de trois jours, obligeant les concurrents à construire leur stratégie en fonction des conditions aérologiques, de leurs possibilités de progression à pied et des cabanes à rejoindre. Une météo idéale pour une édition exceptionnelle Les conditions météorologiques ont largement contribué à la réussite de cette 18e édition. Sous un ciel généralement dégagé, malgré un vent annoncé parfois soutenu, les concurrents ont pu voler chaque jour et multiplier les itinéraires à travers les deux vallées. Le départ a été donné le vendredi matin au Crêt-du-Midi, au-dessus de Vercorin, avec un premier objectif commun : rejoindre la cabane des Becs de Bosson, où tous les participants se sont retrouvés pour passer la nuit. Cette première soirée a une nouvelle fois illustré l’un des fondamentaux de la Vercofly : au-delà de la compétition, l’épreuve est avant tout une aventure humaine et une occasion de partager la montagne entre passionnés. Les deux journées suivantes ont laissé davantage de liberté aux concurrents, qui ont pu choisir leurs itinéraires et explorer les différentes vallées. Les pilotes se sont notamment répartis entre les secteurs des Aiguilles Rouges, du Grand Mountetet de la cabane de la Tsa, avec les Becs de Bosson comme point de passage et de liaison entre les deux versants. Un immense terrain de jeu Durant trois jours, les concurrents ont ainsi parcouru une grande partie du Valais central, alternant vols panoramiques et longues sections de marche. Des fonds de vallées aux sommets, de nombreuses cabanes et balises ont été visitées, offrant à chacun la possibilité de construire son propre itinéraire en fonction de ses capacités et des conditions du moment. Cette formule fait toute la richesse de la Vercofly : il ne s’agit pas simplement d’aller vite, mais de savoir choisir son itinéraire, exploiter les conditions de vol, gérer son effort et prendre les bonnes décisions en montagne. La 18e édition aura également confirmé l’importance de la dimension conviviale de l’événement, avec des retrouvailles quotidiennes en altitude et des moments de partage entre concurrents après plusieurs heures passées à voler ou à marcher. Pilou et Thierry Ortelli s’imposent Au terme de ces trois jours d’aventure, Pilou s’est imposé dans la catégorie Compétition, tandis que Thierry Ortelliremporte la catégorie Aventure. Podium Compétition 1. Chrigel Maurer (44 turnpoints) 2. Gaël Frochaux (33 turnpoints) 3. Gérald Maret (31 turnpoints) Podium Aventure 1. Thierry Ortelli (19 turnpoints) 2. Henri Wahlen (19 turnpoints) 3. Gray Haydon (13 turnpoints) La Vercofly 2026 s’achève ainsi sur une très belle édition, marquée par des conditions de vol particulièrement favorables, un terrain de jeu largement exploré et surtout par l’esprit de partage qui fait depuis 18 ans l’identité de cette aventure entre ciel et montagne. Rendez-vous en 2027 pour une nouvelle édition de la Vercofly ! Dates à confirmer : 3-5.9.27 ************** Text: Laurent Borella (Deeplübersetzung) 18. Vercofly: Drei Tage Abenteuer zwischen Himmel und Bergen Vercorin, September 2026 – Die 18. Ausgabe der Vercofly ging in Vercorin nach drei Tagen zu Ende, die ganz im Zeichen des Fliegens, des Wanderns, des Entdeckens und der Geselligkeit standen. Das von der Gleitschirmflugschule Twist’air organisierte Rennen versammelte 26 Teilnehmer, die sich auf die Kategorien „Wettbewerb“ und „Abenteuer“ verteilten. Das Prinzip der Vercofly bleibt ihrer DNA treu: die Walliser Alpen durchqueren, indem man Gleitschirmfliegen und Wandern kombiniert, mit dem Ziel, möglichst viele Turnpoints zu erreichen und die zahlreichen Hütten, Seen, Pässe und Gipfel zu entdecken, die das Spielfeld des Rennens bilden. Im Jahr 2026 fand das Rennen in Form eines dreitägigen Durchlaufs statt, bei dem die Teilnehmer ihre Strategie entsprechend den Flugbedingungen, ihren Möglichkeiten, zu Fuß voranzukommen, und den zu erreichenden Hütten ausrichten mussten. Ideales Wetter für eine außergewöhnliche Ausgabe Die Wetterbedingungen trugen maßgeblich zum Erfolg dieser 18. Ausgabe bei. Bei meist klarem Himmel und trotz zeitweise angekündigter stärkerer Windböen konnten die Teilnehmer jeden Tag fliegen und zahlreiche Routen durch die beiden Täler zurücklegen. Der Start erfolgte am Freitagmorgen am Crêt-du-Midi oberhalb von Vercorin mit einem ersten gemeinsamen Ziel: die Hütte „Becs de Bosson“ zu erreichen, wo sich alle Teilnehmer trafen, um dort die Nacht zu verbringen. Dieser erste Abend verdeutlichte einmal mehr eines der Grundprinzipien der Vercofly: Über den Wettkampf hinaus ist die Veranstaltung vor allem ein menschliches Abenteuer und eine Gelegenheit, die Berge gemeinsam mit Gleichgesinnten zu erleben. Die beiden folgenden Tage ließen den Teilnehmern mehr Freiheit, sodass sie ihre Routen selbst wählen und die verschiedenen Täler erkunden konnten. Die Piloten verteilten sich insbesondere auf die Gebiete der Aiguilles Rouges, des Grand Mountet und der Tsa-Hütte, wobei die Becs de Bosson als Durchgangs- und Verbindungspunkt zwischen den beiden Tälern dienten. Ein riesiger Spielplatz Drei Tage lang durchquerten die Teilnehmer so einen Großteil des Zentralwallis und wechselten dabei zwischen Panoramaflügen und langen Wanderabschnitten ab. Von den Talsohlen bis zu den Gipfeln wurden zahlreiche Hütten und Markierungen besucht, was jedem die Möglichkeit bot, seine eigene Route entsprechend seinen Fähigkeiten und den aktuellen Bedingungen zusammenzustellen. Dieses Konzept macht den Reiz der Vercofly aus: Es geht nicht nur darum, schnell zu sein, sondern auch darum, die richtige Route zu wählen, die Flugbedingungen zu nutzen, die eigenen Kräfte einzuteilen und in den Bergen die richtigen Entscheidungen zu treffen. Die 18. Ausgabe hat zudem die Bedeutung der geselligen Atmosphäre der Veranstaltung bestätigt, mit täglichen Treffen in den Höhenlagen und gemeinsamen Momenten der Teilnehmer nach mehreren Stunden des Fliegens oder Wanderns. Podium Competition 1. Chrigel Maurer (44 Wendepunkte) 2. Gaël Frochaux (33 Wendepunkte) 3. Gérald Maret (31 Wendepunkte) Podium Aventure 1. Thierry Ortelli (19 Wendepunkte) 2. Henri Wahlen (19 Wendepunkte) 3. Gray Haydon (13 Wendepunkte) Die Vercofly 2026 geht somit mit einer sehr gelungenen Ausgabe zu Ende, die von besonders günstigen Flugbedingungen, einem ausgiebig erkundeten Spielfeld und vor allem von dem Geist der Gemeinschaft geprägt war, der seit 18 Jahren die Identität dieses Abenteuers zwischen Himmel und Bergen ausmacht. Wir sehen uns 2027 zu einer neuen Ausgabe des Vercofly! Termin: 3.–5.9.27
PWC Bulgaria, Sopot, 2026

Paragliding World Cup Bulgarien, Sopot 2026: Emotionen, Team-Silber und ein Schweizer Tagessieg

Simon Steiner, 12. September 2026
Der Weltcup in Bulgarien verlangte den Piloten sportlich wie emotional alles ab. Neben dem tragischen Verlust eines Pilotenkollegen gab es für das Schweizer Team mit dem Tagessieg von Noé Court, starken Podestplätzen und Team-Silber sportliche Höhepunkte zu verzeichnen.



Bericht / Rapport / Race report: Simon Steiner

Français plus bas / English below



----- Deutsch -----
Der Paragliding World Cup 2026 im bulgarischen Sopot hinterlässt bei allen Beteiligten gemischte und tief bewegende Gefühle. Sportlich bot die Woche über dem Balkangebirge die gesamte Bandbreite des Gleitschirmfliegens, von schnellem Ridgeracing bis hin zu technisch anspruchsvollen Zickzackkursen zwischen Bergen und trockenem Flachland. Überschattet wurde der Wettbewerb jedoch von einem tragischen Ereignis, das die Gleitschirmgemeinschaft mitten ins Herz traf.



In Gedenken an Jianhua Li
Am zweiten Renntag verunglückte unser Fliegerkamerad Jianhua Li tödlich. Die Leitung des Paragliding World Cup fand Worte, die das kollektive Mitgefühl der gesamten Pilotengemeinschaft widerspiegeln:


"Mit tiefer Trauer nehmen wir Abschied von unserem Freund und Fliegerkollegen Jianhua Li. Für viele in unserer Gemeinschaft war Jianhua ein vertrautes Gesicht. Als etablierter Wettkampfpilot nahm er über die Jahre an zahlreichen Bewerben auf der ganzen Welt teil, teilte den Himmel mit so vielen von uns und wurde zu einem geschätzten Teil der internationalen Gleitschirmgemeinde. Es ist schwer zu begreifen, dass wir Jianhua verloren haben, während er gestern an unserer Seite den Task flog. Sein Verlust wird von uns allen im Paragliding World Cup tief betrauert. Jenseits von Resultaten, Ranglisten und Nationalitäten bringt unser Sport eine Gemeinschaft zusammen, die sich rund um den Globus immer wieder begegnet, auf den Startplätzen, in der Luft und im Ziel. Einen dieser Menschen zu verlieren, hinterlässt eine Leere, die kaum in Worte zu fassen ist. Unser tiefstes Mitgefühl gilt Jianhuas Familie, seinen Angehörigen, Freunden sowie der gesamten chinesischen Gleitschirmszene. Wir werden Jianhua in grossem Respekt in Erinnerung behalten und sind dankbar für jeden Moment, den wir mit ihm am Himmel teilen durften."


Um Jianhua zu gedenken und Raum für Trauer zu geben, legte der gesamte Wettbewerb nach dem abgebrochenen zweiten Durchgang einen Ruhetag ein.



Task 1: Schneller Auftakt über dem Balkankamm
Die Woche begann bei kräftigen und hervorragenden Bedingungen mit einem 106,58 km langen Task. Bei einem hohen Schnitt von über 41 km/h ging es zunächst entlang des Hauptkamms. Wolkenstrassen boten gute Linien, verlangten wegen dichter Bewaldung und mangelnder Aussenlandemöglichkeiten jedoch ein striktes Höhenmanagement. Honorin Hamard holte sich den Tagessieg, Keiko Hiraki war die schnellste Frau.


Für mich persönlich verlief der Einstieg sehr zufriedenstellend. Im ersten Task konnte ich gut mit der Spitze mithalten, verlor erst auf dem letzten Schenkel ein wenig den Anschluss und landete als 24. sicher im Goal. Tim Rochas flog als 15. eine fantastische Zeit und meinte später: "Tricky, aber interessante Woche hier in Sopot. Zuerst zwei lange Tasks mit einem Mix aus Berg und Flachland, danach zwei kompakte Zickzackaufgaben im Tal." Auch Bruno Liard, der seinen ersten PWC bestritt, ordnete sich weit vorne ein: "Ich bin sehr glücklich darüber, wie ich die Tasks geflogen bin. Es war mein erster PWC und das erste Mal in einem so trockenen Gebiet. Ich flog die ganze Woche eher konservativ, mit dem Ziel, der Führungsgruppe zu folgen und die Top 20 anzupeilen."



Task 2: Aufgabenabbruch und ein folgenschwerer Zwischenfall
Task 2 führte über knapp 99 Kilometer, war jedoch von zunehmend turbulenten Bedingungen geprägt. Wegen des Rettungseinsatzes nach Jianhuas Unfall wurde der Lauf um 15:51 Uhr vorzeitig gestoppt. Sportlich zeigte Stephan Morgenthaler an diesem Tag eine fehlerfreie Leistung. Er flog mit 84,59 km die weiteste Distanz des gesamten Teilnehmerfeldes und sicherte sich Rang 2 in der Taskwertung, während Bruno Liard mit Rang 26 ebenfalls viele Punkte sammelte.


Für mich hingegen war dieser Tag binnen weniger Augenblicke vorbei. Kurz nach dem Start erwischte ich in der ersten Thermik eine Entlastung mit nachfolgendem Leinenverhänger. Schon ein minimaler Bremsimpuls auf der noch offenen Seite reichte aus, um die Strömung komplett abreissen zu lassen. Mit der geringen Höhe konnte ich den Schirm nicht mehr unter Kontrolle bringen. Ich wollte noch zum Notschirm greifen, war aber bereits zu spät und schlug in die Bäume ein. Dass der Sturz glimpflich endete und ich lediglich mit Prellungen und Schrammen davonkam, lag ausschliesslich an den dichten Baumkronen am steilen Hang, die meinen Fall abbremsten.


Der Schirm hing hoch in den Ästen, doch mit vereinten Kräften gelang die Bergung. Steph kletterte geschickt im Geäst herum, um das Tuch zu befreien. Dank zahlreicher Meter Klebesegel und gemeinsamen Reparaturstunden mit Bruno und Steph, der am Startplatz noch Ersatzleinen spleisste, war das Material am nächsten Tag wieder flugtauglich.



Task 3: Taktisches Zickzack und Schweizer Podestplatz
Nach dem Trauertag setzte das Taskkomitee auf einen 53,70 km langen Zickzackkurs, der bewusst zwischen Gebirgsflanken und Talboden hin und her wechselte, um turbulente Zonen am Hang zu umgehen. Die Entscheidung fiel an der zweiten Wende: Während die meisten Piloten an der Hangkante aufdrehen mussten, zogen Stanislav Klikar und Luke Brooks mit ausreichend Resthöhe direkt ins Flachland weiter. Sie gewannen dadurch einen uneinholbaren Vorsprung und sicherten sich massenhaft Leading Points.


Stephan Morgenthaler zeigte erneut eine starke Leistung und flog nur sechs Sekunden hinter Tagessieger Klikar auf den 3. Rang. Steph resümierte später: "Die Woche in Sopot war für mich etwas durchzogen, mit einem Streicher gestartet, dann zwei Läufe gut dabei und den letzten Lauf durch Überschätzen der Bedingungen gesteckt. Task 3 war sehr kurz, aber extrem spannend. Am Schluss zahlte es sich aus, tief zu bleiben, denn das vorsichtige Aufdrehen kostete viele Piloten etliche Leading Points. Insgesamt habe ich mein Minimalziel der Qualifikation für das Superfinal in Grindelwald erreicht."


Ich selbst startete mit dem reparierten Flügel defensiv in diesen dritten Durchgang. Die ersten Kreise fühlten sich noch etwas mulmig an, doch ich flog befreit von Erwartungsdruck. Eine Thermik direkt am Hang liess ich bewusst aus, um mit grösserem Sicherheitsabstand unterwegs zu sein. Am Ende erreichten alle fünf Schweizer das Goal, Noé Court auf Rang 9 und ich auf Rang 11.



Task 4: Der Sololauf von Noé Court zum Tagessieg
Der vierte Durchgang über 56,98 km verlangte bei stabilen Bedingungen im Flachen nochmals maximale Konzentration. Am Ende einer nervenaufreibenden Taktikschlacht setzte Noé Court das sportliche Glanzlicht aus Schweizer Sicht: Er löste sich zusammen mit einem Konkurrenten tief im Flachen aus dem Pulk, erwischte den perfekten Anschluss an das Relief und flog mit fünf Minuten Vorsprung auf die Verfolger ins Ziel. Mit maximalen Leading Points sicherte sich Noé den souveränen Tagessieg.


Noé beschrieb seinen Husarenritt folgendermassen: "Die Bedingungen im Gebirge waren solide mit Aufwinden über 3 m/s, während es im Flachen eher stabil war. Wir pendelten ständig zwischen Flachland und Berg. Am Ende setzten sich zwei von uns ganz tief im Flachen vom Pulk ab. Der Wiederanschluss an das Gebirge funktionierte perfekt, wodurch wir rund fünf Minuten auf die Gruppe herausfliegen konnten." Zu seiner gesamten Woche ergänzte Noé: "Nach den turbulenten ersten Tagen, an denen ich wegen des ungemütlichen Gefühls frühzeitig landen ging, passte der Mix aus Berg und Flachland an den letzten beiden Tagen ideal zu meinem Flugstil."


Hinter Noé komplettierten Bruno Liard (13.), Tim Rochas (23.) und ich (25.) ein geschlossenes Schweizer Teamergebnis mit jeweils über 900 Punkten. Der geplante fünfte Task musste am Schlusstag wegen aufziehender Gewitter abgesagt werden, womit Task 4 das Klassement besiegelte.



Fazit und Team Silbermedaille
Trotz der emotionalen Schwere und individueller Rückschläge bot die Schweizer Mannschaft eine mannschaftliche Spitzenleistung. Vier von fünf Schweizern beendeten den World Cup in den Top 25 der Gesamtwertung, angeführt von Bruno Liard auf Rang 15, Stephan Morgenthaler auf 19, mir auf Platz 23 und Tim Rochas auf 24.


Gekrönt wurde dieser Auftritt von der Teamwertung: Unser Team JACK & JONES (Bruno Liard, Stephan Morgenthaler, Simon Steiner und Johannes Baumgarten) gewann Task 2 und sicherte sich am Ende mit 7485,3 Punkten die Silbermedaille, nur knapp hinter den Siegern von Sky Paragliders.



----- Français -----

Coupe du Monde de Parapente Bulgarie, Sopot 2026 : Émotions, argent par équipe et une victoire suisse


La Coupe du Monde de Parapente 2026 à Sopot en Bulgarie laisse à tous les participants des sentiments mitigés et profondément émouvants. Sur le plan sportif, la semaine au-dessus des Balkans a offert toute la palette du vol libre, des courses rapides sur les crêtes aux parcours en zigzag très techniques entre les montagnes et la plaine aride. La compétition a cependant été assombrie par un événement tragique qui a touché la communauté du parapente en plein cœur.



En mémoire de Jianhua Li
Lors de la deuxième journée de course, notre camarade de vol Jianhua Li a perdu la vie dans un accident. La direction de la Coupe du Monde de Parapente a trouvé des mots qui reflètent la compassion collective de toute la communauté des pilotes :


"C'est avec une profonde tristesse que nous faisons nos adieux à notre ami et pilote Jianhua Li. Pour beaucoup d'entre nous, Jianhua était un visage familier. En tant que pilote de compétition établi, il a participé à de nombreuses compétitions dans le monde entier au fil des ans, partageant le ciel avec tant d'entre nous et devenant un membre apprécié de la communauté internationale du parapente. Il est difficile de réaliser que nous avons perdu Jianhua hier, alors qu'il volait à nos côtés. Sa perte est profondément ressentie par nous tous à la Coupe du Monde de Parapente. Au-delà des résultats, des classements et des nationalités, notre sport rassemble une communauté qui se retrouve sans cesse aux quatre coins du globe, sur les décollages, en l'air et à l'atterrissage. Perdre l'une de ces personnes laisse un vide difficile à exprimer. Nos plus sincères condoléances vont à la famille de Jianhua, à ses proches, à ses amis ainsi qu'à toute la communauté chinoise du parapente. Nous garderons un grand respect pour la mémoire de Jianhua et sommes reconnaissants pour chaque moment que nous avons eu le privilège de partager avec lui dans le ciel."


Afin de rendre hommage à Jianhua et de laisser place au deuil, l'ensemble de la compétition a observé une journée de repos après l'interruption de la deuxième manche.



Manche 1 : Début rapide au-dessus de la crête des Balkans
La semaine a commencé dans d'excellentes et fortes conditions avec une manche de 106,58 km. À une moyenne élevée de plus de 41 km/h, nous avons d'abord longé la crête principale. Les rues de nuages offraient de bonnes lignes, mais exigeaient une gestion stricte de l'altitude en raison de la forêt dense et du manque de possibilités de se poser. Honorin Hamard a remporté la victoire du jour et Keiko Hiraki a été la femme la plus rapide.


Pour moi personnellement, ce début a été très satisfaisant. Lors de cette première manche, j'ai pu bien suivre le groupe de tête, je n'ai perdu le contact que dans la dernière section et j'ai atterri en toute sécurité au Goal à la 24e place. Tim Rochas a réalisé un temps fantastique à la 15e place et a déclaré plus tard : "Semaine délicate mais intéressante ici à Sopot. D'abord deux longues manches avec un mélange de montagne et de plaine, puis deux manches compactes en zigzag dans la vallée." Bruno Liard, qui participait à sa première PWC, s'est également bien classé : "Je suis très content de la façon dont j'ai volé lors des manches. C'était ma première PWC et la première fois dans une région aussi sèche. J'ai volé plutôt prudemment toute la semaine, avec pour objectif de suivre le groupe de tête et de viser le top 20."



Manche 2 : Interruption de la course et incident lourd de conséquences
La manche 2 s'étendait sur près de 99 kilomètres, mais a été marquée par des conditions de plus en plus turbulentes. En raison de l'intervention des secours suite à l'accident de Jianhua, la course a été stoppée prématurément à 15h51. Sur le plan sportif, Stephan Morgenthaler a réalisé une performance sans faute ce jour-là. Avec 84,59 km, il a volé la plus grande distance de tout le peloton et s'est assuré la 2e place de la manche, tandis que Bruno Liard a également récolté de nombreux points à la 26e place.


Pour moi, en revanche, cette journée s'est terminée en quelques instants. Peu après le départ, j'ai subi une détente dans le premier thermique suivie d'une cravate. Une impulsion de frein minime sur le côté encore ouvert a suffi pour décrocher complètement la voile. Vu la faible altitude, je n'ai pas pu reprendre le contrôle. J'ai voulu attraper mon parachute de secours, mais il était déjà trop tard et j'ai percuté les arbres. Si la chute s'est bien terminée et que je m'en sors avec seulement des contusions et des égratignures, c'est uniquement grâce aux cimes denses des arbres sur la pente raide qui ont freiné ma chute.


La voile était accrochée haut dans les branches, mais nous avons réussi à la récupérer en unissant nos forces. Steph a grimpé habilement dans les branches pour libérer le tissu. Grâce à de nombreux mètres de tissu adhésif et à des heures de réparation communes avec Bruno et Steph, qui a même épissé des suspentes de rechange au décollage, le matériel était prêt à voler le lendemain.



Manche 3 : Zigzag tactique et podium suisse
Après la journée de deuil, le comité d'épreuve a misé sur un parcours en zigzag de 53,70 km, alternant délibérément entre les flancs de montagne et le fond de la vallée pour éviter les zones turbulentes sur le relief. La décision s'est faite à la deuxième balise : alors que la plupart des pilotes devaient enrouler près du relief, Stanislav Klikar et Luke Brooks ont continué directement vers la plaine avec suffisamment d'altitude. Ils ont ainsi pris une avance irrattrapable et se sont assuré un grand nombre de "leading points".


Stephan Morgenthaler a de nouveau réalisé une forte performance en terminant 3e, à seulement six secondes du vainqueur Klikar. Steph a résumé plus tard : "La semaine à Sopot a été un peu mitigée pour moi, j'ai commencé avec un joker (discard), puis deux bonnes manches, et j'ai posé lors de la dernière manche en surestimant les conditions. La manche 3 était très courte mais extrêmement passionnante. À la fin, il était payant de rester bas, car le fait d'enrouler prudemment a coûté beaucoup de points de leader à de nombreux pilotes. Dans l'ensemble, j'ai atteint mon objectif minimum de qualification pour la Superfinale à Grindelwald."


J'ai moi-même pris le départ de cette troisième manche de manière défensive avec mon aile réparée. Les premiers cercles m'ont semblé un peu étranges, mais j'ai volé libéré de toute pression. J'ai délibérément évité un thermique directement sur le relief pour garder une plus grande marge de sécurité. Au final, les cinq Suisses ont atteint le Goal, Noé Court à la 9e place et moi à la 11e.



Manche 4 : La course en solitaire de Noé Court vers la victoire
La quatrième manche de 56,98 km a exigé une concentration maximale dans des conditions stables en plaine. Au terme d'une bataille tactique éprouvante, Noé Court a signé l'exploit suisse : avec un concurrent, il s'est détaché du peloton très bas en plaine, a réussi une transition parfaite vers le relief et a franchi la ligne d'arrivée avec cinq minutes d'avance sur les poursuivants. Avec un maximum de "leading points", Noé s'est assuré une victoire souveraine.


Noé a décrit sa chevauchée fantastique ainsi : "Les conditions en montagne étaient solides avec des ascendances de plus de 3 m/s, alors que c'était plutôt stable en plaine. Nous avons constamment fait le yoyo entre la plaine et la montagne. À la fin, deux d'entre nous se sont détachés du peloton très bas en plaine. La reconnexion avec la montagne a parfaitement fonctionné, ce qui nous a permis de prendre environ cinq minutes d'avance sur le groupe." Concernant l'ensemble de sa semaine, Noé a ajouté : "Après les premiers jours turbulents, où j'ai posé prématurément parce que je ne me sentais pas à l'aise, le mélange de montagne et de plaine des deux derniers jours correspondait idéalement à mon style de vol."


Derrière Noé, Bruno Liard (13e), Tim Rochas (23e) et moi-même (25e) avons complété un tir groupé de l'équipe suisse avec plus de 900 points chacun. La cinquième manche prévue a dû être annulée le dernier jour en raison d'orages approchants, la manche 4 scellant ainsi le classement.



Bilan et médaille d'argent par équipe
Malgré la lourdeur émotionnelle et les revers individuels, l'équipe suisse a livré une performance collective de premier ordre. Quatre des cinq Suisses ont terminé la Coupe du Monde dans le top 25 du classement général, menés par Bruno Liard 15e, Stephan Morgenthaler 19e, moi-même 23e et Tim Rochas 24e.


Cette performance a été couronnée par le classement par équipe : notre équipe JACK & JONES (Bruno Liard, Stephan Morgenthaler, Simon Steiner et Johannes Baumgarten) a remporté la manche 2 et s'est finalement assuré la médaille d'argent avec 7485,3 points, juste derrière les vainqueurs de Sky Paragliders.



----- English -----

Paragliding World Cup Bulgaria, Sopot 2026: Emotions, Team Silver, and a Swiss Task Win


The 2026 Paragliding World Cup in Sopot, Bulgaria, leaves everyone involved with mixed and deeply moving feelings. Sportingly, the week over the Balkan Mountains offered the full spectrum of paragliding, from fast ridge racing to technically demanding zigzag courses between the mountains and the dry flats. However, the competition was overshadowed by a tragic event that struck the heart of the paragliding community.



In Memory of Jianhua Li
On the second race day, our fellow pilot Jianhua Li suffered a fatal accident. The Paragliding World Cup management found words that reflect the collective compassion of the entire pilot community:


"It is with profound sadness that we say goodbye to our friend and fellow pilot, Jianhua Li. For many in our community, Jianhua will be a familiar face. An established competition pilot, he participated in numerous competitions around the world over the years, sharing the sky with so many of us and becoming a valued part of the international paragliding community. It is difficult to comprehend that yesterday, while flying the task alongside us, we lost Jianhua. His loss is deeply felt by all of us at the Paragliding World Cup. Beyond results, rankings and nationalities, our sport brings together a relatively small community of people who meet again and again around the world, on launches, in the air and at goal. Losing one of those people leaves an absence that is difficult to put into words. Our deepest condolences go to Jianhua’s family and loved ones, his friends, his fellow pilots, and the entire Chinese paragliding community. We will remember Jianhua with great respect, and we are grateful for all the skies we had the privilege of sharing with him. Rest in peace, Jianhua."


To honor Jianhua and provide space for mourning, the entire competition took a rest day after the stopped second task.



Task 1: Fast Start Over the Balkan Ridge
The week began in strong and excellent conditions with a 106.58 km task. At a high average speed of over 41 km/h, the route initially followed the main ridge. Cloud streets offered good lines but required strict altitude management due to dense forests and a lack of landing options. Honorin Hamard took the task win, and Keiko Hiraki was the fastest woman.


For me personally, the start was very satisfactory. In the first task, I was able to keep up well with the leaders, only losing touch a bit on the last leg, and landed safely in goal as 24th. Tim Rochas flew a fantastic time finishing 15th and said later: "Tricky but interesting week here in Sopot, 2 first long tasks with a mix of mountain and flat, then 2 others condensed tasks with a lot of zigzag in between mountain and flat staying locally in the Sopot valley." Bruno Liard, flying his first PWC, also placed well at the front: "I am very happy with how I flew each task this week. This was my first PWC and it was a first time for me to fly in such a dry area. I flew quite conservatively all week, with the goal to follow the leading gaggle and to finish in the top 20."



Task 2: Task Stopped and a Serious Incident
Task 2 covered almost 99 kilometers but was characterized by increasingly turbulent conditions. Due to the rescue operation following Jianhua's accident, the race was stopped early at 15:51. Sportingly, Stephan Morgenthaler showed a flawless performance that day. He flew 84.59 km, the furthest distance of the entire field, securing 2nd place in the task ranking, while Bruno Liard also collected many points in 26th place.


For me, however, this day was over within a few moments. Shortly after the start, I hit a loss of pressure in the first thermal followed by a line over. Even a minimal brake input on the still open side was enough to completely stall the glider. With the low altitude, I could no longer bring the glider under control. I wanted to reach for the rescue parachute, but it was already too late and I crashed into the trees. The fact that the fall ended mildly and I only got away with bruises and scratches was entirely due to the dense treetops on the steep slope, which slowed my fall.


The glider was hanging high in the branches, but we managed to recover it with combined forces. Steph skillfully climbed around in the branches to free the fabric. Thanks to many meters of sticky back ripstop and joint repair hours with Bruno and Steph, who even spliced replacement lines at the launch site, the equipment was ready to fly again the next day.



Task 3: Tactical Zigzag and Swiss Podium
After the mourning day, the task committee opted for a 53.70 km zigzag course, deliberately switching back and forth between the mountain flanks and the valley floor to avoid turbulent zones on the ridge. The decision was made at the second turnpoint: While most pilots had to climb on the ridge, Stanislav Klikar and Luke Brooks continued straight into the flats with sufficient altitude. They gained an unassailable lead and secured a massive amount of leading points.


Stephan Morgenthaler showed another strong performance, finishing 3rd just six seconds behind task winner Klikar. Steph summarized later: "The week in Sopot was a bit mixed for me, started with a discard, then two runs where I was right up there, and bombed out on the last run due to overestimating the conditions. Task 3 was very short but super exciting. In the end, it paid off to stay low, because careful climbing cost many pilots a lot of leading points. Overall, I achieved my minimum goal of qualifying for the Superfinal in Grindelwald."


I myself started defensively into this third task with my repaired wing. The first circles felt a bit uneasy, but I flew free from the pressure of expectations. I deliberately skipped a thermal directly on the relief to fly with a larger safety margin. In the end, all five Swiss pilots reached goal, Noé Court in 9th and myself in 11th.



Task 4: Noé Court's Solo Run to Victory
The fourth task over 56.98 km demanded maximum concentration once again in stable conditions in the flats. At the end of a nerve-wracking tactical battle, Noé Court provided the sporting highlight from a Swiss perspective: Together with a competitor, he broke away from the gaggle very low in the flats, caught the perfect connection to the relief, and crossed the finish line with a five-minute lead over the pursuers. With maximum leading points, Noé secured a commanding task win.


Noé described his daring ride as follows: "At the start, we got a high climb in the mountains up to 3,400 meters before quickly crossing into the flats, followed by reconnecting with the mountain. In the mountains, conditions were really standard, so we were able to catch good thermals over 3 m/s. Over the flats, it was a little bit stable, but it worked really well. We juggled between the flats and the mountain. In the end, two of us broke away from the gaggle by leaving very, very low in the flats, and reconnecting with the mountain worked out pretty well afterwards. So that’s why we put maybe five minutes on the group." Regarding his entire week, Noé added: "After very turbulent conditions in the first tasks, where I decided to land because I had no desire to race in such conditions, two days of standard conditions with a mix of mountain and flat suited my flying style perfectly."


Behind Noé, Bruno Liard (13th), Tim Rochas (23rd), and myself (25th) completed a solid Swiss team result, each scoring over 900 points. The planned fifth task had to be cancelled on the final day due to approaching thunderstorms, sealing the overall rankings with Task 4.



Conclusion and Team Silver Medal
Despite the emotional weight and individual setbacks, the Swiss squad delivered a top team performance. Four out of five Swiss pilots finished the World Cup in the top 25 overall, led by Bruno Liard in 15th, Stephan Morgenthaler in 19th, myself in 23rd, and Tim Rochas in 24th.


This appearance was crowned by the team ranking: Our Team JACK & JONES (Bruno Liard, Stephan Morgenthaler, Simon Steiner, and Johannes Baumgarten) won Task 2 and ultimately secured the silver medal with 7485.3 points, just narrowly behind the winners from Sky Paragliders.



Overall Podium


1. Stanislav Klikar (CZE) - Sky Harpy / Ozone Submarine - 2954.9 Pkt.

2. Honorin Hamard (FRA) - Ozone Enzo 3 / Ozone Submarine - 2947.6 Pkt.

3. Selever Bogdan Tudor (ROU) - Ozone Enzo 3 / Ozone Submarine - 2923.6 Pkt.



Overall Female Podium


1. Keiko Hiraki (JPN) - Ozone Enzo 3 / Ozone Submarine - 2184.6 Pkt.

2. Tomoko Yoshikawa (JPN) - Ozone Enzo 3 / Gin Genie Race 5 - 1254.0 Pkt.



Overall Ranking (Swiss Pilots)


15. Bruno Liard - Ozone Enzo 3 / Ozone Submarine - 2840.8 Pkt.

19. Stephan Morgenthaler - Ozone Enzo 3 / Ozone Submarine - 2808.0 Pkt.

23. Simon Steiner - Ozone Enzo 3 / Gin Genie Race 6 - 2702.9 Pkt.

24. Tim Rochas - Niviuk Icepeak X-One / Niviuk Rocket R - 2697.6 Pkt.

51. Noé Court - Niviuk Icepeak X-One / Niviuk Rocket R - 1980.7 Pkt.



Overall Team Ranking (Top 3 & Swiss Teams)


1. SKY PARAGLIDERS (Stanislav Klikar, Dominik Kapica, Maros Jostiak, Daniel Rosinsky) - 7566.3 Pkt.

2. JACK & JONES (Bruno Liard, Stephan Morgenthaler, Simon Steiner, Johannes Baumgarten) - 7485.3 Pkt.

3. CROSSCOUNTRY MAGAZINE (Selever Bogdan Tudor, Vladimir Latis, Arthur Verrier, Ovidiu Mihai Marchitan) - 7484.4 Pkt.

7. NIVIUK (Stephan Schöpe, Tim Rochas, Tanguy Renaud-Goud, Noé Court) - 7380.3 Pkt.
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