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News

Paragliding World Cup Final La Réunion

Start zum ersten Lauf

Elisabeth Rauchenberger, 9. November 2003
Tagwache um 6.30, Shuttle zum Startplatz um 7.15? fuer einige von uns ist das noch fast mitten in der Nacht. Aber das wussten wir ja schon von den Erzaehlungen. Geholfen hat das fuer die Morgenmuffel unter uns nicht viel. Nach einer halbstuendigen Fahrt auf den Startplatz auf 700 meter wurden wir mit 2 perfekt aufgeschuetteten Startplaetzen entschaedigt, mit Blick auf Palmen und das Meer. So um zehn drueckte dann aber auch der Nebel und die Restbewoelkung vom gestrigen Regen bis zum Startplatz herauf und fuer eine geraume Zeit ruehrte sich gar nichts mehr. Der Nebel blieb haengen und beim Tastsetting hoerten wir immer nur perhaps und maybe und hopefully. Aber gut Ding braucht Weile und so stieg auch die Basis auf etwa 750 Meter und ein Lauf von ca. 50 Kilometer wurde gestartet. Speedrun. Window open um 11.00 letzter Start um 12.30 Uhr, was verhindern sollte, dass wir bis um fuenf vor dem Startplatz auf bessere Bedingungen warteten. Ein paar Franzosen starteten als erste und warteten auch nicht lange um den task zu fliegen. Auch die Schweizer Damen waren in der ersten groesseren Gruppe dabei, die sich so um zwoelf bildete und losflog. Es war nicht recht klar, ob die Basis steigen oder sinken wuerde. Sie sank. Patrik Berrod, Gesamtweltcupsieger 2002 und Kenner der Insel, schaetzte die Situation richtig ein und startete auch frueh und auch Housi war in meiner Gruppe, Bruno, Steffl, Anton, Nicae, Caroll und naja siehe Rangliste; Alle, die die erste Boje noch nehmen konnten starteten frueh. Ich bin noch einen Wettkampf unter solchen Bedingungen geflogen. Gas ist kein Thema, jedes steigen wird zentriert und mitgenommen und die Arbeitshoehe betrug max. 700 meter, Tendenz sinkend. Man schleicht ein paar hundert Meter ueber dem Gelaende dahin und nimmt sich im Idealfall alle Zeit der Welt. Der Himmel ueber dem Ridge, war voellig bedeckt und, liess die wenige Thermik, die anfangs noch vorhanden war voellig abstellen. Und so gab es zwar eine Wertung, doch nur fuer den Anlass hier. 3 Piloten erreichten mit viel Geduld die Minimumdistanz von 25 Kilometern. Alle anderen schafften es nur bis kurz vor die erste Boje welche bei 7 Kilometern lag, oder bis kurz danach. Welcome to la Reunion Island! Aber die Inselkenner versicherten uns, dass das schon nicht normal sei. So hoffen wir morgen auf hoehere Basis und mehr Thermik, dass wir mit einem gueltigen Lauf belohnt werden. Um eins am Boden konnten wir wenigstens noch etwas Urlaubsstimmung aufkommen lassen. Mit baden, schnorcheln, Ausflugstouren und Kiten konnten wir den Nachmittag geniessen und wurden so fuer den nicht so ganz gelungenen Wettkampftag entschaedigt. Rangliste siehe link
Junior Challange

Mi und DO: die Reports der Sieger

Martin Scheel, 29. August 2003
Task 3 Am Mittwoch morgen konnten wir aus den Wetterinfos lesen, dass die Basis 3500 müM sein sollte und wir auch einen guten West- oder eher Süd-Westwind haben. Gute Bedingungen, um Richtung Chur zu fliegen. Als uns Martin am Startplatz die Route bekannt gab (Galmihornhütte, Flims Landeplatz), wurden unsere Träumereien ernst. Nach dem Luftstart um 12 h ging es zügig zur ersten Boje. Am Sidelhorn auf ca. 3500 müM flog ich kurz nach dem Spitzenpulk über den Grimsel. Vor dem Rhonegletscher ging’s wieder hoch, auf ca. 3600 müM. Die nächste Thermik gab’s ein Stück hinter dem Furkapass, zuerst schwach. Vor der Schöllenenschlucht hab ich wieder maximale Höhe gemacht, denn man hat auf der anderen Seite die ersten Absaufer an der Spitze gesehen. Über dem untersten Masten der Seilbahn, die vom Oberalppass hoch kommt, fand ich einen turbulenten Leeschlauch, der auch nicht sehr viel Höhe brachte. Bis Sedrun war’s dann nur noch Rutschbahn. „Auf die Nordseite fliegen“ war mein Gedanke und dort sah ich auch Marc Egli aufsoaren. Der nächste Schlauch, der uns in gute Höhe brachte, war mitten im Tal hinter einem hügeligen Ausläufer nach Sedrun. Marc flog auf der Südseite / Nordflanke weiter und ich sah eine Wolkenstrasse gerade Richtung Flims, welche einiges schneller war. - Nach Marc erreichte auch Manuel Croci das Ziel. Ein wunderschöner, interessanter Flug, eine gemütliche Rückreise im Postauto - am liebsten möchte man dies alles nochmals erleben! Sebald Endner Task 4 Nachdem wir für Donnerstag eigentlich mit Föhn gerechnet hatten, waren wir alle ziemlich überrascht, als Martin um 9.00 einen Task ansagte. Den Wetterbericht verstand niemand so recht, doch wir rechneten mit schwacher Thermik und bis zu 8/8 Cirren. Für mich war dieser Task eine gute Chance, die Führung, welche ich am Vortag an Marc Egli abgetreten hatte, wieder aufzuholen. Ich brauchte nur 39 Punkte wettzumachen. Zu Beginn des Tasks sah es jedoch nicht so gut aus für mich: schwache Thermik, mit meinem 6-Kilo überladenen Schirm nicht gerade meine Stärke, führte schnell zu einem Rückstand auf Marc, Manuel und Karin. Diese glitten schon zur Bettmeralp, als ich noch am Mühen war. Ich liess mich aber nicht stressen wie auch schon und drehte alles aus bis nichts mehr ging. Nach Bellwald änderten sich die Bedingungen aber schlagartig und beim zerrissenen Standardschlauch musste man den Schirm ganz schön bändigen. Beim Weg zur letzten Boje hatten einige vor mir schon viel Höhe verloren und ich blieb deshalb so hoch wie möglich bis kurz vor der Boje. Der Endanflug gegen den Wind und auf Kretenhöhe war die reinste Achterbahn, mal sank man steil hinab, mal stieg man rückwärts auf und zwischendurch ging’s mit geschlossenem Schirm hinunter. Diejenigen hinter mir mussten noch aufdrehen und verloren somit Zeit, so dass ich als erster ins Ziel kam. Danach flogen Karin, Manuel, Marc, Patrick und Sebald ins Ziel. Michael Witschi
Junior Challange

Mi: 103 Kilometer nach Flims
Do: kurzer Lauf

Elisabeth Rauchenberger, 28. August 2003
Der Mittwoch verspricht ein super Flugtag zu werden. Westwind 20km/h auf 3000 m – am Morgen liebäugeln wir bereits mit einem one-way-Lauf. Ziel: Flims! Am Startplatz sind wir noch ein wenig unschlüssig, ob wir es wirklich wagen sollen. Man denke an den Rücktransport von 19 PilotInnen. Martin telefoniert mit verschiedenen Taxiunternehmen in Flims und als der Transport gesichert ist, schreiben wir 103 Kilometer auf das Taskboard. Für viele wird es die längste geflogene Strecke und ein beeindruckender Flug über Grimsel, Furka, Oberalp,... Martin fliegt voraus und führt das Feld vom Anfang bis zum Ende an und nimmt den ersten sogar eine halbe Stunde bis ins Ziel ab. Insgesamt erreichen 3 Piloten das Ziel. Sieger des Tages ist Sebald Endner gefolgt von Marc Egli und Manuel Croci. Michael Witschi fliegt anfangs im Spitzenbulk. Auf dem Weg nach Flims müssen die Piloten zuerst noch die Galmihornhütte holen. Michael fliegt nördlich an der Boje vorbei und als ich ihm im Bulk am Siedlerhorn zurufe und ihn frage, ob er die Boje vergessen habe, stösst er ein paar Schimpfworte aus und verlässt den Schlauch um die paar Kilometer zurückzufliegen. Danach fliegt er hinten nach und kommt bis Ilanz. Die Damen fliegen an diesem Tag den gleichen Lauf und Siegerin ist Pia Oechslin, die bis 5 Kilometer vors Ziel fliegt. Der einzige Trost für die, die nicht weiter als bis zum Oberalppass gekommen sind ist, dass sie zu einer „christlichen“ Zeit zu Hause sind und sich einen gemütlichen Abend machen können. Die anderen sind um 21.00 h wieder in Fiesch. Natürlich fällt auch heute wieder der Theorieteil aus, aber wir haben ja noch Zeit.... Donnerstag Die prognostizierte Kaltfront und auch der Föhn lassen auf sich warten. Wir nutzen den Vormittag um noch schnell einen kleinen Task von 35 km für die Männer und 25 km für die Frauen auszuschreiben. Gestartet wird um 10.45 h! Bodenstart – um Zeit zu sparen. Der Westwind ist stärker als vorhergesagt. Die erste Boje (Bettmeralpbahn) bereitet einigen Mühe und nach einem „längeren Gleitflug“ landen sie in Fiesch. Die Ziellinie wäre aber in Ritzingen bei der Kapelle... 6 Piloten beenden den Task, darunter Karin, die als 2. über die Ziellinie fliegt! Gewinner des Tages und auch des Junior Challange ist Michael Witschi auf einem UP Trango vom Deltaclub Jungfrau Tächi Grindelwald!! Pia Oechslin gewinnt wieder bei den Frauen. Auf der Gesamtrangliste ist jedoch Anja Kroll vorne. Heute nachmittag wird Theorie gepaukt. Wir konnten uns ja jetzt tagelang mental darauf vorbereiten. Mentaltraining ist auch jetzt gerade das Thema. Der Scheeli machts halt schon gut! Voraussichtlich wird morgen nicht mehr geflogen. Die Westschweizer Fabien und Caroline führen eine kleine Rangverkündigung mit Preisen durch. Ein weiterer Theorietag wird das Wochenende einleiten und ein erfolgreiches Junior- und Ladies-Challange 2003 ausleiten! Herzliche Gratulation den Siegern. Aufdass alle wertvolle Infos, Erfahrungen und Erinnerungen mit nach Hause nehmen! Gesamtranglise Herren nach 4 gewerteten Läufen: (4 x 1000) 1. Michael Witschi, UP Trango 3714 2. Marc Egli, XIX Sens 3443 3. Manuel Croci, Swing 3319 4. Sebald Endner, SOL 2922 5. Karin Appenzeller, UP Trango 2763 6. Patrick Michel, Advance Omega 5 2571 7. Stephan Meyer, Advance Sigma 4 2377 8. André Wildhaber, Gin Nomad 2191 9. Julien Voeffray, Mc Para Magus 2039 10. Fabien Maillard, Advance Sigma 5 994 11. Martin Wälti, WOC Nemeton 975 12. Markus Wyss, Gin Oasis 746 13. Caroline Albasini, Advance Sigma 5 629 14. Vali Bättig, Ozone Vulkan 464 Gesamtrangliste Damen nach 4 gewerteten Läufen: 1. Anja Kroll, Gin Oasis 3195 2. Pia Oechslin, Firebird Hornet 3158 3. Eva Siegenthaler, Windtech Siena 2220
Scotty still missing

2. und 3. Bericht von Otto Voigt

Elisabeth Rauchenberger, 27. August 2003
News from Otto Voigt (8/27/2003) Hello Steve The weather is changing to be colder and cloudy in the mountains. So flying becomes difficult. I have now to inform all the different hunter units to have a attention in finding Scotty. The hunting is going to start in the early September and a lot of person will have intensive observation all over the mountains. Also thousands of people will go mushrooming in the mountain forest now. This will be more difficult to inform them, because they are not so well organised. Over all I completely forget to introduce the voluntary helpers in the last three weeks to you and here they are: Flight Observers Rosy Forrer: She informed the police, gave her apartment and her car to Jeff and Dustin and worry about a lot. Michael Kobler: He allowed to use the infrastructure of XIX Paragliders for the organization to search. He is a very experienced XC glider pilot. Jochen Tröger: Our apprentice and growing paraglider pilot Alex Hofer: At the moment world best competition paraglider pilot. He flew 260 km on Wednesday after Scotty\'s disappearing and win the 5000 sfr prize from Ebenalp Steve Cox: World top competition paraglider pilot Jeff and Dustin Blomeyer: Relatives of Scotty came over to help us observing Pilots Jürg Segessenmann: Pilot ATPL SWISS, Helicopter, Instructor for Landings on glacier, Hang- and Paragliding, experienced climber. Adrian Hunziker:Pilot PPL, Paraglider Instructor. Michael Steinbach: Pilot ATPL, World top competition Paraglider Pilot. Daniel Müller: Pilot Glider, PPL, Ski Instructor and climber, Rescue team SAC: Swiss Alpine Club Others Federal Office of Civil Aviation BAZL REGA: Rescue organisation of Switzerland Swiss Air Force Police Appenzell All the unknown Helpers BRgds Happy Landing Otto Voigt Sales & Logistics XIX GmbH Paragliders News from Otto Voigt (8/25/2003) Hello Steve It\'s Monday the 25 August and we make a break in the search to take a stock of our activities. Jeff and Dustin [Blomeyer, Scotty\'s relatives] fly back today to USA. They have spent also many hours in watching out of the airplanes. Friday, Saturday and Sunday we were overflying the privileged ridges again, lower and watching intensive again perhaps to see a man without paraglider in a crack, creek, at the bottom of a wall. From Elisabeth we had some inputs of the mystic site by clairvoyance. The only selective hints were two nummbers 87.5 and 131. What could this mean? Perhaps a coordinate system on the GPS Display like Swiss Grid or others? Perhaps a track/bearing with a distance to a point? Or two distances to different waypoints? Some alert comes out of the puplic. All this times a helicopter of the governement was looking at. But always it was a natural explanation of the white things they saw on the mountain. Over all 25 flights had been done by airplane and about 10 by helicopter. Anyway the amount of the searching is now at US$14,000 and I have to pay these people for their financial expenses they gave to the search. No time of anyone was paid but I allow me to add 10% to the flight expenses to the pilots for the car transfer for them and the helpers. They had to drive sometimes up to two hours and had some telephone charges. So it\'s about US$50 each flight. These pilots didn\'t know Scotty and it\'s a matter of course to give them the expenses they had. I had many offers of pilots with critical experiences keen on to get the minimum hours they need for the licence to hold. But this could not be the meaning of taking responsibility for everybody involved. Perhaps a few of them are sad about. Perhaps Jeff would like to fly closer and lower into the valleys, but there are many unknown wires of the mountain farmers. They caused every year bad accidents with airplanes and helicopters. In helicopter flying the copilot is only reading the special map for the cable and looking out for them. For myself I allow me to set the high expected telephone charges on my private handy as about US$300. I don\'t know if this will be enough. I will see it at the end of next month. What is left to do? If there is a clear indication I am willing to search again, but our concept we saw a chance to find Scotty is done. I am so sorry that we had no success to find him. Looking behind every tree and stone to see a person in this big area is a tremendous effort and exceeds ours and your possibility by far. I have a realistic hope for the next three months Scotty will be found by anyone hunting for deers or mushrooms before the first snow will cover the alps under his white blanket. So I ask you to send more money to your account to make me paying our debt. I had the hope not to need it. I will give you of course a detail list as soon as possible when I get all the bills. For the rest I hope you will find a dignified purpose. Perhaps a Scotty Marion Fund to help somebody in trouble. The speculation that Scotty\'s life has ended in the Swiss mountains has become an overwhelming sense. But all I heard about him these days I realized when flying next to these incredible shining walls of rock he really lived his life, intensive and powerful not only in the sky, first of all with both legs on this earth between us. And this is what counts. Thanks for all Otto Voigt Sales & Logistics XIX GmbH Paragliders
Junior Challange

Junior- und Ladies Challange, bis heute 2 Tasks geflogen

Elisabeth Rauchenberger, 26. August 2003
Am Montag startet das alljährliche Junior- und Ladies Challange in Fiesch. Mit insgesamt 12 „Junioren“ und 5 Ladies aus der Deutschschweiz, dem Tessin und der Romandie hat der Anlass einen „multikulturellen“ touch. Untereinander wird französisch, deutsch und sogar englisch gesprochen. Auch die Schirmauflistung ist etwas bunter als im Weltcup. Von SOL über Swing, XIX, Mac Para, Wings of change, Advance, Ozone, UP und Gin sind viele Marken vertreten. Nach einer kurzen Einführung in GPS, Fluggebiet und Wetter drängen alle zum Fliegen. Aufgrund des angekündigten Gewitterrisikos wird am ersten Tag nur ein kurzer Task von 42,8 Kilometern gesetzt. Karin Appenzeller und Caroline Albasini entscheiden sich in der Herrenwertung mitzufliegen. Für die restlichen 3 Damen wird der Task etwas abgekürzt. 5 Minuten vor dem window open ändert Martin kurzfristig den Task. Grosse Aufregung macht sich breit, da die meisten ihre GPS noch nicht so im Griff haben und etwas länger brauchen, um eine Boje aus ihrem Gerät zu löschen... Perfekter Einstand um auch später den „Wettkampfstress“ zu bewältigen... (ich schaue mir das Treiben als Nichtteilnehmende an und lächle auf den Stockzähnen – man stelle sich vor: 1. Wettkampftag – 1. Wettkampf überhaupt, keine Ahnung von GPS, kurz vor dem Start, Taksänderung – absolutes Horrorszenario!) Manuel Croci aus dem Tessin mit Swing Stratus ist mit 1:27 der Schnellste, gefolgt von Michael Witschi, UP - DCJT und Marc Egli aus Biel mit einem XIX. Bei den Damen gewinnt Anja Kroll, Alpstein mit einem Gin Oasis. Martins Entscheidung, den Task kurzfristig zu verkürzen erweist sich wieder einmal als richtig. Die letzte Dame landet bereits bei starkem Wind, da sich rund um Fiesch schon vereinzelt Gewitterzellen gebildet haben und teilweise schon auslehren. Nach dem etwas langen Herunterladen (ich bin am ersten Tag mehr Last als Hilfe..) wird noch kräftig Theorie gepaukt. Wir kennen das ja alle. Die Thematik ändert sich ja auch nicht gross im Laufe der Jahre, Fluggebiet und Meteo (die Klimaerwärmung ausgeschlossen) sind immer noch wie eh und je. Und so ändern sich wohl auch die Theoriestunden kaum, die die meisten von uns in den letzten Jahren ja auch genossen haben. Am Abend verstreut sich die Gruppe in den einzelnen Restaurants, aber alt wird an diesem Abend niemand. Der Dienstag startet wieder mit einem kurzen Meteobriefung. Wir sind eine Stunde früher dran und auch das Gewitterrisiko besteht nur gering. Super Verhältnisse, mässiger Wind aus Nordwest und ein guter Temp. verleiten uns einen 73 Kilometer Task für die Herren auszuschreiben. Von Kühboden zur Galmihornhütte zurück nach Brischeru eine Talquerung nach Rosswald und die übliche Käserstattboje ins Ziel. Die Damen lassen Brischeru aus und fliegen direkt nach Rosswald, 58,5 Kilometer. Michael Witschi ist der Schnellste und mit 2:10 und nimmt Marc Egli 7 Minuten ab. Dritte wird Karin Appenzeller, die einen super Lauf fliegt. Leider erreichen nur 5 Piloten das Ziel. Viele setzen die Querung nach Nessel zu tief an, finden sich im Talwind wieder und machen mit Naters Bekanntschaft. Anderen wird die Querung nach Rosswald zum Verhängnis. Bei den Damen erreicht zwar Pia Oechslin als einzige das Ziel. Leider ist sie laut unserem Auswertungsprogramm nicht im Sektor, obwohl ihr MLR bei der Boje umgeschaltet hat... Erst nachdem sie die Bojen von uns heruntergeladen hat, stellt sie WGS 84 ein. Das bekannte Umrechnungsproblem! So erwischt es auch Vali Bättig , der am Vortag schon ein GPS Problem hatte und so unglücklicherweise auf dem letzten Platz vorzufinden ist. Aber wie es halt bei Ranglisten so ist, gibt es immer einen ersten und einen letzten. (warum eigentlich?!?) Bis alle wieder in Fiesch eintreffen vergeht einige Zeit und die Theoriestunden werden auf Theoriestunde abgekürzt, da uns ja bald eine Kaltfront erreichen wird und wir dann ja noch genug Zeit haben werden. Alleine schon die Vorstellung einen ganzen Tag im Schulzimmer zu sitzen lässt uns schaudern.. Eine grosse Gruppe kocht selber in der Lagerküche und alle sind stolz mit nur 20.—Franken 12 Personen verköstigt zu haben. Pasta mit Sauce, Salat und Brot. Die meisten die an diesem Junior Challange teilnehmen haben vorher kaum Wettkämpfe bestritten. Nur wenige waren schon einmal an einem Swiss Cup oder einer Clubmeisterschaft. Umso schöner ist es die Begeisterung der Piloten nach dem Ueberqueren der Ziellinie mitzuerleben. (egal wie lange sie dafür gebraucht haben!) Gestern bin ich den Task mitgeflogen, heute habe ich hier und da etwas abgekürzt und konnte somit den Zieleinlauf mitverfolgen. Und jetzt sitze ich noch spät über diesen Bericht während die andern auf der Terrasse sitzen und ihre Spaghetti verdauen und über ihre heutigen Flüge zu erzählen wissen... Wortfetzen wie Gleitzahl, Gegenwind, Kiste verrührt, Affenzahn, voll beschleunigt, Rotor, Boje, Megalee, gespült,.. erreichen mich. Ich werde mich jetzt aktiv an dieser Diskussion beteiligen...
Scotty still missing

Report on the search from Otto Voigt incl. possible ways of flight

Elisabeth Rauchenberger, 21. August 2003
UPDATES: 1. Discussion about Scotty\'s disappearance and search. 2. As of Wednesday evening we have over $19,000 in contributions and pledges in the Find Scotty Marion Fund. Big thanks to all who have contributed! News from Otto Voigt, one of the searchers (8/20/2003) I think where is a big need of information about the search of Scotty and I try to give a overview. Please use it for Internet an other infos, but please correct the spelling of my not very good English. When we start the search 6 days were over by unlucky circumstances. We had to receive as many information as we can. The main reason of the delay was that Scotty didn\'t organise a backcall after the Friday long distance flight he had been seen last time. So nobody was really missing him and realizing the need of a urgent situation. What could be happened to him. Of all the possible scenarios from making a good time on a mountain farmers site up to suicide, the most possible is a crash with his paraglider. Perhaps heavy injured and not able to move and without water resource the chance to survive more then 5 days is very small. So the official rescue of SAR chances into recover somebody by clear hints from public. So helicopters flew 3 days by hints like \"I saw a paraglider desapearing behind a moutain on a unusual place.\" But these hints didn\'t bring any success. An air accident with a paraglider is in contrast to an airplane often a low energy impact and the chance to be less injured is much bigger. Also paraglider pilots are well dressed and will not cool out as quick in the night. Often pilots come down on the security parachute, but inpact in unfriendly places like a rocky wall. So the possibility to pack in the wing and try to reach the valley or a possible take off place is big, above all when you realize nobody is missing you and you get weaker every day and night. The danger of falling with our parachute on the back by climbing in the rocks is very big, when you are not an experienced climber. The bad thing in this case is not to see any parachute on the ground for the searchers in the flights. So we organized private search as quick as possible. Because the Scotty tried to make 200km flight and the weather was good with dry thermals over 3500m we had to calculate with this range, what means a priority area of 10,000 km2 in the direction south/west in this wind situation. See the attached map. Overflying the most inclouded mountain ridges in 200-300 m distance and watching out for a white/yellow patch on the ground is realistic and has a good chance to find him, because there is very little snow in the mountains because the hot summer. To send dozens of planes with none qualified pilots and watchers is not only low quality search and difficult to coordinate, with the thunderstorm season we will miss perhaps at the end some more people in the Alps. Therefore we send only two, maximum 3 airplanes with upper wings for good vertical visibility and qualified mountain experienced pilots to search in well coordinated areas. See the attached map. Search with helicopters is useful to find a missing person. He has to fly close, slow and systematic levels in a certain mountain and will need hours for just one of it. Helicopter with enough power and qualified professional pilots cost ten time more for one hour and the search to find Scotty in this big area would reach an astronomic time and money dimension. Even to this day hundred of people and probably ten complete airplanes are never found in Swiss Alps. When Scotty was injured in climbing and falling into trees or rough ground we will not have a realistic chance to find him. I can hear many ideas like looking in the night with infrared cameras. But on the Alps are hundred thousands of cows siting around. Watching with satellite means anyway to have a look at every white thing or people looking like by yourself, and there are too many of them on every mountain. I heard about, saw and helped in searching people, but the area dimension to find Scotty is bigger then everything I ever heard. I sit in this airplane and more then 10 days are over. My eyes are hurting in analyzing all the white patches, disappointed to realize the snow or stone, which was glittering in the sun. In the evening I feel empty and sad. I dream in the night to sit beside him to give him some water and to bring him back to his friends. In the morning I find new idea where to search and the hope is back, perhaps always a little weaker. Thanks to all they help to search with money or with her time we give. Many of us live with the same passion as Scotty does and when his part should reach one day also one of us we will remember. Perhaps I will buy for myself an ELT (Emergency Location Transmitter) to help you to find me quick one day. BRgds Happy Landing Otto Voigt Sales & Logistics XIX GmbH Paragliders
Diary about the last days of search

Diary about the last days of search

Elisabeth Rauchenberger, 18. August 2003
As you all know, since 10 days now we are looking for Scotty. Please find below a short diary what happened during these days: 08.08.2003 Scotty left Rosis house, where he always lived when he was in Wasserauen and tried to fly the 200 kilometers from Ebenalp. Rosi planned to go flying in Fiesch and therefore she was absent and came back on Monday evening. At the take off Scotty told another pilot that he was planning to fly over Kandersteg as the wind was from north-east direction. One pilot who was sitting in a restaurant at \"Chäserrugg\" near Churfirsten saw him thermalling above him and crossing the Walensee to the south. As far as we know, this was the last time Scotty was seen. However it is not for sure that Scotty didn’t fly on Saturday or Sunday in another spot or location. 11.08. Monday evening Rosi came back home and Scotty wasn\'t there. But there was no reason to worry, as she didn\'t know he was probably missing since Friday... 12.08. Tuesday evening When Rosi came back from work in the evening there were still no signs from Scotty. So she informed the police in Appenzell. 13.08. Wednesday No helicopters were sent out on this day. The police said that they had not enough hints were to look for Scotty. And also an official missing persons report from the family was needed. This was the information given by the police. His relatives in the States were found and informed. The official missing persons report was done during the night (be aware of the time-lag). 14.08. Thursday Otto Voigt was the only one who knew, that the Swiss Federation has to look for any missing flying object due to an international law. Two helicopters took of immediately with Otto Voigt and Michi Kobler on board. Both are very experienced in cross country flying. As they are local paragliding pilots they know every valley and every corner around there. As the wind was north-east on Friday as well as on Saturday Scottys flight can be expected in the directions from south to west. So they searched the first 50 kilometers. Unfortunately they returned without success. 15.08. Friday Since Scotty was missing more than 7 days the official search by the Swiss Federation was stopped. Therefore we started a private search by airplanes. Two planes were searching on this day. One took off in Berne looking in Central Switzerland with Alex and Elisabeth and a friend and the other one with Otto Voigt took off in Altenrhein looking in eastern Switzerland. Alex Hofer is an experienced cross country pilot and flew many times with Scotty in Switzerland and knew the different options Scotty could have taken.. Both planes landed without success. We were impressed how huge the alps are and how difficult it is to find one little paraglider in the 200 km long area with uncountable glaciers, rocks and small valleys. Additionally the main color of Scottys glider is gray similar to the rocks, which makes the search even more difficult. 16.08. Saturday One plane was organized and Steve Cox looked out for Scotty. Without success. There was an article in Switzerlands biggest newspaper \"Blick\" about Scotty\'s missing. Due to this article some new hints were given to the police by different persons. 17.08. Sunday As the police had now new hints they sent out an \"official\" helicopter team to look again for Scotty. In Berne another plane with Steve, Elisabeth and Alex continued to search the last part of Scotty\'s assumed flight. Also these flights were without success. Now the whole area is covered. However it could be only a rough search as the area is so huge. Many thanks to the different persons involved in the search for Scotty so far. 18.08. Monday Jeff (Scotty\'s brother in law) will arrive today in Switzerland. The weather does not allow a searching flight today. Jeff will have to decide how to go on... We are all very shocked about Scottys missing.
Scotty Marion Interview

Interview ausgestrahlt vor 2 Jahren im US Radio

Elisabeth Rauchenberger, 14. August 2003
Scotty Marion – Interview By Chris Santacroce Scotty Marion Age: 34 Born: Huntsville, AL Occupation: Ski/ Snowboard , Paragliding Instructor Glider: Gin Glider Boomerang, Gin Gliders Bongo Tandem Harness: Sup Air Cocoon Race and High Adventure Split Leg Tandem Background: -1990 Major in Christian Ministries, Minor in Business, Belhaven College. Jackson, MS -1991 Moved to Girdwood, AK to teach Snowboarding and Skiing. Worked as a Moose/Caribou/Elk/ Bear Hunting Guide. Halibut charter service. Q: when did you first see paragliding? A: I saw paragliding at Alyeska Ski Resort in Alaska and thought - looks awesome, it must be dangerous. I always loved aviation, I almost got my Private Pilots License. I have 33hrs. in a single. Q: So, you decided to take up paragliding anyway? A: Well, I watched for like four years and didn’t see any accidents. See, Clark Sanders kept things safe up there, it was a great flying community… I thought, “this is something that can be done safely if you are smart about it.” I started saving, knowing that I would take it up when I had the cash. Q: Who taught you? A: I asked Clark Sanders where I should learn and he said Point of the Mountain, that it is the best learning place in the United States… Q: How much money did you save? A: About three thousand. I got my first glider when I went home to visit my family in Huntsville AL and we went to the “unclaimed baggage” place for all the big airlines, I saw two funny looking colored backpacks that looked familiar, I knew what they were. One was an ITV Meteor Gold and the other was an ITV Nunki. I walked out with a Nunki that had about ten hours, it cost me $450.00. … Christine Warren, Terry and Renee Zakotinik at Above and Beyond taught me. I was certified in May of 95’. Q: Did the glider end up being a good value? A: No, not really, it turned out to be one of the worst gliders of the time, but it got me started. I lived at the Point of the Mountain in my Ford Escort for a while. I had planned to go back to AK, but after learning that I could fly in the morning and the evening, and ski during the day, I couldn’t leave. Q: Things have changed, now you have a busy school, you are National Champion and have placed high in World Cups during the last few years . How did you do that? A: When I bought a brand new glider(Boomerang II)with some help from Super Fly and Gin Gliders, my flying changed a lot. I started going to every competition that I could. Also, I flew all of the Utah Mountain Sites that I could. It wasn’t long before I realized that I needed help. I am an instructor by nature; so, I quickly realized that I needed more instruction. I found that the transition to mountain/ thermal flying was a big one. Q: Whom did you learn from or fly with during that time? A: Todd Bibler, Bill Bellcourt, Ken Hudonjorgenesen, Jeff Farrell, Dale Covington and you… Q: What are some of the big things that you learned from those/us guys? A: Well, I learned about the more advanced subjects like, how to climb effectively, fly the mountains and keep my glider open. The most important stuff that I learned was about conditions and which conditions were appropriate for me and for pilots of my experience level. I learned how to walk down the mountain with my paraglider on my back. Q: When other people are flying, that can be hard to do. What’s the trick? A: I look at flying as a life long pursuit. I want to be able to enjoy it over the years and I am willing to give up an afternoon of flying to make sure that I get to continue in the sport. You see, you have to protect your flying, knowing that if you have one bad experience; it can make it so that your flying isn’t as much fun as it once was. Q: Have you ever had an accident or thrown you reserve? A: I threw my reserve once over the water at the Seattle Aero-Battle last year so that everyone could see how well they work. Really, something changed when I threw it. It’s going to be easy to throw it if I need it… Q: Does your good safety record give you confidence? A: Yes, it does, but I am always aware that trouble could be right around the corner. When I am flying, I am in the moment. I don’t think about how things have been in the past. I try to let all my senses work at maximum capacity. I try not to decide too many things; I try not to be judgmental. I don’t decide where the wind is coming from during a cross country flight, I just keep checking to see what’s happening. Q: That’s a good trick, do you have any more? A: Well, I can tell you one thing that doesn’t work. It’s when I try to force things. When I decide to find the center of a thermal or try really hard to find a thermal; it doesn’t work. It’s better to just relax, enjoy the fact that I am in the air and let it happen. Its like OB1 said in Star Wars; “Luke, let go of your conscious self.” Q: You kind of look like Luke Skywalker. Did anyone ever tell you that? A: All the time, I once signed an autograph “Mark Hammel” I don’t even know if I spelled it right. Q: Now that you are a professional instructor, what is your approach to teaching? What are the main things that you try to instill in your students? A: Well, I try to qualify my students as being cog nascent and physically able. I encourage them to develop those traits in their flying. Still, almost anyone can learn to paraglide it’s just that these are the areas where I feel that we need to focus. For example, a person needs to be aware of all of the variables associated with a given launch and then be able to do the work that will get them into the air. I make sure that my students have a good theoretical understanding and that they get a lot of practice. I believe that paragliding can either be very dangerous or very safe. I teach my students how to make it safe. It’s important to me, that’s why I like to work one on one with people and never teach more than three at one time. Q: You see a lot of pilots at the Point and in your travels. What do you find yourself telling them when you get a chance and what would you like to say to pilots nationwide? A: Well, most of the people that I run across, understand the basic dynamics of paragliding but they need more detailed theoretical instruction. The other is that they don’t get enough practice to be able to really “feel” their gliders. They only way that they can progress given these handicaps is to get good, personalized instruction. Personally, I surround myself with the top pilots in the world. I take what I learn from them and pass it on to my students in a way that’s easy for them to understand. Q: Whom have you been getting to fly with? A: Well, I got to meet Gin Seok Song, he’s an incredible designer, a great pilot and a nice guy. During the Brazil World Cup, he reminded to relax and enjoy the great flying. I need to hear that. Afterward, I flew really well. We all need those kind of reminders, we need to help each other. Q: How would you characterize the US paragliding population? A: Under trained! It seems like paragliding might be more popular if people got more additional instruction to combat the adverse conditions that we sometimes encounter in this country. I have met a lot of nice people in this sport. Q: What do you do for fun, besides paragliding? A: I just fly…and, I like to spend time with my family. Q: Got any goals? A: I’d like to be the first American World Champion and first Paragliding World Cup Champion. The key will be to just enjoy flying and not get caught up. I can sometimes get too competitive. Q: What’s your ideal flying day? A: Any day that I can fly! Q: Favorite flight? A: Racing with some Hang Gliders in Valle de Bravo, Mex this Winter and staying in front of Manfred Rumer for a while. Q: Favorite place to fly? A: Someplace I’ve never been Q: What about your school and your students? What will they do while you are gone? A: Well, I have some talented pilots who are also great people who can run Point of the Mountain Paragliding while I am gone. I am also a partner in the Paraglding Academy, we team teach a lot of the time. It works great. Besides, I always come back from competition with a whole bunch of good information to share with my students. Q: What does your mother think of all this paragliding? A: She trusts my judgment. Q: Has she ever seen it? A: No, but I showed her a magazine once. Q: Do you have one of those cheesy license plate frames that says something? A: no Q: If you did, what would it say? A: “Sink Happens” Q:How did you manage to miss the World Championships? A: I was flying standby and couldn’t get a seat. It really was a bummer, I sat in JFK for DAYS. Still, everything happens for a reason. Ryan Swan flew in my place and did great and I saved time and energy for World Cup competitions. It’s not easy being an international comp pilot. I will get a good sponsor to help with the “logistics.” Q: Are you going to buy me lunch for doing all this typing and making you famous. A: Sure, if you like Costco pizza. Q: Anything special that you do before a cross-country or competition flight, any rituals? A: Ya, I have to put on my Depends Undergarments. Q: Seriously? A: Ya. Q: Do you change your diaper when you get to goal? A: Ya, only if I get to goal. If I don’t make goal, I wear a dirty diaper the rest of the day. It creates incentive for me to reach goal…
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