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News

PWC Roldanillo 2022

PWC Roldanillo 2022 – Task 1

Fabrice Thiébaud, 8. February 2022
Aujourd’hui, nous montons au décollage à 8h30. Après une attente humide dans la brume, le task comity nous annonce une manche de 82 km qui part d’abord au nord, puis redescend au sud en zigzagant dans la plaine. Le gros des pilotes se placent sur les reliefs pour le start, alors que plusieurs petits groupes tentent la plaine. Les plafonds sont à 2100m. L’option montagne n’est pas payante aujourd’hui. Une brise océanique vient couper les thermiques et écrase les voiles au sol. Le groupe de la montagne se décale en plaine et la jonction se fait avec le reste de la compétition après environ 30 km. A B1 tout le monde a quasi raccroché et il est temps de partir en plaine. Les premiers pilotes se lancent ras-terre, Honorin en tête. Le ciel très actif jusque là est en train de se bâcher et les taches de soleil se font plus rare. Le rythme ralenti. On traverse la vallée pour taper B2 et continuer à cheminer vers le sud-ouest pour rejoindre B3. Autour de nous tout devient de plus en plus gris. Le vent se lève et nous contre. Pour l’instant rien de bien méchant, mais la manche est stoppée. Trop de vent au goal et un ciel menaçant qui déverse déjà de grosses averses sur Roldanillo. La grappe se trouve un goal alternatif, un grand champs près de la route principale qui fera très bien l’affaire. Finalement la quasi-totalité de l’équipe se pose dans des conditions bien ventillées. Retour en navette au QG pour le retour des trackers. Nous serons malgré tout étonnés du peu de points qui seront attribués. Au total 168 points pour le meilleur. Autant dire une manche qui compte pour beurre. Demain on prend les mêmes et on recommence, en espérant que les conditions météo vont aller en s’améliorant. Emanuelle Zufferey **************************************************************** Heute gehen wir um 8.30 Uhr zum Startplatz auf. Nach einer feuchten Wartezeit im Nebel kündigt die Task Comity eine 82 km langen Task an, die zuerst nach Norden beginnt und dann im Süden im Zickzack durch die Ebene endet. Der Großteil der Piloten positioniert sich für den Start auf den Hügeln, während mehrere kleine Gruppen es über dem Flachland versuchen. Die Wolkenbasis liegt bei 2100 m. Die Option Berg zahlt sich heute nicht aus. Eine ozeanische Brise schneidet die Thermik ab und erzeugt ein sinkender Lee-wind. Die Gruppe, die sich zuerst für die Bergen entschieden hat, ist gezwungen ins Flachland herauszufliegen, und nach etwa 30 km kommt es zum Zusammenschluss mit dem Rest des Wettbewerbs. Bei B1 haben alle fast wider Höhe gewonnen und es ist der Moment, ins Flachland zu gehen. Die ersten Piloten gleiten bis weit nach unten, Honorin an der Spitze. Der bis dahin sehr aktive Himmel schliesst sich und die Sonnenflecken werden immer seltener. Das Tempo wird langsamer. Wir überqueren das Flachland, um B2 zu erreichen. Dan setzen wir unseren Weg in südwestlicher Richtung fort, um B3 zu erreichen. Um uns herum wird alles immer grauer. Der Wind frischt auf und stemmt sich gegen uns. Bisher ist noch nichts passiert, aber der Task wird gestoppt. Zu viel Wind im Goal und einen bedrohlichen Himmel, der bereits große Regenschauer über Roldanillo entlädt. Die Gruppe sucht sich ein alternativer Landeplatz, ein großes Feld in der Nähe der Hauptstraße, das sehr gut geeignet ist. Schließlich landet fast das gesamte Team unter gut belüfteten Bedingungen. Wir fahren mit dem Shuttle zurück zum Hauptquartier, um die Trackings zurückzubringen. Wir sind erstaunt über die wenigen Punkte, die vergeben werden. Insgesamt 168 Punkte für den Besten. Ein Task, die wie Butter zählt. Wir hoffen, dass sich die Wetterbedingungen verbessern werden. Emanuelle Zufferey
PWC Roldanillo 2022

PWC Roldanillo 2022 – 6 février, journée d’entraînement

Fabrice Thiébaud, 7. February 2022
PWC Roldanillo 2022 – 6 février, journée d’entraînement Roldanillo est un paradis du parapente situé dans le département de Valle del Cauca, en Colombie. C’est ici que s’enchainent depuis quelques semaines différentes compétition de parapente. Cette première PWC 2022 se déroule à la suite des British Winter Open du 6 au 13 février. Aujourd’hui, nous sommes la journée d’inscription et d’entraînement. Elle commence sous un ciel couvert et légèrement pluvieux. Cette situation météo est courante pour la région et les organisateurs sont optimistes. Il sera possible de voler aujourd’hui. Yael, Emanuelle, Youri et Dan montent aux alentours de 10h au décollage, noyé dans une épaisse couche de nuages. Le temps passe et certains se décident de redescendre en véhicule. Finalement, Ema et Dan peuvent décoller vers 13h pour palper l’air Colombien. J’ai un peu moins de chance car mon aile est restée à Madrid. ************************************************************************** PWC Roldanillo 2022 - 6. Februar, Trainingstag. Roldanillo ist ein Paradies für Gleitschirmflieger und liegt im Departement Valle del Cauca in Kolumbien. Hier finden seit einigen Wochen verschiedene Gleitschirmwettkämpfe statt. Der erste PWC 2022 findet im Anschluss an der British Winter Open vom 6. bis 13. Februar statt. Heute ist der Training- und Anmeldetag. Er beginnt unter einem bedeckten und leicht regnerischen Himmel. Diese Wetterlage ist für die Region üblich und die Organisatoren sind optimistisch. Es wird möglich sein, heute zu fliegen. Yael, Emanuelle, Youri und Dan fahren gegen 10 Uhr and den Startplatz, der in einer dicken Wolkendecke eingebettet ist. Die Zeit vergeht und einige beschliessen, mit dem Fahrzeug wieder hinunterzufahren. Schließlich können Ema und Dan gegen 13 Uhr starten, um die kolumbianische Luft zu erkunden. Ich habe etwas weniger Glück, da mein Flügel in Madrid geblieben ist.
Diverses 2022

Coach to Coach Tag 2022 mit Thomas Theurillat in Interlaken

Martin Scheel, 6. February 2022
Am 22.1. trafen sich die Regioleiter und einige Teamleader bei OneDay-Coaching, in Interlaken. Die (eher langweilige) Agenda wurde von uns vorgegeben, Thomas ging dann aber seine bewährten Wege, dank dem die Liga wider sehr viel gewinnen konnte. Regio ****** Am morgen ging es um die Regios und die Regioleiter. Was läuft gut? Darauf wurde anhand Thomas’ Toblerone (Sache, Wir, Ich) eingegangen: Sache: • technisches Umfeld • Webseite und Infos • “Sicherheit” wir müssen uns nicht permanent Sorgen um Teilnehmer machen) • Anzahl der Trainings Wir: • Motivation • Wir haben uns gern • Wir-Gefühl, vor allem im Regio Jura, West und Ost. Im BEO fehlt der Chef, die Aushängeperson. Ich: • die einzelnen Personen zeichnen unterschiedliche Stärken Wie weit sind wir (schon)? Alle Teilnehmer geben ihr Feedback zu Ich, Sache, Wir ab. Auf der Grafik gibt es Striche auf der Axe. 1%-Regel: Was brauchst du/es, um 1% besser zu werden? • Ich-Achse: - Kontakt zu den Menschen (schon ein Whatsapp kann viel Freude bereiten) • Sach-Achse: - Methode verbessern • Wir-Achse: - Talente verstehen - Piloten aufzeigen, was das Regio bringt (siehe auch nachher). FTEM - Regios zusammen machen, oder mit Reigo an ein anderes regio fahren Konkret: Kommunikation: • Klarer Abgrenzen, Was ist Regio? Dem Regio ein Gesicht geben. • Besser kommunizieren, Webseite, Sozial Media? Koordinationssitzung vor den Regio Weekends: Fabrice wird 2022 der Nachwuchsverantwortliche (ist noch nicht genau definiert). Fabrice soll den Kontakt zu den Regioleitern verstärken, unter anderem indem jeweils am Mittwoch eine Koordinationssitzung gemacht wird (Zoom-Meeting, an dem alle Regioleiter teilnehmen können. Meteo, wer, wo, was, ev. Regio Zusammenlegen? Trainingsinhalte etc, etc.). Zoom-Meeting für Teilnehmer: Für die Teilnehmer wäre ein Zoom-Meeting jeweils am Donnerstag Abend erwünscht. Zwecks Besprechung an welchem Tag des Weekends, und Location, Meteo, und aber auch Fragen. Projekt Booster ******************* Fabrice stellt nach einer kurzen Einführung von Martin das Projekt vor. Selektionen Es wird sehr lange über die Selektionen gesprochen. Ein allgemeiner Konsens entsteht: • die Selektionen sollen transparent sein (wie seit kurzem bei der Liga) • Selektionskriterien sind: - Commitment und zeitliche Verfügbarkeit - Potential und Alter - Teamgeist • 100%-iges Engagement (Commitment und Verfügbarkeit) ist ein Killerkriterium. Wer nicht für alle Events zusagt, hat zu zu wenig Engagement. Wenn und Aber sollte es nicht geben. Saisonplanung • die Saisonplanung ist sehr schwierig (Zeitmanagement der Teilnehmer und Leiter). • Eine Agenda zu definieren ist sehr herausfordernd. Es wird aber auch das Engagement sichtbar. Teamleader und Teamfliegen ********************************* Funken: • Müsste geübt sein. Eigentlich darf an den andern Wettbewerben aber nicht gefunkt werden (nur EM/WM, dort ist es aber Pflicht) • Vor- Nachteile. Bringt es viel? Im Hügel- und Flachland schon. Vor allem auch für die hinteren. • Am schluss der WM hats geklappt und es waren sich alle einig, dass es gut gewesen wäre. Team-Strategisch fliegen: • Engländer machen dies stark, sie haben gewonnen • Vorbesprechen, während dem Task schwierig “Wasserträger”: • zu Beginn des Wettbewerbs fliegen alle auf Einzelresultat, dann aber sollen sie den Toppiloten helfen • in der Realität kaum möglich. Wems läuft, dem läufts, da können die andern nicht mithalten zum Vorfliegen.
CIVL Meeting

Summary CIVL Plenary meeting 2022

Michael Sigel, 6. February 2022
All Annexes can be found here: https://www.fai.org/page/civl-meetings After two difficult years, 2021 seemed to go back to be almost normal. However, there were still not as many events as pre-Covid and everybody had to be more flexible. There were 3 FAI World Championships held: - 3rd FAI World Paragliding Aerobatics –Trasaghis, Italy - 17th FAI World Paragliding – Tucuman, Argentina - 11th FAI World Paragliding Accuracy – Prilep, N. Macedonia The year 2021 was average number of accidents. The one PG fatality was a result of a small cravat developing into a full spin and an unsuccessful reserve deployment. Airscore (new scoring software) is finally ready and should be available later this year. WPRS was unfrozen in November 2021. The following things will change and should be considered by Swiss pilots: In 2019 the top 5 Women and defending champion’s rule were added. But that gives the big nation a big advantage for the team. After very long discussions the rule is adjusted so Defending Champions plus top 5 Women combined extra spots are limited to only one extra spot to any nation. There are obvious issues with women and team representation in World PG XC events. The Bureau will open a discussion on the matter. All solutions will be explored, including stand-alone Women and Team championships. The discussion may conclude with proposals to the 2023 plenary. The event management system (EMS) will be mandatory for Cat. 1 Events. But not (yet) for Cat. 2 Events. The Allocation deadlines changed and is now: After the two-month deadline, available spots may be allocated following the general principle of allocation until 14 days before the start of the event. There were many changes for aerobatics, mainly on maneuvers and changing from U25 to U23. The plenary followed Jörg Ewald’s proposal to change the task distance calculation. Attention: tracking interval changed from 5 to 1 second. From now on we can have Junior Championships. For sure they have to follow certain qualification criteria and it is not clear what glider class they will be allowed to fly (in separate Junior Cat. 1), while the age is changed from 25 to 26 years. A CIVL working group comprising manufacturers and CIVL representatives is formed to define a standard for distance calculation to the restricted airspace. There will be no tolerance. From now on harnesses should be handled same for certification as paragliders. To participate in First Category events, a harness and back protector combination must have been tested to LTF09 or EN1651:2018 or after, more than 90 days before the start of the event. CIVL publishes an indicative list on its website. From now on there will be the same rules and penalties for cloud flying as in the PWC. The next FAI comps that are approved: 17th FAI European Paragliding Championships in Pegalajar, Spain from 16th to 29th June 2024 1st FAI World Junior Paragliding Championships in Tolmin, Slovenia from 18th to 31st of August 2024
World Championships Argentinien

Tag 11, Task 7: Geschafft - Yael ist Weltmeisterin! Und die Schweiz Vize-Weltmeister.

Jörg Ewald, 13. November 2021
Als wir vor zwei Tagen die Strategie für die letzten beiden Tasks festlegten, war der Auftrag an Steph "Magic Moves" - die unwiderstehlichen Angriffe, für die er in der Wettkampfszene weltweit seit Jahren bekannt ist und bewundert wird. Gestern war er in hervorragender Ausgangslage für so einen Angriff, als der Tag plötzlich zu Ende ging. Darum liess er heute nichts mehr anbrennen, zog vom Start weg auf einer ganz eigenen Linie davon, musst deutlich weniger drehen als alle anderen, baute am südlichen Ende der Ridge eine kurze Warteschleife ein, damit er den Sprung ins Flache nicht alleine in Angriff nehmen musste, zog dann mit Honorin Hamard (F) los und wäre bei vielen der bisherigen Tasks auf Siegeskurs gewesen. Nicht aber heute: Weil uns ausnahmsweise Sonne und blauer Himmel begrüsst hatten, wurde auch gleich die längste Aufgabe dieser WM ausgeschrieben, 80 km, zum Ziel weit im Süden, das im ersten Lauf niemand erreicht hatte. Und so war das Rennen erst knapp zur Hälfte durch, Steph kam ins Stocken, immer mehr Piloten überholten ihn, plötzlich lag er ganz am Ende des Feldes. Zu dem Zeitpunkt am anderen Ende, ganz vorne mit dabei, waren alle übrigen Schweizer. Ihnen zuzuhören, wie sie sich über Funk (manchmal unfreiwillig, gell Dominic) anfeuerten, weiterhalfen, absprachen, machte viel Freude. Yaels Aufgabe war, ihren beiden Verfolgerinnen so wenig Raum wie möglich nach vorne zu geben. Das setzte sie hervorragend um, indem sie sich gleich mal an die Spitze setzte. Und was dann geschah, kam tatsächlich Magie nahe: Steph schaffte es, aus einer Gegenwindschicht in eine Rückenwindschicht aufzusteigen, überflog das gesamte Feld, und ging als allererster in den Endanflug. Sein Instrument sagte zu dem Zeitpunkt noch - typisch für ihn - er würde das Ziel nicht erreichen. Seine Anfrage, wie denn der Wind im Ziel so sei, erwischte mich auf dem komplett falschen Fuss, ich war da noch fast einen Kilometer entfernt. Und dann ware er da, überflog die Linie mit rund 200m Höhe, die er unterwegs irgendwo aus dem Hut gezaubert hatte, drehte ab über die Stadt, flog den übrigen Piloten entgegen und stieg und stieg. Danach war es im Ziel einige Minuten lang ruhig, und plötzlich war der Himmel voller Schirme. Mittendrin Yael, knapp hinter Seiko Fukuoka (F), ihrer Verfolgerin in der Damen-Gesamtwertung. Damit war eigentlich schon klar, dass es ihr für den Sieg dieser Weltmeisterschaft reichen würde. Nach und nach trafen alle übrigen Schweizer ein und überflogen die Linie - ausser Sepp, der ein bisschen zu optimistisch angeflogen kam und 5m vor der Linie steckte. Insgesamt erreichten 70 Pilotinnen und Piloten das Ziel. Wie magisch Steph heute geflogen war, wurde klar als die Ranglisten veröffentlicht wurden: Als einziger Tagessieger dieser WM erhält er die volle Punktzahl, 1000 Punkte. Das heisst, er sammelte unterwegs mehr Leading-Punkte als alle anderen, und das obwohl er wie erwähnt zwischendurch einmal ganz hinten lag. Yael wurde heute 20., zweite bei den Damen. Dominic 25., Christoph 35., Dan 36., Emanuelle 49., Nanda 60., und Sepp 71. Somit ein sehr versöhnlicher Abschluss. Aber 3.5 und mehr Stunden für 80 km ist halt schon sehr langsam, das viele Drehen in 0.5 m/s Steigen entspricht so gar nicht unserem alpinen Flugstil. Eine gewisse Erleichterung, dass das der letzte Flug hier war, ist im Team zu spüren. Noch viel mehr zu spüren ist aber die Freude über das, was hier erreicht wurde: Yael ist Weltmeisterin! Noch einmal: Unsere Yael Margelisch ist Weltmeisterin! Und das Team, bestehend aus Yael, Emanuelle, Stephan, Christoph und Sepp, erreichte hinter den sehr überzeugend auftretenden Briten den zweiten Platz. Vizeweltmeister Schweiz! Morgen früh finden die Weltmeisterschaften mit der Siegerehrung ihren Abschluss, am Nachmittag fliegen die meisten von uns nach Buenos Aires, und von dort am Sonntag dann nach Hause. Das Gros des Teams (alle Pilotinnen, sowie alle Piloten ausser Dominic und Christoph) kommt am Montag, 15. November, um 13:55 in Zürich an (Flug LH1190 aus Frankfurt).
World Championships Argentinien

Tag 10, Task 6: mit einem blauen Auge davongekommen

Jörg Ewald, 12. November 2021
Das Spiel kennen wir ja langsam: Nach einem Regentag liegt am nächsten Morgen der Startplatz in den Wolken, allenfalls kann man am Nachmittag noch etwas fliegen. Wir fuhren deshalb heute erst um 11 hoch, warteten recht lange auf irgendwelche Anzeichen von Thermik, bevor die Piloten sich dann mit ihren Starts schon ziemlich sputen mussten, um rechtzeitig um halb drei an der Startlinie zu sein. Die Rückmeldung nach dem Flug war, dass es heute noch zäher und anstrengender war als beim letzten Task, Flugfreude sei eigentlich keine aufgekommen, eher schon eine Landefreude, als es endlich vorüber war. Bis dahin vergingen aber bis zu drei Stunden, kurz vor halb fünf wurde der Tag ausgeknipst, die zu dem Zeitpunkt schon alle sehr tief fliegenden Piloten konnten nur noch ausgleiten. Von den ausgesteckten 51.3 km schaffte der Tagessieger und weiterhin Führende in der Gesamtwertung, Russell Ogden (UK), deren 37.3. Beste Schweizer waren heute Stephan und Yael, sie kamen beide rund 2.5 km weniger weit, und beendeten den Tag auf dem 15. respektive 21. Platz. Yaels schärfste Konkurrentin, die Französin Seiko Fukuoka, kam 400 m weiter und konnte ein paar Punkte aufholen. Nanda wurde bei den Damen 6., Emanuelle 7. Unser Podestkandidat Christoph Dunkel erwischte hingegen einen ernüchternden Tag, er lag von Anfang an im Hintertreffen und erreichte am Schluss lediglich den 67. Tagesrang. In der Gesamtrangliste wirft ihn das auf den 12. Rang zurück - vorübergehend, da sind wir uns alle einig. In der Teamwertung erreichten wir heute dank Stephan und Yael einmal mehr den fünften Rang. Die Briten zogen uns mit ihrem erneuten Tagessieg vermutlich uneinholbar davon. Dafür machten die auf dem dritten Rang liegenden Tschechen Punkte auf uns gut. Für morgen, für den letzten Lauf dieser Weltmeisterschaften (für den die Prognosen sogar einigermassen ansprechend ausschauen) gilt also sowohl für Yael bei den Damen wie fürs Team die Devise, sich gegen die Verfolger von hinten abzusichern. Christoph hingegen darf so viel Druck nach vorne machen wie er will. Es wird sehr spannend werden!
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