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Swiss Cup Final (flex) 2026

64.5 km Jura und Flachland

Jörg Ewald, 15. August 2026
Deutsch(Français en bas) Die Zweifel waren gross heute Morgen - die Fahne am Weissenstein zeigte stramm ins Mittelland raus als wir oben ankamen. Und bewölkt war es auch. Wir hielten am ursprünglichen Plan fest und schrieben einen Task aus mit Rennstart bei der Hasenmatte, und dann Ziel in Wohlen, Kanton Aargau. Es führen viele Wege dorthin, und die Optionen wollten wir den Piloten offenlassen. Westlich von uns zeigte sich ein schönes blaues Fenster, aber das blieb genau dann stecken als wir eigentlich in die Luft wollten. Und da ein Pilot die Geduld verlor und mit seinem Start (und Landung kurz darauf) den Lauf aktivierte, konnten wir ihn auch nicht mehr ändern. Also mussten die übrigen Piloten wohl oder übel in die Abschattung starten, die meisten schafften es aber, sich zu halten. Der Rennstart wurde von den meisten deutlich unter Startplatzhöhe genommen, für eine Weile sah es wirklich nicht gut aus. Dann aber verzogen sich die Wolken immer mehr, und so ab Stierenberg konnte das Feld immer am hinteren Rand der Abschattungen aufdrehen und weiterfliegen. Nun ware die grosse Frage "wann ins Flache raus?". Die ersten Versuche schlugen fehl, die Piloten mussten landen. Aber nach Olten klappte es dann, und immer mehr Schirme waren nicht mehr über dem Jura, sondern im Mittelland unterwegs. Der heutige Sieger Bruno Liard verfolgte eine sehr clevere Taktik: An der Krete bleiben bis der Nordwest-Wind genau ins Ziel zeigt, dann mit dem Wind ins Flache raus und darauf vertrauen, dass es irgendwo schon hochgeht. Mit der Taktik verlor er auch keine Zeit wenn er in schwächeren Thermiken drehte, weil ihn der Versatz stetig Richtung Ziel schob. So überholte er alle vor ihm liegenden Piloten und erreichte das Ziel 2.5 Minuten vor Steve Cox. Die Thermik wurde zwischen 15:30 und 16:00 im Zielbereich auch immer besser, was einige dazu bewog, nach Hause zu fliegen statt in Wohlen zu landen. Zumindest Teufenthal und das Zürcher Oberland wurden erreicht. Für andere war der Tag, an dem sie das erste Mal von Wohlen AG hörten auch der Tag, an dem sie dort landeten. Tagessieger Junior: Thierry Stoll Sports Class: Andi Birenstihl Damen: Martina Hauri Overall: Bruno Liard Sonntag Während die Prognosen am Nachmittag noch darauf hindeuteten, dass wir das gleiche Spiel am Sonntag wiederholen können, zeigte sich am Abend dass die Aufhellungen zuwenig, die Luft zu stabil und der Wind zu stark und aus der falschen Richtung (NW) sein wird. Darum wurde der Sonntag abgesagt. Français Les doutes étaient grands ce matin : le drapeau du Weissenstein pointait droit vers le Mittelland lorsque nous sommes arrivés au sommet. Et le ciel était nuageux, de surcroît. Nous nous en sommes tenus à notre plan initial et avons défini une épreuve avec un départ à la Hasenmatte, puis une arrivée à Wohlen, dans le canton d’Argovie. De nombreux chemins mènent à cette destination, et nous voulions laisser le choix aux pilotes. À l'ouest, une belle fenêtre bleue s'est ouverte, mais elle s'est refermée juste au moment où nous devions décoller. Et comme un pilote a perdu patience et a déclenché la course par son décollage (et son atterrissage peu après), nous n'avons plus pu modifier le parcours. Les autres pilotes ont donc dû, bon gré mal gré, décoller dans la zone d'ombre, mais la plupart ont réussi à tenir le cap. La plupart des pilotes ont pris le départ bien en dessous de l’altitude du site de décollage ; pendant un moment, la situation semblait vraiment compromise. Mais les nuages se sont ensuite de plus en plus dissipés, et à partir de Stierenberg, le peloton a pu remonter en altitude à la lisière arrière des zones d’ombre et poursuivre son vol. La grande question était alors : « Quand sortir dans les plaines ? ». Les premières tentatives ont échoué, les pilotes ont dû atterrir. Mais après Olten, cela a fini par fonctionner, et de plus en plus de parapentes ne se trouvaient plus au-dessus du Jura, mais volaient désormais au-dessus du Mittelland. Le vainqueur du jour, Bruno Liard, a suivi une tactique très astucieuse : rester sur la crête jusqu’à ce que le vent du nord-ouest souffle exactement en direction de l’arrivée, puis sortir vers la plaine avec le vent et compter sur le fait qu’il y aurait bien un endroit où remonter en altitude. Grâce à cette tactique, il ne perdait pas non plus de temps lorsqu'il tournait dans des thermiques plus faibles, car le décalage le poussait constamment vers la ligne d'arrivée. Il a ainsi dépassé tous les pilotes qui le précédaient et a franchi la ligne d'arrivée 2,5 minutes avant Steve Cox. Entre 15 h 30 et 16 h, les thermiques se sont également améliorés dans la zone d’arrivée, ce qui a incité certains à rentrer chez eux plutôt que d’atterrir à Wohlen. Certains ont au moins atteint Teufenthal et l’Oberland zurichois. Pour d’autres, le jour où ils ont entendu parler pour la première fois de Wohlen (AG) a également été celui où ils y ont atterri. Vainqueurs du jour Junior : Thierry Stoll Classe Sport : Andi Birenstihl Femmes : Martina Hauri Classement général : Bruno Liard Dimanche Alors que les prévisions de l'après-midi laissaient encore entrevoir la possibilité de réitérer la même performance dimanche, il est apparu dans la soirée que les éclaircies seraient insuffisantes, que l'air serait trop stable et que le vent serait trop fort et viendrait de la mauvaise direction (NO). C'est pourquoi la journée de dimanche a été annulée.
18th FAI European Paragliding Championships

Task 5, geht doch

Daniel Graf, 15. August 2026
Task 5 ist bisher der längste Task der ausgeschrieben wurde. 104 Kilometer erst im Norden mit einem schwierigen Gegenwind-Schenkel. Dann mit dem Wind weit in den Süden, fast an die griechische Grenze. Das Teasksetting gab nicht vie Spielraum für taktische Entscheidungen und doch wurden verschiedene Linien ausprobiert. Am Start positionierte sich Jérôme am kürzest möglichen Weg zum ersten Wendepunkt, das grosse Feld wartete in einer Position, in der sie etwas weiter fliegen müssen, jedoch mit Rückenwind. Bereits wenige Minuten war klar, die grosse Gruppe hatte wieder einmal richtig entschieden. Am ersten Wendepunkt waren alle wieder zusammen, doch Jéerôme und seine Mitstreiter waren erheblich tiefer. Der Task war noch lang und es konnte noch viel passieren, also weiter gehts. Nun gings 25 Kilometer gegen einen 20 km/h schnellen Gegenwind. Geduld war gefragt, das hatten nicht alle und standen bereits am Boden. Doch alle sechs Schweizer erreichten die nördliche Boje. Nun ist es ja ein Kinderspiel, 55 Kilometer mit dem Wind, leider nein. Schwache Thermik, zyklisch und die Linie musste genau stimmen. Jérôme war das erste Opfer, zu tief gekommen, nicht mehr im Spiel, kurz danach war auch bei Sarah der Boden zu nah und sie musste den Flug beenden. Noé kämpfte auf einer westlichen Route in den Hügeln um jeden Meter, aber auch er erfolglos. Vorne ging die Schweizer Post ab, Steph und Roger gaben den Takt an, Tim konnte hinter den Beiden mitgehen, bei dem Niveau eine grosse Leistung. Dann die Entscheidung, wann und mit welcher Höhe geht es in den Endanflug? Wie schon den ganzen Task übernahm Steph die Verantwortung, raus aus der Thermik, vollgas mit dem Wind gleiten. Doch gleich nach der letzten Thermik kam eine riesige Zone in der es mächtig runter ging. Steph musste an seinem Plan festhalten und auf ein Steigen hoffen, das kam leider nicht. So stand Steph ca. 400 Meter vor der End of Speed Zone. Die hinterherfliegenden, inklusive Roger konnten davon profitieren und nahmen noch ein paar Meter mehr mit. So erreichte Roger als Dritter das Ziel, Tim als 28. Top Leistung! Roger ist somit wieder auf Podestkurs, die Nation hat Plätze gut gemacht und Sarah liegt in Lauerstellung. Morgen gehts weiter, mega spannend.
Swiss Cup Final (flex) 2026

Update Freitag Abend / Mise à jour vendredi soir

Jörg Ewald, 14. August 2026
Deutsch(Français en bas) Für morgen planen wir einen One-Way-Task nach Osten, mit Ziel im Aargau, maximal bis Wohlen. Das ermöglicht uns, im sonnigsten und trockensten Bereich zu fliegen und die Gewitter zu meiden, die sich in den Voralpen und im französischen Jura aufbauen. Somit wäre eigentlich die Empfehlung, mit ÖV anzureisen, damit ihr anschliessend nicht wieder nach Oberdorf zurück müsst. Nur, der Sonntag schaut nun auch wieder fliegbar aus, je nach Modell den ganzen Tag - oder evtl. nach Durchzug einer kleinen Störung am Nachmittag. Ich möchte den Tag noch nicht abschreiben, und die Entscheidung bis morgen Nachmittag offen halten. Also vielleicht Park & Ride, das Auto in Solothurn beim Bahnhof abstellen und mit der S21 nach Oberdorf fahren. Falls ihr mit dem ÖV anreist: Gebt als Zielort immer "Seilbahn Weissenstein" ein. Der Zielort "Oberdorf" liefert zum Teil Varianten mit einer Busfahrt von Solothurn, die 30 Minuten Fussmarsch von der Seilbahn entfernt endet. / Français Pour demain, nous prévoyons un vol aller simple vers l'est, destination l'Argovie, au plus loin jusqu'à Wohlen. Cela nous permettra de voler dans la zone la plus ensoleillée et la plus sèche et d'éviter les orages qui se forment dans les Préalpes et dans le Jura français. Il serait donc recommandé de venir en transports public afin de ne pas avoir à retourner ensuite à Oberdorf. Seulement, le dimanche s'annonce à nouveau propice au vol, selon les modèles, soit toute la journée, soit éventuellement après le passage d'une petite perturbation dans l'après-midi. Je ne veux pas encore écarter cette journée et je préfère laisser la décision ouvert jusqu'à demain après-midi. On pourrait donc opter pour le « Park & Ride » : garer la voiture à la gare de Soleure et prendre la ligne S21 jusqu'à Oberdorf. Si vous venez en transports public : indiquez toujours « Seilbahn Weissenstein » comme destination. La destination « Oberdorf » propose parfois des itinéraires avec un trajet en bus depuis Soleure qui se termine à 30 minutes à pied du téléphérique.
18th FAI European Paragliding Championships

Task 4, es läuft nicht optimal

Daniel Graf, 14. August 2026
Der heutige Task über "nur" 68.5 Kilometer verrsprach ein schnellse Rennen. Taktisch war nicht viel möglich, wichtig beim Start gut positioniert zu sein. Das gelang dem Team Schweiz gut, Steph war ca. 300 Meter zu tief, die anderen fünf im Pulk dabei. Dies war nicht ganz selbstverständlichh, hatte doch Sarah gleich nach dem Start ein technisches Problem bemerkt und musste nochmals einlanden. Beim zweiten Start war sie dann die letzte vom ganzen Tross. Doch sie meisterte die Aufgabe gut und war beim Start gut positioniert. Das Rennen war sehr schnell, Tilen Ceglar, der heutige Gewinner brauchte garade mal 1.32.21 Stunden! Ein keiner Fehler, einen Kreis zuviel und das Feld zog vorbei. Roger, Noé und Tim konnten sich im Führungspulk behaupten, Steph war zwischen dem 1. und dem 2. Pulk alleine unterwegs, Sarah und Jérôme befanden sich im zweiten Pulk, bis mitte Rennen, dann gesellte sich auch Tim zu den beiden. Schlussendlich kamen alle Schweizer ins Goal, Roger (8) und Noé (41) im Spitzenpulk, Steph (65) allleine, Sarah (77), Tim (78) und Jérôme (82) mit dem zweiten Feld. Da aber nur die Besten zwei Resultate von Roger, Steph, Tim und Sarah für die Nationenwertung zählen, hat uns die heute sehr weit zurückgeworfen. Roger fiel mit dem sehr guten Resultat von Rang 2 auf den 5. Rang in der Einzelwertung zurück. Es wird eine grosse Aufgabe das noch aufzuholen, doch wir haben noch 5 Läufe vor uns. am 19. August wird abgerechnet und wir streben ein gutes Resultat an. Grüsse aus dem fliegerisch wunderschönen Nord Mazedonien.
Swiss Cup Final (flex) 2026

Weissenstein!

Jörg Ewald, 14. August 2026
Deutsch:(Français en bas) Schlussendlich haben wir uns für den Weissenstein entschieden, wir sehen dort grosse Chancen für einen Task morgen: - Wenig Wind, aus südwestlicher Richtung, dreht auf West in der Höhe - Gewitter vor allem im westlichen Jura, östlich und Richtung Mittelland länger trocken - Heiss, mässige bis gute Thermik mit Top über dem Jura bei 3000 m, im Flachland bei 2000 m Mit etwas Glück ist dann auch am Sonntag ein Task möglich - das hängt weiterhin vom genauen Verlauf des ankommenden Trogs ab. Entscheidung am Samstag Abend. Die verworfenen Alternativen: - Tessin: Trockener, aber am Sonntag stark bewölkt, fraglich ob es dort wirklich zwei Tasks geben würde. Weite Anreise. - Charmey: Ähnliche Situation wie Jura, höhere Gewittergefahr, längere Anreise aus der Deutschschweiz. Organisatorisches: - An-/Abmeldungen bis heute 12:30 - Wegpunkte sind verfügbar - Achtung, die Datei vom Swiss Cup Weissenstein wurde noch um einige Punkte im Osten erweitert! - Luftraum-Datei ist in Arbeit, Marco informiert im Chat wenn sie bereit ist. - Treffpunkt bei der Talstation der Gondelbahn in Oberdorf um 10:00: Tickets, Tracker, hochfahren - Provisorisch: Task-Briefing am Startplatz um 11:00 / Français: Finalement, nous avons opté pour le Weissenstein, où nous voyons de belles perspectives pour une manche demain : - Peu de vent, venant du sud-ouest, tournant à l'ouest en altitude - Orages surtout dans l'ouest du Jura, à l'est et en direction du Mittelland, le temps restera sec plus longtemps - Chaleur, thermiques modérés à bons avec un sommet au-dessus du Jura à 3 000 m, en plaine à 2 000 m Avec un peu de chance, une manche sera également possible dimanche – cela dépendra encore de l’évolution précise du creux barométrique qui arrive. Décision samedi soir. Les alternatives écartées : - Tessin : temps sec, mais ciel très nuageux dimanche ; il n’est pas certain qu’il y ait vraiment deux manches possibles là-bas. De plus, le trajet est assez long. - Charmey : situation similaire à celle du Jura, risque d’orage plus élevé, trajet plus long depuis la Suisse alémanique. Informations pratiques : - Inscriptions/désinscriptions jusqu’à aujourd’hui 12h30 - Les waypoints sont disponibles - Attention, le fichier de la Swiss Cup Weissenstein a été complété par quelques points supplémentaires à l'est ! - Le fichier de l'espace aérien est en cours d'élaboration, Marco vous informera sur le chat dès qu'il sera prêt. - Rendez-vous à la station de la télécabine à Oberdorf à 10 h : billets, trackers, monter - Provisoirement : task briefing au décollage à 11 h
Swiss Cup Final (flex) 2026

Erste Wetterinformationen fürs Wochenende / Premières prévisions météo pour le week-end

Jörg Ewald, 13. August 2026
Français en bas. Der Trog über Frankreich hat sich verlangsamt und dürfte erst in der Nacht von Sonntag auf Montag die Schweiz überqueren. Im Vorfeld wird die Luft aber deutlich angefeuchtet, was zu Bewölkung und Gewittern führt. Davon begünstigt ist gemäss aktuellen Prognosen die Südspitze des Tessin, sowohl am Samstag wie am Sonntag.

Wir sehen deshalb zwei Möglichkeiten:

Weissenstein, mit relativ grosser Sicherheit ein Task am Samstag, insbesondere wenn wir uns im Flachland Richtung Osten bewegen, und so die Gewitter in den Voralpen und im Jura vermeiden. Der Sonntag schaut dort aber deutlich weniger gut aus.
Südtessin (Monte Generoso, Monte Lema), mit einer kleineren Chance, an beiden Tagen zu fliegen.

Tröge haben es so an sich, dass ihr Verlauf sehr schwer vorhersagbar ist und sich die Modelle mit praktisch jedem Rechnungsdurchlauf stark verändern. Das könnte dazu führen, dass schlussendlich im Tessin doch kein Task möglich ist - oder dass im Jura und Flachland auch am Sonntag noch etwas möglich wird.
Eine kleine informelle Umfrage zeigt, dass zumindest die Pilotinnen und Piloten, die teilnahmen, die Variante Weissenstein vorziehen.
Wir berücksichtigen das, werden aber aufgrund der unsicheren Lage die definitive Entscheidung erst morgen Freitag 12:30 fällen. An- und Abmeldungen sind bis dahin möglich.

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La dépression qui pèse sur la France a ralenti et ne devrait traverser la Suisse que dans la nuit de dimanche à lundi. En amont, l'air s'humidifiera toutefois considérablement, ce qui entraînera une nébulosité et des orages. Selon les prévisions actuelles, c'est la pointe sud du Tessin qui en bénéficiera, tant samedi que dimanche.

Nous envisageons donc deux possibilités :

Weissenstein, où une épreuve est relativement certaine samedi, surtout si nous nous déplaçons vers l’est en plaine, évitant ainsi les orages dans les Préalpes et le Jura. Dimanche, les conditions s’annoncent toutefois nettement moins favorables dans cette région.
Sud du Tessin (Monte Generoso, Monte Lema), avec une chance plus faible de voler les deux jours.

Les dépressions ont pour particularité que leur évolution est très difficile à prévoir et que les modèles changent considérablement à pratiquement chaque calcul. Cela pourrait conduire à ce qu’aucune épreuve ne soit finalement possible au Tessin – ou à ce que quelque chose soit encore possible dans le Jura et en plaine, même dimanche.
Un petit sondage informel montre qu’au moins les pilotes qui y ont participé préfèrent la variante Weissenstein.
Nous en tenons compte, mais en raison de la situation incertaine, nous ne prendrons la décision définitive que demain vendredi à 12h30. Les inscriptions et désinscriptions sont possibles jusqu’à cette date.
18th FAI European Paragliding Championships

Schweizer Team kämpft sich auf Rang 3 im Teamranking

Roger Aeschbacher, 13. August 2026
Ein Task wie aus dem Bilderbuch: 90 Kilometer, Rauch, Abschattungen – und zum Schluss eine mächtige Konvergenz!!! Der heutige Wettkampftag hat dem Schweizer Team viel Freude bereitet. Als bester Schweizer erreichte ich Rang 8 im Ziel, dicht gefolgt von Steph Morgenthaler auf Platz 15. Damit haben wir uns im Teamranking von gestern Platz 5 erneut nach vorne geschoben – aktuell stehen wir auf Rang 3. Der Task Gesetzt wurde ein 90-Kilometer-Task, der zu Beginn nach Osten führte, bevor es wieder zurück an die Ridge des Startplatzes ging. Die Bedingungen waren heute wirklich spannend: Neben ausgedehnten Abschattungen sorgten mehrere grosse Brände dafür, dass es in gewissen Passagen nicht nur dunkel, sondern auch extrem dunstig war. Fliegerisch anspruchsvoll – und in manchen Momenten fast schon magisch als uns weit über 20 Störche inkl. TP wende begleiteten! :) Gegen Ende des Downwind-Zickzacks erreichten wir eine massive Konvergenz. Die letzten dreissig Minuten hiess es nur noch Vollgas, teilweise durch heftiges Steigen. Ein Finish, das lange in Erinnerung bleiben wird. Stephs Schirm dürfte im Endanflug der schnellste im Feld gewesen sein – er wurde zur Nachmessung eingezogen. - Dank "skyline-laser.ch" war sein Schirm genau eingestellt und unterhalb der Max. Toleranz von 10mm - das Statement von Daniel Tyrkas "Steph hat mich heute abgeledert" hat uns doch sehr gefreut xD! Wer sein Schirm präzise und schnell einstellen möchte sollte sich unser Messtool mal genauer anschauen :) Pech für Sarah und Jerome Weniger rund lief es Sarah und Jerome. Sarah erwischte beim Start eine kräftige Böe und wurde im Gurtzeug über den Asphalt gezogen. Zusammen mit Steph hat sie die Risse inzwischen genäht und getapt – morgen ist sie wieder parat zum Anpacken. Genau diese Einstellung macht dieses Team aus. Fazit und Ausblick Zusammengefasst lief es dem Schweizer Team heute sehr gut. Dieser Lauf gehört definitiv zu meinen Highlights 2026. Im Overall liegt die Spitze sehr nahe beieinander. Bei noch sechs möglichen Läufen ist entsprechend vieles offen – die Basis stimmt jedoch sehr gut. Wir sind allesamt hochmotiviert und die Teamdynamik ist wirklich toll. An dieser Stelle auch ein grosses Dankeschön an Daniel Graf, der den Job als Teamleader hervorragend umsetzt. Die Windmessungen und Beobachtungen vom Boden sowie die Rundumbetreuung für uns sind echt stark. So darf es weitergehen.
Swiss Cup H&F 2026

Swiss Cup Hike&Fly - Lungern 2026

Patrick Von Wyl, 12. August 2026
Bericht: Pädi von Wyl Nachdem zweimal die h&f Schweizermeisterschaft in Lungern durchgeführt wurden, fand am Wochenende vom 1.-2. August, zum ersten Mal ein Swiss-Cup Wettkampf in Lungern statt. Ein grossartiges und starkes Starterfeld hat für höchst Spannung im Zielraum gesorgt. Wobei die zahlreichen Besucher zum ersten Mal den Wettkampf am Grossbildschirm, mit Livetracking gepaart mit Livebildern von den Athleten/innen, verfolgen konnten. Herzlichen Dank an Peter Waldner (hike+fly Switzerland) und Marco Wiemer mit Team (Paraglidinglive). Das Format, ein Score-Race über 2 Tage mit 8 Bodenturnpoints, hat sich aus meiner Sicht absolut bewährt, wobei für eine weitere Ausgabe sicherlich noch an 1-2 Schrauben gedreht werden können. Die schwierige Wettervorhersage am Samstag (labil mit viel Wolken und Gewitter schon ab dem frühen Morgen) hat fast alle (ausser zwei Athleten) bewogen, zuerst die Westlichen TP`s zu sammeln. Beim ersten Aufstieg hat es nördlich von Lungern schon heftig geschüttet, jedoch keinen Tropfen im Talkessel von Lungern. Und wie das Glück es wollte, hat sich das Wetter zu unseren Gunsten entwickelt. Fast alle starteten auf dem höch Gummen. Die Leader Gruppe, angeführt von Chrigel Maurer, flogen Richtung Harder. Die darauffolgenden, die sicherere Route Richtung Norden, gegen den ersten Bodenturnpoint Haglere. Die Bedingungen waren so gut, dass sehr viel mehr geflogen werden konnte als am Anfang gedacht. Chrigel konnte gar als einziger zum Pilatus fliegen. Am späten Nachmittag kamen dann die starken Regenfälle und somit mussten einige Athleten/innen im strömenden Regen nach Lungern laufen. Olli Paul hat den Tag ausgereizt und kam 3sek. vor Schluss ins Ziel. Der Sonntag versprach gute thermische Bedingungen mit relativ spätem Thermikstart und leichter Föhntendenz. Tatsächlich blieb es lange stabil und niemand kam schnell voran. Richtig gut zu fliegen war es, als die Piloten/innen Richtung Ziel fliegen mussten. Eine grosse Gruppe, wieder von Chrigel angeführt, flog von der Planplatten Richtung Titlis um zum Bodenturnpoint Chaiserstuel zu gelangen. Andere die auf sicher gehen wollten flogen zum Arvi und wieder zurück. Durch die langsamen Bedingungen war es bis zum Schluss enorm spannend und viele kamen auf die letzten Minuten ins Ziel. Chrigel konnte bei den Männern den zweitägigen Wettkampf für sich entscheiden. Romy hatte beim letzten Bodenturnpoint Arvi, Probleme mit einer Bremsleine und hat wichtige Minuten am Boden verloren, welche ihr dann für den zeitigen Zieleinflug gefehlt haben. Linda Hoch konnte, bis dahin an zweiter Position, dadurch den Sieg erlangen. Après avoir accueilli à deux reprises les championnats suisses h&f à Lungern, la ville a accueilli pour la première fois une épreuve de la Swiss Cup le week-end des 1er et 2 août. Un plateau de participants exceptionnel et de haut niveau a assuré un suspense intense dans la zone d’arrivée. Les nombreux spectateurs ont pu, pour la première fois, suivre la compétition sur grand écran, grâce à un suivi en direct associé à des images en direct des athlètes. Un grand merci à Peter Waldner (hike+fly Switzerland) et à Marco Wiemer et son équipe (Paraglidinglive). Le format, une course par points sur deux jours avec huit points de passage au sol, a, à mon avis, parfaitement fait ses preuves, même si l’on pourra certainement encore peaufiner un ou deux détails pour la prochaine édition. Les prévisions météorologiques difficiles pour samedi (temps instable avec beaucoup de nuages et des orages dès le petit matin) ont incité presque tous les participants (à l’exception de deux athlètes) à commencer par collecter les points de passage occidentaux. Lors de la première ascension, il pleuvait déjà très fort au nord de Lungern, mais pas une goutte n’était tombée dans la cuvette de Lungern. Et comme par chance, la météo a évolué en notre faveur. Presque tout le monde a décollé du plus haut Gummen. Le groupe de tête, mené par Chrigel Maurer, s’est envolé en direction de Harder. Les suivants ont emprunté l’itinéraire plus sûr vers le nord, en direction du premier point de virage au sol, Haglere. Les conditions étaient si bonnes qu’il a été possible de voler beaucoup plus longtemps que prévu au départ. Chrigel a même été le seul à pouvoir rejoindre le Pilatus. En fin d’après-midi, de fortes pluies se sont abattues et certains athlètes ont donc dû marcher jusqu’à Lungern sous une pluie battante. Olli Paul a tiré le maximum de cette journée et a franchi la ligne d’arrivée 3 secondes avant la fin. Le dimanche promettait de bonnes conditions thermiques, avec un démarrage relativement tardif des thermiques et une légère tendance au foehn. En effet, le temps est resté stable pendant longtemps et personne n’a progressé rapidement. Les conditions étaient vraiment idéales lorsque les pilotes ont dû se diriger vers l’arrivée. Un grand groupe, à nouveau mené par Chrigel, a volé depuis Planplatten en direction du Titlis pour rejoindre le point de virage au sol de Chaiserstuel. D’autres, qui préféraient jouer la sécurité, ont volé jusqu’à l’Arvi avant de revenir. En raison de la lenteur des conditions, le suspense est resté intense jusqu’à la fin et beaucoup ont franchi la ligne d’arrivée dans les dernières minutes. Chez les hommes, Chrigel a remporté cette compétition qui s’est déroulée sur deux jours. Romy a rencontré des problèmes avec une suspente de frein au dernier point de virage au sol à Arvi et a perdu de précieuses minutes au sol, qui lui ont ensuite manqué pour franchir la ligne d’arrivée à temps. Linda Hoch, qui occupait jusqu’alors la deuxième place, a ainsi pu remporter la victoire. Männer: 1.Christian Maurer 2. Patrick Harvey-Collard 3. Moran Montavon Frauen : 1.Linda Hoch 2.Serena Ronchi 3.Lia Sutter
18th FAI European Paragliding Championships

Task zwei ist beendet, 97 spannende Kilometer!

Daniel Graf, 11. August 2026
Der zweite Task wurde etwas länger angesetzt. Die Wetterpprognosen sagten einen Nordwind auf 2500 Metern von 25 km/h voraus, somit wurde der Task in den Süden gelegt. Bereits bei der Teambesprechung wurde klar, dass der Start entscheidend sein könnte und eine Linie im Norden eine Option wäre. Die Idee wurde aber als zu grosser Umweg gewertet und es wurde vermutet, dass das Feld den direkten Weg über das Flachland wählen würde. Stephan hatte die Aufgabe, wenn er genug hoch sei, den Norden zu inspizieren, das tat er, und Sarah ging mit, leider sahen sich die Beiden weit unter dem Spitzenpulk als das Startfenster öffnete. Doch die Linie schien interessant und so fanden sich diverse Piloten im Norden über der Ridge ein um gemeinsam Richtung osten zum ersten Wendepunkt zu fleigen, auch Roger entschied sich für diese Variante, während Tim, Noé und Jérôme die Route übers Flachland wählten. Sarah und Steph schaften es tatsächlich stetig den Rückstand aufzuholen. Nach der dritten Boje war Sarah zusammen mit Roger an der Spitze des Feldes! Hammer Leistung! Dann standen die letzten Hürden dieses Tasks an, von Wendepunkt 3 ins Goal. Erst übers Flachland, dann zwei Täler queren und zum Schluss über einen Pass in ein weiteres Tal. Am Briefing wurde ausführlich darüber informiert, dass der Pass, oder besser gesagt die Hochebene thermisch nicht viel biete und deshalb hoch überflogen werden soll. Steph war dann sehr tief und musste nach dem Pass nochmals ordentlich Höhe tanken, was aber viel Zeit kostete. Roger ging als einer der Ersten in den Endanflug, musste dann aber etwas vom Gas, weil die Höhe knapp wurde. Tim, Jérôme und Sarah kamen mit ausreichen Höhe und erreichten super Plätze. Sarah kam als erste Frau ins Goal und wurde zweite im Task bei den Frauen!!! Schlussendlich waren alle Schweizer im Goal und wir durften uns auf den langen Heimweg machen. Nun steht noch ein gemeinsames Nachtessen auf dem Programm, bevor bereits der nächste Task morgen absolviert wird.
Disentis Open 2026 2026

100 km task on the final day, prize giving

Martin Scheel, 8. August 2026
By Jörg Ewald: Good weather, finally! Sunny, very little wind at altitude, dry, it looked almost perfect. The only hair in the soup: the super-heated Surselva would pull in air from both North and South - some reports even talked about the onset of "shallow Föhn", which we had gotten to know already at the beginning of the competition. Our objectives for the task were therefore: Go big, go to places we have not been yet this week, stay away from the areas most affected by the inflow from the South, and therefore land in Trun instead of Disentis. The task led first to the West, towards Oberalp pass, then crossed the main valley towards Vals. Another long crossing led to the Flims and Laax ski arena, with two turnpoints (Cassons and Grap Masegn), back across the valley one more time to Bündner Rigi, and then goal in Trun, for 99.3 km. The first few climbs were rough and fast, and pilots had no problem with getting to a good position for the race start. Some attempts to do the first valley crossing before the start and take the start cylinder on the South side had to be abandoned, in the end the whole field started together racing towards Oberalp pass. Conditions there were much more turbulent than expected: With no defined wind direction, every thermal going off would pull air towards it, making for a wild mix. Back to launch and crossing towards Garvera worked well, the pilots did not even have to go deeper towards Piz Muraun to make maximum altitude and continue onward. Originally we had planned to fly to the mountains to the South-East of Vals, but ultimately decided to turn earlier towards Flims, to avoid the expected turbulence in that area (thanks for the hint Martin!). From there, most pilots followed the "logical" route along the eastern ridge, which worked really well by then. Only, Noah Kiener had a different idea, he headed straight North, along the western rim of the Vals valley, This worked even better, and he arrived at the Cassons Grat turnpoint with a lead of about 20 minutes. But what looked like a decisive lead started shrinking again quickly when Noah struggled finding the one thermal that would give him enough altitude for the final crossing of the Rhine valley. The followers had almost caught up with him when he finally hit the right spot, climbed out and flew to victory, still with a 7-minute lead on the followers. In total 44 pilots made goal in this long and demanding task. Their arrival times ranged from 2:45 h to 5:18 h. As one of them put it: "It was level 2 all the way around" - meaning "sporty, demanding, but OK to fly". Unfortunately, two pilots lost control of their gliders during the race and were unable to recover. The first incident required a complicated helicopter rescue out of steep terrain, the pilot was transferred to the hospital, and we all wish him a speedy and full recovery. The second pilot had enough altitude to deploy his reserve parachute, ended up on the ground unscathed, but in steep, rocky territory he could not leave on foot. With REGA having an incredibly busy day, he needed to wait for nearly 3 hours until they came to fly him out. Day winners Junior: Nic Jacomet (SUI) Sports Class: Frédéric Monnet (SUI) Women: Violeta Jimenez (USA) Overall: Noah Kiener (SUI) This was the conclusion of the 2026 Disentis Open. A new crew stepped into huge footprints, and ran a successful competition - with kind guidance by members of the previous organization team from the sidelines. Despite starting out with the worst weather forecasts for the week that we all could remember, we managed to fly three interesting and challenging tasks that showed once again what a fabulous spot Disentis is for paragliding racing. Some mistakes were made, and either fixed on the spot, or taken as a lesson, to improve on for the next edition. The final mistake being that for the prize giving, the author (Race Director and acting presenter) mixed up some names when calling pilots to the podium. This is why the pictures below do not completely correspond with the actual final rankings: Junior 1. Nic Jacomet (SUI) 2. Thierry Stoll (SUI) 3. Nicola Heiniger (SUI) Sports Class 1. Frédéric Monnet (SUI) 2. Gaëtan Gerber (SUI) 3. Loïc Theubet (SUI) Women 1. Zaborowska Agnieszka (GBR) 2. Violeta Jimenez (USA) 3. Linda Hoch (SUI) Overall 1. Lars Meerstetter (SUI) 2. Davide Licini (SUI) 3. Simon Steiner (SUI) Photos by Martin Scheel.
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