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PWC Bulgaria, Sopot, 2026

Paragliding World Cup Bulgarien, Sopot 2026: Emotionen, Team-Silber und ein Schweizer Tagessieg

Simon Steiner, 12. September 2026
Der Weltcup in Bulgarien verlangte den Piloten sportlich wie emotional alles ab. Neben dem tragischen Verlust eines Pilotenkollegen gab es für das Schweizer Team mit dem Tagessieg von Noé Court, starken Podestplätzen und Team-Silber sportliche Höhepunkte zu verzeichnen.



Bericht / Rapport / Race report: Simon Steiner

Français plus bas / English below



----- Deutsch -----
Der Paragliding World Cup 2026 im bulgarischen Sopot hinterlässt bei allen Beteiligten gemischte und tief bewegende Gefühle. Sportlich bot die Woche über dem Balkangebirge die gesamte Bandbreite des Gleitschirmfliegens, von schnellem Ridgeracing bis hin zu technisch anspruchsvollen Zickzackkursen zwischen Bergen und trockenem Flachland. Überschattet wurde der Wettbewerb jedoch von einem tragischen Ereignis, das die Gleitschirmgemeinschaft mitten ins Herz traf.



In Gedenken an Jianhua Li
Am zweiten Renntag verunglückte unser Fliegerkamerad Jianhua Li tödlich. Die Leitung des Paragliding World Cup fand Worte, die das kollektive Mitgefühl der gesamten Pilotengemeinschaft widerspiegeln:


"Mit tiefer Trauer nehmen wir Abschied von unserem Freund und Fliegerkollegen Jianhua Li. Für viele in unserer Gemeinschaft war Jianhua ein vertrautes Gesicht. Als etablierter Wettkampfpilot nahm er über die Jahre an zahlreichen Bewerben auf der ganzen Welt teil, teilte den Himmel mit so vielen von uns und wurde zu einem geschätzten Teil der internationalen Gleitschirmgemeinde. Es ist schwer zu begreifen, dass wir Jianhua verloren haben, während er gestern an unserer Seite den Task flog. Sein Verlust wird von uns allen im Paragliding World Cup tief betrauert. Jenseits von Resultaten, Ranglisten und Nationalitäten bringt unser Sport eine Gemeinschaft zusammen, die sich rund um den Globus immer wieder begegnet, auf den Startplätzen, in der Luft und im Ziel. Einen dieser Menschen zu verlieren, hinterlässt eine Leere, die kaum in Worte zu fassen ist. Unser tiefstes Mitgefühl gilt Jianhuas Familie, seinen Angehörigen, Freunden sowie der gesamten chinesischen Gleitschirmszene. Wir werden Jianhua in grossem Respekt in Erinnerung behalten und sind dankbar für jeden Moment, den wir mit ihm am Himmel teilen durften."


Um Jianhua zu gedenken und Raum für Trauer zu geben, legte der gesamte Wettbewerb nach dem abgebrochenen zweiten Durchgang einen Ruhetag ein.



Task 1: Schneller Auftakt über dem Balkankamm
Die Woche begann bei kräftigen und hervorragenden Bedingungen mit einem 106,58 km langen Task. Bei einem hohen Schnitt von über 41 km/h ging es zunächst entlang des Hauptkamms. Wolkenstrassen boten gute Linien, verlangten wegen dichter Bewaldung und mangelnder Aussenlandemöglichkeiten jedoch ein striktes Höhenmanagement. Honorin Hamard holte sich den Tagessieg, Keiko Hiraki war die schnellste Frau.


Für mich persönlich verlief der Einstieg sehr zufriedenstellend. Im ersten Task konnte ich gut mit der Spitze mithalten, verlor erst auf dem letzten Schenkel ein wenig den Anschluss und landete als 24. sicher im Goal. Tim Rochas flog als 15. eine fantastische Zeit und meinte später: "Tricky, aber interessante Woche hier in Sopot. Zuerst zwei lange Tasks mit einem Mix aus Berg und Flachland, danach zwei kompakte Zickzackaufgaben im Tal." Auch Bruno Liard, der seinen ersten PWC bestritt, ordnete sich weit vorne ein: "Ich bin sehr glücklich darüber, wie ich die Tasks geflogen bin. Es war mein erster PWC und das erste Mal in einem so trockenen Gebiet. Ich flog die ganze Woche eher konservativ, mit dem Ziel, der Führungsgruppe zu folgen und die Top 20 anzupeilen."



Task 2: Aufgabenabbruch und ein folgenschwerer Zwischenfall
Task 2 führte über knapp 99 Kilometer, war jedoch von zunehmend turbulenten Bedingungen geprägt. Wegen des Rettungseinsatzes nach Jianhuas Unfall wurde der Lauf um 15:51 Uhr vorzeitig gestoppt. Sportlich zeigte Stephan Morgenthaler an diesem Tag eine fehlerfreie Leistung. Er flog mit 84,59 km die weiteste Distanz des gesamten Teilnehmerfeldes und sicherte sich Rang 2 in der Taskwertung, während Bruno Liard mit Rang 26 ebenfalls viele Punkte sammelte.


Für mich hingegen war dieser Tag binnen weniger Augenblicke vorbei. Kurz nach dem Start erwischte ich in der ersten Thermik eine Entlastung mit nachfolgendem Leinenverhänger. Schon ein minimaler Bremsimpuls auf der noch offenen Seite reichte aus, um die Strömung komplett abreissen zu lassen. Mit der geringen Höhe konnte ich den Schirm nicht mehr unter Kontrolle bringen. Ich wollte noch zum Notschirm greifen, war aber bereits zu spät und schlug in die Bäume ein. Dass der Sturz glimpflich endete und ich lediglich mit Prellungen und Schrammen davonkam, lag ausschliesslich an den dichten Baumkronen am steilen Hang, die meinen Fall abbremsten.


Der Schirm hing hoch in den Ästen, doch mit vereinten Kräften gelang die Bergung. Steph kletterte geschickt im Geäst herum, um das Tuch zu befreien. Dank zahlreicher Meter Klebesegel und gemeinsamen Reparaturstunden mit Bruno und Steph, der am Startplatz noch Ersatzleinen spleisste, war das Material am nächsten Tag wieder flugtauglich.



Task 3: Taktisches Zickzack und Schweizer Podestplatz
Nach dem Trauertag setzte das Taskkomitee auf einen 53,70 km langen Zickzackkurs, der bewusst zwischen Gebirgsflanken und Talboden hin und her wechselte, um turbulente Zonen am Hang zu umgehen. Die Entscheidung fiel an der zweiten Wende: Während die meisten Piloten an der Hangkante aufdrehen mussten, zogen Stanislav Klikar und Luke Brooks mit ausreichend Resthöhe direkt ins Flachland weiter. Sie gewannen dadurch einen uneinholbaren Vorsprung und sicherten sich massenhaft Leading Points.


Stephan Morgenthaler zeigte erneut eine starke Leistung und flog nur sechs Sekunden hinter Tagessieger Klikar auf den 3. Rang. Steph resümierte später: "Die Woche in Sopot war für mich etwas durchzogen, mit einem Streicher gestartet, dann zwei Läufe gut dabei und den letzten Lauf durch Überschätzen der Bedingungen gesteckt. Task 3 war sehr kurz, aber extrem spannend. Am Schluss zahlte es sich aus, tief zu bleiben, denn das vorsichtige Aufdrehen kostete viele Piloten etliche Leading Points. Insgesamt habe ich mein Minimalziel der Qualifikation für das Superfinal in Grindelwald erreicht."


Ich selbst startete mit dem reparierten Flügel defensiv in diesen dritten Durchgang. Die ersten Kreise fühlten sich noch etwas mulmig an, doch ich flog befreit von Erwartungsdruck. Eine Thermik direkt am Hang liess ich bewusst aus, um mit grösserem Sicherheitsabstand unterwegs zu sein. Am Ende erreichten alle fünf Schweizer das Goal, Noé Court auf Rang 9 und ich auf Rang 11.



Task 4: Der Sololauf von Noé Court zum Tagessieg
Der vierte Durchgang über 56,98 km verlangte bei stabilen Bedingungen im Flachen nochmals maximale Konzentration. Am Ende einer nervenaufreibenden Taktikschlacht setzte Noé Court das sportliche Glanzlicht aus Schweizer Sicht: Er löste sich zusammen mit einem Konkurrenten tief im Flachen aus dem Pulk, erwischte den perfekten Anschluss an das Relief und flog mit fünf Minuten Vorsprung auf die Verfolger ins Ziel. Mit maximalen Leading Points sicherte sich Noé den souveränen Tagessieg.


Noé beschrieb seinen Husarenritt folgendermassen: "Die Bedingungen im Gebirge waren solide mit Aufwinden über 3 m/s, während es im Flachen eher stabil war. Wir pendelten ständig zwischen Flachland und Berg. Am Ende setzten sich zwei von uns ganz tief im Flachen vom Pulk ab. Der Wiederanschluss an das Gebirge funktionierte perfekt, wodurch wir rund fünf Minuten auf die Gruppe herausfliegen konnten." Zu seiner gesamten Woche ergänzte Noé: "Nach den turbulenten ersten Tagen, an denen ich wegen des ungemütlichen Gefühls frühzeitig landen ging, passte der Mix aus Berg und Flachland an den letzten beiden Tagen ideal zu meinem Flugstil."


Hinter Noé komplettierten Bruno Liard (13.), Tim Rochas (23.) und ich (25.) ein geschlossenes Schweizer Teamergebnis mit jeweils über 900 Punkten. Der geplante fünfte Task musste am Schlusstag wegen aufziehender Gewitter abgesagt werden, womit Task 4 das Klassement besiegelte.



Fazit und Team Silbermedaille
Trotz der emotionalen Schwere und individueller Rückschläge bot die Schweizer Mannschaft eine mannschaftliche Spitzenleistung. Vier von fünf Schweizern beendeten den World Cup in den Top 25 der Gesamtwertung, angeführt von Bruno Liard auf Rang 15, Stephan Morgenthaler auf 19, mir auf Platz 23 und Tim Rochas auf 24.


Gekrönt wurde dieser Auftritt von der Teamwertung: Unser Team JACK & JONES (Bruno Liard, Stephan Morgenthaler, Simon Steiner und Johannes Baumgarten) gewann Task 2 und sicherte sich am Ende mit 7485,3 Punkten die Silbermedaille, nur knapp hinter den Siegern von Sky Paragliders.



----- Français -----

Coupe du Monde de Parapente Bulgarie, Sopot 2026 : Émotions, argent par équipe et une victoire suisse


La Coupe du Monde de Parapente 2026 à Sopot en Bulgarie laisse à tous les participants des sentiments mitigés et profondément émouvants. Sur le plan sportif, la semaine au-dessus des Balkans a offert toute la palette du vol libre, des courses rapides sur les crêtes aux parcours en zigzag très techniques entre les montagnes et la plaine aride. La compétition a cependant été assombrie par un événement tragique qui a touché la communauté du parapente en plein cœur.



En mémoire de Jianhua Li
Lors de la deuxième journée de course, notre camarade de vol Jianhua Li a perdu la vie dans un accident. La direction de la Coupe du Monde de Parapente a trouvé des mots qui reflètent la compassion collective de toute la communauté des pilotes :


"C'est avec une profonde tristesse que nous faisons nos adieux à notre ami et pilote Jianhua Li. Pour beaucoup d'entre nous, Jianhua était un visage familier. En tant que pilote de compétition établi, il a participé à de nombreuses compétitions dans le monde entier au fil des ans, partageant le ciel avec tant d'entre nous et devenant un membre apprécié de la communauté internationale du parapente. Il est difficile de réaliser que nous avons perdu Jianhua hier, alors qu'il volait à nos côtés. Sa perte est profondément ressentie par nous tous à la Coupe du Monde de Parapente. Au-delà des résultats, des classements et des nationalités, notre sport rassemble une communauté qui se retrouve sans cesse aux quatre coins du globe, sur les décollages, en l'air et à l'atterrissage. Perdre l'une de ces personnes laisse un vide difficile à exprimer. Nos plus sincères condoléances vont à la famille de Jianhua, à ses proches, à ses amis ainsi qu'à toute la communauté chinoise du parapente. Nous garderons un grand respect pour la mémoire de Jianhua et sommes reconnaissants pour chaque moment que nous avons eu le privilège de partager avec lui dans le ciel."


Afin de rendre hommage à Jianhua et de laisser place au deuil, l'ensemble de la compétition a observé une journée de repos après l'interruption de la deuxième manche.



Manche 1 : Début rapide au-dessus de la crête des Balkans
La semaine a commencé dans d'excellentes et fortes conditions avec une manche de 106,58 km. À une moyenne élevée de plus de 41 km/h, nous avons d'abord longé la crête principale. Les rues de nuages offraient de bonnes lignes, mais exigeaient une gestion stricte de l'altitude en raison de la forêt dense et du manque de possibilités de se poser. Honorin Hamard a remporté la victoire du jour et Keiko Hiraki a été la femme la plus rapide.


Pour moi personnellement, ce début a été très satisfaisant. Lors de cette première manche, j'ai pu bien suivre le groupe de tête, je n'ai perdu le contact que dans la dernière section et j'ai atterri en toute sécurité au Goal à la 24e place. Tim Rochas a réalisé un temps fantastique à la 15e place et a déclaré plus tard : "Semaine délicate mais intéressante ici à Sopot. D'abord deux longues manches avec un mélange de montagne et de plaine, puis deux manches compactes en zigzag dans la vallée." Bruno Liard, qui participait à sa première PWC, s'est également bien classé : "Je suis très content de la façon dont j'ai volé lors des manches. C'était ma première PWC et la première fois dans une région aussi sèche. J'ai volé plutôt prudemment toute la semaine, avec pour objectif de suivre le groupe de tête et de viser le top 20."



Manche 2 : Interruption de la course et incident lourd de conséquences
La manche 2 s'étendait sur près de 99 kilomètres, mais a été marquée par des conditions de plus en plus turbulentes. En raison de l'intervention des secours suite à l'accident de Jianhua, la course a été stoppée prématurément à 15h51. Sur le plan sportif, Stephan Morgenthaler a réalisé une performance sans faute ce jour-là. Avec 84,59 km, il a volé la plus grande distance de tout le peloton et s'est assuré la 2e place de la manche, tandis que Bruno Liard a également récolté de nombreux points à la 26e place.


Pour moi, en revanche, cette journée s'est terminée en quelques instants. Peu après le départ, j'ai subi une détente dans le premier thermique suivie d'une cravate. Une impulsion de frein minime sur le côté encore ouvert a suffi pour décrocher complètement la voile. Vu la faible altitude, je n'ai pas pu reprendre le contrôle. J'ai voulu attraper mon parachute de secours, mais il était déjà trop tard et j'ai percuté les arbres. Si la chute s'est bien terminée et que je m'en sors avec seulement des contusions et des égratignures, c'est uniquement grâce aux cimes denses des arbres sur la pente raide qui ont freiné ma chute.


La voile était accrochée haut dans les branches, mais nous avons réussi à la récupérer en unissant nos forces. Steph a grimpé habilement dans les branches pour libérer le tissu. Grâce à de nombreux mètres de tissu adhésif et à des heures de réparation communes avec Bruno et Steph, qui a même épissé des suspentes de rechange au décollage, le matériel était prêt à voler le lendemain.



Manche 3 : Zigzag tactique et podium suisse
Après la journée de deuil, le comité d'épreuve a misé sur un parcours en zigzag de 53,70 km, alternant délibérément entre les flancs de montagne et le fond de la vallée pour éviter les zones turbulentes sur le relief. La décision s'est faite à la deuxième balise : alors que la plupart des pilotes devaient enrouler près du relief, Stanislav Klikar et Luke Brooks ont continué directement vers la plaine avec suffisamment d'altitude. Ils ont ainsi pris une avance irrattrapable et se sont assuré un grand nombre de "leading points".


Stephan Morgenthaler a de nouveau réalisé une forte performance en terminant 3e, à seulement six secondes du vainqueur Klikar. Steph a résumé plus tard : "La semaine à Sopot a été un peu mitigée pour moi, j'ai commencé avec un joker (discard), puis deux bonnes manches, et j'ai posé lors de la dernière manche en surestimant les conditions. La manche 3 était très courte mais extrêmement passionnante. À la fin, il était payant de rester bas, car le fait d'enrouler prudemment a coûté beaucoup de points de leader à de nombreux pilotes. Dans l'ensemble, j'ai atteint mon objectif minimum de qualification pour la Superfinale à Grindelwald."


J'ai moi-même pris le départ de cette troisième manche de manière défensive avec mon aile réparée. Les premiers cercles m'ont semblé un peu étranges, mais j'ai volé libéré de toute pression. J'ai délibérément évité un thermique directement sur le relief pour garder une plus grande marge de sécurité. Au final, les cinq Suisses ont atteint le Goal, Noé Court à la 9e place et moi à la 11e.



Manche 4 : La course en solitaire de Noé Court vers la victoire
La quatrième manche de 56,98 km a exigé une concentration maximale dans des conditions stables en plaine. Au terme d'une bataille tactique éprouvante, Noé Court a signé l'exploit suisse : avec un concurrent, il s'est détaché du peloton très bas en plaine, a réussi une transition parfaite vers le relief et a franchi la ligne d'arrivée avec cinq minutes d'avance sur les poursuivants. Avec un maximum de "leading points", Noé s'est assuré une victoire souveraine.


Noé a décrit sa chevauchée fantastique ainsi : "Les conditions en montagne étaient solides avec des ascendances de plus de 3 m/s, alors que c'était plutôt stable en plaine. Nous avons constamment fait le yoyo entre la plaine et la montagne. À la fin, deux d'entre nous se sont détachés du peloton très bas en plaine. La reconnexion avec la montagne a parfaitement fonctionné, ce qui nous a permis de prendre environ cinq minutes d'avance sur le groupe." Concernant l'ensemble de sa semaine, Noé a ajouté : "Après les premiers jours turbulents, où j'ai posé prématurément parce que je ne me sentais pas à l'aise, le mélange de montagne et de plaine des deux derniers jours correspondait idéalement à mon style de vol."


Derrière Noé, Bruno Liard (13e), Tim Rochas (23e) et moi-même (25e) avons complété un tir groupé de l'équipe suisse avec plus de 900 points chacun. La cinquième manche prévue a dû être annulée le dernier jour en raison d'orages approchants, la manche 4 scellant ainsi le classement.



Bilan et médaille d'argent par équipe
Malgré la lourdeur émotionnelle et les revers individuels, l'équipe suisse a livré une performance collective de premier ordre. Quatre des cinq Suisses ont terminé la Coupe du Monde dans le top 25 du classement général, menés par Bruno Liard 15e, Stephan Morgenthaler 19e, moi-même 23e et Tim Rochas 24e.


Cette performance a été couronnée par le classement par équipe : notre équipe JACK & JONES (Bruno Liard, Stephan Morgenthaler, Simon Steiner et Johannes Baumgarten) a remporté la manche 2 et s'est finalement assuré la médaille d'argent avec 7485,3 points, juste derrière les vainqueurs de Sky Paragliders.



----- English -----

Paragliding World Cup Bulgaria, Sopot 2026: Emotions, Team Silver, and a Swiss Task Win


The 2026 Paragliding World Cup in Sopot, Bulgaria, leaves everyone involved with mixed and deeply moving feelings. Sportingly, the week over the Balkan Mountains offered the full spectrum of paragliding, from fast ridge racing to technically demanding zigzag courses between the mountains and the dry flats. However, the competition was overshadowed by a tragic event that struck the heart of the paragliding community.



In Memory of Jianhua Li
On the second race day, our fellow pilot Jianhua Li suffered a fatal accident. The Paragliding World Cup management found words that reflect the collective compassion of the entire pilot community:


"It is with profound sadness that we say goodbye to our friend and fellow pilot, Jianhua Li. For many in our community, Jianhua will be a familiar face. An established competition pilot, he participated in numerous competitions around the world over the years, sharing the sky with so many of us and becoming a valued part of the international paragliding community. It is difficult to comprehend that yesterday, while flying the task alongside us, we lost Jianhua. His loss is deeply felt by all of us at the Paragliding World Cup. Beyond results, rankings and nationalities, our sport brings together a relatively small community of people who meet again and again around the world, on launches, in the air and at goal. Losing one of those people leaves an absence that is difficult to put into words. Our deepest condolences go to Jianhua’s family and loved ones, his friends, his fellow pilots, and the entire Chinese paragliding community. We will remember Jianhua with great respect, and we are grateful for all the skies we had the privilege of sharing with him. Rest in peace, Jianhua."


To honor Jianhua and provide space for mourning, the entire competition took a rest day after the stopped second task.



Task 1: Fast Start Over the Balkan Ridge
The week began in strong and excellent conditions with a 106.58 km task. At a high average speed of over 41 km/h, the route initially followed the main ridge. Cloud streets offered good lines but required strict altitude management due to dense forests and a lack of landing options. Honorin Hamard took the task win, and Keiko Hiraki was the fastest woman.


For me personally, the start was very satisfactory. In the first task, I was able to keep up well with the leaders, only losing touch a bit on the last leg, and landed safely in goal as 24th. Tim Rochas flew a fantastic time finishing 15th and said later: "Tricky but interesting week here in Sopot, 2 first long tasks with a mix of mountain and flat, then 2 others condensed tasks with a lot of zigzag in between mountain and flat staying locally in the Sopot valley." Bruno Liard, flying his first PWC, also placed well at the front: "I am very happy with how I flew each task this week. This was my first PWC and it was a first time for me to fly in such a dry area. I flew quite conservatively all week, with the goal to follow the leading gaggle and to finish in the top 20."



Task 2: Task Stopped and a Serious Incident
Task 2 covered almost 99 kilometers but was characterized by increasingly turbulent conditions. Due to the rescue operation following Jianhua's accident, the race was stopped early at 15:51. Sportingly, Stephan Morgenthaler showed a flawless performance that day. He flew 84.59 km, the furthest distance of the entire field, securing 2nd place in the task ranking, while Bruno Liard also collected many points in 26th place.


For me, however, this day was over within a few moments. Shortly after the start, I hit a loss of pressure in the first thermal followed by a line over. Even a minimal brake input on the still open side was enough to completely stall the glider. With the low altitude, I could no longer bring the glider under control. I wanted to reach for the rescue parachute, but it was already too late and I crashed into the trees. The fact that the fall ended mildly and I only got away with bruises and scratches was entirely due to the dense treetops on the steep slope, which slowed my fall.


The glider was hanging high in the branches, but we managed to recover it with combined forces. Steph skillfully climbed around in the branches to free the fabric. Thanks to many meters of sticky back ripstop and joint repair hours with Bruno and Steph, who even spliced replacement lines at the launch site, the equipment was ready to fly again the next day.



Task 3: Tactical Zigzag and Swiss Podium
After the mourning day, the task committee opted for a 53.70 km zigzag course, deliberately switching back and forth between the mountain flanks and the valley floor to avoid turbulent zones on the ridge. The decision was made at the second turnpoint: While most pilots had to climb on the ridge, Stanislav Klikar and Luke Brooks continued straight into the flats with sufficient altitude. They gained an unassailable lead and secured a massive amount of leading points.


Stephan Morgenthaler showed another strong performance, finishing 3rd just six seconds behind task winner Klikar. Steph summarized later: "The week in Sopot was a bit mixed for me, started with a discard, then two runs where I was right up there, and bombed out on the last run due to overestimating the conditions. Task 3 was very short but super exciting. In the end, it paid off to stay low, because careful climbing cost many pilots a lot of leading points. Overall, I achieved my minimum goal of qualifying for the Superfinal in Grindelwald."


I myself started defensively into this third task with my repaired wing. The first circles felt a bit uneasy, but I flew free from the pressure of expectations. I deliberately skipped a thermal directly on the relief to fly with a larger safety margin. In the end, all five Swiss pilots reached goal, Noé Court in 9th and myself in 11th.



Task 4: Noé Court's Solo Run to Victory
The fourth task over 56.98 km demanded maximum concentration once again in stable conditions in the flats. At the end of a nerve-wracking tactical battle, Noé Court provided the sporting highlight from a Swiss perspective: Together with a competitor, he broke away from the gaggle very low in the flats, caught the perfect connection to the relief, and crossed the finish line with a five-minute lead over the pursuers. With maximum leading points, Noé secured a commanding task win.


Noé described his daring ride as follows: "At the start, we got a high climb in the mountains up to 3,400 meters before quickly crossing into the flats, followed by reconnecting with the mountain. In the mountains, conditions were really standard, so we were able to catch good thermals over 3 m/s. Over the flats, it was a little bit stable, but it worked really well. We juggled between the flats and the mountain. In the end, two of us broke away from the gaggle by leaving very, very low in the flats, and reconnecting with the mountain worked out pretty well afterwards. So that’s why we put maybe five minutes on the group." Regarding his entire week, Noé added: "After very turbulent conditions in the first tasks, where I decided to land because I had no desire to race in such conditions, two days of standard conditions with a mix of mountain and flat suited my flying style perfectly."


Behind Noé, Bruno Liard (13th), Tim Rochas (23rd), and myself (25th) completed a solid Swiss team result, each scoring over 900 points. The planned fifth task had to be cancelled on the final day due to approaching thunderstorms, sealing the overall rankings with Task 4.



Conclusion and Team Silver Medal
Despite the emotional weight and individual setbacks, the Swiss squad delivered a top team performance. Four out of five Swiss pilots finished the World Cup in the top 25 overall, led by Bruno Liard in 15th, Stephan Morgenthaler in 19th, myself in 23rd, and Tim Rochas in 24th.


This appearance was crowned by the team ranking: Our Team JACK & JONES (Bruno Liard, Stephan Morgenthaler, Simon Steiner, and Johannes Baumgarten) won Task 2 and ultimately secured the silver medal with 7485.3 points, just narrowly behind the winners from Sky Paragliders.



Overall Podium


1. Stanislav Klikar (CZE) - Sky Harpy / Ozone Submarine - 2954.9 Pkt.

2. Honorin Hamard (FRA) - Ozone Enzo 3 / Ozone Submarine - 2947.6 Pkt.

3. Selever Bogdan Tudor (ROU) - Ozone Enzo 3 / Ozone Submarine - 2923.6 Pkt.



Overall Female Podium


1. Keiko Hiraki (JPN) - Ozone Enzo 3 / Ozone Submarine - 2184.6 Pkt.

2. Tomoko Yoshikawa (JPN) - Ozone Enzo 3 / Gin Genie Race 5 - 1254.0 Pkt.



Overall Ranking (Swiss Pilots)


15. Bruno Liard - Ozone Enzo 3 / Ozone Submarine - 2840.8 Pkt.

19. Stephan Morgenthaler - Ozone Enzo 3 / Ozone Submarine - 2808.0 Pkt.

23. Simon Steiner - Ozone Enzo 3 / Gin Genie Race 6 - 2702.9 Pkt.

24. Tim Rochas - Niviuk Icepeak X-One / Niviuk Rocket R - 2697.6 Pkt.

51. Noé Court - Niviuk Icepeak X-One / Niviuk Rocket R - 1980.7 Pkt.



Overall Team Ranking (Top 3 & Swiss Teams)


1. SKY PARAGLIDERS (Stanislav Klikar, Dominik Kapica, Maros Jostiak, Daniel Rosinsky) - 7566.3 Pkt.

2. JACK & JONES (Bruno Liard, Stephan Morgenthaler, Simon Steiner, Johannes Baumgarten) - 7485.3 Pkt.

3. CROSSCOUNTRY MAGAZINE (Selever Bogdan Tudor, Vladimir Latis, Arthur Verrier, Ovidiu Mihai Marchitan) - 7484.4 Pkt.

7. NIVIUK (Stephan Schöpe, Tim Rochas, Tanguy Renaud-Goud, Noé Court) - 7380.3 Pkt.
Regio Saisonabschluss

Regio BEO Finale

Benjamin Fankhauser, 7. September 2026
Am letzten Sonntag hat sich das Regio Beo mit 14 Piloten zum Finale getroffen. Langsam werden die Tage wieder kürzer und das Regio Beo verabschiedet sich in den Winterschlaf. Im Februar geht es dann wieder los! Ein guter Gradient, falsche Windprognosen (je nach Modell) und eine Warmluftadvektion waren die Herausforderungen in der Luft. Eine SkyTrackPro Test sorgte für zusätzliche Schwierigkeiten auf dem Cockpit, hat aber wertvolle Erkenntnisse geliefert. Der Task führt von der SSS in der Nähe vom Startplatz First in Grindelwald, zu der ersten Boje, an Mürren vorbei, bis ins hinterste Ende vom Lauterbrunnental. Eine Eindrückliche Kulisse unter dem Silberhorn und taktisch schwierig zu fliegen. Danach führt der Task zurück nach Grindelwald und fast bis zur Schreckhornhütte. Eine relative einfache Sache bei hoher Basis, jedoch relativ herausfordernd bei Regio-Wetter. Nach dieser Boje geht es in direkter Linie zurück nach Interlaken, wo ein Ort für ein sinnvolles Elevated-Goal existiert, weshalb wir uns dazu entschieden haben. Aber auch hier hat sich gezeigt, dass das Elevated-Goal selbst keine Sicherheitsgarantie bietet sondern sich lediglich in einem grösserem Task-Gefüge eingliedert. Bereits beim Start haben wir bemerkt, dass die Basis wohl eher bei 2500m statt den erwarteten 3000m liegt. Ebenfalls waren die Bedingungen sehr zyklisch und man musste bereits vor dem Start auch mal taktisch warten, um danach die gute Thermik zu erwischen. Wild herumfliegen lohnt sich in diesen Bedingungen nicht. Um ganz sicher zu gehen, dass es sich wirklich nicht lohnt, bin ich extra wild herumgeflogen und durfte mit fünf Minuten Verspätung die Aufholjagd beginnen. Aber genau diese zyklischen Bedingungen wurden der Spitzengruppe bereits beim Schattwald zum Verhängnis. Nur Rene konnte direkt den Thermik-Anschluss finden und ich konnte zur Spitzengruppe aufschliessen. Interessant war auch, dass kein Westwind zu spüren war. Am Schwarzmönch vorbei, wurde es dann das erste Mal schwierig. Fehlende Thermik und lange Zykluspausen mussten antizipiert werden. Eine Lösung gelang Rene, der innerhalb der Wende gezeigt hat, dass die Luft am Ende des Tals doch irgendwo steigen muss. Aber auch Matic, der sich unglaublich tief über Stechelberg wieder hocharbeiten konnte. Wer sich aber nicht geduldig parkieren konnte, stand bald unten am Landeplatz (Siehe Screenshot 1). Die Route zurück nach Grindelwald ist eigentlich offensichtlich, aber die schwache Thermik hat bereits einige ans Limit gebracht, deshalb war dann der Landeplatz in Interlaken plötzlich verlockender, als der Abstecher zur Schreckhornhütte. Andi, Rene und Sedin haben sich trotzdem in Richtung Schreckhorn auf den Weg gemacht. Mit viel Geduld, haben alle drei den Wendepunkt erreicht und danach auch noch den anspruchsvollen Weg ins Goal gefunden. Gratulation! Rangliste: 1. Rene Mühlemann 2. Andi Birenstihl 3. Sedin Jutzi Thermik ist leider fast immer zyklisch und wer sich an die Bedingungen des Tages anpassen kann, ist im Vorteil. In schwacher oder schwieriger Thermik ist es zentral, den Anschluss zum Pulk nicht zu verlieren, möglichst wenig Risiken einzugehen und sich ohne Druck für die weise statt schnelle Option zu entscheiden. Rene, Andi und Sedin haben alle mindestens einmal die weise Option gewählt. Bezüglich dem Test von SkyTrackPro, haben wir festgestellt, dass auch eine tolle Software nicht ganz ohne Vorbereitung auskommt. Ich möchte mich entschuldigen, dass wir sicherheitsrelevante Fehler gemacht haben. Konkret waren einige Piloten nach unserem Briefing ohne Livetracking, Luftrauminformationen oder Kabelwarnungen in der Luft. Passiert ist zum Glück nichts, wir werden aber intern die Situation besprechen. Die Software selbst hat tadellos funktioniert. Dass kleine Optimierungen gemacht werden können, ist normal. Dinge wie Layout, oder automatische Zoomstufe überlassen wir den individuellen Einstellungen der Piloten. Und wie immer: Jerome freut sich über jedes Feedback von den Testpiloten. Die gesamte Wettkampforganisation auf einer Plattform, bietet viele Vorteile, auch für die Piloten selbst: automatisierte Task Updates, App mit integrierten Level Meldungen, Livetracking und Livescoring. Aber auch Anmeldung, Resultate oder Retrieve Organisation über eine Plattform ist definitiv ein angenehmer Luxus, an den man sich gewöhnen möchte. Zusätzliche Erweiterungen wie eine Meteobriefing, oder Analyse Werkzeuge hat Jerome auch bereits implementiert.
Swiss Cup Hike&Fly 2027

Informationen für Organisatoren zum Swiss Cup Hike&Fly 2027

Bernhard Senn, 2. September 2026
Liebe Veranstalter Swiss Cup Hike&Fly Die Saison 2026 ist zwar noch in vollem Gange, aber wir möchten euch bereits jetzt über kommende Saison informieren. Das folgende Prozedere inkl. Änderungen, Anpassungen und Vorgaben werden wir ab der Saison 2027 umsetzen. Es soll keine Schikane sein, sondern euch Entlastung und Klarheit bringen. Dieses Mail und die Informationen dürfen auch an weitere interessierte Organisatoren, die nicht im Swiss Cup vertreten sind, weitergeleitet werden! Folgendes übernimmt ab 2027 der SHV/Swissleague • Ausschreibung der Veranstaltung gemäss Antragsformular bei der CIVL. • Bezahlung der Einschreibegebühr für den Veranstalter an die CIVL • Hochladen des Rankings im vom Veranstalter zugestellten Excel gemäss Vorlage • Angebot: Nutzung des Ausschreibungs- und Registrationstool der swissleague inkl. Billingtool. Folgendes bleibt beim Veranstalter • Anmeldung und Registration der Athletinnen und Athleten. Die Daten gemäss Vorlage Ranking müssen zwingend erfasst werden! • Erstellung Ranking gemäss Vorlage in der Beilage • Das Ranking im Format gemäss Beilage dem SHV/Swissleague bis spätestens 7 Tage nach der Veranstaltung zustellen. • Einhaltung Reglement G. Das Reglement F gilt nur für die Schweizer Meisterschaften, entspricht aber weitgehend dem Reglement G, regelt aber zusätzlich die Formalitäten der Schweizer Meisterschaften. Fahrplan 1. Ende August: Infomail an die Veranstalter und Newsmeldung auf der Website www.swissleague.ch 2. Bis 15. September 2026: Interessensbekundung zur Durchführung der Schweizer Meisterschaften 2027. Mail an: bernhard.senn@shv-fsvl.ch 3. Bis 31. Oktober 2026: Anmeldung Swiss Cup Hike&Fly 2027 4. Bei mehr als 12 Bewerbern für den Swiss Cup 2027: Auswahlverfahren durch Disziplinchef Hike&Fly, Eventmanager Swissleague und Hike&Fly Kommission nach folgenden Kriterien: a. Regionale Verteilung b. Wettkampfmodus c. Dauer der Veranstaltung (Ein bis mehrere Tage) d. Erfahrung als Veranstalter 5. 30. November 2026: Bekanntgabe der 12 Veranstaltungen Swiss Cup Hike&Fly 2027. Die direkte Kontaktnahme seitens Swissleague für potentielle Interessenten Schweizer Meisterschaften erfolgt bereits nach dem 15. September 2026! Interessiert? Wir freuen uns auf eure Anmeldungen bis Ende Oktober (SM bis 15. September) inklusive ausgefülltem Antragsformular an sport@shv-fsvl.ch ********************** Chers organisateurs de la Swiss Cup Hike&Fly, La saison 2026 bat certes encore son plein, mais nous souhaitons d’ores et déjà vous informer sur la saison à venir. La procédure suivante, y compris les modifications, adaptations et directives, sera mise en œuvre à partir de la saison 2027. Il ne s’agit pas d’une mesure vexatoire, mais d’une mesure destinée à vous faciliter la tâche et à vous apporter plus de clarté. Cet e-mail et ces informations peuvent également être transmis à d'autres organisateurs intéressés qui ne font pas partie de la Swiss Cup! À partir de 2027, la FSVL/Swissleague se chargera des tâches suivantes : • Annonce de la manifestation auprès de la CIVL conformément au formulaire de demande. • Paiement des frais d’inscription de l’organisateur à la CIVL • Mise en ligne du classement dans le fichier Excel fourni par l’organisateur, conformément au modèle • Offre : utilisation de l’outil d’annonce et d’inscription de la Swissleague, y compris l’outil de facturation. Les tâches suivantes restent à la charge de l’organisateur • Inscription et enregistrement des athlètes. Les données doivent impérativement être saisies conformément au modèle de classement ! • Établissement du classement selon le modèle figurant en annexe • Transmission du classement au format indiqué en annexe à la SHV/Swissleague au plus tard 7 jours après la manifestation. • Respect du règlement G. Le règlement F s’applique uniquement aux championnats suisses ; il correspond toutefois largement au règlement G, mais régit en outre les formalités propres aux championnats suisses. Calendrier 1. Fin août : e-mail d’information aux organisateurs et communiqué sur le site www.swissleague.ch 2. Jusqu’au 15 septembre 2026 : manifestation d’intérêt pour l’organisation des Championnats de Suisse 2027. E-mail à : bernhard.senn@shv-fsvl.ch 3. Jusqu’au 31 octobre 2026 : inscription à la Swiss Cup Hike&Fly 2027 4. S’il y a plus de 12 candidats pour la Swiss Cup 2027 : procédure de sélection menée par le responsable de la discipline Hike&Fly, le responsable des événements de la Swissleague et la commission Hike&Fly selon les critères suivants : a. Répartition régionale b. Mode de compétition c. Durée de l’événement (un à plusieurs jours) d. Expérience en tant qu’organisateur 5. 30. novembre 2026 : annonce des 12 épreuves de la Swiss Cup Hike&Fly 2027. La Swissleague prendra directement contact avec les organisateurs potentiels des Championnats de Suisse dès le 15 septembre 2026! Cela vous intéresse? Nous attendons avec impatience vos inscriptions jusqu’à fin octobre (Championnats de Suisse jusqu’au 15. septembre), accompagnées du formulaire de candidature dûment rempli à sport@shv-fsvl.ch
SRS Piedrahita

3. und letzter Task bei der SRS BGD Piedrahita

Sven Albert, 31. August 2026
Am Samstag, dem 29. August 2026, ging die SRS BGD Edition im spanischen Piedrahíta zu Ende. Am letzten offiziellen Wettkampftag mobilisierte das Schweizer Team noch einmal alle Kräfte, um sich in dem hochkarätigen internationalen Feld zu behaupten. Die Aufgabe unter strahlend blauem Himmel. Die Wettbewerbsleitung setzte für den Finaltag einen technisch anspruchsvollen Task über 108,8 Km an. Im Gegensatz zu den Vortagen präsentierte sich das Wetter als absolut blauer Tag ohne eine einzige Wolke. Diese wolkenlose Thermik verlangte den Pilotinnen und Piloten taktische Höchstleistungen ab. Der Flug, der maximale Konzentration forderte. Packender Rennverlauf im Leading Gaggle. Der Task startete direkt mit intensiven Positionskämpfen. Schon früh kristallisierte sich eine stark besetzte Führungsgruppe heraus, die das Tempo diktierte. Aus Schweizer Sicht verlief das Rennen äusserst vielversprechend: Raphael und Sven zeigten eine hervorragende Leistung und schafften es von Beginn an, die Pace an der Spitze voll mitzugehen. Sie bissen sich im Leading Gaggle fest und konnten dem Lead über weite Strecken des Tasks erfolgreich folgen. Erst im anspruchsvollen Endanflug im Tal forderte das gnadenlose Blauthermik-Rennen seinen Tribut, als sich das Feld auf den letzten Kilometern aufteilte. Der Wind über Avila kam wie angekündigt aus NO und der Tag war schon zeitlich fortgeschritten so das die Thermik nicht mehr so hochreichend war. Das gesamte Schweizer Team bewies über den gesamten Flug hinweg grossen Teamgeist. Leider gelang es Marco nicht ins Ziel (1,4Km) Soner auf dem weg zum TP Avila und Jan vor dem Pass bei Piedahita. Tages Team Wertung 2. Alpine Wings (Sven, Raphi, Marco und Jan) Resultat Task 3 8. Sven Albert 12. Raphael Oerer 50. Marco Vergari 92. Soner Yorgun 106. Jan Rindlesbacher Aktuell ist das Ergebnis noch nicht bestätig da es einen nicht näher genannten Strafe gibt. Wochenresümee: Herausforderndes Wetter und starker Schweizer Teamgeist in Piedrahíta Die diesjährige SRS BGD Edition im spanischen Piedrahíta verlangte allen Beteiligten viel Geduld ab. Von den sechs geplanten Wettbewerbstagen konnte wetterbedingt – vor allem aufgrund von zu starkem Wind – nur an drei Tagen geflogen werden. Trotz der schwierigen meteorologischen Bedingungen blickt die Schweizer Piloten auf eine erfolgreiche und lehrreiche Woche zurück. Top-Leistung der Organisation vor Ort Ein ganz grosses Lob gebührt der lokalen Organisation. Die Crew vor Ort machte einen absoluten Top-Job. Trotz der täglichen Ungewissheit und den wetterbedingten Absagen blieb die Rennleitung hochprofessionell, flexibel und traf stets die richtigen Sicherheitsentscheidungen. Die Organisation schaffte es an den fliegbaren Tagen, das Maximum aus den anspruchsvollen Bedingungen herauszuholen und für faire, spannende Tasks zu sorgen. Perfektes Schweizer Teamwork Aus Sicht des Schweizer Teams war die Woche ein voller Erfolg für den Zusammenhalt. Die Piloten arbeiteten hervorragend zusammen. Sowohl am Boden bei den täglichen Briefings als auch in der Luft wurde Taktik grossgeschrieben. Man unterstützte sich gegenseitig, tauschte wertvolle Infos über die Thermikentwicklung aus und bewies echten Teamgeist. Diese starke Teamarbeit war der Schlüssel dazu, dass die Schweizer Piloten an den wenigen Flugtagen – bis hin zum wolkenlosen Finale am Samstag – ganz vorne im internationalen Feld mitmischen konnten. English Version Swiss Fighting Spirit on a Cloudless Final Day at the SRS BGD Edition in Piedrahíta On Saturday, August 29, 2026, the SRS BGD Edition in Piedrahíta, Spain, came to an end. On the final official competition day, the Swiss team mobilized all their strength once again to hold their ground in a high-caliber international field. The Task Under a Radiant Blue Sky For the final day, the meet director set a technically demanding task of 108.8 km. In contrast to the previous days, the weather presented itself as an absolutely blue day without a single cloud. This cloudless thermalling required tactical peak performance from the pilots—a flight that demanded maximum concentration. Thrilling Race in the Leading Gaggle The task started right away with intense position battles. Early on, a strong lead group emerged and dictated the pace. From a Swiss perspective, the race was highly promising: Raphael and Sven delivered an outstanding performance, managing to keep up with the pace at the front right from the start. They dug into the leading gaggle and successfully followed the lead over long stretches of the task. It was only during the demanding final glide in the valley that the merciless blue thermals took their toll, as the field split up on the last kilometers. The wind over Ávila came from the NE as forecast, and the day was already well advanced, meaning the thermals were no longer reaching very high.The entire Swiss team showed great team spirit throughout the whole flight. Unfortunately, Marco just missed making it to goal (by 1.4 km), Soner landed on his way to the Ávila turnpoint, and Jan went down before the pass at Piedrahíta. Daily Team Ranking 2nd Alpine Wings (Sven, Raphi, Marco, and Jan) Task 3 Results 8. Sven Albert 12. Raphael Oerer 50. Marco Vergari 92. Soner Yorgun 106. Jan Rindlesbacher Note: Currently, the result is not yet confirmed due to an unspecified penalty. Weekly Summary: Challenging Weather and Strong Swiss Team Spirit in Piedrahíta This year's SRS BGD Edition in Piedrahíta, Spain, demanded a lot of patience from everyone involved. Due to weather conditions—mainly due to excessively strong winds—flying was only possible on three out of the six scheduled competition days. Despite the difficult meteorological conditions, the Swiss pilots look back on a successful and instructive week. Top Performance by the Local Organization Huge praise goes to the local organization. The crew on-site did an absolute top job. Despite the daily uncertainty and weather-related cancellations, the task committee remained highly professional, flexible, and always made the right safety decisions. On the flyable days, the organization managed to extract the maximum from the challenging conditions and ensure fair, exciting tasks. Perfect Swiss Teamwork From the Swiss team's perspective, the week was a complete success for camaraderie. The pilots worked together excellently. Strategy was a top priority, both on the ground during daily briefings and in the air. Everyone supported each other, exchanged valuable information about thermal development, and showed true team spirit. This strong teamwork was the key to the Swiss pilots mixing it up at the very front of the international field on the few flying days—right up to the cloudless finale on Saturday.
Swiss Cup H&F 2026

Swiss Cup Hike&Fly - Trailfly Lenk

Bernhard Senn, 31. August 2026
Text: Oliver Paul Deutsche Fassung Wie immer erwies sich der Trail Fly Lenk als einer der Höhepunkte der Hike & Fly-Saison: ein schnelles Rennen, klarer Himmel, eine tolle Stimmung und zahlreiche Top-Landungen! Die Wettervorhersagen waren zu Beginn nicht sehr vielversprechend, da starker Wind angekündigt war, aber wie so oft an der Lenk schützten uns die hohen Berge vor dem Wind und wir hatten hervorragende Bedingungen für Hike & Fly. Zu Beginn von Tag 1 zeigten sich zwei gegensätzliche Taktiken. Die Hälfte des Feldes entschied sich dafür, 12 km und 1.200 Höhenmeter direkt bis zum TP1 am Albristhubel zu wandern. Die andere Hälfte wählte einen kürzeren Aufstieg zum Seewlehore und anschließend einen Flug zum TP1. Letztendlich erwiesen sich beide Optionen als zeitlich gleichwertig, sodass sich die Spitzengruppe am TP1 wiederfand. Der Übergang vom Wegpunkt Albristhubel zum Wegpunkt Seewlehore stellte die erste Herausforderung dar: Bei schwachen Thermiken mussten die Piloten über der CTR von St. Stephan auf 1.600 m bleiben. Die meisten schafften den Übergang, einige mussten vorher landen, um den Luftraum zu meiden. Der Rest von Tag 1 verlief rasant und intensiv, und die meisten Piloten beendeten das Rennen im Flug, ohne laufen zu müssen. Romy Sweda zeigte am ersten Tag eine enorme Leistung und belegte trotz einer verpassten Thermik unterhalb des Metschstands und eines Aufstiegs zu Fuß vom Talgrund bis nach Langermatten den zweiten Platz! Tag 2 versprach bis zum frühen Nachmittag stabile Bedingungen, was sich für die Spitzengruppe als entscheidend erwies. Wir erreichten den Gipfel des Flöschhore (7,7 km, 1.100 m Höhenunterschied) nach 1 Stunde und 20 Minuten. Der Tag hatte gerade erst begonnen und wir wussten nicht, ob wir zu früh zum Fliegen da waren. Glücklicherweise ist der Flöschhore ein außergewöhnlicher Thermikauslöser, und die ersten Piloten konnten schnell auf 2.700 m aufsteigen und trotz starken Windes in der Höhe die TP2 am Rothore im Flug bestätigen. Hier spielten die stabilen Bedingungen eine entscheidende Rolle. Die Westhänge unterhalb des Metschstands funktionierten noch nicht, als die erste Gruppe dort ankam. Die Spitzengruppe landete und legte 1,2 km sowie 300 Höhenmeter bis zur nächsten Kontrollstelle zu Fuß zurück. Das gab der Verfolgergruppe unter der Führung von Patrick Harvey-Collard Zeit, aufzuholen. Von da an gab es keinen Spielraum mehr für Fehler und das Tempo war extrem hoch. Chrigel Maurer geriet am Kontrollpunkt Langermatten in Schwierigkeiten und kam 10 Minuten hinter der Spitzengruppe an, doch er spielte seine Karten geschickt aus. Während die Spitzengruppe zu Fuß auf der Luvseite den Aufstieg bewältigte, um den Kontrollpunkt zu verlassen, startete er in weniger als 30 Sekunden direkt auf der Leeseite durch und eroberte den ersten Platz zurück – ein unglaublicher Schachzug! Podium Männer: 1. – Chrigel Maurer 2. – Elias Gerber 3. – Michael Maurer Podium Frauen: 1. – Romy Sweda 2. – Mirjam Barrueto 3. – Andrea Bartunkova Francais Comme toujours, le Trail Fly Lenk s'est révélé être l'un des moments forts de la saison de Hike & Fly : une course rapide, un ciel dégagé, une super ambiance et de nombreux top landings ! Les prévisions météo n'étaient pas très encourageantes au départ, avec des vents forts annoncés, mais comme souvent à Lenk, les hautes montagnes nous ont protégés du vent et nous avons eu d'excellentes conditions de hike & fly. Le début du jour 1 a révélé deux tactiques opposées. La moitié du peloton a choisi de marcher 12 km et 1200 m de dénivelé directement jusqu'à la TP1 à l'Albristhubel. L'autre moitié a opté pour une montée plus courte au Seewlehore, puis un vol jusqu'à la TP1. Au final, les deux options se sont avérées équivalentes en temps, le groupe de tête se retrouvant à la TP1. Le passage de la balise Albristhubel à la balise Seewlehore a constitué le premier défi : dans des thermiques faibles, les pilotes devaient rester au-dessus de la CTR de St. Stephan, à 1600 m. La plupart ont réussi la transition, certains ont dû poser avant pour éviter l'espace aérien. Le reste du jour 1 a été rapide et intense, et la plupart des pilotes ont terminé la course en vol sans avoir à marcher. Romy Sweda a réalisé un effort monstre le jour 1, terminant deuxième malgré un thermique raté sous le Metschstand et une montée à pied jusqu'à Langermatten depuis le fond de la vallée ! Le jour 2 s'annonçait stable jusqu'en début d'après-midi, et cela s'est avéré décisif pour le groupe de tête. Nous sommes arrivés au sommet du Flöschhore (7,7 km, 1100 m de dénivelé) après 1 h 20. La journée commençait tout juste et nous ne savions pas si nous étions trop tôt pour voler. Heureusement, le Flöschhore est un déclencheur thermique exceptionnel et les premiers pilotes ont pu monter rapidement à 2700 m et, malgré un vent fort en altitude, valider la TP2 au Rothore en vol. C'est là que les conditions stables ont joué un rôle clé. Les faces ouest sous le Metschstand ne fonctionnaient pas encore lorsque le premier groupe est arrivé. Le groupe de tête a posé et marché 1,2 km et 300 m de dénivelé jusqu'à la balise suivante. Cela a laissé le temps au groupe de poursuivants, mené par Patrick Harvey-Collard, de revenir. À partir de là, plus aucune marge d'erreur et un rythme extrêmement rapide. Chrigel Maurer s'est retrouvé en difficulté à la balise Langermatten, arrivant 10 minutes derrière le groupe de tête, mais il a bien joué sa carte. Pendant que le groupe de tête montait à pied côté au vent pour s'extraire de la balise, il a décollé en moins de 30 secondes directement dans le sous-le-vent et a repris la première place, un coup incroyable ! Podium hommes : 1er – Chrigel Maurer 2e – Elias Gerber 3e – Michael Maurer Podium femmes : 1re – Romy Sweda 2e – Mirjam Barrueto 3e – Andrea Bartunkova
SRS Piedrahita

SRS Piedrahita - Task 2

Raphael Oerer, 30. August 2026
Text by Soner Yorgun SRS BGD Edition Task 2 The day finally offered good conditions with strong thermals, and a 77km task was set, broken into two sections: an east-west zig-zag over Piedrahita, followed by a long downwind race toward Ávila, the two separated by a mountain pass. In both sections, pilots could either stick to the Peña Negra ridge or take the flats, the more direct line. Both worked, though the ridge thermals were notably strong on the Piedrahita side, so I stayed on the ridge for this first part. I had a good start, but early on I ripped the pod of my GR5 harness — the airflow around the fairing was disturbed, leaving me with a fairing flapping violently behind me and an oddly shaped pod in front. I had to grab the fairing and tuck it under my chest zipper, flying the remaining 80% of the race like that. The mountain pass after the zig-zag was expected to be tricky, but strong regional thermals let us climb to around 2600m, making for an easy transition above it. Cumulus over the mountains then drew many pilots, myself included, onto that line toward goal, while the chasing gaggle took the direct line over the flats — which worked too, closing the gap with the leading group. In the end, a whole flock of pilots came in on final glide together, and I got passed by several from behind, which I blame on the ripped harness. Still, it was a fun, classic Piedrahita task with panoramic views over the vast Spanish flatlands. Ranking: 29. Soner Yorgun 38. Raphael Oerer 43. Artem Malyshev 59. Marco Vergari 74. Jan Rindlisbacher 91. Michael Heberlein 92. Sven Albert
2nd FAI Junior World Paragliding Championships

Task 7: Unexpected strong winds and stop task

Toni Crottet, 30. August 2026
Zuerst zum Spoilern: Noé Court ist Junioren Vizeweltmeister in der Einzelwertung und das Schweizer Junioren Team ist Weltmeister!! Aber mal von Anfang an. Der Tag begann sehr verheissungsvoll. Martin Jovanovski hatte einen sehr guten Wetterbericht in der Tasche. Etwas NE-Wind, zunehmend während dem Tag. Ein starker Ost-Wind Push von der nördlichen Wende wurde dem ganzen Feld zum Problem. Es wurden starke Böen am Boden gemeldet und einige Piloten sind dann auch rückwärts gelanden. Der Renndirektor musste den Task stoppen. Punktemässig war zu diesem Zeitpunkt noch alles offen. Schlussendlich änderte sich nichts an der Rangliste und das Schweizer Team blieb an der Spitze. Herzliche Gratulation!! #zäme-gschicht-gschribe Pour commencer par le scoop : Noé Court est vice-champion du monde junior en individuel et l'équipe suisse junior est championne du monde !! Mais reprenons depuis le début. La journée s'annonçait très prometteuse. Martin Jovanovski avait en poche une très bonne prévision météo. Un peu de vent de NE, en augmentation au cours de la journée. Un fort push de vent d'Est en provenance de la balise du nord a posé problème à tout le peloton. De fortes rafales ont été signalées au sol, et plusieurs pilotes ont même atterri en marche arrière. Le directeur de course a dû arrêter la manche. À ce moment-là, tout restait encore ouvert au niveau des points. Finalement, le classement n'a pas changé et l'équipe suisse est restée en tête. Toutes nos félicitations !! #zäme-gschicht-gschribe
2nd FAI Junior World Paragliding Championships

Task 6: Sahara Dust, Stability in the low altitude and Thunderstorm

Toni Crottet, 29. August 2026
Die Atmosphäre hier ist sehr speziell anzuschauen: Es hat viel Saharastaub in der Atmosphäre. Dieser bleibt und auch für morgen noch erhalten nach der Vorhersage. Die Vorhersage entsprechend schwierig: Unten stabil mit einer starken Inversion. Oben labil mit viel Potenzial zur Überentwicklung. Der Task war erwartungsgemäss schwierig zu fliegen. Tief, sehr schwache Thermik und die Zeit lief. Zuerst kamen die Abschattungen, dann wurde Regen gemeldet von den Piloten und Pilotinnen. Wenig später wurde der Task gestopped. Beim nach Hause fahren hat sich das Stoppen noch mehr bestätigt, als wir im Retrieve-Bus durch Hagel fuhren. Es bleibt noch ein Tag. Wir sind gespannt. Morgen abend wissen wir mehr. L'atmosphère ici est très particulière à observer : il y a beaucoup de poussière saharienne dans l'atmosphère. Elle persiste et devrait encore être présente demain selon les prévisions. Les prévisions sont donc difficiles à interpréter : en bas, une situation stable avec une forte inversion. En altitude, une instabilité marquée avec un fort potentiel de surdéveloppement. Le task s'est avéré difficile à voler, comme prévu. Bas, une thermique très faible, et le temps qui filait. D'abord sont arrivées les zones d'ombre, puis de la pluie a été signalée par les pilotes. Peu après, le task a été stoppé. Sur le chemin du retour, cette décision s'est confirmée davantage encore, lorsque nous avons traversé de la grêle dans le bus de retrieve. Il reste encore un jour. Nous sommes impatients de voir la suite. Demain soir, nous en saurons plus.
2nd FAI Junior World Paragliding Championships

Task 5: N-Wind and Low Safe Festival

Toni Crottet, 28. August 2026
Die Tasksetter waren sich nicht sicher. Starker Dunst und Wind von NW bis N. Trotzdem wurde ein Zick-Zack von 52km angesagt. Wegen dem Wind wurde dann auch ein kurzes Startfenster gegeben. Der Task schien kurz, trotzdem liess er viele taktische Linien zu, die mit dem Wind-Versatz gut kalkuliert werden mussten. Moritz (AUT) und Yudai (JAP) gelang ein besonders guter Start. Sie sahen eine Chance mit 400m über dem Feld für die optimale Linie im Flachland anzuziehen. Während das Feld an den Bergen nur langsam vorwärtskam, kamen die beiden schnell vorwärts und waren am Schluss fast 12 Minuten vor den Nächsten im Goal. Die Chance gesehen, die Chance gepackt und sie zum Erfolg geführt. Das braucht Selbstvertrauen. Mit der Hauptgruppe war wiedermal Noé mit dabei. Thierry startete schon früh eine Aufholjagt, die er fast alleine bestreitete und kam schlussenlich auf Idealer Höhe wenig später ins Goal. Noel musste noch Höhe machen, und schaukelte sich sicher ins Goal. Mattia und Jean mussten leider frühzeitig landen. Sie verpassten einen wichtigen Zyklus beim der vorletzten Boje. Noch zwei Tasks. Alles les suisses! Les tasksetters n'étaient pas sûrs. Forte brume et vent de NW à N. Malgré cela, un zigzag de 52 km a été annoncé. À cause du vent, une fenêtre de départ courte a été donnée. La manche paraissait court, mais elle laissait ouvertes de nombreuses lignes tactiques qu'il fallait bien calculer avec la dérive due au vent. Moritz (AUT) et Yudai (JAP) ont réussi un départ particulièrement réussi. Ils ont vu une opportunité de partir à 400 m au-dessus du champ pour prendre la ligne optimale en plaine. Pendant que le peloton n'avançait que lentement le long des montagnes, les deux pilotes ont progressé rapidement et ont finalement terminé presque 12 minutes devant les suivants au goal. Voir la chance, la saisir et la mener au succès. Cela demande de la confiance en soi. Dans le groupe principal, on retrouvait à nouveau Noé. Thierry a lancé tôt une remontée qu'il a menée presque seul et est finalement arrivé au goal peu après, à une hauteur idéale. Noel devait encore prendre de la hauteur et s'est balancé en sécurité jusqu'au goal. Mattia et Jean ont malheureusement dû se poser prématurément. Ils ont manqué un cycle important à l'avant-dernière balise. Encore deux tasks. Allez les Suisses !
2nd FAI Junior World Paragliding Championships

Task 4: 100km Flatland thriller mit starker Aufholjagd

Toni Crottet, 28. August 2026
Die Tasksetter waren sich sicher, dass sich die Verhältnisse besserten im Verlauf des Tages. Spoiler: Das taten sie nicht. Die Verhältnisse blieben also sehr schwierig. Das Wolkenbild spiegelte auch das schwierige Vorankommen im Task. Trotzdem schafften es neun Piloten ins Goal. Die Schweizer zeigten fast alle eine starke Leistung. Jean und Mattia verpassten es leider im richtigen Moment den Gang zu wechseln und mussten früh landen. Thierry und Noel hatten leider kurz vor Goal nach Nachsehen nachdem sie aber stark mit dem Leading Pulk mithielten. Leider ging ihnen auch der Tag aus und kurz vor Task Deadline mussten sie landen. Noe schaffte die Aufholjagt zum Leading Pulks auch mithilfe von Thierry und Noel und war bei der letzten Wende wieder ganz vorne mit dabei. Starke Leistung in den Verhältnissen! Les tasksetters étaient convaincus que les conditions s'amélioreraient au cours de la journée. Spoiler : ce ne fut pas le cas. Les conditions sont donc restées très difficiles. Les nuages reflétait bien la progression laborieuse dans la manche. Malgré tout, neuf pilotes ont réussi à rejoindre le goal. Les Suisses ont presque tous livré une performance solide. Jean et Mattia ont malheureusement manqué le bon moment pour "changer de vitesse" et ont dû se poser tôt. Thierry et Noel ont malheureusement échoué de justesse près du goal, après avoir pourtant bien suivi la grappe de tête. La journée s'est aussi terminée pour eux et ils ont dû atterrir peu avant la deadline de la tâche. Noé a réussi le rattrapage vers la grappe de tête, aussi grâce à Thierry et Noel, et se retrouvait de nouveau tout devant à la derniere balise. Belle performance dans ces conditions !
2nd FAI Junior World Paragliding Championships

Task 3: The Swiss Pilots direct after the strong spanish team

Toni Crottet, 26. August 2026
Der heutige Tag wurde verzögert angesagt. Der NW-Wind war noch störend am morgen. Der Task war dann gut angesagt, mit einem Zick-Zack über das grosse Tal in den Süden an die Grenze zu Griechenland. Der Start in der Luft war dann vieles abgeschattet. Trotzdem waren die Piloten und Pilotinnen schnell unterwegs. Machmal musste man geduldig sein und manchmal war es richtig schnell. Am Schluss hatten die Schweizer das Nachsehen gegenüber den stark auftretenden Spanier. Dieselben Piloten aus Spanien sind nämlich schon bei der Elite Europameisterschaft auf das Podest geflogen,, im Einzel und im Team. Alle Schweizer waren schnell im Goal. Das Resultat ist top und die Motivation auch. Top team am Start! Somit weiterhin, Hopp Schwiiz!! Le debut du jour a été retardé. Le vent de NO était encore gênant le matin. La manche a ensuite été bien annoncé, avec un zigzag à travers la grande vallée vers le sud, jusqu'à la frontière grecque. Le départ en l'air était ensuite en grande partie à l'ombre. Malgré cela, les pilotes ont avancé rapidement. Il fallait parfois être patient, et parfois ça allait très vite. À la fin, les Suisses ont dû s'incliner face aux Espagnols, très en forme. Ces mêmes pilotes espagnols étaient d'ailleurs déjà montés sur le podium aux championnats d'Europe Élite, en individuel comme par équipe. Tous les Suisses ont rejoint le goal rapidement. Le résultat est excellent, tout comme la motivation. Belle équipe au départ ! Alors, on continue, allez les suisses !!
SRS Piedrahita

SRS Piedrahita, BGD Edition - Task 1

Raphael Oerer, 25. August 2026
SRS BGD Edition – Task 1

Text by Soner Yorgun After three days grounded by strong winds in Piedrahita, we finally made it to the Peña Negra launch, hoping for a good task. At first it didn't look promising: firm southerly wind blowing in from behind, together with high cloud cover and crisp air. Within a couple of hours, though, the wind shifted northerly, allowing safe launches, and a challenging 58 km task was set. Thermals along the ridge after takeoff were weak and broken. The initial cloud base — slightly above 2,000 m — didn't allow much vertical distance to climb anyway, so after gaining some height along the ridge, I quickly joined the group out in the flats to search for better climbs, a higher cloud base, and a good position for the air start. After a reasonably good start, we still had to work weak thermals and a strong headwind toward turnpoint 1, 22 km west of the start point. I got quite low in this first part of the race and was passed by dozens of pilots with better height, but the thermals got stronger around a cluster of small hills out in the flats, and I managed to climb back to cloud base. From there, getting to turnpoint 1 was a real battle against 20+ km/h headwind — hunting for lifty lines and staying in the very core of the thermals to avoid drifting back significantly. When I finally tagged turnpoint 1, I noticed I was now with the remaining small lead group, since the pilots ahead were either desperately low or had already bombed out. The leg to turnpoint 2 ran the opposite direction, with tailwind, so I decided to push on and leave the others behind, thinking it would be a fast, easy flight back toward Piedrahita. I was wrong. In the meantime, the high cloud cover had increased, slowing the thermals. I even flew past one thermal, gambling that I'd find a better one over the hills — I didn't, and landed before reaching Piedrahita. The pilots who stayed patient behind me caught the day's last thermals and got past turnpoint 2, but no one reached goal. A very difficult, technical task with plenty of lessons learned — though I don't regret pushing forward . Ranking 15. Soner Yorgun 29. Sven Albert 34. Michael Heberlein 53. Artem Malyshev 59. Marco Vergari 84. Raphael Oerer 112. Jan Rindlisbacher
2nd FAI Junior World Paragliding Championships

Task 1: South wind and Overdevelopment

Toni Crottet, 24. August 2026
Der Erste Task führte die Piloten und Pilotinnen noch mehr nach Süden als schon beim Trainingstask. Eine Änderung der Wettersituation von der letzten Woche führte aber dazu, dass der Südwind deutlich wurde. Gegen der Wind erwies sich aber als sehr schwierig und nur eine Gruppe von 14 Piloten schaffte den ersten Schenkel. Alle anderen Standen mehr oder weniger früh am Boden. Jean und Noé blieben bei der Spitzengruppe, wo es wenig später leider auch Jean abgestreift hat. Später musste aber der Task gestoppt werden und die Spitzengruppe schaffte es gerade den südlichen Wendepunkt zu ticken. Beim Goal gab es Überentwicklungen und wenig später auch Gewitter. La première manche a emmené les pilotes encore plus au sud que lors de l'entraînement. Cependant, un changement des conditions météorologiques par rapport à la semaine précédente avait entraîné une nette intensification du vent du sud. Voler contre le vent s'est avéré très difficile, et seul un groupe de 14 pilotes a réussi à boucler la première étape. Tous les autres ont été contraints de quitter le groupe plus ou moins rapidement et ont du aller poser. Jean et Noé sont restés avec le groupe de tête, où, malheureusement, Jean a également du aller posé après. La manche a finalement dû être stoppée, et le groupe de tête a réussi de justesse à atteindre le point de virage sud. Au goal des surdévéloppements et apres peu après, des orages se sont formés.
2nd FAI Junior World Paragliding Championships

Training day and opening ceremony

Toni Crottet, 24. August 2026
Gute Bedingungen und einen Trainingstask, bei dem man das Plateau gut ausmessen konnte. Leider waren nicht alle Teams mit dabei. Dass die Spanier einen Ruhetag für sich brauchten war verständlich, da viele schon an der EM mit dabei waren. Das Schweizer Team befand sich vorwiegend an der Front, wobei sich am Schluss in ein Sinken kamen. Die Schweizer "verkurzten" alle und standen bis 5m vor der Ziellinie am Boden. Zum Glück war das lediglich der Trainingstask. Die anschliessende "Opening Ceremony" war angenehm kurz gehalten und die Reden von Funktionären auch. Der Abend fand ein Abschluss mit einem Teamessen und beim Kuchen oder Glace im Hotel. Das Team freut sich unheimlich geht es heute endlich los. De bonnes conditions et un entraînement permettant une bonne évaluation du plateau. Malheureusement, toutes les équipes n'étaient pas présentes. On comprend que les Espagnols aient besoin d'une journée de repos, car beaucoup avaient déjà participé aux Championnats d'Europe. L'équipe suisse a mené la course. Tous les Suisses ont se sont retrouvés à terre à moins de 5 mètres de la ligne d'arrivée. Heureusement, ce n'était qu'une manche d'entraînement. La cérémonie d'ouverture qui a suivi a été agréablement brève, tout comme les discours des officiels. La soirée s'est conclue par un dîner d'équipe et un gâteau ou une glace à l'hôtel. L'équipe est incroyablement enthousiaste à l'idée que la compétition commence enfin aujourd'hui.
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